Frage von Quante, 49

Wie viel Steuern muss ein Freelancer bezahlen?

Hallo,

da ich nun bald mit meiner Ausbildung fertig bin , wollte ich als Gestalter als Freelancer arbeiten, damit ich daheim bei meinem Schwerbehinderten Vater bin.

Nun wollte ich fragen, ob einige hier Erfahrungen habe, ob alles gut hinkommt, wenn man Aufträge bekommt?

  1. Wie kriege ich Aufträge? (Ich muss mich bekannt machen?)

  2. Wie viel Steuern muss ich von einem Auftrag abgeben, wenn ich z.B 1900Euro bekommen würde?

  3. Wie schaut es mit Aufträgen im Ausland aus? Nehmen wir an, eine Firma sieht meine Arbeiten und beauftragt mich, eine Arbeit für Sie zu machen, weil ich es gut kann? Steuer?

  4. Wieso gibt es Freelancer, die von daheim , Aufträge aus aller Welt bekommen? Ich meine jedes Land bietet doch genügend eigene Arbeiter, wozu dann so viel Stress machen und jemanden im Ausland suchen?

Liebe Grüße an Euch

Expertenantwort
von wfwbinder, Community-Experte für Steuern, 33

1. Was willst Du denn gestalten? Dann gibt es inzwischen so ziemlich für alles Foren, wo man seine Arbeit anbieten kann.

2. Die Einkommensteuer ist eine Jahressteuer. Es kommt auf den Gewinn pro Jahr an. Also alle Einnahmen eines Jahres, abzüglich der Betreibsausgaben, also allem was Du ausgegeben hast, um die Leistung erstellen zu können (abgesehen von Anlagegütern wie Computer, die sind auf mehrere Jahre zu verteilen).

3. Dann machst Du Deine arbeit eben für ein ausländisches Unternehmen. Ändert an 1+2 erstmal nichts.

4. WEil es geht. Ich kann meine Webseite von einem Programmierer in China machen lassen. Ob es sinnvoll ist, merkt man bei Reklamationen.

Kommentar von Quante ,

Macht mir wie immer sehr viel spaß, wenn du antwortest WfwBinder ;)!

1. Ich möchte und kann 3D Objekte gestalten und sie Spieltauglich machen in Onlinegames.

Kommentar von wfwbinder ,

OK, das ist gewerblich. Da für Unternehmen gearbeitet wird ist Kleinunternehmerregelung unvorteilhaft. Denn schließlich können die Unternehmen ja die Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehen und man hat dadurch selbst den Vorsteuerabzug.

Ich würde einfach mit Umsatzsteuer arbeiten und die auch zurück legen. Dazu 1/3 vom Gewinn. Da ist man auf der sicheren Seite.

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