Wie viel kostet ein Auto im Monat und worauf muss man beim Kauf achten?

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4 Antworten

Die beste Versicherung ist eine, die du dir leisten kannst, und da wirst du als Fahranfänger ohne Schadenfreiheitsrabatt wahrscheinlich irgendwie tricksen müssen, denn sonst sind die Beiträge für die Haftpflicht mindestens im ersten Jahr irrsinnig hoch für Autos, die man sinnvollerweise als nicht allzu alten Gebrauchtwagen empfehlen kann.

https://docs.google.com/spreadsheets/d/1\_20iehymlICky8\_S5\_qmKeHIwwBYk7PaPTkmuRLISNo/edit#gid=0

Je niedriger die Typklasse des Autos, desto geringer der Beitrag, aber bei SF0 ist "niedrig" ausgesprochen relativ und es gibt kaum vertretbare Autos unter 16 Jahren Alter in Typklassen unter 15.

http://www.autoampel.de/ <= da haben sie neuerdings bei vielen
Modellen auch die Baujahre, was diese Datenbank für die meisten
Anwendungen wesentlich nützlicher macht als typklasse.de .

Grundsätzliches steht alles in der ADAC Gebrauchtwagen-Broschüre drin, kann man dort als pdf runterladen. http://adac.de/Gebrauchtwagen

So was wie ein Geheimtipp ist allen Ernstes der Mazda MX-5. Das ist ein sehr gut zu fahrendes, halbwegs sportliches Zweisitzer-Cabrio mit Heckantrieb. Nicht gerade wahnsinnig praktisch, aber es hat immerhin einen vollwertigen Kofferraum, wo mehrere Getränke-Kästen rein passen. Man kann zwar keine drei Leute mitnehmen wie bei so ziemlich jedem anderen Auto, aber lange gegenstände kann man zur Not oben rausgucken lassen. Und bringt natürlich super viel Fahrspaß.

Der ganz alte NA mit dem Klappscheinwerfern (nicht unbedingt eine Anfänger-Empfehlung wegen des Alters und einiger Tücken) ist sogar nur Typklasse 10, jüngere gehen auch nicht über 13, und es ist halt insgesamt ein problemloser Japaner.

Selbstverständlich wird irgendwann das Verdeck undicht sein, wenn es das nicht beim Kauf bereit ist. Und das wird dann teuer und/oder aufwändig. Aber wenn es nur darum geht, das erste Jahr halbwegs billig zu überbrücken, bis man wenigstens SF1 erreicht hat - man muss ihn halt nur im Herbst oder Winter kaufen, wenn die Preise wieder runtergehen, nicht jetzt im Frühling, wo jeder einen will.

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Es gibt vom ADAC und von den Autozeitschriften bzw. deren Internetauftritten Listen mit den Nebenkosten. Dabei ist meist auch der laufende Wertverlust mit eingerechnet. (Evtl. gibt's sowas auch von Stiftung Warentest, schau doch einfach mal.)

Die Frage ist zunächst, was Du einrechnen möchtest: Sprit, Versicherung, Steuer, Wertverlust pro Jahr, Reparaturkosten, Winterreifen, Wartungskosten ...

Ich würde kein zuuuu altes Auto kaufen, das kann ein echtes Groschengrab werden. Beim ADAC gibt's auch Listen über Pannenanfälligkeit.

Ich persönlich würde es bei einem Händler kaufen, der Dir eine Gebrauchwagengarantie gibt. Der Wagen ist dann auch gereinigt und durchgecheckt. 

Wenn Du es von privat kaufst, nimm' jemanden mit, der wirklich was von Autos und deren Innenleben versteht, sonst kann es eine böse Überraschung geben (vielleicht auch jemanden, der einen Preis einschätzen und verhandeln kann).  Ein Risiko ist es von privat trotzdem.

Und such' Dir was aus, was Du magst. Das erste Auto ist wie der erste Freund, das vergisst man nie ;-)

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Am besten natürlich frischer TÜV,
Bei der der Probefahrt auf die bremsen, Kupplung und Motorklang achten,
Sehr günstig in der Versicherung ist zb ein Opel corsa C 1.4. Und Steuern sowieso und smart natürlich auch.
Der Verbrauch ist wichtig, ich würde drauf achten das der bis max6-7 Liter geht.
Für ein altes Auto würde ich eine Haftpflichtversicherung machen. Der Wagen steht natürlich auf ein Privatparkplatz vor deiner Wohnung, das macht es nochmal bisschen günstiger.
Ansonsten Sprit ca 200 € im Monat plus Verschleiß Teile und natürlich regelmäßig Öl nach füllen. Und du brauchst natürlich Sommer und Winterreifen.

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So genau kann man es nicht sagen.

Du musst mit laufenden Kosten für

Kfz-Steuer ( 1 x im Jahr)

Versicherung (je Anbieter Unterschiede / Schadensfreiheitsrabatt)

Kosten für Benzin / Diesel

Kosten für anfallende Reparaturen

rechnen

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