Frage von Lappirod, 23

Wie war der Schnitt in alten Filmen und wie ist er im Vergleich zu heute?

Hallo,

Früher musste man ja den fertig-aufgenommenen Film ja erstmal schneiden. Mich würde es interessieren wie so der Unterschied zwischen früher und heute ist. Sind die Filmschnitts heute präziser?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von knallpilz, Community-Experte für Film, 11

Es sind ja immer noch 24 Frames pro Sekunde. Oder heutzutage manchmal auch 48. Ein Schnitt kann ja nur zwischen 2 Frames liegen. Präziser oder weniger präzise kann man da gar nicht werden.

Das einzige Unterschied ist, dass die Technik einem das Schneiden eines Films erleichtert und es dadurch schneller geht. Das ist allerdings auch nur eine Vermutung, da früher die Leute eben mit der damaligen Technik auch gut umgehen konnte. Nur weil etwas umständlicher ist, heißt es nicht zwingend, dass es länger dauert. Nur, dass es mehr Arbeit macht.

Und es kann natürlich auch sein, dass man, je einfacher etwas ist, eher dazu verleitet ist, es ungenau zu machen. Wenn man an einer Filmrolle tatsächlich etwas abschneiden und dann wieder zusammenkleben muss, was umständlich ist, macht man sich sehr genau Gedanken, wo man den Schnitt setzt. Das heißt, man schneidet im Zweifelsfall bewusster und durchdachter. Und muss nicht irgendeine Szene dreimal machen, weil jemand unzufrieden mit der Qualität ist.

Expertenantwort
von knallpilz, Community-Experte für Film, 8

Es sind ja immer noch 24 Frames pro Sekunde. Oder heutzutage manchmal auch 48. Man kann jedenfalls nur zwischen 2 Frames einen Schnitt machen. Präziser oder weniger präszise kann man da gar nicht werden.

Das einzige Unterschied ist, dass die Technik einem das Schneiden eines Films erleichtert und es dadurch schneller geht. Das ist allerdings auch nur eine Vermutung, da früher die Leute eben mit der damaligen Technik auch gut umgehen konnte. Nur weil etwas umständlicher ist, heißt es nicht zwingend, dass es länger dauert. Nur, dass es mehr Arbeit macht.

Und es kann natürlich auch sein, dass man, je einfacher etwas ist, eher dazu verleitet ist, es ungenau zu machen. Wenn man an einer Filmrolle tatsächlich etwas abschneiden und dann wieder zusammenkleben muss, was umständlich ist, macht man sich sehr genau Gedanken, wo man den Schnitt setzt. Das heißt, man schneidet im Zweifelsfall bewusster und durchdachter. Und muss nicht irgendeine Szene dreimal machen, weil jemand unzufrieden mit der Qualität ist.

Antwort
von tomarte2007, 12

Also ich bin kein Experte, aber im Vergleich von früherfinde ich, sind die Übergänge schneller, früher waren die Übergänge "fließend" also es wurde langsam schwarz. Heute sind die Rasanter und dementsprechend auch schneller.

Kommentar von knallpilz ,

Redest du von nem Fade-to-black oder von nem Schnitt? :o

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten