Frage von ploxx, 31

Wie vorgehen bei der Studiengangsuche?

Hallo,

Ich wollte fragen, wie ich am besten vorgehen kann, wenn ich nach einem geeigneten Studienplatz suche. Die Richtung weiß ich in etwa grob bzw. was mir liegt und was eher nicht, aber was ist der nächste Schritt, wie finde ich den richtigen Studiengang und anschließend daran die passende Uni.

Schonmal vielen Dank im Voraus und LG

Antwort
von Musicgurl, 20

Also... Uns wurde letztens gesagt, dass die Studiensuche ein Prozess ist. D.h. , dass man sich mit seiner Entscheidung genug Zeit lassen sollte.

Dann sucht man sich etwas, was einem Spaß macht, weil man sich sonst keinen Gefallen tut, also lass dir da von keinem reinquatschen ;D

Wenn du etwas gefunden hast, was dir Spaß macht und auch eine Uni gefunden hast, dannn kannst du folgendes machen:

  • Die meisten Unis bieten "Schnupperkurse" an, da könntest du mal hingehen und gucken, ob dir das auch wirklich Spaß macht
  • Wenn du dann WIRKLICH etwas tolles gefunden hast, kannst du zum Verantwortlichen der Uni gehen
  • Mit dem Verantwortlichen kannst du dann reden und dich erstmal über Behausung etc. informieren
  • Ist alles erledigt, kannst du fragen, ob du dort studieren kannst und dich anmelden

Hast du da alles hinter dir, kann man dir gratulieren, du bist dann ein Student an deiner "Traumuni" mit den zu dir passenden Studienfächern :)

Antwort
von teacup3000, 23

Bei meiner Studienwahl hab ich mich durch die Unis durchgeklickt und mir den Studienplan durchgelesen. Jede Richtung hat ihren eigenen Studienplan und wenn dir dort halt vieles gefällt, ist die wahrscheinlichkeit groß, dass auch das Studium zu dir passt.
Natürlich kann es passieren, dass das genaue Gegenteil eintritt. Aber da kann man dann auch auf eine andere Richtung wechseln. Ist halt ein verschwendetes Semester aber manchmal erwartet man sich einfach was anderes.

Antwort
von Referendarwin, 23

Ha, hallo! Ich kann dir da super helfen!


Du denkst: Ich will studieren, nur was? Das ist der VÖLLIG falsche Ansatz. Das Studium dauert vllt. 5 Jahre, arbeiten wirst du mindestens 40!


Suche dir JETZT durch Praktika und Recherche einen Job, welchen du ausüben möchtest. Arzt, Lehrer, Soldat, Versicherungskaufmann, Pfleger, Friseur, Polizist, Unternehmer, Fachinformatiker,...was auch immer.


ERST DANN überlegst du, welches Studium du machen möchtest. Viele Studenten haben keinen genauen Plan und studieren dann etwas, mit dem sie später nicht glücklich werden im Job oder oftmals keinen attraktiven Job finden (Germanistik, Medienzeug, Biologie, Molekulare Medizin...der ganze Mist).


Falls du nicht dazu in der Lage bist zu sagen, was du studieren möchtest: Mache eine Ausbildung.


NICHT AUF DIE WERBUNG DER UNI HÖREN. Bei nutzlosen Studiengängen
steht da immer: Arbeiten kann man damit in Hochschulen, Instituten, der
Öffentlichkeitsarbeit, in Verlagen oder in der Marketingabteilung von
Unternehmen.


Das ist eine Umschreibung für: Man lernt
nur nutzlose Softskills und wir haben auch keinen Plan, was man damit
machen kann, da wir verbeamtete Professoren sind, die von der freien
Wirtschaft keine Ahnung haben. Bitte auch nicht auf Lehrer hören, die haben ebenfalls idR von der Berufswelt keine Ahnung.


Für weitere Info empfehle ich: studis-online.de


Lieben Gruß

Ein Lehrer ;)



Kommentar von Referendarwin ,

Nachtrag: Das alles sei nur für den Fall gesagt, dass du nicht reich bist. Ansonsten darf das humboldtsche Bildungsideal gerne greifen und du sollst studieren, was du möchtest. Ich würde dann wohl Archäologie machen oder so.

Kommentar von Kristall08 ,

Ich würde dann wohl Archäologie machen oder so.

Komisch.

Ich habe genau das studiert (war eine super Zeit, übrigens) und arbeite, seit ich mit dem Studium fertig bin mit Unterbrechungen nur wegen der Kinder...

Ich hatte also ein tolles Studium und auch, wenn ich jetzt in einem ganz anderen Bereich tätig bin, bin ich immer noch glücklich damit.

Kommentar von Referendarwin ,

Hier wäre es entscheidend zu wissen, wann Sie ihr Studium beendet haben. Da die Abiturientenzahl beständig steigt, muss kaum ein Arbeitgeber noch auf Quereinsteiger setzen (zumindest nicht bei attraktiven Jobs), da es sehr viele Absolventen gibt.

Weiterhin denke ich, ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, dass die meisten Menschen sich erhoffen, das im Studium Gelernte auch im Job verwerten zu können (abseits des üblichen Softskill-Gedöns).

Wenn ich Archäologie studiert hätte, dann nur, wenn ich mich auch im Job mit Archäologie hätte beschäftigen können. Da das in Deutschland nur klappt, wenn man Professor, Institutsdirektor oder Museumsdirektor wirde, habe ich es sein gelassen. Sonst kommt man immer in finanzielle Bredoullien wie der von mir hochgeschätzte Paläontologe Dr. Alan Grant.

Diese Diskrepanz zwischen Studieninhalt und Jobinhalt tritt bei fast allen wirtschaftlich idR nutzlosen Studiengängen auf.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community