Frage von 1900minga, 63

Wie viel könnte die BRD durch eine Maut jährlich verdienen?

Was spricht denn dagegen?
Wieso möchte Merkel etc sie nicht?

Antwort
von OlliBjoern, 26

Noch sind die genauen Modalitäten nicht klar. Jedoch kam es so, wie erwartet: sein ursprüngliches Modell wird Dobrindt nicht durchbringen können. Nun gibt es vielleicht eine Maut, aber anders, als der ursprüngliche Plan war. D.h. auch Inländer dürften etwas mehr zahlen als zuvor.

Allerdings war das mir schon vorher klar: eine reine "ausländische Finanzierung" der Maut wird nicht gehen. Etwas wird auch an den Inländern hängenbleiben.

Dobrindts Kalkül war, dass es für Inländer auf +/- 0 Euro herauskommen würde. Bzw. er hat es so gesagt (vielleicht war es auch ihm klar, dass das so nicht machbar war).

Antwort
von voayager, 16

Welch eine Frage, was dagegen spricht. Nun, es iss ja wohl nicht egal, ob die Bevölkerung zusätzliche Kosten hinblättern muß, nur damit sie eine Autobahn oder Bundesstraße benutzt oder nicht. Zwar wird offiziell behauptet, dass für die breite Masse keine weiteren Kosten entstehen, sdoch wie man sattsam weiss oder aber wissen saollte, ist dass nur leeres Gerede zur Beschwichtigung und Bwetörung der Leute, mehr auch nicht. Bekanntlich gibt es die berühmte Salamitaktik, d.h. sich langsam vorpirschen und terippelnd dann immer mehr die Schlinge um das Volk ziehen und diesem dann auch noch drweisterweise erklären, all das sei unbedingt notwendig.

btw, der Staat hat bis heute noch nicht die etlichen Milliarden an Gebühren erhalten, die Toll Collect diesem vorenthalten hat. Es wird nun seit vielen Jahren vor Gerichten prozessiert und die Richter kommen zu keinem Urtweil, weil sie die mächtigen Konzerne, die in Toll Collect vertreten sind, nicht verprellen möchte.

Wenn schon der Staat in der Manier eines Raubritters unterwegs ist, soll er doch endlich sehen, dass er das viele Geld von Toll Collect endlich eintreibt, dann hat er mit einem Schlag gleich 12 Mrd. oder so in der Größenordnung. Da er davor kneift, holt er sich den Zaster bei den kleinen Leuten, vor denen er nun wahrlich keine Angst hat.

Antwort
von Lkwfahrer1003, 42

Das dürfte in die Milliarden gehen .

Den Größten teil wird die Firma Toll Collect  einnehmen .

Was spricht dagegen , das das Autofahren für die Deutschen nur Teurer wird . man muss sich das mal überlegen . Die KFZ Steuer wurde eingeführt das Straßen gebaut und saniert werden können . Jetzt soll man bezahlen das man diese auch nutzen darf ?

Wie immer geht es nur um das Geld , sonst würde die Regierung hingehen und einfach die Kfz Steuer abschaffen , und hätte keine Probleme mit der Bevölkerung eine Maut einzuführen .

Die Maut würde doch nur die treffen , die eh schon wenig Geld übrig hätten von dem vielen Monat der noch übrig ist .

Was Merkel betrifft .:

Sie wird wittern das die Einführung der PLW Maut die CDU die nächste Bundeswahl kostet .

Ihr versprechen : " Mit mir wird es keine PKW Maut geben "

Und dazu kommt ihre Flüchtlingspolitik . Ceta ,TTip.   

Kommentar von 1900minga ,

Die Maut soll ja für deutsche nicht gelten.

Kommentar von Lkwfahrer1003 ,

Das würde gegen EU recht verstoßen . Somit würde Deutschland vor dem EUGH wohl wieder einmal verlieren und  die Maut wäre gestorben  .

Kommentar von ronnyarmin ,

Die Maut soll ja für deutsche nicht gelten

Sagt wer? Die Maut werden Alle zahlen müssen.

Kommentar von OlliBjoern ,

"soll" = Planung von Dobrindt (kann er nicht durchsetzen)

"Die Forderungen aus Brüssel deuten nun darauf hin, dass auch Inländer die Maut mitfinanzieren müssen, und sei es nur mit geringen Beträgen." :)

Antwort
von joheipo, 25

Dobrindt und Merken wollen die Maut sehr wohl.

Wer sie unter anderem nicht will, ist Olaf Lies, niedersächsischer Verkehrminister.

In einem Rundfunkintervie mit dem NDR sagte er heute sinngemäß (genauen Wortlaut habe ich nicht im Kopf), daß der bürokratische Aufwand für die Mauterhebung nicht in einem vernünftigen Verhältnis zu den Einnahmen stehe.

Die halbherzige Entlastung durch Kfz-Steuersenkungen für Fahrzeuge mit neuester Umwelttechnologie benachteilige diejenigen Kraftfahrer, die sich nicht das allerneueste Auto leisten könnten, aber trotzdem auf das Auto angewiesen seien. Die werde insbesondere in einem Flächenland wie Niedersachsen die vielen Pendler benachteiligen.

Meiner Meinung nach hat er recht.

Aber da die Bundesregierung mit der Aussicht auf neue Einnahmen (wer läßt sich schon so bequem schröpfen wie Kraftfahrer?) schon wieder Dagobert-Duck-Dollarzeichen in den Augen hat, wird jeder, der sich kein 35.000-Euro-Elektroauto oder das neueste Modell mit Verbrennungsmotor und Euro-sonstwas-Schadstoffklasse leisten kann, die Rechnung bezahlen.

Kommentar von 1900minga ,

Die Maut soll doch gar nicht für uns deutsche gelten, oder nicht?

Antwort
von findesciecle, 3

Die PKW-Maut ist kompletter Humbug. Sie würde bedeuten, 2 Euro Kosten für 3 Euro Einnahmen. Für ein Unternehmen wäre die Gewinnmarge ok, also betriebswirtschaftlich. Volkswirtschaftlich ist es aber großer Humbug.

Dass viele beklagen: "Überall in Europa müssen wir im Urlaub Maut zahlen, aber die ausländischen PKWs zahlen nichts." mag zwar im ersten Moment einleuchten, ist aber echt kurz gedacht: Max Weber nannte sowas "Gesinnungsethik"

1) Wer soll das "Pickerl" kontrollieren? Die Autobahnpolizei und Bundespozei sind überlastet.

2) DIe Entlastung  der KFZ-Steuer wird trotz aller Beteuerungen nur so lange bleiben, wie es dem Bundeshaushalt gut geht. Wirtschaftskrise - und die ist längst da, nur aufgeschoben, wirst du sehen, wie schnell das Mandra "Kein deutscher Autofahrer wird durch die Maut mehr belastet" wieder kassiert wird!

3) Das neue Konzept: "Staffelung" der Maut nach Schadstoff-Ausstoß ist wiederum komletter Humbug, weil schon das simple Umwelt-Zeichen-System an der Realität gescheitert ist. Außerdem würden die sozial-schwachen PKW-Fahrer mit alten KFZ bestraft, obwohl diese netto kaum Anteil an der Schadstoffemission haben! 

   

Expertenantwort
von ronnyarmin, Community-Experte für Auto, 54

Das weiss man nicht. Laut ADAC kostet der Verwaltungsaufwand mehr, als die Einnahmen einbringen.

Kommentar von 1900minga ,

Weshalb fordert Dobrindt sie dann weiterhin?

Kommentar von ronnyarmin ,

Er stellt eine andere Rechnung auf. Ich kann nicht sagen, wer Recht hat.

Kommentar von Gummibusch ,

Warum wohl?

Wie intelligent ist dieser Mensch? Willst Du die Frage beantworten?

Kommentar von 1900minga ,

Außerdem stellt ja der ADAC möglicherweise nicht ohne Hintergedanken andere Rechnungen auf :P

Kommentar von Gummibusch ,

Und Dobrindt Deiner Meinung nach also nicht, aha.^^

Kommentar von 1900minga ,

Habe ich nicht gesagt.
Jedoch wird Dobrindt die Maut nicht aus privaten Gründen einführen wollen.
Für ADAC ist die Entscheidung schon deutlich essenzieller

Kommentar von Lkwfahrer1003 ,

Habe ich nicht gesagt.
Jedoch wird Dobrindt die Maut nicht aus privaten Gründen einführen wollen

Denk mal an Gerhard Schröder zurück und seinem Gasgeschäft .Wo arbeitet er nach seinem Kanzler da sein , bei Gazprom .

Also bei Politiker bin ich mir nie sicher ob das nicht doch Privat motiviert ist .

 

Antwort
von Paul42, 12

Hmmmm ob die Kosten der Erhebung teurer ist als die Einahmen , wird wohl daran liegen mit welchem Aufwand es in Deutschland bestrieben werden soll.

Die Schweiz, Österreich und auch Frankreich nur um mal einige zu nennen, praktizieren es seit Jahren mit Gewinn.

Nur wir müssen ein Aufwand voraus betreiben dass man es nicht kalkulieren kann, oder meint Ihr Österreich und die Schweiz legt mit ihren Vingetten oder Pickerl drauf? Bestimmt nicht, warum nich mal was von den Nachbarn abschauen.

Antwort
von wollyuno, 31

wieviel keine ahnung.find es gut denn alle anderen ringsum kassieren auch wenn du bei denen fährst.war heuer schon in italien,östereich,ungarn,tschechien und bei jedem musst zahlen.im umkehrschluss erwarte ich das auch wenn du siehst was bei uns fährt

Antwort
von kim294, 61

Deutschland verdient vielleicht einiges durch die Maut, hat dafür aber auch hohe Verwaltungskosten

Kommentar von 1900minga ,

Ach was😄

Antwort
von Asturias, 27

Weil die Kosten deutlich höher sind als der Ertrag.

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