Frage von AngeliqueGraf, 31

Wie viel muss ich an sanierungskosten ca. Mit einrechnen?

huhu, ich habe bei ebay Kleinanzeigen einen alten Bauernhof gesehen mit Stall und riesen Grundstück für 19.000€.von innen sah das Haus (zumindest auf den Bildern) gar nicht mal so furchtbar aus. Das Haus geht über 3 Etagen und der Dachboden müsste noch ausgebaut werden. Der Garten ist verwildert, der Stall/Scheune müsste auch gemacht werden. Die Fassade von außen ist auch nicht mehr die schönste. Worauf müsste ich noch achten? Wie viel würde an Zusatz kosten ca auf mich zukommen? Ich würde gern 2 Wohnungen draus machen. Eine oben, eine unten und das Dachgeschoss noch ausbauen damit auch 2 Familien darin wohnen können. Ob ich den Stall mit nutzen will weiß ich im Moment noch nicht aber n bisschen was sollte definitiv gemacht werden. Ps.: die Kosten für den Handwerker fallen weg da ich handwerklich begabt bin und zum Großteil selbst bauen kann/werde/will.

Antwort
von peterobm, 23

das kann dir kein Mensch beantworten, die Summe kann locker 100.000€ erreichen oder überschreiten

Kommentar von gschyd ,

oder ein vielfaches davon sein ...

Antwort
von pharao1961, 8

Du solltest auf GARKEINEN FALL das Anwesen kaufen ohne einen Fachmann mitzunehmen, der sich das (Bausubstanz, Dachstuhl, usw...) mal ansehen  kann (Architekt, Ingenieur, Bautechniker). Ob du das DG ausbauen darfst muss beim Bauamt erfragt werden. Man kann nicht einfach ausbauen, nur weil der Platz mal eben da war.

Antwort
von Reanne, 20

Nimm einen Bausachverständigen mit zur Besichtigung. Nur der kann sagen, was alles gemacht werden muß.Der geringe Kaufpreis lässt einiges erahnen.

Antwort
von gschyd, 14

Ohne Besichtigung kann keine seriöse Antwort gegeben werden (Zustand Mauerwerk!, Dach, Installationen etc) - geh mit einem Sachverständigen vorbei und lass ein detailliertes Gutachten anfertigen!

Es wird sicherlich einen Grund geben weshalb der Bauernhof kaum was kostet ...

https://beta.welt.de/finanzen/immobilien/article138375014/So-erfuellen-Sie-sich-...

Kommentar von AngeliqueGraf ,
Kommentar von gschyd ,

Infos zum (schlechten) Energieendbedarf des Wohnhauses, die Scheune hätte wohl H -
https://www.verbraucherzentrale.de/Der-Energieausweis-Steckbrief-fuer-Wohngebaeu...

Außerdem ist ein Ausweis notwendig, wenn ein Haus oder eine Wohnung verkauft oder neu vermietet werden soll. ... Der Eigentümer oder Verkäufer der Immobilie muss dem Kaufinteressenten den Energieausweis zeigen; der Käufer erhält darüber hinaus ein Exemplar oder eine Kopie.
Gleiches gilt gegenüber Mietern bei der Neuvermietung einer Wohnung bzw. eines Hauses. Der Energieausweis muss aber nur bei einem Nutzerwechsel vorgelegt werden, das heißt, wer sein Wohneigentum selbst nutzt oder nicht neu vermietet, braucht keinen Energieausweis.

Nachfragen.
Und mit Bausachverständigem vor Ort abklären welche Dämmung (Fassade, Fenster, Dachstuhl) sowie welche Heizung möglich resp. sinnvoll ist.

https://beta.welt.de/finanzen/immobilien/article119580918/Wenn-der-Traum-Altbau-...

ZB auch ob eine etappenweise Sanierung möglich wäre, als zuerst bestehendes Wohnhaus so sanieren, dass Du es bewohnen kannst um danach die zweite Wohnung auszubauen - nur eine Idee - besprich es mit dem Sachverständigen!

und nochmals unabhängiges Gutachten anfertigen lassen - ganz besonders bei so günstigen Immobilien - denn Fotos sagen nicht alles resp. können täuschen!

Sonst hast Du allenfalls am Ende Schulden, viel Arbeit reingesteckt und ärgerst Dich nur noch.

Kommentar von gschyd ,

Und wie pharao1961 schreibt auch baurechtliche Situation abklären (Ausbau DG wie auch Scheune).

Sanierung Fachwerk kann zusätzliche Anforderungen haben.

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