Frage von NAhilft, 92

Wie viel Watt brauch man mindestens um Wasser zu kochen?

Ich entwickele gerade einen Wasserkocher der mit so WENIG LEISTUNG WIE MÖGLICH Wasser auf 100 grad bingt.

Antwort
von Schnoofy, 24

Versuchs mit einem Lagerfeuer.

Verbraucht garantiert keinen Strom und das Wasser kocht ziemlich schnell.

Kommentar von gutermax2 ,

Das Lagerfeuer ist aber schon erfunden

Kommentar von Schnoofy ,

Mag sein, aber ein Wasserkocher, der Stunden braucht , um kochendes Wasser zu produzieren wäre eine ziemlich nutzlose Erfindung.

Antwort
von ragglan, 38

Ich hab von Physik soviel Ahnung, wie eine Kuh von Astrologie aber wenn es so wenig Leistung bringt, dauert doch der Vorgang entsprechend länger oder nicht?

Kommentar von DeliriumTremens ,

🌌🐄  

Antwort
von syncopcgda, 16

Menge und Zeit spielen eine große Rolle. Wer will denn einen Kocher, der Stunden braucht, um 1 Liter Wasser aufzuheizen?

Antwort
von wollyuno, 24

ist immer ein zeit und mengenfaktor.was wichtig ist möglichst geringer wärmeverlust und optimale übertragung der hitze ins wasser

Antwort
von jerkfun, 38

Du musst nur die Abkühlungstendenz überwinden.Diese musst Du berechnen.Hierzu kann ich keine Hilfestellung leisten.Wenn Zeit kein Faktor sein soll,müßten wenige Watt dafür ausreichend sein.Ein sehr gut isoliertes Gefäß,eine möglichst warme Umgebungstemperatur wären Faktoren,die Zeit die Du benötigst zu verkürzen,oder die Leistungsaufnahme zu verringern,In der Praxis dürfte es nicht sinnvoll sein,da Du die Zeit nicht hast,und der Stromverbrauch mit zunehmender Zeit ebenso hoch sein wird,wie mit einem herkömmlichen Wasserkocher.Liebe Grüße

Kommentar von NAhilft ,

Ich denke ein Volumen von 200 ml reicht. Die Oberfläche ist möglicht groß, so wie bei einer Schüssel. Ohne großen Wasserverlust. -2 bis 30 Grad Ursprungstemperatur und Aufwärmdauer höchsten 15 min. +100 ml Hohlraum.

Kommentar von jerkfun ,

Da müßte ich schätzen,der kleine Reisetauchsieder ,70Watt,12 Volt hat für 500ml.etwa diese Zeit benötigt.Gefühlte Ewigkeit.Mit besserer Isolierung und für  200 ml.,also ein Glas Wasser,30 Watt? 

Kommentar von jerkfun ,

Eine weitere Idee hätte ich vom Beginn des kochens bei 90 Grad bis zum Erreichen vom sprudelnden Kochen,Übergang zu Dampf 100 Grad,dürfte es spannend werden,weil Durch den Luftzutritt,eine Abkühlung eintritt.Ein Druckgefäß würde den Energieaufwand auch noch senken.

Antwort
von Funfroc, 54

Hallo,

die Watt-Zahl ist ja am Ende nur die Leistung, die der Kocher bringt. Wenn du wenger Leistung hast, braucht der Wasserkocher länger, um das Wasser zum Kochen zu bringen.

Das heißt im Umkehrschluss, du hast zwar eine niedrigere Leistung, brauchst diese aber über einen längeren Zeitraum... am Ende ist die Leistung (bzw. der Verbrauch) pro Minute (oder Stunde) also wieder etwa gleich.

Am wichtigsten ist also eigentlich die Isolierung. Wenn du entsprechend Zeit und eine richtig gute Isolierung hast, wirst du es mit wenigen Watt schaffen. Ob das Sinn macht, steht ja wieder auf einem anderen Blatt.

LG, Chris

Kommentar von syncopcgda ,

Den besten Wirkungsgrad (Pab / Pauf) hat ein Tauchsieder.

Kommentar von NAhilft ,

Ich denke ein Volumen von 200 ml reicht. Die Oberfläche ist möglicht groß, so wie bei einer Schüssel. Ohne großen Wasserverlust. -2 bis 30 Grad Ursprungstemperatur und Aufwärmdauer höchsten 15 min. +100 ml Hohlraum.

Kommentar von EySickMyDuck ,

Servus... Ich bild mir doch glatt ein da einen fränkischen Kollegen heraushören o. zumindest 'n bayerischen :) "wenger Leistung"... hast mi? ;)

Antwort
von Duponi, 22

dazu fehlen 2 Parameter: welche Temperatur hat das Wasser ursprünglich und für welche Quantität willst du es berechnen?

Kommentar von NAhilft ,

Ich denke ein Volumen von 200 ml reicht. Die Oberfläche ist möglicht groß, so wie bei einer Schüssel. Ohne großen Wasserverlust. -2 bis 30 Grad Ursprungstemperatur und Aufwärmdauer höchsten 15 min. +100 ml Hohlraum.

Kommentar von Duponi ,

die Faustregel besagt, dass du etwa 1,16 Wh brauchst, um einen Liter Wasser um ein Grad zu erwärmen (entspricht übrigens einer Kalorie). In deinem Fall also 0,232 Wh pro Grad Wärme.

Natürlich ohne Einfluss der Raumtemperatur berechnet.

Antwort
von ThadMiller, 28

Hier wirst du fündig. Musst nur noch umrechnen: https://de.wikipedia.org/wiki/Joule

Kommentar von NAhilft ,

danke

Antwort
von Kiboman, 55

na dann hast du voll den plan.

du musst den wärmeverlust während dem aufheizen kompensieren.

und die gewünschte dauer berechnen.

theoretisch wäre es schon mit 2Watt möglich, kommt drauf an wieviel Zeit du hast darauf zu warten.

OHNE wärmeverlust brauchst du bei 10W für einen liter wasser ca. 8,6 Stunden.

je länger es dauert je höher der gesamte Verlust, im nachhinein brauchst du mehr strom um den wärmeverlust auszugleichen als für das eigentliche aufheizen, deine idee ist eine Schnaps idee

Kommentar von Duponi ,

du vergisst den Zeitfaktor. 2 Watt die 2 Stunden brauchen, um das Wasser zu erhitzen würde genauso viel Leistung verbraten wie 240 W, die nur eine Minute brauchen

Kommentar von Kiboman ,

ich vergesse garnichts,

aber ich habe nicht erwähnt.

die benötigte wärmemenge ist immer dir gleiche Q*t=m*c*dT daran kann man nichts ändern.

Kommentar von Duponi ,

das ist klar. Aber Watt alleine reicht nicht, man muss mit Watt/Stunde (Wh) rechnen.

Kommentar von NAhilft ,

Ich denke ein Volumen von 200 ml reicht. Die Oberfläche ist möglicht groß, so wie bei einer Schüssel. Ohne großen Wasserverlust. -2 bis 30 Grad Ursprungstemperatur und Aufwärmdauer höchsten 15 min. +100 ml Hohlraum.

Kommentar von Kiboman ,

so ganz hast du es nicht verstanden?

m=~0,2kg

dT=(10/100)90K

c=1,163w/kg*K

t=0,25h

=83,736W

jetzt musstest du den wärmeverlust ermittel/berechnen und dazu addieren.

aber dein denk fehler ist die benötigte energie um das wasser zu erwärmen ist IMMER rund 20watt

wenns schnell geht ist der verlust gering,

wenns länger dauert ist der Verlust höher und du brauchst mehr energie um die temperstur zu erreichen.

egal was du machst die benötigte energie kannst du nicht reduzieren,

der wirkungsgrad vom tauchsieder ist so hoch das geht kaum besser.

Kommentar von deruser1973 ,

Mit 2 W und 10 KV gings wieder sehr schnell ;-)

Die benötigte Spannung schreibt der Fragensteller ja leider auch nicht...

Antwort
von unpolished, 39

Was soll das bringen? Je weniger Leistung, umso länger dauert es bis das Wasser kocht. 

Mehr Leistung → das Wasser kocht schneller. 

Insofern relativiert sich dein Vorhaben. 

Antwort
von prototype0815, 22
  1. Du schreibst, so wenig LEISTUNG wie möglich. Wenn ich hier von elektrischer Leistung ausgehe (Watt), dann bedenke das die ein Maß von Energie in einer bestimmten Zeit darstellt. Bedeutet, das du wie die anderen auch schon geschrieben haben, mit 1000W in kuzer Zeit genau so viel Energie brauchst wie mit 10 Watt auf lange Zeit.
  2. Natürlich spielt die Isolierung eine Grundlegende Rolle, da dass Wasser bei steigenden Temperaturen, also größerem Delta (größerer Temeperaturunterschied zur Umgebungstemperatur), mehr Wärme emmitiert.
  3. Viel entscheidender ist aber der Atmosphärendruck! Reduzierst du diesen immer weiter, fängt das Wasser irgendwann von selbst an zu kochen, ohne das du es erhitzen musst! Da das Wasser bereits eine bestimmte Energiemenge besitzt z.B. 20°C, und dies weit über dem absoluten Nullpunkt liegt (0° Kelvin), wird es dir gelingen das Wasser auch ohne Heizelement zum kochen zu bringen.  :-p
Antwort
von NightHorse, 35

Je weniger Leistung dein Gerät hat, umso stärker machen sich Energieverfluste durch schlechte Isolierung oder Verdunstung bemerkbar. Genauso wichtig ist, wieviel Wasser du erwärmen möchtest.

Du könntest einen WasserKocher für 100mL mit 10kW bauen, das wasser wäre binnen Sekunden heiß, genauso könntest du 10l mit 100W  erhitzen, würde aber Stunden dauern und du hättest große Energieverluste.

Da musst du einen guten Kompromiss suchen, wieviel Leistung du einsetzen möchtest und der Zeit zum Aufwärmen.

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