früher habe ich immer klassische Bücher gelesen, die jeder kennt, z. B. von Jule Vernes, Jack London, Phenimore Cooper, Arthur Connan Doyle (ich weiss die schreibweise kann nicht stimmen) und so. Irgendwie bin ich skeptisch gegenüber neueren Sachen. Es gibt so viele Bücher, wie soll ich die "richtigen" finden? (deswegen lese ich seit jahren fast keine bücher mehr, was eig. schade ist)

Gute Frage: mir ging es ähnlich. Um auf neue gute Bücher zu kommen, lese ich viel Kritiken, z. Bsp. in Zeitschriften kleine Artikel über Inhalt usw. Oder die Liste der Top-Bücher des Monats - meist sind die Aufstellungen der Lesermeinungen okay (es gibt Ausnahmen. Aber das liegt auch am Geschmack des Lesers). Grandiose neue Bücher sind: - Martin Suter: Die dunkle Seite des Mondes (und überhaupt fast alle Martin Suter-Bücher) - Ken Follett: Die Säulen der Erde, Die Nadel (exellent!) und die meisten Ken Follett-Bücher - Donna....: Die Päpstin Gelegentlich noch mehr... (Weibl.) Gruß
hört sich vll komisch an,wenn ich mich für eine richtung entschieden hab (also z.b. fantasy), dann geh ich erst nach dem deckblatt und les es mir dann erst hinten drch. ^^ bin also eher eine stöberin ;)
Meine späteren Lieblingsautoren habe ich eigentlich alle zufällig entdeckt. Toll sind z.B. auch Gillian Bradshaw und Andrea DeCarlo und Herbert Rosendorfer ("Briefe in die chinesische Vergangenheit", sehr lustig). Ich lasse mich eigentlich immer in meiner Stamm-Buchhandlung beraten. Wenn Du 'nem Buchhändler sagst, was Du bisher gelesen hast und mochtest, müsste er oder sie eigentlich in der Lage sein, Dir etwas Passendes zu empfehlen, das ist schliesslich sein/ihr Job :-)
Ganz hilfreich sind die Wühltische/Remittenden, braucht allerdings etwas Geduld sich da durch zu wühlen. Als erstes sieht man Titel und Cover, wenn mich das anspricht, lese ich den Klappentext und mal kurz in den Text hinein. Wenn mich das anspricht ist es meins. Hat den Vorteil, dass man für wenig Geld neue Autoren "testen" kann und wenn es einem nicht gefällt ist´s es nicht so schlimm. Ansonsten habe ich ein paar Autoren in meinen Lieblingsgenres (Thriller, Fantasy), bei denen ich immer auf Neuerscheinungen schaue. Die Empfehlungen bei online-Buchshops geben auch ganz gute Anregungen, dazu muss allerdings erstmal was gekauft werden.
Als allererstes muß mir der Einband und die Inhaltsbeschreibung zusagen. Bei Autoren, von denen ich schon einiges gelesen habe, ist es anders. Wenn ich von den anderen Büchern angetan war, nehme ich ein Neues bedenkenlos mit.

Ich habe meine bestimmten Richtungen die ich lese. Man muss nicht immer die neuesten "In-Bücher" lesen, nur weil es alle tun! Und auch wenn ich z.B. "nur" Groschenromane lese, ist das mit Sicherheit gehaltvoller, als wenn jemand zwanghaft Shakespear liest und nichts davon versteht!

Etwas über den Autor lesen, vielleicht auch einen Ausschnitt aus dem Buch, die kurze Zusammenfassung hinten und auch im Internet, sehen was das Volk dazu meint - amazon.de
Und falls das Buch bis 20€ kostet es einfach mal riskieren.

Inhaltsangabe auf dem buchrücken ... Thema, Autor oder vielleicht auch Genre ...
Also Puls von Stephen King find ich persönlich ganz gut ....
Ich lasse mir auch oft was emphelen von Freunden, von denen ich weiß, dass sie einen ähnlichen Geschmack haben. Ich mag halt bestimmte Genres nicht so gerne, daher lass ich die eigentlich komplett weg. Außerdem stöbere ich gerne in Buchhandlungen und ich muss zugeben, dass ich mich dann sehr von Cover und Titel leiten lasse. Spricht mich was an, lese ich den Klappentext und dann hat das Buch entweder gewonnen oder eben verloren.

Bestsellerliste, Buchbeschreibung. Auf Bewertungen von Käufern lege ich herzlich wenig Wert darauf. Es soll ja mir gefallen.

Bücher aussuchen ist eine Kunst. Das gebe ich zu. Man muss aber ab und zu gewillt sein, ins kalte Wasser zu springen.
Viele Autoren, die ich heute zu meinen Lieblingsautoren zähle, waren solche Sprünge ins kalte Wasser. Es kann eine Hilfe sein, wenn man sich von einem guten Buchhändler beraten lässt. Aber dafür würde ich mir jemanden aussuchen, der sich wirklich für Bücher und nicht für den Verkauf interessiert. Die findet man aber leider eher weniger. Ein weiterer Weg wäre, wenn du dir die Hauptfiguren aus deinen Büchern nimmst und nach anderen Autoren suchst, die über sie geschrieben haben. Bei Conan Doyle fällt mir spontan Esther Friesner, Ellery Queen und Jo Soares ein...So erweitert man seine Autoren...

Ich lasse mir was empfehlen, von Leuten, die genauso gern lesen wie ich. Zum Beispiel Mama.

Also erstmal nach Thema. Zur Zeit gerne Thriller, wenn es von meinem Lieblingsautor/in nichts neues gibt, dann gucke ich ob der Titel mich anspringt und dann lese ich mich durch die Buchrücken und zur Not ein paar Sätze aus dem Buch und dann wenn mir alles vom Bauch her gefällt, dann ist es meins.

Also ich gehe in eine Buchhandlung und schaue mir die Bücher an und lese den um was es geht. Dann entscheide ich was mich interessiert. Wäre das nicht auch eine Variante für Dich?
Suter ist super - dafür nen Daumen
Ja, vieles von Suter ist klasse, das neueste Buch von ihm, "Der letzte Weynfeldt", auch. :-)