Frage von qwertzui999, 41

Wie viel kann das Augenlasern kosten?

Und wovon hängt es ab? Übernimmt die Krankenkasse sowas?

Antwort
von mssfldt, 21

Die Kosten hängen vor allem von der gewünschten Methode ab. Neben LASIK (Flap wird mit feinem Messer geschnitten ca. 1000 Eur pro Auge) gibt es Femto-Lasik (Flap wird mit Laser erzeugt, ca. 1500 Eur pro Auge) etabliert sich seit einigen Jahren eine neue Methode, die ohne Flap auskommt: ReLEx-Smile (ca. 2500 Eur pro Auge). Hierbei wird mit dem Laser quasi "unter der Hornhaut" eine Art Kissen erzeugt, dass dann nur noch durch einen sehr feinen Spalt abgesaugt werden muss. 

Grob vereinfacht: je sicherer und schonender die Methode, um so teurer.

Man sollte auch auf Sicherheit und vertrauenswürdiges Personal achten: denn ein gelasertes Auge bleibt so. Bei Billigangeboten aus dem Ausland zahlt man weniger, aber das Risiko ist höher. Außerdem muss man mehrere Vor- und Nachsorge-Untersuchungen bedenken. Dafür sollte man in die behandelnde Klinik fahren. 

Wie bereits gesagt: die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten nicht, bei Privaten Zusatzversicherungen (Brillenversicherungen) kann es Bestandteil des Vertrags sein, dass ein gewissen Kostenanteil erstattet wird (wenn, dann meist so ca. 1000 Euro).

Siehe dazu auch: http://www.brillen-sehhilfen.de/augenlasern/augen-lasern-kosten.php

Viel Erfolg und gutes Sehen.

Antwort
von Snoopyb510, 25

Die Preise für die Laserkorrektur liegen meist zwischen 700 und 1200 Euro.

In den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen  ist die Übernahme der Kosten für eine Augenlaseroperation grundsätzlich nicht enthalten, da
eine Augenlaserbehandlung in der Regel nicht als medizinisch notwendig
angesehen wird und von Versicherungen in die Kategorie der Schönheitsoperation eingeordnet wird. Allerdings ist diese Ansicht
umstritten, da nur eine Laserkorrektur oder eine Linsenimplantation einen Sehfehler dauerhaft beheben kann. Mittels Sehhilfe wie Brille oder Kontaktlinsen wird diese nur temporär korrigiert. Insbesondere wer unter einer Brillen- oder Kontaktlinsenunverträglichkeit leidet, für den entsteht häufig eine
medizinische Notwendigkeit, da für die Korrektur nur eine operativer
Eingriff zur Wahl steht. Deshalb gab es schon mehrere Fälle, in denen
gerichtlich festgestellt wurde, dass die gesetzliche Krankenkasse die
Behandlung zum Teil oder in Gänze übernehmen muss. Die Wahrscheinlichkeit der Kostenübernahme ohne gerichtliche Auseinandersetzung ist hier allerdings zur Zeit noch sehr gering.

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