felicity am 12.03.2008 um 22:55 Uhr
Bei uns läuft gerade wieder eine große Diskussion über den Wert von Pädagogen und ihrer Arbeit an öffentlichen Schulen. Dabei ist auch die Frage aufgekommen, wie viel Lehrer eigentlich verdienen. Hat jemand von euch eine Ahnung?

Viel zu viel, je nach dem es geht bei ca. 2500 bis 6000 (Oberstudiendirektor) Euros...aber wie geschrieben nur ca.

nicht viel, zumindest nicht dem ärger und dem stress heutzutage mit den schülern-angemessen.
Geisterfahrer am 12. März 2008 22:58 Realschullehrer/Hauptschule/Grundschule mein ich, keine Berufsschule o.ä.
Warum keine Berufsschullehrer? Die unterrichten doch alle Arten von Schülern, also ehemalige Hauptschüler, ehemalige Realschüler, ehemalige Gymnasiasten. Vielleicht ist es ja viel schwerer mit so vielen verschiedenen Schülern umzugehen?
Geisterfahrer am 12. März 2008 23:55 weil berufsschullehrer mehr verdienen als "normale" Grundschullehrer/Realschullehrer/Hauptschullehrer... Diese lehren "nur Grundwissen" der Berufsschullehrer lehrt Fachwissen und hat diese Fachrichtung auch Studiert...
So allgemein stimmt das nicht - an Berufsschulen ist das Gefälle im Gehalt am größten
aber Muzko, die sind meist schon etwas älter und in der Berufsausbildung, da ist das Problem mit der Disziplin (und das ist es, was die Lehrer so schafft) längst nicht mehr so groß als an den anderen Schulen.

In der Regel bekommen verbeamtete Lehrer A12(kannst Du ergoogeln).

Hier stehen die Besoldungsgruppen. http://www.leu.bw.schule.de/abt1/berat/beruflehrer/besoldung.htm
Im Kommentar die das Geld in den Besoldungsgruppen
Edgar Niklaus am 12. März 2008 23:12 
Wie oben beschrieben, aber sie müssen meines wissens keine Rentenbeiträge abführen.
Nur wenn sie verbeamtet sind, die Zahl der angestellten Lehrer nimmt immer mehr zu und die müssen in die Rentenversicherung einbezahlen.

So genau kann ich deine Frage nicht beantworten. Ein Lehrer/Pädagoge hat Anspruch auf ein angemessenes Salär!
Wie wir alle.
Wie in allen Berufssparten kommt es hier genauso darauf an, welche Ausbildung der jeweilige Lehrer hat und demzufolge ist auch sein Gehalt. Es gibt sowohl technische Lehrer oder Lehrer für Fachpraxis, die deutlich weniger verdienen als Studienräte. Genauso verdient ein Grund- und Hauptschullehrer/Realschullehrer weniger als ein Lehrer am Gymnasium oder Berufsschule, weil diese eine andere Vorbildung mitbringen.
Alles in allem ist es wie überall - der eine bekommt viel zu viel für das, was er leistet, ein anderer viel zu wenig (unabhängig von der Schulform). Und jeder, der hier der Ansicht ist, Lehrer würden zu viel verdienen, sollten sich dann fragen, warum sie diesen Beruf dann nicht ergriffen haben, wenn er doch so lukrativ ist? ;-)
Im Referendariat jedenfalls nur 1000 Euro - und das hält schon viele (vor allem die guten) ab...
Ein Lehrer verdient 20000 Euro im Monat. Er bekommt sie nur nicht...
Jetzt mal ein ganz konkretes Beispiel: Lehrer, Gymnasium, A14, 38-43 Jahre alt, 2 Kinder bekommt im Jahr nach Lohnsteuerkarte 52.000 € bezahlt. Netto im Monat inkl. Kindergeld 3996.- (davon muss noch Krankenkasse, ca. 400.- bez. werden, Rente und Arbeitslosenvers. entfällt.) Soweit zu Versachlichung des Themas.
Kann man so pauschal nicht sagen, wenn ich mir so einige Schüler anschaue, dann oft viel zu wenig.
Hallo Thomytiger, hast Du Probleme mit Deinem Lehrer? Lehrer sein ist heute kein Vergnügen mehr, er wird weder in der Gesellschaft noch von den Schülern anerkannt, hat wirklich auch außerhalb der Schule gut zu tun und muss das Nervenkostüm eines phlegmatischen Dinosauriers haben um auch nur annähernd das Pensionsalter unbeschadet zu erreichen. Ich habe einige Lehrer in meinem Freundeskreis, ich möchte nicht mit ihnen tauschen.
Angesichts ihres Studium, ihrer Qualifikation und ihrem Ärger mit dissozialen Schülern ist ihre Bezahlung am unteren Rand des Möglichen!