Wie viel kostet in eigenes Pferd monatlich?

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10 Antworten

Hallo, 

nutze mal die Such-Funktion, die Frage gibts schon so oft. 

Mit 10.000 Euro Anschaffungskosten kannst du schon rechnen. Das Pferd selbst kostet mehrere 1000 Euro, der Sattel ebenfalls. Und dann noch alles Weitere wie Halfter, Strick, Putzzeug, Schabracke, Longe, Kappzaum etc. sicher auch nochmal mehrere 100 Euro. Dann kommt noch die erste Stallmiete und Futter hinzu. 

Monatlich kommt dann noch 180-350 Euro Stallmiete hinzu. Ca 30-40 Euro für Hufschmied bzw. besser Huforthopäde und ungefähr 20-30 Euro Reitunterricht. Ich empfehle dir auch jeden Monat um die 100 Euro für den Tierarzt bei Seite zu legen. Am besten vorher schon ein hohes Ersparnis anlegen. Pferde können, wenn sie krank sind, ganz schön ins Geld gehen. 

Jährlich 70 Euro für eine Haftpflichtversicherung. Je nachdem wie hoch dein Ersparnis für anfallende Tierarztrechnungen sind macht auch eine OP-Versicherung sinn. Ein Klinikaufenthalt kann locker mal mehrere 1000 Euro kosten. Für ein gesundes reitbares Pferd zahlt man 400 Euro. 

Je nachdem, ob du mit deinem Pferd auf Turniere gehen möchtest musst du 2x jährlich gegen Influenza impfen. Wenn nicht, dann kannst du dir diese sparen. Tollwut nur, wenn du ins Ausland gehst. Herpes ist unnötig und schädlich. Eigentlich muss ein einfaches Freizeitpferd nur gegen Tetanus geimpft werden. Der Impfstoff hält sich 5 Jahre (auch wenn Tierärzte alle 2-3 Jahr auffrischen wollen. Kostet uns z.B 60 Euro. Kann bei dir mehr oder weniger kosten, kommt ganz auf Region, Tierarzt und Anfahrt an. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Kommentar von TheFreakz
01.09.2016, 07:34

350€ Stallmiete ist wenig.

Bei uns fängt es ab da erst an.. Das teuerste was ich bis jetzt gesehen habe (war aber ein super Turnierstall mit 2 Hallen 3 Vierecken vielen Trainern/Reitlehrer große Boxen mit Paddock + Offenstall usw..) ab 600€ 😅

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Moin moin,

kommt etwas auf die Lage an ;)

In Norddeutschland hat mein Pferd für 250 Euro im Offenstall gestanden mit Hafer und Heu frei, Springplatz, Dressurplatz, Longierzirkel, Longierhalle und normale Reithalle.

Boxen waren teurer (275-350). Das kann aber auch mehr sein, je nach Lage.

Dann: Op Versicherung 20 Euro im Monat

Haftpflicht: 26 Euro im Monat

Hufschmied: Kommt drauf an! Barhuf? Dann eher 25 Euro alle 8-10 Wochen, Eisen vorne ca 60-80 alle 8-10 Wochen oder alles 4 Eisen, dann noch mehr. ODER! dann schlimmste ;-) Spat- Eisen. Muss ein Pferd nicht bekommen, KANN es aber. Die Eisen sind nicht ohne.

Futter: Je nachdem wie viel Müsli es isst ausrechnen. Mineralfutter das selbe

Spritkosten ;-) bzw Straßenbahnkarte oder was immer du brauchst. Sind nicht zu unterschätzen.

In den großen Ställen gibt's alle 3 Monate ne Wurmkur. Kosten: 12-20 Euro.

Impfen: kostet glaub ich immer so um die 60-80 Euro. Je nachdem ob Turnier oder nicht, alle 6-12 Monate. Du merkst, es summiert sich, und dabei ist noch nix passiert ;)

Wenn wir Futter auf 50 Euro im Monat und Sprit auch setzen und du immer selber mistest, sind wir bereits bei 453 Euro im Monat. Bei einer recht günstigen Miete. Dabei ist kein Reitunterricht. Ich hab immer Einzelunterricht gehabt. 30 Minuten lang, mit bereits aufgewämten Pferd. Kostete 21 Euro oder so jedes mal. War aber ne tolle Lehrerin.

Zu den Kosten: Leider hat dein Pferd bis dahin nix an ^^ Sattel kostet, wenn man seit den verstellbaren Isabell Werth Sätteln auch gut gebraucht kaufen lassen kann und anpassen lassen kann mit anderem Kopfeisen.

Mein Pferd hats damals ganz toll gemacht, ich habe es erst ein paar jahre gehabt, dann verkauft (Zeitmangel) und dann zurück gekauft. 5 Monate nachher dann ein Unfall. Fesselbruch. 100 tausend Therapien ;) ein Jahr Box - es war ein Traum :D 5 Monate- weißt du was das heißt :D`? Die OP Versicherung hat noch nicht greifen können etc pp.

Man bleibt auch den Kosten sitzen. Ein Pferd ist eine starke Entscheidung. Iwas brauch es immer. So eine Pferdeapotheke wächst immer wieder. Fliegensprays kosten meist schon 25 Euro ^^ das sind alles: Mal eben - kosten. Plus Abschwitzdecken, Regendecken und dies und das und jenes.

Zu diesen ganzen Kosten darf man nicht vergessen, ein Pferd ist eine Monster Verantwortung. Und diese sehr lang. Ich habe bis auf den Zeitraum mein Pferd von klein auf, es selber eingeritten etc. Seit dem er 16 ist, ist er glücklicher Rentner. Körperlich Top fit, gedanklich klar und Happy in seinem Macho leben, aber reiten ist wegen Bein nicht mehr drin ;)

Die Verantwortung beträgt aber nicht nur Zeit, sondern auch Entscheidungen. Wo kann ich es hinstellen, wenn man mal kosten reduzieren will? Ist es glücklich auch in einer kleineren Herde mit nur 2 Stuten, wenn er sonst der einzige Kerl ist? Welche Therapie ist die beste? Gebe ich das Medikament oder ein anderes? Ist eine Therapie Geldrauswerferei oder nicht? Wieso ist es schon wieder ausgebrochen ;) ? Anrufe aus dem Stall bei Kolik, bei Ausschlag bei iwas. Manchmal im schlechtesten Moment (Termin mit Chef und Kunden auf Arbeit zb.) Es ist so vieles.

Fallbeispiel von mir: Pferd ist bekannt beim Tierarzt und ein Schisser, er ist zum ersten mal auf dem Weg zum Behandlungsstand im eigenen Stall. Ich sage extra, das er auch Angst beim Hängerfahren hat und es ihn sicher daran erinnert wenn er so eingeengt ist (Untersuchungsgrund: Rektale Untersuchung - Verdacht auf Hoden im Bauchraum wegen zu hohem Testosteronspiegel). Pferd zappelt, ich sage immer wieder ob wir nicht sedieren wollen, auch wenns nicht lange dauert, weil ablenken nicht hilft - allerdings vertraut man dem Arzt auch und der verneint immer wieder.

Als der Tierarzt seinen Arm raus zog, sprang mein Pferd über die Abgrezung des Standes, Überschlug sich, und das Verletzungsausmaß war ganz hervorragend schlimm. Dann war die Sedirung doch nötig, ich hätte auch gerne eine gehabt, sowas vergisst man nie.

Das ist eine Situation, in der liegt es nur bei dir zb. Ich hätte auf Sedierung bestehen müssen. Weil ich ihn trotz allem besser kenne. Ich will dir hier nur klar machen, wie viel so eine Verantwortung sein kann. Wie sehr Resultate von einer kleinen Fehlentscheidung abhängen. (Pferd geht's wieder gut, das mit dem Beinbruch war eher ;))

Im Gegensatz zu einer Reitbeteiligung liegt sein Glück und sein Leben und alles in deinen Händen. Du bestimmst wie es ihm geht. Wo es lebt, wie es lebt, und ob es glücklich sein kann. Das darf man nie vergessen. Das betrifft auch die Reitweise und die Einsatzweise.

Ein Pferdeleben kann sehr lang sein und da kann echt einiges passieren.

Wenn du das machst, sei dir sicher, und hab das know-how. Kenne dich auch in Krankheiten, in Theorie und in Pflanzen. Alles eben.

Ich habe mein Pferdi gekauft als ich sehr jung war. So wie er sich mit seinen kleinen 17 Jahren verhält und wie gut er es hat wird er mindestens 30 xD

DANN BIN ICH 40! :D das muss man sich mal rein ziehen ^^ das ist noch so weit weg ^^

Ein Pferdekauf ist mehr als eine Kostenfrage, es ist eine riesige Entscheidung, die leider den meisten Menschen so gar nicht bewusst ist.

Viel glück bei deiiner Entscheidung - vergiss nicht das Studium Job Liebe etc auch alles Zeit kostet. Auch der eigene Haushalt.

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Rechne mit ca. 500€ oder Stallmiete plus 200-300€ pro Monat. Bei Krankheiten und Verletzungen kann der Tierarzt mehr als 1000€ kosten.

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Naja man muss ja nicht unbedingt ein eigenes kaufen, gerade dann nicht wenn man ein paar Jahre raus ist. Könntest dich ja auch erst mal nach einer reitbeteiligung umschauen. Die Anschaffung eines Freizeitpferdes liegt zwischen 3500 und 8000 Euro. Dazu kommen die Kosten für Sattel und sämtliches Zubehör, da kannst du auch noch mal mit 2000 bis 4000 rechnen. Kommt halt auch ein bisschen darauf an ob du western reitest. Da Westernsättel und Pads meist teuerer sind, zumindest wenn man was gescheites kauft. Dann kommt natürlich der Monatliche Unterhalt. Der liegt jeh nach Region und art der Unterbringung zwischen 150 Euro und über 600 Euro im Monat.

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Eine Arbeitskollegin bezahlt so um die 300€ mit allem. Also unterstellen, Futter, Schmied etc. Das Tier (Spanier) hat Ca. 8tsd gekostet.

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Statt mich auf reine Zahlenangaben von Leuten zu verlassen, die in ganz Deutschland verteilt leben und unterschiedliche Ansprüche an ihre Pferdehaltung und Reiterei haben, würde ich empfehlen, du suchst dir erstmal ein paar Ställe in deiner Nähe raus. Dort versuchst du, Reitunterricht zu kriegen. So kannst du dir über einen längeren Zeitraum selbst ein Bild von dem Stall machen, und ob du dein potentielles Pferd dort unterstellen möchtest.

Websitenbesuche oder gelegentliche Besuche, um sich einen Stall mal anzuschauen, haben mir persönlich nie gereicht. Ich wollte mir immer ein umfassenderes Bild machen, als es bei einer Stallbesichtigung möglich ist.

Zudem lernst du auch gleich die Leute dort am Stall kennen, weißt also schon, ob sie dir sympathisch sind oder halt nicht.

Bei dieser Gelegenheit hast du dann auch Zeit, ein Gefühl für die Einstellpreise, Hufschmied/-bearbeiterpreise, TA-Kosten etc. zu kriegen.

Eventuell ergibt sich dann auf diese Weise die Gelegenheit, eine RB zu kriegen, sodass das eigene Pferd für den Wiedereinstieg erstmal noch nicht "notwendig" ist.

Natürlich ist die Abklärung der Kosten wichtig, genauso wichtig ist es aber auch meiner Meinung nach, von Anfang an das Pferd in dem "besten Stall deiner Wahl" einstellen zu können, damit das Pferd auch die Möglichkeit hat, langfristig in dem Stall bei einer gewohnten Herde stehen zu können. Gibt ja viele Pferdebesitzer, die erstmal nur auf den Preis schauen und dann ihrem Pferd eine Odyssee durch alle möglichen Ställe in der näheren Umgebung zumuten, weil es ihnen nirgendwo gefällt oder sie mit den Leuten nicht zurecht kommen oder die Unterbringungsmöglichkeiten bzw. der Umgang und die Pflege der Pferde nicht optimal ist.

Grob rechnen kann man wohl immer mit einem Betrag von Minimum 500 Euro.

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Rechne mit 500 bis 600 Euro im Monat. Was das Pferd kostet, hängt vom Geschmack und Börse ab. Ab 2000 bis zig Millionen Euro.

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Ich halte ein eigenes Pferd immer für die beste Lösung, du kannst dann auch reiten wann du willst, und wie du schon sagst kannst du eine Bindung aufbauen. Um die monatlichen Unterhaltungskosten heraus zu finden, reicht aber hier eine Frage nicht, da sie doch von Gegend zu Gegend sehr schwanken. Hier solltest du dir schriftliche und verbindliche Angebote einholen, und zwar von verschiedenen Reitställen, ( mit und ohne Verpflegung) die für dich in Betracht kommen, vom Hufschmied, von Versicherungen ( Pferde Haftpflicht, Pferde Krankenversicherung) und schau dich mal in Reiterläden um was das Zubehör kostet.Sicher brauchst du auch einmalig einen Sattler, der den Sattel anpasst. Voraussetzung ist dann natürlich das du oder deine Eltern genug Geld haben, aber davon gehe ich mal aus. Leider gilt eben auch hier vor der Anschaffung des Pferdes, erst die Arbeit dann das Vergnügen.

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Anschaffung ab 5000 Euro

Ankaufsuntersuchung? würd ich immer machen, - ca 200 bis 300 Euro

Sattel, Zaumzeug, Decke, Putzkram noch mal 1000 bis 3000 Euro (je nach Sattel)

Hufschmied ohne Hufschutz 40 Euro, mit Hufschutz über 100 Euro/monatlich

Tierarzt für Impfungen, Wurmkur/Schnitt 300 Euro/jährlich

Versicherung 200 Euro/jährlich

Unterhalt wie Stall, Futter, Zusatzklimbim zwischen 250 bis 800 Euro oder mehr.

Und wehe das Tierchen wird krank..... da ist nach oben keine Grenze. Aber schon ein einfacher Ta-Besuch ohne Medis sollte mit ca. 30 Euro berechnet werden.......

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