Habe heute eine eher kleinere Sache (ein Kissen) mit vielen Münzen bezahlt, weil ich etliche in meinem Sparschwein gesammelt hatte und mir was Schönes dafür kaufen wollte. Der Verkäufer wurde aber recht unfreundlich, obwohl jetzt gar keine anderen Kunden da waren, die ich aufgehalten hätte. Gibt es keine Vorschrift, wie viel der eh nehmen muss?

die Grenze sind 50 Münzen, steht im Münzgesetz (MünzG) § 3 Annahme- und Umtauschpflicht , http://www.gesetzesweb.de/MuenzG.html

Gerade in der Zeitung gelesen,genau 50 Münzen,nicht für 50 Euro!!!

er muss überhaupt nichts annehmen. das ist ein alter irrtum, den nervige Omis erfunden haben und ständig verbreiten. Ein Ladenbesitzer oder selbst der kleinste popelige Kassierer kann nein sagen, wenn wieder jemand auf die höchst geniale Idee kommt, ein Kilo Mehl mit einem Kilo Münzen zu bezahlen. Sowas ist obendrein auch tierisch unhöflich dem Ladenbesitzer gegenüber. Denn der muss den Scheiß nachher noch zur Bank bringen. Aber daran denkt ja keiner. Der Kunde ist ja - wie es so schön im Volksmund heisst - der vollgefressene, sich um nix kümmernde, dreiste König.
Armindo am 5. August 2008 21:05 kann ich mich nur anschließen DH.

Ja, da gibt es eine Grenze. Kann dir aber nicht genau sagen wieviel!
nein giebt es nicht, du kannst auch in 1 cent stücken bezahlen, ich würde jedoch mit viel kleingeld zuerst zur bank gehn. wens aber 1-2euro stücke sind freut sich doch jeder verkäufer das er wieder kleingeld in der kasse hat und nicht immer rausgeben muss...
früher "bis zwei Deutsche Mark". Aber: In Deutschland gibt es die sogenannte Vertragsfreiheit; er muss das Geschäft keinesfalls machen. Im Übrigen hat ein Kaufmann gegebenenfalls auch dann zu tun, wenn sich kein weiterer Kunde befindet. Zwischeninventur, Bestellungen, telefonische Aquise etc.
.....wenn sich kein weiterer Kunde IM GESCHÄFT befindet. ...
sorry

Ja es stimmt, daß er ab einem bestimmten Betrag nicht das ganze Kleingeld akzeptieren muß. Habs jetzt nicht im Kopf und weiß auch nicht, wie du es jetzt genau zahlen wolltest. Wenn du nun etwas teures mit lauter Kupfermünzen bezahlen wolltest, kann ich den Verkäufer sogar etwas verstehen. Nur eigentlich sollte der Kunde König sein und entweder akzeptiert er das Geld oder er sagt dir freundlich, daß er das nicht will. Aber wenn er dir so kommt, würde ich auf den Kauf ganz verzichten und mein Geld in einem anderen Laden ausgeben.

kann ich Dir sagen, da ich selbst mal im Verkauf war .-50 Cent die Kunden haben wir besonders geliebt aber habe ich auch nur 2 mal erlebt. Aber wofür gibt es die Bank.
Armindo am 5. August 2008 21:07 natürlich 1 und 2 Cent Stücke insgesamt für 50Cent
maximal 50 Münzen muß er akzeptieren, mehr nur freiwillig

Das bleibt ihm überlassen. Ein Muss gibt es da nicht. Irgendwie glaube ich, hat es diese Frage hier schon mal gegeben. Finde sie aber nicht.

Diese Frage wurde bereits gestellt, guckst du:
http://www.gutefrage.net/frage/wieviel-kleingeld-muss-ein-einzelhaendler-annehme...
Ameise
teardrop1109 am 5. August 2008 21:02 Aha, da ist sie also.

Maximal 50 einzelne Münzen bis zu einem Gegenwert von 2,50 Euro (früher: 5 Mark); davon bis zu 50 Cent auch in kleinstmöglicher Prägung.
Sag ihm einen schönen Gruß, daß Du nicht wiederkommst. Wenn ihm das schon zuviel ist, dann kannst Du bei dem eh nichts großes (und teures) kaufen. Ganz unwichtig, was irgendwo im Gesetz steht! Das ist eine Frage der Höflichkeit.
DH