Frage von Raabt, 111

Wie viel kostet ein Sportbootführerschein?

Durchschnittlich und wie schwer ist sie und was kann man damit alles fahren... /see/

Antwort
von Unsinkable2, 51

Wie viel kostet ein Sportbootführerschein?

Der reine Schein kostet dich etwa 150 - 200 Euro. Darin sind Prüfungskosten (2 x ca. 50 Euro) und Kosten für Navigationsbesteck, Seekarte, etc. enthalten.

Außerdem kannst du (musst aber nicht) noch Kosten für eine Fahrschule einplanen. Die liegen dann üblicherweise zwischen 200 und 800 Euro.

Mehr dazu findest du hier: 

ACHTUNG: Es gibt ZWEI Sportbootführerscheine! Mit einem darfst du auf der "Hohen See" (also Ostsee, Nordsee, Mittelmeer, Atlantik, etc.) fahren. Mit dem anderen darfst du auf Binnengewässern (also Seen & Flüsse) fahren.

Mehr dazu findest du hier:

wie schwer ist sie?

Etwa 80 Prozent der Leute schaffen die Prüfungen im ersten Anlauf. Aus der Erfahrung heraus kann ich dir auch noch sagen, dass die restlichen knapp 20 Prozent oft einfach nur zu faul, zu ignorant oder zu arrogant sind. 

Wenn ich persönlich schätzen müsste, würde ich sagen, dass weniger als 5 Prozent der Leute nicht im ersten Anlauf bestehen würden...

Außerdem kannst du die Prüfungen (jedes Mal etwa 50 Euro) so oft wiederholen, bis du den Schein bekommst. Jeden Monat. Dein ganzes Leben lang. Irgendwann geben die Prüfer dann schon auf, weil sie dich endlich loswerden wollen. ;)

was kann man damit alles fahren?

Errrr .... Boote?!

Grundsätzlich darfst du damit jedes sogenannte "Sportboot" fahren. Ganz egal, wie groß es ist. Ganz egal, wie viel PS der Motor hat. Entscheidend ist nur, dass es ein "Sportboot" ist. (Binnenwärts gibt es noch eine Größenbeschränkung: Da darf das Boot nicht größer als 15 Meter lang sein. Aber eine PS-Beschränkung gibt es auch dort nicht.)

Antwort
von holycow1912, 72

Habe dir mal eine Seite rausgesucht wo die Preise recht übersichtlich aufgelistet sind:

http://www.adac-yachtschule.de/de/ausbildung/motorbootausbildung/motorboot-see.p...

Die Frage nach dem schwer/ leicht kann man pauschal nicht beantworten, da das von Person zu Person anders wahrgenommen wird.

Die ganze Ausbildung besteht aus einem Theorieteil, wo es um navigatorische Grundlagen geht, aber auch Recht und Regeln auf dem Wasser sowie prinzipielle Verhaltensregeln. Wirklich "schwer" ist hierbei vor allem der eigene Schweinehund, denn man muss viele Fragen lernen um diese in der Prüfung richtig zu beantworten (kein Multiple-Choice).

Bei der Praxis geht es um das grundlegende Fahren mit dem Boot. Knoten knüpfen, Anlegen, Ablegen, Aufstoppen, Drehen auf der Stelle und Person-über-Bord-Manöver. Halt die grundsätzlichen Voraussetzungen, um ein Boot sicher bewegen zu können. Wenn man darin nicht ziemlich ungeschickt ist, dann ist das ohne große Probleme machbar.

Kommentar von Ch3m1x ,

Inzwischen ist die Prüfung in Multipli choise

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