Frage von tappsel, 35

Wie viele Wochenstunden arbeitet man bei einer Promotion im naturwissenschaftlichen Bereich ungefähr?

Danke! :-)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von tryanswer, 30

Wenn du bei der Promotion deine Arbeitsstunden zählst, laß es am besten bleiben.

Kommentar von Blacklight030 ,

Mag ja sein, dass es den Sinn hat in etwa abzuschätzen wie lange es im Gesamten dauert, was man ja kann, wenn man weiß wie viel Zeit man übrig hat

Kommentar von tryanswer ,

Das Problem ist, es gibt keine festen Arbeitszeiten. Wenn ein Vortrag bis morgen früh fertig sein muß und es ist 23.00 Uhr, dann ist das eben so. Auch ist eine Promotion nichts, wo man sich ein paar Stunden an den Schreibtisch setzt und bei Feierabend das Gehirn ausschaltet.

Wie lange es dann dauert hängt von einem selber, dem Thema und natürlich von den jeweiligen Prüfern ab. Das kann 1/2 Jahr sein, das können aber auch 6 Jahre werden.

Kommentar von tappsel ,

Das mache ich doch nicht, aber ich habe von Einigen gehört, dass sie bis spät im Labor sind und es mega anstrengend ist und ich habe mich gefragt, ob das wirklich stimmt ... wenn man total für das Thema/ die forschung brennt, dann ist der Aufwand zweitrangig, das stimmt schon

Kommentar von Kristall08 ,

Warum sollte das nicht stimmen?

Wenn du eine Versuchsreihe laufen hast, muss die Arbeit eben erledigt werden. Egal, ob sieben Uhr früh oder vier Uhr nachts.

Antwort
von flirtheaven, 22

Wieviel du in deine Promotion an Zeit investierst, ist zunächstmal deine Sache. Theoretisch kannst du dir ein Thema und einen Doktorvater suchen und loslegen. Eine Anstellung an einem Institut ist nicht notwendig. Ich kenne auch Dres. die mit erst ihrer fertigen Arbeit einen Doktorvater gesucht haben, an der Arbeit selbst haben sie Zehn jahre oder länger gearbeitet und jeden Tag zwei oder drei Stunden neben ihrem Job investiert.

Antwort
von Hamburger02, 7

Ein Kollege von mir hat die Promotion in Biologie abgebrochen, weil er sich einfach nur ausgebeutet gefühlt hat. In seinem Institut wurde es als selbstverständlich betrachtet, dass Assis Überstunden ohne Ende und ohne Bezahlung zu machen. Das hatte auch nichts mit seiner Promotion zu tun.

Antwort
von Blacklight030, 28

Das kann man doch wirklich nicht sagen, liegt doch an der Auffassungsgabe, dem Thema, der Wiedergabefähigkeit, den Quellen und der tatsächlichen Arbeitseinteilung

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