Frage von HinataHime, 66

Wie viel soll ich meiner Mutter erzählen(Psychiatrie)?

Hallo:) und zwar werde ich wahrscheinlich eingewiesen,jedoch weiß meine Mutter noch nichts davon,auch nicht,dass ich bei einer Psychiaterin war.Das alles muss ich ihr noch sagen,bis Mittwoch.Und am Freitag muss sie dann mit mit kommen,zum erst Gespräch in der Klinik.Aber ich weiß nicht,wie viel ich ihr sagen soll.Ich will ja nicht,dass sie geschockt ist,oder sogar anfängt zu weinen.Oder,dass sie das gesagte irgendwann gegen mich verwenden.Also ich möchte ihr so wenig sagen wie möglich,aber was genau weiß ich nicht...Also von meinen früheren Suizidgedanken DEFINITIV nicht. Ich würde gerne so anfangen:"Mama,ich bin krank.Aber nicht körperlich..." oder so,keine Ahnung.Vlt ist/war das bei euren Eltern ähnlich und ihr könnt mir Tipps geben.Ich hab nämlich immer mehr Angst davor,je näher der Moment rückt:/

LG

Antwort
von karinili, 66

Das ist sicherlich ein schwerer Schritt, den du da vor dir hast. Aber ich finde, du hast den schwerern Schritt schon gemacht: Du hast dir Hilfe geholt.

Es ist verständlich, dass du deine Mutter schonen willst, und ihr keinen Schrecken einjagen, aber ich finde, du solltest ehrlich sein. Also vielleicht nicht sagen, dass du konkret Suizidgedanken hast, sondern für sie umreißen, was in deinem Leben gerade nicht stimmt, dass du damit überfordert bist und dir deshalb professionelle Hilfe gesucht hast.

Es kann sein, dass sie daraufhin fragt, warum du ihr das nicht schon früher gesagt hast, aber darauf kannst du denke ich ehrlich antworten, indem du sagst, dass du sie eben nicht belasten wolltest/willst.

Du gibst ihr damit die Möglichkeit dich zu verstehen und etwas nachzuvollziehen anstatt sie einfach vor die Tatsache zu stellen, dass du suizidgefährdet bist – daraus allein denkt sie vielleicht noch, sie hätte etwas falsch gemacht.

Das Gespräch würde ich in einem ruhigen Moment suchen. Vielleicht kannst du jetzt am Wochenende zu ihr hin gehen, während sie vielleicht gerade ihrem Hobby o.ä. nachgeht und sagen: "Mama, ich würde gerne mit dir reden."

Viel Glück und weiterhin den Mut und die Kraft, den du bereits bewiesen hast.

Kommentar von HinataHime ,

Danke:)Ich hab deinen Rat heute zum Teil beherzigt.

Kommentar von NightmareReaper ,

Das ist ein guter Anfang.

Ach, eines möchte ich erwähnen. Das hast du vielleicht noch gar nicht von der Seite betrachtet.

Du hattest Suizidgedanken, aber du lebst noch. Du bist ihnen also nicht nach gegangen, weil du Leben willst.

Erhalte dir diesen Lebensfunken und du überstehst auch die Depression.

Du bist bereits den Weg gegangen dir hilfe zu suchen. 

Das Gespräch mit der Familie ist schwierig, das ist wahr. Aber es kann dir nichts passieren. Ja, der Schock wird groß sein, aber es wird auch Erleichterung kommen. Nämlich wenn die sie erkennen, was für ein Vertrauensbeweis es ist, so etwas zuzugeben.

Behalte den Mut bei und nicht Aufgeben. Dann wirst du es schaffen.

Mit freundlichen Gruß

NightmareReaper

Kommentar von HinataHime ,

Danke:)

Antwort
von mcarmine, 40

ja hallo, erstmal wünsche ich dir alles gute wirklich, das wichtichste ist das du von allein erkannt hast das etwas nicht stimmt und dir professionelle hilfe gerufen hast nicht alle wollen es war haben ,ich weiss das den mein bruder ist in der selben situation (bipolare Depression) als wir damit konfrontirt worden sind waren wir geschockt klar aber es ist eben so und man muss es akzeptieren ,deine mama sollte es wissen von dir, noch schlimmer ist es doch nichts zu wissen den mann kann in diesen momenten nicht für den jenigen da sein und helfen es gibt nicht besseres von der famielie verstanden und geholfen werden

ich wünsch dir eine baldige genesung und alles gute

Kommentar von HinataHime ,

Dankeschön:)

Antwort
von krepeline, 11

Kann sehr gut verstehen, dass Dir das Angst macht. Aber DIR geht es nicht gut, und darum darfst Du Dir nicht auch darüber noch den Kopf zerbrechen, wie es Deiner Mama damit gehen wird. Das ehrt Dich, aber auch wenn Du ihr nicht allzu viel erzählen möchtest, ist sie Deine Mutter und sollte schon ein bisschen wissen, was bei Dir los ist. Fang klein an! Warum niocht genau so:

"Mama, ich bin krank. Aber nicht körperlich..." Auch wenn sie vielleicht erstmal geschockt oder traurig sein wird, wirst Du dann erleichtert sein, es hinter Dich gebracht zu haben. Und sie hat dann die Chance, sich daran zu gewöhnen. Mir fiel sowas früher auch total schwer!!! Ich konnte nicht reden und konnte auch nicht mitansehen, wie meine Mutter mitleidet, ich wollte ihr nicht weh tun. Weil ich im direkten Gespräch keine Worte gefunden hätte, habe ich mir ein bisschen Zeit genommen und einen Brief geschrieben. Anders hätte ich es nicht hingekriegt! Das hat gut funktioniert. Je nachdem wie euer Verhältnis ist, hat sie möglicherweise doch schon längst gemerkt, dass Du Sorgen hast und ist vielleicht sogar erleichtert, dass Du es selbst erkannt hast und Dir nun Hilfe suchst!

Wie alt bist Du denn, wenn ich fragen darf? Und wieso hast Du Angst, dass sie irgendetwas gegen Dich verwenden könnte, bzw. inwiefern? Ich glaube nicht dass Du Dir was vorzuwerfen hast, Du scheinst Rücksicht zu nehmen, obwohl Du Probleme hast. Deine Mutter könnte sich dann höchstens Vorwürfe machen, warum Du Dich IHR bisher nicht anvertrauen mochtest und dass SIE nichts gemerkt hat.

Wie auch immer, ich finde es gut, dass Du etwas machst! Mit den Eltern ist zwar immer eine schwierige Sache, aber das ziehst Du durch, sie werden schon damit zurecht kommen! und danach kümmerst Du Dich um DICH und wirst sehen, wie weit Du Deine Leute da mit einbeziehen kannst und willst. Alles Gute und viel Kraft!!!

Antwort
von mimi142001, 48

Ich würde mich mit meinem Psychater beraten
Es ist schwer zu sagen was du machen sollst es weiss ja keiner warum Psychiatrie Diagnose und alles

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