Frage von danger432 01.01.2012

Wie viele Menschen werden durch Psychiater, im Jahr geheilt?

  • Hilfreichste Antwort von Piraten4Ever 01.01.2012
    19 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Niemand wird durch Psychiater wieder Gesund! Die versuchen nur viel Geld zu machen. Wenn es den Menschen am schlechtesten geht, geht`s denen am Besten!

  • Antwort von Virginia47 01.01.2012
    22 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich glaube nicht, dass es darüber eine aussagekräftige Statistik gibt.

    Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass es sich sehr wohl lohnt, sich an einen Psychiater zu wenden, wenn man Hilfe braucht.

    Allein kommt man aus einer tiefen Krise kaum raus. Da braucht man zum einen Medikamente und zum anderen jemanden, der einem zuhört und Denkanstöße gibt.

    Ich war in der Psychiatrie. Und muss sagen, dass es mir geholfen hat. Und ich konnte auch die Fortschritte meiner Mitpatienten sehen.

  • Antwort von Entdeckung 08.01.2012
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du meinst ob sich die Behandlung durch einen Psychiater wirklich lohnt ... oder habe ich da etwas falsch verstanden.

    Und ich kann mich im großen und ganzen, nur Virginia47's Antwort anschließen.

    Wir brauchen Psychiater ebensosehr wie wir Chriurgen und Zahnärzte und andere Ärzte brauchen.

    Natürlich kann man auch ohne jede ärztliche Behandlung leben ... aber ... wer wirklich gesundheitliche oder psychische Probleme hat, der lebt bestimmt besser und vorallem auch länger, wenn er richtig behandelt wird,

    Und nur weil ein Mensch einer bestimmten Berufsgruppe Fehler macht, kann man doch nicht den ganzen Beruf abschaffen ... oder?

    Wenn du dein Auto in eine Werkstatt gibst, und dort wurde etwas "übersehen" oder schlecht repariert, dann ist das für dich persönlich zwar ein Problem ... aber niemand würde auf die Idee kommen, zu fragen, ob KFZ-Werkstätten tatsächlich nötig sind und ob man sie nicht besser abschaffen sollte ... oder?

    Und ... genau so verhält es sich mit sämtlichen Ärzten, Psychiater eingeschlossen ... Ärzte sind auch NUR Menschen ... und Menschen machen nun mal Fehler.

  • Antwort von Maerzkatze 08.01.2012
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Was willst Du denn heilen, wenn es um schwere und tiefgreifende psychische Probleme geht ?

    Je nachdem was ein Mensch an Erlebtem hinter sich hat, kannst Du lindern und Verbesserungen schaffen - aber Du kannst nicht ungeschehen machen, was einen Menschen psychisch schwer erkranken ließ.

    Im günstigsten Fall kann bewirkt werden, daß der Betroffene sein weiteres Leben etwas leichter leben und empfinden kann, aber Fakt und unauslöschbare Tatsache wird jenes bleiben, was ihn mehr oder minder schwer erkranken ließ.

  • Antwort von Soonic 01.01.2012
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Doch, sie lohnt sich für die Psychater und der Medizinindustrie. Weniger für den Patienten, der zahlt immer drauf.

  • Antwort von klauswernerl 01.01.2012
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn keine andere Hilfe mehr möglich zu sein scheint, dann würde ich nicht soviel darüber nachdenken. Man sollte eher grübeln, was man selbst zur Besserung beitragen könnte.

  • Antwort von gubbins 01.01.2012
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo,Danger,

    Wenn es einem sehr schlecht geht, findet man alleine nicht mehr den Weg. Da ist es schon hilfreich, wenn man einen GUTEN Psychiater findet.Man muss das Problem alleine packen, aber durch das Reden beim Arzt wird einem vieles klarer und dann muss man selbst sehr viel Kraft aufwenden. Der Arzt ist nur eine Art seelischer Krückstock.Wenn er allerdings sofort mit Pillen kommt, würde ich persönlich vorsichtig sein. Obwohl ich denke in der grössten Not kann man auch mal ein Tavor etc. schlucken.Am Besten wäre es immer noch,wenn man einen wirklich guten Freund hätte, der zuhört, nicht von sich spricht und versteht.Wenn Du Dir den Finger klemmst, haben Alle Mitleid, aber wenn Deine Seele krank ist, spinnst Du eben und sollst Dich zusammenreissen. Geht aber nicht, es ist eine KRANKHEIT und keine Laune.Eine gute Klinik kann auch helfen, aber Du musst Dich einlassen.Ich habe eine gute Empfehlung im Allgäu.kannst Dich an mich wenden. Die haben auch Internet Betreuung, nachher. Ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen Gruss Gubbins,

  • Antwort von PeterSchu 01.01.2012
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Psychische Probleme kriegt man meistens durch Einflüsse von außen. Wenn man also diese Einflüsse nicht ändern kann oder zumindest lernen kann, damit umzugehen, dann kann auch eventuell die Psychiatrie nichts ausrichten. Aber in vielen Fällen kann sie das durchaus.

  • Antwort von vesparoller 01.01.2012
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Menschen, die entsprechende Probleme haben, bei welchen der Leidensdruck also zu groß ist, nehmen meist jede sich bietende Möglichkeit an. Ob ihnen dann durch die Psychatrie auch geholfen wird, ist eine weitere Frage. Dies wird meiner Erfahrung nach teils aber auch subjektiv durch den Patienten beurteilt (d.h Erfolg oder nicht). Allerdings gibt es hier auch noch den Faktor Zeit ("Zeit heilt viele Wunden"), der ebenfalls mit rein spielt.

  • Antwort von Wollfee 01.01.2012
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ein Psychiater kann dir nur helfen, wenn du dazu bereit bist. Du musst hart arbeiten, es ist sehr anstrengend. Wenn du dich nicht bemühst, sind die Erfolge geringer. Natürlich gibt es auch schlechter Psychiater. Aber eigentlich kann man im heutigen Zeitalter ganz gut über das Internet recherchieren und sich in Foren etc. erkundigen.

    Viele Psychiater, also die meisten, ergreifen diesen Beruf aus persönlichen Gründen. Sprich, sie haben, hatten selbst ein psychisches Problem. Das mag jetzt vielleicht nicht sonderlich "vertrauenserweckend" klingen, aber durch ihre Erfahrungen kennen sie sich besser aus, können sich in die Patienten hineinversetzen und ihnen besser helfen. Sie wissen, was ihnen selbst damals geholfen hat. Wenn du die Ausbildung als Psychotherapeut machst, also Psychologie studierst, lernst du auch, wie du dir selbsthelfen kannst. Ein Psychiater, der seine eigenen Problemele nicht im Griff hat, ist auch kein guter Psychiater, selbst wenn er noch soviel Selbsterfahrung hat.

    Liebe Grüße, Wollfee

  • Antwort von Bloodgirl 01.01.2012
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ambulant ist die Chance auf Heilung durchaus besser. Im Jahr ist jedoch nicht so genau, da manche auch ein paar Jahre brauchen. Für Heilbares würde ich hier von durchschnittlich ca. 2 Jahren ausgehen. Die Psychologie lohnt sich wirklich.

    Die Psychiatrie lohnt sich meiner Ansicht nach überhaupt nicht. Heilung ist da fast unmöglich. Wenn man Glück hat hilft es ein bisschen aber es gibt wohl mehr, die sich dort negativ entwickeln als positiv.

  • Antwort von Lorenz09 01.01.2012
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    70-80 prozent.

  • Antwort von tinimini 01.01.2012
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Geheilt, ?????? Eher nur gebessert. Wer Heilt ,verdient nichts mehr !

  • Antwort von EquusCaballus 12.02.2012
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    das kann man so pauschal nicht sagen. es gibt patienten, die jahrelang zum psychiater gehen, medis nehmen etc. und trotzdem jahre brauchen, um geheilt zu werden - andere sprechen einmal mit dem psychiater oder therapeuten, und schon ist alles im lack.

  • Antwort von Linaalain 08.01.2012
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also ich muss auch mal meinen Dampf ablassen. Die Antwort, welche du als HA ausgezeichnet hast, ist leider völliger Schwachsinn. Würde man den Beruf des Psychiaters verbieten bzw abschaffen, dann gäbe es noch viel mehr Suizid Fälle, als es ohne hin schon gibt.

    Wer in einer richtigen psychischen Krise drinnen ist, kommt da so schnell ohne prefesionelle Hilfe nicht wieder raus. Man fühlt sich zwar nach den ersten Sitzungen noch schlechter als zuvor, aber das ist total normal. Es gibt immer Auf's und Ab's ...

  • Antwort von Rubensstut6 13.10.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ey Alter,

    allein durch Deine Frage höre ich heraus, das Du das selbst für unmöglich hälst, und das ist korrekt, denn wer sollte denn durch die Psychiatrie geheilt werden? In der ehemaligen DDR hatte diese Einrichtung zudem eine ganz andere Aufgabe, wenn Du verstehst was ich meine ohne das ich deutlicher werden muss?

  • Antwort von lillykissi 27.01.2013
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Frage ist zwar schon alt,aber ich möchte trotzdem etwas dazu sagen: Diese ganzen Horrorgeschichten vonwegen die Psychiatrie macht die Menschen nur noch kranker und man wird mit Medikamenten vollgepumpt stimmen überhaupt nicht!!!Ich war vor ca. 2 Monaten dort und werde bald wieder eingewiesen.Mir hat niemand irgendwelche Medikamente aufgezwungen und nach dem Aufenthalt ging es mir wirklich viel besser.Es ist nur schwer sich nach dem Aufenthalt wieder zuhause zurecht zu finden.Warscheinlich ein Grund,wieso man immer wieder dorthin geht.Ich war zwar nicht in der "normalen" Psychiatrie,sondern in einer Kinder-und Jugendpsychiatrie,aber ich kann mir nicht vorstellen,das es einen so großen Unterschied zwischen der Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen gibt.

  • Antwort von vericote 25.06.2013
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Gefährliches Halbwissen prägt diesen Thread. Hier Aufklärung zu leisten ist sinnlos. Das wird schon allein durch die Auszeichnung der hilfreichsten Antwort deutlich genug, da hier nur angenommen wird, was der Haltung des posters entspricht.

  • Antwort von webheiner 30.03.2014

    Kein Einziger. Trotzdem lohnt sich die Psychiatrie. Von psychiatrischen Erkrankungen wird man nicht geheilt, man kann lernen, mit ihnen umzugehen, das ist schon das Ziel. Psychiater versuchen das in der Regel mit Medikamenten, was eigentlich der falsche Ansatz ist, die Therapeuten in den Kliniken machen die sinnvollere Arbeit, durch die Therapien kann man sein Leben wieder in den Griff bekommen, Medikamente alleine helfen dabei nicht.

  • Antwort von Agony76 01.02.2014

    Psychiatrie lohnt sich nur für den Psychiater, er sei denn du stehst auf Psychopharmaka. Er kann nur deine Symptome unterdrücken, aber wirklich helfen kann dir nur dein eigener kopf

  • Antwort von Harald2000 05.11.2013

    Heilung ! Auch mit Linderung sollte man schon zufrieden sein.

  • Antwort von marythemanson 01.08.2013

    Bisher niemanden. Sie.machen dich so schwach und drohen dir mit zwangseinweisungen bei Verschlechterung,sodass du freiwillig wieder kommst. Das istn scheiß Teufelskreis. Man kann außerdem nicht von Heilung sondern nur von "Symptomfrei" sprechen.

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