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Wie viel Wahres findet man hier? (Abtreibung)

gefragt von Nici1988 am 09.06.2009 um 19:39 Uhr

Hallo zusammen! Ich habe gerade nach Bildern für meine Ethikprüfung (Thema: Abtreibungsproblematik in Deutschland) recherchiert und bin dabei auf diese Seite gestoßen (Achtung, die Bilder sind teilweise ziemlich heftig...). Meine Frage ist jetzt, inwieweit man solchen Bildern Glauben schenken darf (gibt ja recht viele davon im Internet). Sind die wirklich alle real? Oder sind die meisten mit dem PC erstellt worden? Da ich mich über das Thema schon informiert habe, ist mir klar, dass eine Abtreibung, um es mal extrem nett auszudrücken, "nichts Schönes" ist...aber ist es wirklich so "heftig"? Werden tote Babys in Eimern oder Müllsäcken entsorgt, oder während der Abtreibung "auseinander gerissen"? Für mich hört sich das einfach zu horrormäßig an, aber es gibt ja vieles, was unglaublich klingt , doch leider wahr ist... Danke für eure Antworten, ich möchte nichts Falsches in der Prüfung erzählen ...


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baer1
beantwortet von baer1 am 9. Juni 2009 19:41
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Wenn der Embryo abgesaugt wird,wird er tatsächlich in Teile zerrissen.

Kommentar von Nici1988 am 9. Juni 2009 20:08

Oh man...okay, danke für deine Antwort.

Kommentar von Progo am 11. Juni 2009 19:44

Es gibt auch noch andere Verfahren. Welches zum Einsatz kommt, hängt von Entwicklungsstadium des Kindes und anderen Voraussetzungen ab.

Allen gemeinsam ist, dass das Kind dabei getötet wird. Was aus der Mutter wird, kann jeder hier nachlesen:

http://embryo.em.funpic.de/index-Dateien/Folgen.htm

http://www.pro-leben.de/abtr/abtreibung_berichte.php


Starbuck
beantwortet von Starbuck am 10. Juni 2009 08:39
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Ja, das ist wirklich so. Leider.


Tikwa
beantwortet von Tikwa am 9. Juni 2009 22:14
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Eine Seite, die Dir für Deine Ethik-Prüfung sicher auch weiterhelfen kann ist vor-abtreibung.de Die Bilder die Du im Internet siehst, ist eine Realität.

Kommentar von Nici1988 am 10. Juni 2009 00:31

Dankeschön.


anonym
beantwortet von christina1985 am 10. Juni 2009 10:34
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in deutschland ist das ehrlich gesagt noch ganz SCHÖN mit der abtreibung. in anderen ländern treiben sie sogar eine woche vor der geburt noch ab! und DAS IST MAL ECHT KRASS... habe ich schon mal gesehen auf fotos auch die real waren. wie sie das baby raus geholt haben... und das war fertig

Kommentar von Nici1988 am 10. Juni 2009 12:15

Ja, so etwas habe ich auch schon gelesen. Glücklichrweise beschränkt sich meine Prüfung auf Abtreibungen in Deutschland. Sonst wäre es noch heftiger, als es eh schon ist...

Kommentar von Progo am 11. Juni 2009 18:20

>in anderen ländern treiben sie sogar eine woche vor der geburt noch ab! - Du bist schlecht informiert, das geschieht auch in Deutschland: Stichwort Spätabtreibung.

Kommentar von christina1985 am 11. Juni 2009 19:16

ja? oh mein gott.... da könnte man es doch einfach rausholen und zu adoption frei geben... bzw das kann ich garnicht glauben!!! kann man das irgendwo nachschauen?irgendwie glaub ich das nicht das kann doch nicht sein das es sowas auch in deutschland gibt!!!OH MEIN GOTT

Kommentar von Progo am 11. Juni 2009 19:34

Das Thema war erst vor kurzem in den Nachrichten, wegen einer kleinen Gesetzesänderung: Jetzt muss, wenn ich mich richtig erinnere, eine Beratung angeboten werden.

Für die Mutter ist das wie ein Schock, wenn sie nicht nur erfährt, dass ihr Kind möglicherweise behindert ist, sondern auch noch über Leben und Tod entscheiden soll.

Gelegentlich überleben die Kinder auch ihre eigene Abtreibung wie im Fall des Oldenburger Babys: http://www.tim-lebt.de/

Kommentar von christina1985 am 12. Juni 2009 09:15

also ich finde die ärtze machen manchmal einen so viel angst. mir wollte meine frauenärtzin auch weißmachen das mein kind vielleicht behindert sein würde und das ich doch eine fruchtwasser untersuchung machen soll(ich war damals erst 22) habe ich aber nicht machen lassen weil mein kusar eben durch so eine utnersuchung körperlich behindert geworden ist(fruchtwasser ist ausgetreten die beine lagen dann in der luft und haben sich verdreht) er wäre vollkommen gesund gewesen wenn die ärzte nichts untersucht hätten! und mein kind war auch vollkommen gesund. klar ist ein behindertes kind schwer, aber die haben so viel lebensfreude... das sind die engel der erde. warum sollte ein behindertes kind weniger rechte haben als ein gesundes kind? hat es nicht auch ein recht zu leben? meine schwester wollten die ärzte alle abtreiben(spiralen kind, könnte ja "vielleicht" behindert sein) meine mama war bei 5 ärzten damals(vor 27 jahren) und erst der letzte meinte ziehen wir halt die spirale und schauen was passiert.(sie ist auch gesund) ich finde auch das den frauen gerade zu eingeredet wird wie schwierig es ist ein behindertes kind zu haben usw. es wird ihnen ja förmilch eingeredet das sie es abtreiben sollen... ich finde es fast schon wie bei hitlers zeiten. nur vergaßen wir die "vielleicht" behinderten kinder nicht sondern wir töten sie halt gleich.das mag hart klingen, aber im endeffekt warum sollte ein leben mehr wert sein wie ein anderes?sollen sie doch alle gescheit verhüten oder sich sterelisieren lassen wenn sie keine kinder wollen...

Kommentar von Progo am 13. Juni 2009 10:34

Ja, das sehe ich auch so. Der Grund, warum die Ärzte so Druck machen, ist folgender:

In Deutschland wie auch in Frankreich gibt es die Kind-als-Schaden-Rechtsprechung. Mütter hatten erfolgreich ihre Gynäkologen auf lebenslangen Kindesunterhalt verklagt, mit der Begründung: Hätten sie von der Behinderung ihres ungeborenen Kindes gewusst, hätten sie es abtreiben lassen.

Also: Nur weil der Arzt die Behinderung übersehen hat (Kunstfehler), hat die Mutter jetzt ein behindertes Kind. Dafür muss der Arzt haften.

Dies Konsequenz daraus: Wenn ein Gynäkologe auch nur den Verdacht auf eine Behinderung hat, wird er/sie der Mutter zur Abtreibung raten.

Oft genug hat sich hinterher herausgestellt, dass der Verdacht unzutreffend war. Aber das hat für den Arzt keine juristischen Folgen. Bei der NATO nennt man das Kolateralschaden.

Kommentar von christina1985 am 13. Juni 2009 11:17

SO EINE UNVERSCHÄMTHEIT! das ist echt DER WAHNSINN! der arzt kann doch nichts dafür das das kind behindert ist. das kind ist behindert weil bei der frau oder bei dem mann was nicht gestimmt hat(leider sind es meist die frauen die sowas weiter geben) niemand kann etwas dafür. und SOWAS ÜBER SEIN EIGENES KIND ZU SAGEN! das ist doch krank! egal ob es behindert ist oder nicht es ist doch immer noch mein kind. und man liebt es doch. wie kann man nur sowas über sein eigenes kind sagen das sie es abgetrieben hätten wenn sie gewußt hätten das es "ANDERS" ist. auch behinderte bekommen alles mit, was meinst du wie das kind traurig über diese aussage ist ... die sind meist sowas von sensiebel. die bekommen mehr mit als das man denkt. was machen solche eltern dann wenn das kind schwul oder lesbisch wird=? oder wie bei einer bekannten, da hat sich das kind mit der schaukel aufgehängt, und wurde nicht SOFORT endeckt... zu wenig luft und ist jetzt auch behindert... hat es dieses kind nicht auch verdient geliebt zu werden? ich finde solche leute sollten GARKEINE Kinder bekommen. wenn sie NUR ein PERFEKTES kind wollen. jedes kind hat fehler... bzw eigentlich nicht. jedes kind ist perfeckt es kommt perfeckt zur welt. so wie es sein soll. vorallem die kinder mit triesomie 21 sind so lieb. klar ist es schwer. aber sie haben auch rechte. außerdem fallen diesem wahnsinn auch völlig gesunde kinder zum opfer. boa ich könnte mich da stunden lang drüber aufregen. ich habe auch schon timis seite gelesen. und unterschrieben...

Kommentar von Progo am 20. Juni 2009 20:54

http://www.gutefrage.net/frage/wenn-ihr-in-der-schwangerschaft-erfahren-wuerdet ...dass euer ungeborenes Kind behindert sein wird, würdet ihr es dann abtreiben lassen?

Die Fragestellerin hat selbst einen 14-jährigen, geistig behinderten Sohn.

Kommentar von christina1985 am 21. Juni 2009 12:30

zu mir hat die ärztin gesagt das mein kind behindert sein würde... und ich soll eine fruchtwasseruntersuchung machen. ich habe es nicht getan. und meinen sohn bekommen. ich liebe ihn über alles und er ist gesund. und wenn er behindert gewesen wäre, wäre er trotzdem mein sohn und ich würde ihn genauso lieben!


tebbi84
beantwortet von tebbi84 am 10. Juni 2009 15:13
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heftiges thema, was du hier anssprichst - hat mich grad auch sehr ins grübeln gebracht. finde es erschreckend was ich hier lese - zum glück ohne bilder! - aber es ist ja trotzdem tatsache...sollten sich wohl manche mal durch den kopf gehen lassen und nicht so leichtfertig mit dem thema der verhütung umgehen, wenn sie kein kind möchten - finde nämlich das sich viele jugendliche in der heutigen zeit nicht bewusst sind, was eine abtreibung eigentlich bedeutet :( das musste ich einfach mal loswerden, auch wenn ich dir sicher nicht helfen konnte, denke ich das wir ähnliche ansichten haben.

ich drücke dir fest die daumen für deine prüfung! bye



anonym
beantwortet von christina1985 am 23. Juni 2009 18:50
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meine tante bearbeitet solche sagen(hat auch schon sterbe hilfe gemacht) vielleicht hilft dir das noch weiter!!! In Deutschland ist Abtreibung auch in den letzten Schwangerschaftswochen möglich, wenn der Fötus behindert ist - doch viele Ärzte verweigern einen Abbruch aus moralischen Gründen. Psychiaterin Anke Rohde spricht im SPIEGEL-ONLINE-Interview über Willkür, gesetzlichen Spielraum und die Folgen für die Eltern.

SPIEGEL ONLINE: Frau Rohde, wer die Debatte um die Neuregelung der Spätabtreibungen verfolgte, konnte den Eindruck bekommen, immer mehr Eltern und Ärzte würden leichtfertig bis kurz vor der Geburt eine Schwangerschaft abbrechen, wenn das Kind behindert ist. Ist das so?

Fötus: "In Israel verstehen manche Kollegen wohl gar nicht, warum wir so ein Problem mit den späten Abbrüchen haben" Corbis

Fötus: "In Israel verstehen manche Kollegen wohl gar nicht, warum wir so ein Problem mit den späten Abbrüchen haben" Rohde: Nein, Eltern machen sich diese Entscheidung nach meiner Erfahrung ohnehin nie leicht. Aber seit die Diskussion öffentlich geworden ist, schrecken auch immer mehr Ärzte davor zurück, diesen Eingriff zu machen. Früher gab es Kollegen, denen es reichte, wenn das Kind eine Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte hatte. Diese manches Mal vielleicht laxe Haltung hat sich ins Gegenteil verkehrt. Selbst Frauen, die ein Kind mit schwersten Behinderungen erwarten, müssen heute manchmal von Pontius zu Pilatus laufen, um einen Arzt zu finden, der die Indikation stellt, und einen zweiten, der den Abbruch durchführt.

SPIEGEL ONLINE: Und das, obwohl ein bundesweites Gesetz diese Eingriffe bis zur Geburt ermöglicht?

Rohde: Ja, und zwar unabhängig von der Art und Schwere der Behinderung. Es geht einzig darum, ob der Arzt zur Überzeugung kommt, dass die Frau durch das Leben mit dem Kind Schaden nehmen kann. Aber das wird regional sehr unterschiedlich gehandhabt. In Bayern und in anderen religiös geprägten Gegenden zum Beispiel werden solche späten Abbrüche nach der 22. Woche einfach gar nicht mehr gemacht.

SPIEGEL ONLINE: Es hängt vom Wohnort ab, ob man einen späten Abbruch bekommt?

Rohde: Ja. Und auch jede Klinik und jeder einzelne Arzt hat das Recht, die Eingriffe nach eigenen subjektiven Maßstäben zu befürworten oder abzulehnen. Manche machen es nie, andere nur bis zur 22. Woche. Und natürlich ist die Art der Behinderung nicht egal. Der eine Arzt hält das Leben mit einem Kind für unzumutbar, wenn es nur einen halben Arm hat oder einen schweren Herzfehler. Der andere führt den Abbruch nur bei einer schweren geistigen Behinderung durch oder wenn er die Frau für suizidgefährdet hält. Es gibt keine einheitlichen Kriterien. Ich schätze, weit mehr als die Hälfte aller Wünsche nach einem späten Abbruch wird auf diese Weise abgelehnt. Das Fatale daran ist: Es wird völlig willkürlich, ob eine Frau den gesetzlichen Spielraum nutzen kann oder nicht.

SPIEGEL ONLINE: Wird das von Ihren Kollegen so klar ausgesprochen?

Rohde: Wohl kaum. Ich kenne Fälle, in denen Paaren beispielsweise in der 19. Woche vom Arzt gesagt wurde: Jetzt darf man keinen Abbruch mehr machen. Bis die herausbekamen, dass das nicht stimmt, war das Kind schon über die 22. Woche hinaus, also in einem Schwangerschaftsalter, wo es noch schwieriger wird, jemanden zu finden, der den Abbruch macht. Die Fairness würde es gebieten, zu sagen: 'Es tut mir leid, ich dürfte Ihnen zwar helfen, aber ich möchte nicht.'

SPIEGEL ONLINE: Es gibt doch auch Kliniken und Pränatalzentren, die das liberaler handhaben: Bonn, Berlin, Hamburg...

Rohde: ...und noch ein paar andere. Aber es werden immer weniger. Das führt dazu, dass mittlerweile Kollegen aus der ganzen Republik ihre Patientinnen bei uns abladen. Dann brauchen sie ihren Namen nicht unter die Indikation setzen, nicht der Hebamme in der Klinik erklären, warum sie schon wieder so einen schlimmen Eingriff machen. Die drücken sich vor ihrer Verantwortung, und wir stehen als die böse Abtreibungsklinik da.

SPIEGEL ONLINE: Welche Lösung schlagen Sie vor?

Rohde: Die Politik müsste dafür sorgen, dass im Sinne der Gleichbehandlung Frauen in allen Regionen Zugang zu diesen Eingriffen haben. Zum Beispiel, indem nur wenige hochqualifizierte Zentren diese spezielle Diagnostik durchführen dürfen, die dann auch offiziell zuständig sind für die Indikationen und die Abbrüche. Das setzt voraus, dass diese Zentren neutral geführt werden. Die Kollegen dort dürfen als Maßstab nur die körperliche und seelische Gesundheit der Frau sehen, so wie es das Gesetz verlangt, und nicht eine Weltanschauung.

SPIEGEL ONLINE: Entsprechend der Neuregelung müssen Ärzte zukünftig die Frauen vor einer Indikationsstellung beraten. Ist das nicht eigentlich selbstverständlich?

Rohde: Ich weiß nicht, wie ein Arzt überhaupt eine Indikation stellen kann, ohne ausführlich mit der Schwangeren zu sprechen, selbstverständlich auch über die Lebensperspektiven mit dem behinderten Kind. Aber offenbar gab es da ja einen Bedarf. Wenn dadurch jetzt mehr Frauen ihr Recht auf psychosoziale Beratung wahrnehmen, werden sie diese traumatische Situation besser verarbeiten können. Aber wahrscheinlich werden sich nicht mehr Frauen für das Kind entscheiden.

SPIEGEL ONLINE: Heute bleibt Schwangeren dann manchmal nur noch der Flieger nach London oder nach Rotterdam...

Rohde: ...oder nach Israel. Dort verstehen manche Kollegen wohl gar nicht, warum wir so ein Problem mit den späten Abbrüchen haben, weil man im Judentum eine ganz andere Vorstellung davon hat, wann das menschliche Leben beginnt - nämlich erst nach der Geburt. So relativ kann das sein.

Das Gespräch führte Beate Lakotta

Kommentar von Nici1988 am 23. Juni 2009 21:37

Die prüfung ist zwar bereits vorbei, aber trotzdem Danke für den Artikel. =)


flamingstar
beantwortet von flamingstar am 9. Juni 2009 19:41
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Nun, wenn ein Fötus bis zum 3 Monat abgetrieben wird, hat es bereits Arme und Beine, einen Kopf und ist schon ein winzig kleiner Mensch.

Diese Bilder, die du hier beschreibst, dienen zur Abschreckung und sind durchhaus real.

Letztendlich würde ich niemals ein Urteil darüber abgeben, wenn eine Frau abtreiben möchte oder muss. Das muss jede Frau mit sich und ihrem Gewissen ausmachen.

Kommentar von Nici1988 am 9. Juni 2009 20:09

Ja klar, ich wollte hier auch keine Diskussion über Abtreibung starten, sondern nur wissen ob solche Bilder und Geschichten der Realität entsprechen. Dass jeder da so seine eigene Ansicht hat ist mir bewusst.Danke für deine Antwort.

Kommentar von Progo am 11. Juni 2009 18:27

Um sicherzustellen, dass bei der Saugcurettage keine Reste des Kindes im Uterus (Gebärmutter) zurückbleiben, muss das Klinikpersonal die abgesaugten Körperteile wie ein Puzzle zusammensetzen. Das gilt als psychisch besonders belastend.

Zehn wochen alte Hand: http://www.lebensgeschichten.org/abtreibung/foetus_10_wochen-6.php

Kommentar von elisi am 11. September 2009 12:30

Bloss: die allermeisten Abbrüche werden gemacht, bevor der Embryo 8 Wochen alt ist, zwischen der 3. und Ende der 7. Woche.

Kommentar von Progo am 13. September 2009 23:06

Das ändert nichts daran, dass das ein Mensch ist, der dabei getötet wird.


Halbwissen
beantwortet von Halbwissen am 9. Juni 2009 19:42
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Die Bilder sind bekannt und real. Aber wie schaut es aus mit ungewollt geborenen Kinder die ohne Liebe in desaströsen Verhältnissen aufwachsen. Deren Schicksal lässt sich weniger plakaiv darstellen als ein zerissener Fötus. Aber das Leid ist schlimmer!

Kommentar von Nici1988 am 9. Juni 2009 20:12

Na ja, das sieht jeder anders. Ich persönlich finde nicht, dass man über das Leben eines anderen entscheiden sollte. Man hat, meiner Meinung nach, einfach kein Recht dazu. Ich bin mir da nicht so sicher, dass ein Fötus, wenn er die Wahl hätte, den Tod z.B. dem Aufwachsen in einem Kinderheim vorziehen würde... Aber das wollte ich hier ja auch garnicht diskutieren. jedenfalls danke für deine Antwort.

Kommentar von Progo am 1. September 2009 20:27

>...wie schaut es aus mit ungewollt geborenen Kinder die ohne Liebe in desaströsen Verhältnissen aufwachsen. - Daraus willst Du ein Todesurteil konstruieren?!
Du findest wohl, ein Kind zu beseitigen wäre einfacher, als die Umstände zu verbessern? Das halte ich für einen kruden Lösungsansatz!


maz82
beantwortet von maz82 am 9. Juni 2009 19:44
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man kann ein Baby nur bis zur 12. Woche abtreiben, weil danach die Knochenbildung anfängt und es dann für die "Mutter" nicht mehr so risikofrei ist. Da der Embryo dann schon an die 6 cm groß sein kann und mit einem recht schmalen Schlauch abgesaugt wird, wird er dabei wohl ..ja, kaputtgehen. In Bildern festgehalten ist das sicher nichts Schönes. Wie die Kliniken das dann entsorgen, weiß ich nicht, aber auf den normalen Müll kommt so etwas sicher nicht.

Kommentar von Nici1988 am 9. Juni 2009 20:13

Okay, danke für deine Antwort.

Kommentar von Progo am 11. Juni 2009 18:17

>man kann ein Baby nur bis zur 12. Woche abtreiben, weil danach die Knochenbildung anfängt... - Woher hast Du diese Weisheit?

http://www.pro-leben.de/abtr/entwicklung3.php


anonym
beantwortet von annemarie37 am 29. August 2009 11:18
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Nein, diese Bilder und anti-Abtreibungs-Websites entsprechen nicht der Wirklichkeit. Der grösste Teil der Schwangerschaftsabbrüche werden durchgeführt, bevor der Embryo 8 Wochen alt ist (vor Ende der 10. Schwangerschaftswoche, gerechnet ab der letzten Menstruation). Die Beschreibung der Methoden ist horrormässig aufgebauscht und die biologischen Fakten (z.B. Schmerzempfindlichkeit des Fötus) sind verdreht.

Weitere Informationen: http://www.svss-uspda.ch/de/abtreibung.htm

Kommentar von Progo am 1. September 2009 20:35

>...diese Bilder ... entsprechen nicht der Wirklichkeit. - Schön wärs, aber leider Quatsch. Du unterstellst also, dass diese Bilder gefälscht sind! Wo sind Deine Belege?

>...die biologischen Fakten (z.B. Schmerzempfindlichkeit des Fötus) sind verdreht. - So? Es gab eine Zeit, in der Ärzte die Ansicht vertraten, dass (geborene!) kleine Babys noch kein Schmerzempfinden hätten. Dass das grober Unsinn ist, weiss jeder, der schon einen Säugling auf dem Arm gehalten hat. Deine Aussage geht aber in die gleiche Richtung.

Kommentar von elisi am 11. September 2009 12:25

Viele Bilder auf den Websites der Abtreibungsgegner sind insofern gefälscht, als

1) die Wochenangaben oft nicht stimmen

2) die Bilder meist Embryos/Föten darstellen in einem Entwicklungsstadium jenseits des Zeitpunkts wo die allermeisten Abbrüche durchgeführt werden

3) x-fach vergrössert sind Insofern entsprechen sie nicht der Wirklichkeit.

Betr. Schmerzempfindlichkeit sind sich die Forscher aufgrund der neuesten Erkenntnisse ziemlich einig: vor etwa der 20.-22. Woche der Entwicklung (frühestens 22. Schwangerschaftswoche) ist ein Fötus sicher nicht zu bewussten Empfindungen fähig. http://www.svss-uspda.ch/de/facts/biologie.htm mit entsprechenden wissenschaftlichen Literaturangaben.

Kommentar von Progo am 13. September 2009 23:11

Ich möchte nicht wissen, wie viele Angaben auf Eurer Website gefälscht sind! Zitat: Wer wir sind - Diese Homepage wurde von der Schweizerischen Vereinigung für Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs (SVSS) kreiert. Ihr Ziel war die Legalisierung der Abtreibung.

Der frühere Abtreibungslobbyist Dr. Bernard Nathanson hat, nachdem er die Seiten gewechselt hatte, so einige Eurer Fälschnungspraktiken verraten.

Kommentar von annemarie37 am 15. September 2009 11:47

: Im Gegensatz zu Nathanson haben wir in der SVSS nie mit "Fälschungspraktiken" gearbeitet. Offenbar hat er - bevor er Seiten wechselte - nach seinen eigenen Angaben gelogen. Aber auch später hat er faustdick gelogen, zum Beispiel in seinem filmischen Machwerk "Der stumme Schrei", wo er unglaubliche Märchen auftischt. Gemäss Prof. Dr. med. Felix Gutzwiller, Zürich: "Der Kommentar des Amerikaners Nathanson ist medizinisch und wissenschaftlich völlig unhaltbar. Hinter der polemischen Agitation des Films gibt es kaum echte Information."

Kommentar von Simple_avatar8smallLampedusa am 16. September 2009 10:26

Im Leben gibt es immer eine Lösung. Es gibt keinen zwingenden Grund abzutreiben. Abtreibung ist nie die adäquate Antwort auf die Notlage einer Schwangeren.
Für das Leben aber gibt es 1000 und mehr Gründe: Jedes trotz allem geborene Kind, jede glückliche Mutter veranschaulicht das aufs Neue.

Kommentar von Progo am 19. September 2009 19:47

Es wäre wirklich vermessen gewesen, von Abtreibungsaktivistinnen eine andere Antwort zu erwarten.
Ich schliesse mich Lampedusa an:

Im Leben gibt es immer eine Lösung. Es gibt keinen zwingenden Grund abzutreiben.

Taraa
beantwortet von Taraa am 9. Juni 2009 19:41
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Wo war nochmal Dein Link?

Kommentar von Progo am 11. Juni 2009 18:22

Achtung: Die Fotografien zeigen die schreckliche Realität der menschlichen "Reste" einer jeden Abtreibung. Deshalb: Schau dir diese Bilder nur an, wenn du ausreichend psychisch gefestigt und mindestens 16 Jahre alt bist!

http://www.lebensgeschichten.org/abtreibung/bilder_foetus.php


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