Frage von sebastian1922, 32

wie vielen arbeitstunden musst man bei einem bußgeld von 1000 euros machen?

Hallo

ich habe ein gerichtstermin vergessen. er war gestern. ich gehe morgen zum amtsgericht um alles zu erklären

ich war als zeuge eingeladen

in den brief stand dass mir bis zu 1000 euro drohen wenn ich den termin verpasse

ich kann das nicht bezahlen weil ich in der existensminimum lebe

darf ich das dann in arbeitsstunden ableisten? und wenn ja wie vielen stunden sind das ungefähr insgesamt?...

ich danke euch. ich wollte das einfach schonmal vorher wissen weil ich das die ganze zeit im kopf habe und ich erst morgen zum amtsgericht kann weil heute schon geschlossen ist

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von wilees, 17

Erst einmal wird in diesem Schreiben ein mögliches Bußgeld bis zu 1000 Euro angekündigt.

D.h. dass nicht zwingend 1000 Euro gefordert werden. Dass Du am Existenzminimum lebst ist nicht relevant, im Bedarfsfall wirst Du ein Bußgeld möglicherweise ratenweise bezahlen können. Ein Bußgeld für das Nichterscheinen vor Gericht wird nicht einfach in "Sozialstunden" abgewandelt.

Antwort
von fiwaldi, 14

Da gibt es nach meinem Wissen keinen festen Satz (ich weiß nicht alles).

Drohung heißt nicht unbedingt, dass das Versäumnis zwangsläufig in voller Höhe bestraft wird. Mir droht auch Führerscheinentzug und fettes Bußgeld, wenn ich wieder mal besoffen mit 140 durch die Stadt rase. Aber die erwischen mich nie!

Erst wenn der Prozess wegen fehlendem Zeugen nicht fortgesetzt werden konnte, wird es ernst.

Da kann man aber beruhigt abwarten, bis ein entsprechender Bescheid kommt und dann innerhalb der vorgegebenen Frist reagieren.

Logisch, wer nicht zahlen kann, muss Sozialstunden ableisten oder kommt in Erzwingungshaft.

Antwort
von zersteut, 16

bis zu 1000€

wahrscheinlich musst du ein Bußgeld von 200-500€ bezahlen, aber da kommt noch ein Brief und wenn du einen ganz netten Entschuldigungsbrief schreibst kommst du vielleicht so davon  

Kommentar von fiwaldi ,

Entschuldigungen sind zwar höflich, aber gewöhnlich  für die Bemessensgrundlage irrelevant.

Die Mittellosigkeit kann man ja nachweisen (Hartz-IV- oderGrundsicherungsbescheid). Im Falle einer Bußgeldfestsetzung wird die Höhe entsprechend angesetzt. In der Regel soll es schon weh tun (Buße!), aber nicht die Justizkasse bereichern.

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