Frage von Lhofrath, 30

Wie war das Leben im aztekenreich?

Also war das Leben schlimm und durfte man nichts(also war alles so streng)und war die Wahrscheinlichkeit groß das man geopfert wurde und wie sind die mit Tieren umgegangen?

Antwort
von Fuchssprung, 7

Das Leben im Aztekenreich war so vielfältig wie das Leben zu dieser Zeit in Europa. Die Gesellschaft war unterteilt in verschieden Kasten und wenn man Pech hatte, musste man als Sklave sein Leben lang schuften. Ein Bauer war auch nicht gerade zu beneiden. Aber da der größte Teil der Gesellschaft aus Bauern bestand, gab es in dieser Kaste auch große Unterschiede. Es gab ganz sicher viele kleine Bauern, die von der Hand in den Mund lebten. Aber auch viele, die ihre Arbeit den Sklave überließen und den ganzen Tag keinen Finger krümmten. Dann gab es noch die Händlerkaste. Diese Leute waren sehr angesehen und kamen weit herum. Sie waren reich und wohnten in großen Häusern. Oft waren es die Händler, die das nächste Angriffsziel auskundschafteten. Sie wurden als Späher benutzt und berichteten ihrem König alles was sie gesehen hatten. Noch angesehener als die Händler waren die Krieger. Sie beschäftigten sich den ganzen Tag mit ihrem Handwerk und waren stets gut gekleidet. Über den Kriegern standen die Priester. Sie waren die Hüter des Wissens und sie opferten die die Gefangenen aus den Blumenkriegen. Etwa auf der gleichen Stufe wie die Priester stand die Kaste der Adligen. Über ihnen stand nur noch der Tlatoani, der König der Azteken. Die Gesellschaft der Azteken war nicht fest in Stein gemeißelt. Jeder hatte bei guter Leistung die Möglichkeit aufzusteigen. Deshalb traten viele junge Männer den Kriegerbünden bei, auch wenn ihre Väter nur Bauern waren. Als Krieger konnten sie Ehre und Ruhm erwerben und gesellschaftlich aufsteigen. Aber auch der Weg nach unten stand jedem offen. Wenn man Schulden hatte, konnte man leicht zu einem Sklaven werden. Auch wenn man sich etwas zu Schulden kommen ließ, wenn man jemanden umgebracht hatte oder wenn man die schöne Frau eines wichtigen Mannes verführt hatte, konnte man leicht zu einem Sklaven werden. In den Städten lebten auch viele Handwerker. Sie standen über den Bauern aber unter den Händlern. Das Leben eines Aztekischen Handwerkers unterschied sich wohl am wenigsten vom Leben seines Kollegen in Europa. Beide arbeiteten mit höchster Präzision und stellten wahre Kunstwerke her. Das Leben unterschied sich also gar nicht so sehr, von dem in Europa. Nur waren die Städte der Azteken sehr viel sauberer als die Städte der Europäer.    

Antwort
von Hooks, 22

Am besten besorgst Du Dir mal ein Buch aus der Bücherei,  die haben da meist eine große Auswahl mit sowas.

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