Frage von Emabesa, 60

Wie viel muss ich verdienen eine Wohnung zu Kaufen für 110000 €?

Bin ich verheiratet und haben wir 1 Kind...ich verdienen im Moment 1600€ Netto das ist vollzeit Arbeit und Unbefristet...und ich hab auch ein 450€ Job.Meine Frau macht eine Praktikum bis Mai und sie verdient auch 450€ plus Tochter 190 Kindergeld.... Eigenkapital haben wir 12000€

Wie stehen unsere schanzen?hat jemand ein paar tipps für uns...

MFG

Antwort
von PoisonArrow, 41

Das ist natürlich im Wesentlichen abhängig davon, was Euch die Bank für eine Finanzierung anbietet.

Die Zinsen sind derzeit noch auf einem niedrigen Niveau, 110000 Euro ist eine Summe, die man bei Deinem Gehalt wahrscheinlich absegnen würde.

Der Wert der Wohnung sollte aber dem Kaufpreis in etwa gegenüberstehen, damit der Kredit auf diese Weise abgesichert ist.

Ohne jetzt den Kurs der Bank zu kennen und die Laufzeit sowie den Tilgungssatz, ist DAS, was Du im Monat berappen müsstest aber spekulativ.

Da Du um die Bank nicht drum herumkommst, mach doch einfach mal einen Termin für eine Beratung in dieser Geschichte. Der Banker kann das ruck zuck und verlässlich sagen und Dir ein verbindliches Angebot machen.

Mit diesem Angebot besuchst Du am besten noch 2 - 3 weitere Banken, es könnte sein, dass "hinterm Komma" Unterschiede zu finden sind und Dir einige Euros erspart bleiben.

Viel Erfolg!

Grüße, ----->

Antwort
von ChristianLE, 40

Schanzen?

Wenn ich das richtig verstehe, habt Ihr ca. 2.500 EUR im Monat zur Verfügung und müsst hiervon auch eine 3-köpfige Familie ernähren.

Ohne Eure konkreten Lebensumstände zu kennen, würde ich behaupten, dass Eurer Einkommen bei Weitem nicht reicht.

Grundsätzlich ist es wichtig, dass Ihr zwei geregelte Einkommen bezieht. Was passiert denn, wenn Du arbeitslos wirst oder berufsunfähig (Gott bewahre)?

Die Darlehensraten könnt Ihr dann nicht mehr bedienen.

Kommentar von PoisonArrow ,

Ich halte diese Einschätzung für etwas zu kritisch.
Da anzunehmen ist, dass der Fragesteller mit seiner Familie eine mindestens 3-Zimmer-Whg. bewohnt, würde die Miete (je nach Wohnort und -Lage) vermutlich dem Abtrag für das Darlehen in etwa gegenüberstehen.

Über eventuelle Arbeitslosigkeit zu spekulieren ist in meinen Augen eine unnötig negative Zukunftsperspektive. Klar, kann man arbeitslos werden, das kann jedem passieren. Doch ohne einen wirklichen Grund für diese Annahme würde ich nicht mein Leben auf diese Eventualität ausrichten.

Krankheit / Tod / Invalidität sind da schon eher Dinge, gegen deren vorzeitigen Eintreffen man sich absichern sollte - möglicherweise sogar muss, wenn die Bank eine LV usw. fordert.

Ich würde den Fragesteller nicht entmutigen, diesen Gedanken mal bei einer Bank vorzutragen. Was außer einem "Nein" hätte er zu verlieren?

Grüße, ------>

Kommentar von ChristianLE ,

Da anzunehmen ist, dass der Fragesteller mit seiner Familie eine mindestens 3-Zimmer-Whg. bewohnt, würde die Miete (je nach Wohnort und -Lage) vermutlich dem Abtrag für das Darlehen in etwa gegenüberstehen.

Das halte ich wiederum für zu optimistisch. Zu dem Darlehen kommen hier die laufenden Kosten für Instandhaltung.

Hier gibt es hier keinen Vermieter, der für einen die Mischbatterien oder ein Waschbecken austauscht.

Die Kosten, die für das gemeinschaftliche Eigentum nach WEG entstehen können, sollten auch nicht vernachlässigt werden.

Hier besteht einfach das Problem, dass die laufenden Kosten kaum kalkulierbar sind.

Über eventuelle Arbeitslosigkeit zu spekulieren ist in meinen Augen eine unnötig negative Zukunftsperspektive.

Das ist Ansichtssache. In meinem Berufsalltag sehe ich genau diese Probleme hier recht häufig.

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, wenn der Haushalt zwei gesicherte Einkommen aufweist, um Ausfälle (egal welcher Art) zu kompensieren.

Eine Ausnahme sehe ich nur dann, wenn das Haushaltseinkommen entsprechend hoch ist und das Darlehen innerhalb von 5-10 Jahren getilgt werden kann.

Ich würde den Fragesteller nicht entmutigen, diesen Gedanken mal bei einer Bank vorzutragen.

Das Problem sehe ich derzeit überhaupt nicht bei der Bank. Das Ausfallrisiko bei dem Darlehensnehmer kann der Bank fast egal sein, die die Ansprüche sowieso als Hypothek im Wohnungsgrundbuch gesichert werden.

Kann der Schuldner nicht zahlen, wird die Wohnung zwangsversteigert.

Antwort
von RobTop96, 35

Wieviel Rücklagen habt ihr denn?

Kommentar von PoisonArrow ,

Eigenkapital haben wir 12000€

wenn Du das meinst....

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