Frage von Scra1926, 208

Wie wäre die Welt mit nur einer Religion?

Wenn es nur eine Religion geben würde, wären die ganzen Kriege nicht passiert... Oder Attentate! Theoretisch haben der Islam, Christentum und Judentum denselben Gott oder? Ja ich weiß, der IS hat nichts mit dem Islam zu tun aber trotzdem... Wäre die Welt mit einer Religion besser?

Antwort
von Hamburger02, 77

Nicht der Inhalt einer Religion ist das Problem sondern das Prinzip, das hinter der Religion wie bei jeder Ideologie steht. Das ist die Idee eines einheitlichen Bekenntnisses. Eine einheitliche Denkweise der Menschen ist nur mit Gewalt zu bekommen und genau das ist der Grund für religiöse und ideologische Kriege. Denn nur mit einem einheitlichen Bekenntnis ist überhaupt die Feststellung des Gegenteiles möglich: der glaubt das Falsche. Deine Idee wäre ohne Terrorregime nicht zu haben, wie ja auch die gewaltvolle Geschichte der katholischen Kirche beweist. Da hatten wir schon mal eine einheitliche Religion.

Im Gegenteil liegt der Frieden: jeder soll glauben, was er will und sich seine eigene Religion zurecht basteln. Keiner glaubt das Falsche sondern nur das für ihn Richtige. Daher liegt eher im Abgang der Religionen eine friedliche Zukunft.

Antwort
von Alex313, 192

Hallo Scra1926,

es liegt nicht an der Vielfalt der Religionen, sondern an den Menschen, die sich nicht für die mahnenden Worte in den jeweiligen Schriften der Glaubens- und Weisheitslehren interessieren, die prinzipiell alle einen Appell gegen die Maßlosigkeit enthalten und/oder für eine gerechte Verteilung der vorhandenen Mittel und Ressourcen plädieren.

Was wir als Terror verstehen, ist – aus einem anderen Blickwinkel betrachtet – ein Etappen-Krieg.

Was ein scheinbar friedliches Miteinander mit Gewalt stört, lässt sich mit dem Begrifflichkeit 'Terror' bekleiden, wobei das Gegenteil eines friedlichen Miteinanders auch als Krieg bezeichnet wird, wenn sich die Dimension verändert.

Hinter der Begrifflichkeit "Terror"verbirgt sich, genau wie bei anderen Begrifflichkeiten, ein Konzept.

Um das Wesen des Terrors und sein Konzept verstehen zu können, müssen wir zunächst die "primäre" Ursache richtig benennen. Das gelingt uns nur, wenn wir uns in die Motivation der sogenannten Terroristen, die sich selbst als Krieger verstehen, richtig hineinfühlen.

Genau wie in Syrien, lebt der größere Teil der Menschen im erweiterten Dunstkreis der Maßlosen und/oder Kapitalisten. Je weiter man sich vom Zentrum einer Macht und/oder einer Gruppe von maßlosen Mitgliedern einer Gesellschaft entfernt, umso bescheidener werden die verfügbaren Mittel für die Menschen an den jeweiligen  Randzonen.

Betrachtet man die so oft zitierte Schere zwischen Reich und Arm als eine Art Zirkel, wird der Kreis um den Mittelpunkt immer größer, sodass sich nicht nur die Menschen an den Randzonen vom Mittelpunkt des "durchschnittlichen" Wohlstandes entfernen, sondern auch die mittleren Zonen immer weiter nach außen wandern.

Was passiert jedoch an den Randzonen, wenn die verfügbare Fläche begrenzt ist? Der Druck an den Randzonen nimmt zu und somit auch der Druck im Überlebenskampf.

Entsprechend der Möglichkeiten, verbünden und erheben sich Menschen gegen die Zentren der Macht – manche mit Waffen und Erfolg (Arabischer Frühling), andere ohne ausreichende Hilfsmittel  und somit auch ohne Erfolgsaussichten,da die Zentren der Macht i.d.R. auch die Macht die größeren Keulen haben.

Und wer stattet die besonders maßlosen Machthaber (Assad und Co.) mit den Keulen aus ...?

Dieser Terror ist ein Etappen-Krieg gegen die Macht- und Bündnisstrukturen der Maßlosigkeit, der aus Mangel an Erfolgsaussichten nicht mehr nur in den Ländern mit größeren Randzonen und schwächeren Sozialsystemen – und somit mehr Armut –  ausgetragen wird, sondern nunmehr verstärkt  in die Länder der Waffenlobbyisten hineingetragen wird, die solche Machthaber indirekt erschaffen haben, indem man ihnen, aus wechselseitig wirtschaftlichen Interessen,entsprechende Keulen in die Hand gegeben hat.

So sehr ich auch mit den Angehörigen der Opfer von Paris und früheren Schauplätzen mitfühle, dürfen wir nicht die vielen unschuldigen Opfer in den Ländern vergessen, die mit militärischen Mitteln unterjocht und getötet werden, mit Waffen, die  auch von Menschen in unserem Land mit ihren eigenen Händen produziert werden.

Uns werden Opfer in der Zivilbevölkerung gerne als Kollateralschaden verkauft, aber sind wir selbst davon betroffen, entwickeln wir vielleicht irgendwann die Bereitschaft uns in die Motivation der als Terroristen bezeichneten Menschen und deren verarmten, verhungerten und/oder getöteten Angehörigen hineinzufühlen,wobei uns dieses Gedicht helfen kann:

Bevor Du urteilen willst über einen Menschen oder sein Leben,
ziehe seine Schuhe an und laufe seinen Weg,
durchlaufe die Straßen, Berge und Täler,
fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude.

Durchlaufe die Jahre, die er ging,
stolpere über jeden Stein, über den er gestolpert ist,
stehe immer wieder auf und gehe genau dieselbe Strecke weiter,
genau wie er tat   -   und erst dann kannst Du urteilen.

P.S.

Den "Arabischen Frühling" haben wir – aus einem fernen Blickwinkel betrachtet – nicht als Terror bewertet. Aus dem Blickwinkel der betroffenen Machthaber sieht das bekanntlich anders aus.

Vielleicht erkennst in meinen Ausführungen einen Ansatz, wie man die Ursache für den sogenannten Terror beseitigen könnte. Dann gäbe es auch keine Notwendigkeit sich wehren zu müssen ...

Kommentar von Alex313 ,

P.P.S.

Und selbst bei nur einer Religion gäbe es immer noch genügend Potential zwischen Gläubigen und Ungläubigen ...

Antwort
von rotesand, 96

Nein, auf keinen Fall.. Die Welt wäre selbst dann nicht besser/friedlicher, wenn es gar keine Religionen (mehr) geben würde: Gäbe es keine Religion oder lediglich einen universellen Glauben auf dieser Erde, fänden die Menschen anstelle religiösen Gründen eine ganze Latte anderer Themen, über die sie sich in die Wolle bekommen bzw. die aus ihrer Sicht Kriege rechtfertigen würden.

Meine Meinung!

Antwort
von Elisamaus55, 106

Ich glaube nicht an Religionen, aber ich glaube an Gott und sein Worte, so bin ich der Meinung das es besser wer keine Religion zu haben, als falsche Religionen zu lehren. 

Also erst wenn aufgehört wird das Wort Gottes für sein eigene Macht (Geld) auszunutzen und statt dessen das zu tun was er will, gemeinsam in Frieden leben (ohne Neid, Gier, Lügen,....siehe dazu auch 10 Gebote, 2.Mose 20) dann ist alles gut und es wer endlich Frieden....

Das Video (fast 6 Minuten) finde ich zu diesem Thema recht gut:

Antwort
von Machtnix53, 131

Besser wäre eine Welt mit sovielen Religionen oder Glaubenssystemen, wie es Menschen gibt. Für jeden eine eigene Schublade bzw überhaupt keine. In der es keine Vorschriften gibt, was zu glauben und zu tun ist, um dazu zu gehören. Wo dafür der Respekt da ist, auch mit Menschen friedlich zusammen zu leben, die etwas anderes glauben.

Kommentar von Machtnix53 ,

Übrigens ist es ja gerade Ziel des IS, dass es nur noch eine Religion gibt, nämlich der Islam, wie sie ihn verstehen. Auch andere fanatische Sekten haben dieses Ziel, ihren Glauben zum einzigen zu machen.

Kommentar von icke01 ,

Selbst Christen haben da ihre dunklen Kapitel...Kreuzzüge, Inquisition. Fanatismus ist nie gut. Es sind nicht eigentlich die Religionen schlecht, sondern der Mensch, wie er diese versteht und lebt.

Kommentar von sarahj ,

also ohne mich in Gefahr begeben zu wollen, Christen besonders verteidigen zu wollen: aber die Kreuzzüge waren eine Reaktion auf die Eroberungen der Muslime, also da haben die angefangen.

Und zur Inquisition: die haben damals tatsächlich an den Mist geglaubt und gedacht, es wäre besser die Seele zu retten und dafür die (vermeintliche) Hexe zu ertränken oder im "reinigenden Feuer" zu verbrennen. Und der Seele damit einen Dienst zu erweisen. Ganz ähnlich übrigens wie aktuell die Islamisten.

Vielleicht sei daran erinnert, daß es nicht die Kirchen waren, die damit aufhören wollten, sondern die sich aufklärende Gesellschaft, der die Kirchen (zähneknirschend) folgen mussten.

Es ist eben schädlich, tatsächlich zu glauben (im eigentlichen Sinn), und nicht nur so zu tun und sich an den schönen Performances an Weihnachten zu erfreuen.

Kommentar von Alex313 ,

Dann könnte sich quasi jeder die Kirchensteuer in die eigene Tasche stecken ...

Kommentar von Machtnix53 ,

Ist doch praktisch, geringer Verwaltungsaufwand.

Antwort
von JTKirk2000, 165

Sie wäre vermutlich nicht besser als ein Land mit nur einer Partei oder gar ganz ohne jeglicher Demokratie. Kriege gäbe es dadurch auch nicht weniger, sondern lediglich Religionen als Vorwand würden ausfallen - es gibt nur leider genug Alternativen, die als Vorwand für Kriege dienen könnten und würden. Auch in der Vergangenheit und Gegenwart gab es immer wieder auch andere Gründe, nur wurden die fast immer schön verschwiegen und stattdessen Glauben oder Religion als Vorwand verwendet.

Antwort
von LittlePhillip, 202

Ja, ich glaube ich stimme dir zu :) 

Viele meinen ja, dass die Welt besser dran wäre, wenn die Religion nicht existieren würde. Zugleich frage ich mich, ob die Definition von Religion echt auf Taten jener Anhänger basiert... Meiner Meinung nach nicht. Jeder Mensch ist logischerweise verschieden... Somit sind die Taten auch individuell, heißt, dass alles was man durch die Religion macht falsch, aber auch richtig ist... Es ist kompliziert, aber man sollte es prinzipiell nicht durch die Taten definieren. Jedoch glaube ich schon, dass die welt besser mit EINER Religion dran wäre. Zumal dann jeder EINS ist. Ob man nun Gläubig oder eher nicht ist, ist dann die Entscheidung jedermanns, aber wenn man dies ist, dann aber nur auf einer Religion basierend.

 Wäre eigentlich voll cool haha 

Antwort
von OhneRelevanz, 114

Religionen können leicht für terroristischen Attacken missbraucht werden. Es ist aber töricht zu glauben, dass die Menschen nicht eine andere Entschuldigung für ihr Morden und Zerstören finden, gäbe es keine Religionen. Die Terroristen gestern in Paris töteten nicht, weil es ihnen der Islam gesagt hätte. Dafür gibt es ganz andere Gründe und Faktoren, die Religion benutzt man eher als Deckmantel.

Antwort
von BlackBanan24, 91

Nein, wäre sie nicht.

Selbst innerhalb einer Religion gibt es Konflikte und Unstimmigkeiten darüber, wie man einzelne Aussagen/Textstellen interpretieren sollte. Der IS tötet ja auch Schiiten, obwohl diese genauso Anhänger des Islam sind. Früher oder später würde sich diese einzelne Religion wieder in Splittergruppen aufteilen, und zwischen denen können genauso gewalttätige Konflikte entstehen. Wenn es zunächst keine Unterschiede gibt, über die sich Menschen streiten können, dann suchen sie sich welche.

Die Aussage, das Religionen nur schlechtes bringen und für Kriege verantwortlich sind ist meiner Meinung nach ziemlicher Schwachsinn (ich bin übrigens selbst Atheist): Viele Kriege bzw. Gewalttaten werden zwar durch Religion gerechtfertigt, die Religion und der Glaube selbst hat damit meist wenig bis gar nichts zu tun. Sie wird dazu lediglich instrumentalisiert, was ganz einfach daran liegt, dass Menschen nun mal Herdentiere sind und sich unter einer einheitlichen Ideologie leichter vereinen und kontrollieren lassen. Dass das auch komplett ohne Religion funktioniert, kann man sehr gut an der Ideologie des 3. Reiches erkennen.  Jeden Tag wird Menschen von anderen Menschen unbeschreibliches Leid zugefügt, ohne das Religion irgendeinen Einfluss darauf hat.

Dass es Hass, Gewalt und Kriege auf der Welt gibt, liegt nicht allein an der Religion, sondern zum größten Teil einfach daran, dass wir Menschen nun mal rücksichtslose, egoistische und gewalttätige Arschl*cher sind. Ohne Religion gäbe es keine religiös motivierten Kriege mehr, aber Kriege würden wir trotzdem führen, wenn auch aus anderen Gründen.

Antwort
von Gegengift, 59

Wäre die Welt mit einer Religion besser?

Nein, wenn es nur eine Religion gäbe, wäre der Nahe Osten doch trotzdem ein Austragungsort internationaler Interessen. Oder meinst du die Kriegsinvasionen kamen, weil die da unten keine Christen sind? Bestimmt nicht.

Kommentar von AlbatrossFLIGHT ,

Gegengift, da hast du mal Recht. Erdöl?.....

Antwort
von Sonja66, 51

Ich glaube nicht, dass die Welt mit nur einer Religion besser wäre, weil keine Religion die Verantwortung für Kriege hat, nicht die Ursache für Kriege ist, sondern vielmehr ängstliche Menschen, die immer einen Sündenbock bzw. Schuldige finden werden/benennen, weil sie es wollen, und das würden sie auch mit nur einer Religion machen.

Nicht Religionen führen Kriege, sondern Menschen, die der oder jener Religion angehören.

Antwort
von Etter, 84

Aus meiner Sicht wäre das noch ein größeres Übel.

Wenn man einfach mal den Zahlen der Weltreligionen folgt (https://de.wikipedia.org/wiki/Weltreligion), dann würde man auf ~5,315 Mrd Gläubige kommen (dazu würden noch nicht erfasste Religionen kommen). Wenn man jetzt davon ausgeht, dass die alle aufeinmal EINER Religion mit EINEM weltlichen Führer angehören würden, hätte man einen Mann/eine Frau mit viel zu viel Macht. Damit steht einer Weltherrschaft nichts mehr im Weg.

Somit hätte man statt vielen kleinen Gruppen aufeinmal eine große und vermutlich ziemlich mächtige Gruppe.

Antwort
von stertz, 108

Die Welt wäre OHNE eine Religion besser.

Antwort
von TimeosciIlator, 119

Die Welt wäre meiner Meinung auf jeden Fall transparenter. Allen Religionen liegt das lateinische Wort religare zu Grunde. Das bedeutet soviel wie: dem Ursprung versuchen entgegenzublicken.

Mehr oder weniger versuchen das ja alle - selbst Atheisten und vielleicht sogar auch Nihilisten (?). Wäre an dieser Stelle mal interessant die Meinung eines Nihilisten zu erfahren.

Dennoch bin ich der Ansicht, dass man Menschen ihre eigene Weltanschauung bzw. Religion lassen sollte. Dass dies nicht jeder tut, sehe ich als das größte Übel an. 

Kommentar von sarahj ,

problematisch sind halt Religionen, deren ausgesprochenes Ziel ist, andere von ihrem Irrglauben auch überzeugen zu müssen. Da sind mir die Juden weit sympathischer als die beiden anderen. Angenehm sind also nur die, welche eigentlich nicht glauben - ob offen zugegeben (Atheisten) oder stille Mitläufer (Kuschelchristen und Kuschelmuslime). Obwohl natürlich letztere den Radikalen erst ihre Argumente liefern (im Sinne von: "lest doch mal eure Bibel/Koran richtig und handelt auch danach - ihr seit ja gar keine richtigen Christen/Muslime").

Antwort
von switchii, 137

Die Frage der Religionen ist eine Schwierige.

Besonders in den heutigen Tagen denke ich mir genau dasselbe. Wie viel besser wären wir ohne eine Religion dran. In unserer Vergangenheit und auch jetzt in der Gegenwart haben all die Meinungsverschiedenheiten in Sachen Religion zu nichts anderem als Problemen und Kriegen geführt. Eigentlich denkt man sich, man hat aus all den Fehlern aus der Vergangenheit gelernt. Wir leben im Jahr 2015, wo Akzeptanz und Meinungsäusserung eine neue, gute Dimension erreicht hat, und ein grosses Thema ist. Und doch scheint es, als würden die Differenzen in Sachen Religionen nie aus der Welt sein.

Aber stelle dir nun einmal eine Welt ohne Religion vor; Auch wenn es uns schwerfällt, besonders zu dieser Zeit die guten Seiten der verschiedenen Religionen zu sehen, so hat Religion auch positive Aspekte. Aspekte, aus welchen heraus die Religion überhaupt entstanden ist; Hoffnung. Der Glaube an etwas, an eine höhere Macht, an das Jenseits und an ein Leben nach dem Tod (in welcher Form auch immer) gibt uns Hoffnung und Kraft. In einem gewissen Sinne würde es unsere Welt "trostlos" machen, wenn da nicht der Glaube an ein 'Nachher ist. Religion hilft so vielen Menschen auf dieser Welt, Kraft zu tanken und glücklich zu sein. Egal welcher Religionsgemeinschaft man angehört. Religion ist Frieden. Und doch gibt es Menschen, die den Aspekt der Religion falsch verstehen, die Religion falsch ausleben und ein Bild der Religion im Kopf haben, das völlig nicht der Realität entspricht. 

Eine Welt ohne Religion, nicht wirklich machbar. Aber eine einzige Religion? 

Religion ist Denkensfreiheit. Auch wenn dir eine bestimmte Religion in die Wiege gelegt wird, so entscheidest schlussendlich du, an was du glauben willst, wieviel Religion du in dein Leben lässt und welcher Glaubensgruppe du angehören willst. Deshalb ist es auch wichtig, dass es mehr als nur eine mögliche Religion gibt. Gäbe es nur eine Religion, wären wir alle dazu gezwungen, an das Eine zu glauben. Glaubensfreiheit würde in den Hintergrund gedrängt werden. Es wäre im gewissen Sinne eine Unterart des Kommunismus. Und das ist auch nicht unser Ziel, oder?

Die Frage der Religionen ist eine Schwierige, und es wird wahrscheinlich immer Menschen geben, die aus der Reihe tanzen. Die an ein Weltbild glauben, welches einfach nicht der Wahrheit entspricht. Terrorismus ist keine Religion! Und doch ist die Thematik der Religion oftmals der Ursprung vieler Kriege und Anschläge. Ich denke, das ist eine Thematik, die uns noch lange, wenn nicht sogar immer begleiten wird. Denn es wird immer Menschen geben, die aus der Reihe tanzen und das Leben anderer damit negativ beeinträchtigen. 





Kommentar von Etter ,

"In einem gewissen Sinne würde es unsere Welt "trostlos" machen, wenn da nicht der Glaube an ein 'Nachher ist. "

Ich sehe mein Leben irgendwie nicht als trostlos an, auch wenn ich mir sicher bin, dass ich später in der Erde verrotten werde.

"Religion ist Frieden."

Die große Frage bei Religionen ist immer, was die Werte sind und wer sie festlegt.

Eine Religion die aus Menschenopfern und Krieg besteht kann nicht friedlich sein.

"Gäbe es nur eine Religion, wären wir alle dazu gezwungen, an das Eine zu glauben."

Du könntest auch nicht glauben. Selbst wenns nur eine Religion geben würde, gäbe es 2 Zustände.

"Es wäre im gewissen Sinne eine Unterart des Kommunismus."

Was soll das mit Kommunismus zu tun haben? Wenn man davon ausgeht, dass die Religionsfreiheit bzw. in dem Fall der Unglauben unterdrückt wird, wäre das eher ne Diktatur.

"Die an ein Weltbild glauben, welches einfach nicht der Wahrheit entspricht."

Was ist denn die Wahrheit? Was kommt nach dem Tod? Gibt es einen Gott (mit eindeutigen Beweisen)?

Wahrheit ist im kleinen Gebilde schon problematisch, da sie schnell subjektiv gesehen wird.

Antwort
von rainclouds, 96

Es gibt aber auch den Hinduismus, den Buddhismus und tausend weitere Religionen, die nicht dem Judentum/ Christentum/ Islam ähneln. 

Außerdem wäre das so ein bisschen kultur- und freiheitsraubend und, glaube mir, wenn es nur eine Religion gäbe, dann gäbe es dort auch wieder Abspaltungen, die sich bekämpfen würden (wie z.B. Katholiken und Protestanten, alles Christen, aber kommen auch nicht immer gut miteinander klar). Terrorismus würde es sowieso immer geben - dann eben im Namen dieser Religion oder im Namen irgendeiner verstorbenen Persönlichkeit. 

Antwort
von catchan, 19

Und bitte bei Gelegenheit die unterschiedlichen Hautfarben, Rassen, Nationalitäten, Sexualitäten... etc. ausmerzen. Leider braucht man zur Fortpflanzung immer noch zwei Geschlechter, denn dann könnte man das zweite Geschlecht auch noch gleich ausmerzen.

Solange wir Menschen, die nicht so sind wie wir mit Hass und Angst begegnen, wird unsere Welt kein besserer Ort. 

Solange wir nicht begreifen, dass Gründe wie Religion vorgeschrieben wird, um beispielsweise wirtschaftliche oder politische Gründe zu verbergen, kann man uns auch nicht helfen.

Es ist immer die Frage wie man selbst mit Menschen umgeht, die anders sind als einer selbst... einen anderen Weg einschlagen... mit anderen Sachen geboren worden sind... etwas anderes glauben.

Antwort
von Angels1997, 63

Ich denke nicht, klar im namen der Religon wurden viele dumme,grausame und einfach nur unnötige dinge getan, aber die Religon war in diesen fällen immer nur eine Ausrede und wenn es nur eine gaben würde (was ich hoffe nie passiert) würden diese Menschen immer noch einen Grund finde sowas zu machen.

Antwort
von Yannik333, 130

Die Welt wäre am besten dran OHNE eine Religion. Am ehesten noch der Buddismus aber ansonsten nein danke.

Antwort
von freakes, 50

Religion muss oft als Grund für einen Krieg herhalten. Ohne Religion oder mit einer Religion würde es trotzdem Kriege und Terrorismus geben, sie wären nur anders begründet. 

Antwort
von Thekakwhita, 27

Ich glaube das nicht, denn dann gäbe es ja keine Religionsfreiheit mehr. Leute, die sich dieser Religion wiedersetzen würden, würden dann bestraft, Eine Welt mit einer Religion wäre ein Widerspruch in sich. Es wäre so ähnlich, wie bei einer Staatsreligion.

Antwort
von pinkyitalycsb, 157

Unsere heutige Welt mit nur einer Religion? Das wäre ja totale Freiheitsberaubung, denn eigenes Denken, Fühlen und Handeln wären vollkommen ausgeschlossen! Wir sollten sehr dankbar dafür sein, frei und problemlos denken und glauben zu dürfen, wie und was wir für richtig halten!

Wer sollte denn diese einheitliche Religion erfinden und leiten? Nur Jesus Christus persönlich könnte das tun, wenn er, wie laut Neuem Testament versprochen, eines Tages wieder zu uns zurückkehren wird und ihn alle anerkennen werden.

Aber die Zeit ist noch längst nicht reif, und wir müssen weiterhin lernen, zwischen Gut und Böse, wie auch zwischen Gut und Besser, zu wählen und damit unsere persönlichen Entscheidungen sehr bewusst selbst treffen!

Antwort
von DepravedGirl, 115

Ja, mit nur einer einzigen Religion wäre die Welt besser dran, aber noch besser mit überhaupt keiner Religion, das ist zumindest meine Meinung.

Antwort
von amdros, 43

Wer sollte das bewerkstelligen können? Wenn es auch so wäre, dann würde die Menschheit andere Gründe suchen und finden, um sich bekriegen zu können.

Hast du dich schon mal dafür interessiert, weiviel Religionen es auf der Welt gibt?

Der Link klärt dich auf..

http://www.religionen-entdecken.de/eure_fragen/wie-viele-religionen-gibt-es-auf-...

Kommentar von anaconda48 ,

...würde die Menschheit andere Gründe suchen und finden, um sich bekriegen zu können.  Ein wahres Wort, liebe amdros! Leider!

Kommentar von sarahj ,

das mag ja stimmen, aber es gäbe sicher einerseits ein paar Gründe weniger und damit auch ein paar Konflikte weniger. Man bedenke, daß sich z.B. Muslime innerhalb ihres Glaubens auch nicht einig sind und die Köpfe einschlagen, ebenso wie früher die Christen, die aber i.a. darüber hinausgewachsen sind.

Das Hauptargument ist aber: wer nicht mehr an ein (besseres) Leben nach dem Tod glaubt, wird das Leben hier mehr schätzen. Sowohl das eigene (Selbstmordattentäter) als auch das Anderer.
Und solcherlei irrsinnige Vorstellungen von einem Leben nach dem Tod kommen nun mal von den Religionen. Und ausschließlich von denen.

Antwort
von 1988Ritter, 71

Vorab eine kleine Korrektur.Christen und Juden beziehen sich in ihrer Religion auf ein und denselben Gott. Der Islam behauptet zwar er würde zu den abrahamitischen Religionen gehören, geht man da aber ins Detail, dann sieht man, es handelt sich um einen anderen Gott.

Weiterhin, IS hat sehr wohl mit dem Islam zu tun, da IS den fundamentalistischen  Islam auslebt.

Einer Pauschalreligion bedarf es nicht. Es würde vollkommen ausreichen, wenn sich die Religionen der Welt nicht auf das Weltlich konzentrieren, und z.B. Wünsche nach Gottesstaaten hegen.

Antwort
von cruscher, 84

Ohne Religion wäre es im allgemeinen besser. Ich habe nichts gegen Christen, Muslime oder Juden. Aber wegen einer Person töten die es nicht gibt?

Durch Religionen ist ja überhaupt erst richtig aktiver krieg entstanden.

Antwort
von Spuky7, 208

Nein. Das ist nämlich der Wunsch vom Teufel. Eine Weltdiktatur mit einer Weltregierung, dazu eine Kartoffelbreireligion. Das ist Machtkonzentration in den Händen von wenigen. Das führt in die totale Unfreiheit von Menschen, in die Versklavung. Und dann sollen womöglich alle noch dazu zwangsverpflichtet werden.

Kommentar von Knacc ,

Dein Ernst..?

Antwort
von methkuchen, 70

Wie man es auch nimmt und wendet: Krieg gibt es immer. Natürlich haben Religionen einen großen Einfluss in verschiedenen Konflikten gehabt bzw. haben sie, allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass auch ohne Religion immer ein Konflikt entsteht. Denn wenn die Religionen weg wären, hätte man immer noch die Abgrenzung von Ländergrenzen, somit würden weiterhin die Menschen eine eigene Kultur haben, was darauf schließt, dass irgendwer nicht zufrieden sein wird und dadurch wieder einen Krieg anfängt. Auch wird es bei diesen Kulturen Radikale geben, die nichts anderes Zulassen. Das wird immer so sein. Krieg hat immer was mit Menschen zutun, und solange es diese gibt, wird es auch weiterhin Krieg geben.

Kommentar von anaconda48 ,

Und wenn es keine Menschen wären, so wären es Tiere, welche ihr Terrain abstecken. Das ist so und wird sich niemals ändern.

Antwort
von Undsonstso, 61

Nein, das glaube ich nicht,

wer garantiert denn, dass es nur eine Religion bleibt und sich nicht Gruppen abspaltet....

Anderseits gibt es dann immer noch die Fraktion der Leute, die nicht glauben....

Ausserdem, wenn Religion nicht als der Vorwand für Kriege dienen kann, dann finden sich andere Gründe.

Antwort
von Gerhardraet, 28

Die Welt kommt erst zur Ruhe, wenn man global einsieht, daß Religionen antike Hirngespinste sind. Alle Gebildeten sollten mithelfen, die Unterschicht aufzuklären und sich dafür einsetzen, daß Religionen nicht mehr von den Staatsführungen gepäppelt werden.

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