Wie war die einstellung von Charles Darwin gegenüber der Kirche?

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3 Antworten

Sicher nicht sonderlich gut, da etliche hochrangige Vertreter der anglikanischen Kirche gegen ihn polemisierten. Bekannt ist zum Beispiel der Bischof von Oxford, der einen Verteidiger Darwins gefragt hat, ob dieser väterlicherseits oder mütterlicherseits vom Affen abstammt. Aber letztlich nützte die Polemik Darwin nur und führte zu seiner Anerkennung. Anderen Argumenten wie "seine Theorie erkläre nicht wie das Leben entstanden ist", ging er aus dem Weg, indem er sagte, dass diese Frage in der Evolutionstheorie gar nicht behandelt wird.

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Darwin hat auch ein Theologiestudium abgeschlossen. Differenzen zur (anglikanischen) "Kirche" sind nicht bekannt, auch wenn seine Theorien den damaligen Schöpfungsvorstellungen nicht entsprachen also das Teleologie-Problem berührten.
Er hat sich später selbst als Agnostiker gesehen, aber wohl weniger aufgrund seiner wissenschaftl. Erkenntnisse.
Aber dies ist dir wahrscheinlich alles schon bekannt.

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Kommentar von 0serious0
09.11.2016, 19:40

ja, trozdem danke !

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guck mal da:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/darwins-selektionstheorie-der-zaudernde-evoluzzer-a-601504-2.html

Allerdings darf man das nicht undifferenziert betrachten:

Selbst wenn man unterstellt, dass eine MakroEvolution wie die von Darwin benannte stattfand, bedeutet das nicht automatisch, das es

a) keinen GOTT gibt,

b) keinen Grund gibt, religiös zu sein,

c) das Christentum an sich nutzlos ist.

Wie der link zeigt, war Darwin in der Einschätzung der Bedeutung seiner Theorie und ausgewählter Fragen nicht differenziert genug, er fürchtete vor allem den Widerstand seitens der Kirche. Auch lassen DARWIN'S Überlegungen nicht erkenne, das es eine Option wäre, das die unterschiedlichen Finkenschnäbel

a) Varianten in der Schöpfung   oder

b) systemimmanente Mikro-evolutionäre Anpassungen an veränderte Umweltbedingungen sind, die ein SCHÖPFER im Erbgut der einzelnen Arten bereits vorgesehen hatte.

In diesem Sinne wünsche ich Dir eine differenzierte Sicht auf DARWIN und seine Sicht der Religion/Kirche.

cheerio.

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Kommentar von Mark1616
11.11.2016, 17:25

Selbst wenn man unterstellt, dass eine MakroEvolution wie die von Darwin benannte stattfand, bedeutet das nicht automatisch, das es

Indem Fall wäre auch der Beweis gegen die "Makroevolution" kein Grund dafür, dass es:

a) einen GOTT gibt,

b) einen Grund gibt, religiös zu sein,

c) das Christentum an sich nicht nutzlos ist.

Aber hey, wenn du selbst auf diese Punkte gekommen wärst, dann hättest du ja über die ganze Sache einmal nachdenken müssen und das wäre doch sooo anstrengend gewesen.

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