Frage von bunny616, 61

Wie viel Kredit für Eigenheim?

Hallo, Mein freund und ich überlegen uns ein kleines Haus zu kaufen, doch dafür müssten wir einen Kredit aufnehmen , es sollte höchstens 150 000 Euro kosten, wieviel muss man denn anzahlen und was muss man bei einem Hauskauf beachten?

Danke schonmal für die Antwort

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Odenwald69, 34

je mehr eigenkapital desto besser.  Nur mit einem Hauskauf ist es nicht getan, der Makler verdient dran, der Notar, Gericht, Fianzamt usw.

Dann je nach Alter des Hauses wenn ihr gebraucht kauft ist damit zu rechnen Wärmedämmung (Pflicht), Heizung Alter + Wasser + Abwasser, Elektrik + Möbel.

Das zieht noch mal ein riesen rattenschwanz hinterher. Das wird oft nicht bedacht und gut das ich einen guten Berater bei meiner Bank hatte wo mir das mal vorgerechnet hat.

so das ein "billiges" haus oft dann sehr teuer wird.

Kommentar von bunny616 ,

Danke, das wusste ich gar nicht, bin 24 jahre und dachte, bevor wir immer miete zahlen in einer Wohnung, das wir dann so das Haus abzahlen könnten, so monatlich dann.

Kommentar von Odenwald69 ,

so ultimativ ist das nicht wie viele Denken " keine Miete" mehr zahlen so wie die Banken es gerne verkaufen... , auch ein Haus braucht Pflege /Wartung/ Unterhalt und es müssen rückstellung gebildet werden, heute mal ein neues Dach, neue Fenster, neue Heizung , neuer Fussboden.... Jetzt reden wir noch nicht mal von Inneneinrichtung wie neues Bad , Küche, E-Geräte...

Antwort
von Interhyp, Business Partner, 8

Hallo bunny616,

in der Vergangenheit galt, dass in die Baufinanzierung mindestens 20% der Gesamtkosten aus Eigenmitteln getragen werden sollte.
Mittlerweile sind aufgrund des momentan günstigen Zinsniveaus auch passende Finanzierungen mit geringerer Eigenkapitalquote zu haben.

Die meisten Banken setzen voraus, dass man als Kunde die Kaufnebenkosten aus Eigenmitteln trägt. Eine Mitfinanzierung ist bei selbst genutzten Objekten im Einzelfall möglich, steigert aber die Finanzierungsbelastung in der Regel deutlich.
Die erwähnten Kaufnebenkosten bestehen aus der Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland 3,5% bis 6,5% vom Kaufpreis), den Notar- und Grundbuchkosten (ca. 2%) und ggf. Maklerkosten (verhandelbar, jedoch meist zwischen 3,57% und 7,14%).

Allgemein werden die Kreditkonditionen umso günstiger, je mehr Eigenkapital Ihr beide darüber hinaus noch zusätzlich in die Finanzierung einbringt.
Im aktuell günstigen Umfeld lohnt es sich, über langfristige Zinsfestschreibungen nachzudenken und sich die Konditionen zu sichern. Zusätzlich ist eine möglichst hohe Tilgung von Vorteil, so dass die Gesamtlaufzeit des Kredites übersichtlich bleibt.

Im Optimalfall zahlt Ihre Eure Baufinanzierung bis zum Renteneintritt voll zurück, so dass Ihr im Alter (bei verringertem Einkommen) keine übermäßigen Kosten mehr aus der Immobilie zu tragen habt. Abbezahltes Wohneigentum verschafft Euch im Rentenalter größere finanzielle Freiheit.

Ich empfehle Euch, ein Gespräch mit Eurer Hausbank oder einem unabhängigen Berater zu vereinbaren, der Euch verschiedene Finanzierungsmodelle durchrechnet. Damit bekommt Ihr einen guten Eindruck vom Zinsmarkt und könnt abschätzen, ob die Ratenbelastung in Euer monatliches Budget passt.

Viele Grüße
Julia Dumpe
Interhyp AG

Antwort
von derhandkuss, 36

"Wie viel muss man dann anzahlen?"

Du musst gar nichts anzahlen! Der Kaufvertrag zu einer Immobilie wird von einem Notar ausgearbeitet. Er legt den Zahlungstermin dieser Immobilie fest. Zu diesem Termin bezahlst Du die Immobilie komplett!

Du solltest etwa 30 % Eigenkapital (oder mehr) besitzen. Über den Rest benötigst Du einen Kredit. Zum (vom Notar festgelegten) Zeitpunkt der Zahlung wir der komplette Kaufpreis an der Verkäufer überwiesen! (Dem Kreditinstitut zahlst Du dann später den Kredit ab!)

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