Asarualim am 30.12.2008 um 22:03 Uhr
Mein Lebensgefährte und ich ernähren uns seit einiger Zeit hauptsächlich vegetarisch. Wir ertappen uns aber dabei, viele Hauptgerichte sehr Ei-lastig zu halten. Zu viel Ei ist jedoch auf die Dauer auch ungesund. Wie viele Eier sollte man wöchentlich bei sonst vegetarischer Ernährung essen, damit man mit genügend Eisen und Vitamin B12 versorgt wird? Ab wie vielen Eiern pro Woche muss man sich Sorgen um seine Choloesterinwerte machen? Bisher verbrauchen wir zu zweit und häufig mit Gästen zum Essen 10 Eier pro Woche, also etwa 3-4 Eier pro Person.
Der Durchschnitts-Eier-Verbrauch pro Kopf liegt in der Schweiz (laut http://www.kagfreiland.ch/ageniessen/GSPfleischlos3.shtml) angeblich bei 185 Eiern pro Person pro Jahr, das wären 3-4 Eier pro Kopf pro Woche. Beziehen sich diese Zahlen auf Frischei oder auch auf Eier, die in Fertigprodukten wie z.B. Keksen usw. enthalten sind?
Muss ich bei meiner Eier-Rechnung nun die Ei-haltigen Produkte vom Frischei abziehen?
wenn man bedenkt, daß Eier die Menstruationsprodukte von Vögeln, in diesem Falle Hühner sidn, dann würds mir schon vergehen. Oder wenn ich darüber nachdenke, daß die männlichen Küken der Legerassen am ersten Lebenstag in den Schredder kommen. das ist einfach unethisch und ekelhaft!
Täglich eines ist für mich persönlich ein gutes Maß. Zudem muss ich wegen dem Fett mich zurückhalten :-) Was Eisen und B12 betrifft, wirst Du sicher noch viele andere Sachen essen, die dies enthalten - nicht nur Eier! Nachfolgend eine kurze Info aus Wikipedia zu Hühnerei:
Das Eiklar besteht aus Wasser (87%), Eiweiß (11%), Kohlenhydraten (1%) und Mineralstoffen (1%). Das Eigelb besteht aus Wasser (50%), Eiweiß (16%), Fett (32%), und Mineralstoffen (2%).
Ein Hühnerei enthält durchschnittlich 80 Kilokalorien und einen Fettanteil von 8 Gramm, wobei über die Hälfte dieser Fette ein- bzw. mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind. Das Fett besteht aber zu einem großen Teil auch aus Cholesterin. Hühnereier enthalten auch die Mineralstoffe Calcium, Phosphor, Eisen, Natrium, Zink, Kalium und Selen. In Hühnereiern sind, außer Vitamin C, alle Vitamine enthalten - eine Bilanz, die ansonsten kein anderes Lebensmittel vorweisen kann. So kann ein durchschnittlich großes Hühnerei bis zu 35 % des täglichen Bedarfs an Vitamin D und 38 % des täglichen Bedarfs an Vitamin B12 decken. Alle Nährstoffe befinden sich in Eigelb und Eiklar, ein größerer Anteil davon allerdings im Dotter. Generell spielt es in Hinblick auf die Nährstoffe keine Rolle, ob das Ei roh oder gekocht verzehrt wird.[3]
Weit verbreitet ist die Annahme, der Verzehr von Hühnereiern wirke sich nachteilig auf den Cholesterinspiegel im Blut aus, weswegen -- bei entsprechenden Vorerkrankungen -- vom Verzehr von Eidotter abgeraten wird. Eine US-amerikanische Studie mit über 100.000 Teilnehmern hat allerdings den Nachweis erbracht, dass die Angst vorm Ei unbegründet ist. Demnach hat der Verzehr von bis zu vier Eiern pro Tag keinerlei negativen Einfluss auf die Cholesterin-Werte. Vielmehr senke das im Hühnerei enthaltene Lecithin sogar die Aufnahme des Cholesterins im Darm, so dass "schädliche" Fette nicht ins Blut gelangen. Ein regelmäßiger Verzehr könne somit sogar vor Herzinfarkt schützen.
Macht euch wegen 3-4 Eier pro Woche keine Gedanken. Dass der Verzehr von Eiern den Cholesterinspiegel anhebt, ist ohnehin ein Märchen. Zudem gibt es eine nette Studie aus den USA, welche ergeben hat, dass Menschen, die pro woche etwa 5 eier verzehren, eine höhere Lebenserwartung haben, als Menschen, die mehr oder weniger Eier essen.
Wenn ihr sonst gesund ernährt und Eier wegen dem Eiweiß esst, da ihr ja kein Fleisch zu euch nehmt, dann dürft ihr ruhig jeden Tag ein Ei essen. Kichererbsen gleichen bei einer Fleischlosen Kost viele Mängel aus. Sie sind sehr gesund.