Frage von Zebbinho, 152

Wie viel ist euch das Leben des geliebten Haustieres wert?

Ich habe eine guten Freund getroffen, der mir über das Leiden seiner Katze berichtet hat. Sie hatte eine schwierige Infektion der Harnwege (oder Blase) und bisher hat er fast 2000 EUR für die Behandlung seiner Katze bezahlt (Er hat Sie übrigens von einem Tierschutzverein vermittelt bekommen und aus einem bis dato ziemlich erbärmlichen Leben gerettet). Er verdient gut und hat keine Kinder. Dennoch stellte sich (nach 1-3 Gläsern Wein) die Frage, wie viel man wohl für sein Haustier ausgeben würde, um sein Leben zu retten. Ein Monatsgehalt? Alle Ersparnisse? Die Altersvorsorge? Das Studiergeld der Kinder? Ist das Geld nicht bei bedürftigen Menschen besser aufgehoben? Ich grübele schon den ganzen Tag...

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Zebbinho,

Schau mal bitte hier:
Geld Tiere

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von polarbaer64, Community-Experte für Katze & Tiere, 92

Meine Katzen sind Familienmitglieder, und so sollte es überall sein. Und wie ein Familienmitglied bekommen sie ärztliche Versorgung. Wenn es etwas teurer wird, beantragt man Ratenzahlung. Manche ärztliche Behandlung oder manches Medikament müssen auch wir Menschen selber bezahlen.

Sofern eine Behandlung einem Tier helfen kann, sein Leben so zu verlängern, dass es noch einigermaßen gut leben kann und keine Schmerzen oder Leiden hat, werde ich dafür bezahlen.

Verlängert die Behandlung nur ein schmerzvolles Dasein, quasi Leben mit aller Gewalt, dann bin ich dagegen. Tiere sollen nicht leiden müssen. Wenigstens dürfen wir bei unseren Tieren entscheiden, dass sie gehen dürfen, wenn sie nicht mehr können. Das würde sich mancher Mensch auch wünschen, erlöst werden zu können.

Aber auch der letzte Weg kostet Geld. Beim Tier, und beim Menschen... . Und auch dafür muss man aufkommen.

Das alles kann man nicht an einem fixen Geldbetrag fest machen...

Kommentar von Zebbinho ,

Den fixen Betrag gibt es natürlich nicht. Bill Gates Katze wird sich definitiv in einer anderen Situation befinden, als die einer allein erziehenden Mutter, die sich nebenbei noch um die Anschaffung winterfester Schuhe für das Kind Sorgen machen muss. Die Zwickmühle ist, wie ich finde: Kann ich als "armer" Mensch dann überhaupt Verantwortung für ein Tier übernehmen, wenn ich weiß, dass ich in letzter Konsequenz selbige nicht in gleichem Umfang tragen kann, wie ein wohlhabender Mensch? Der Wert des Tieres ist irgendwie an die Möglichkeiten seines Besitzers gekoppelt aber noch viel stärker an die Bindung des  Besitzers zum Tier. Einem Nutztierhalter darf sich eine solche Frage schon von berufswegen nicht stellen.

Kommentar von wotan0000 ,

Wenn Ottonormalo Kinder hat, sind die Möglichkeiten für die Versorgung dieser Kinder auch geringer als bei den Kindern eines Multimillionäres.

Trotzdem hat Ottonormalo Kinder.

Kommentar von polarbaer64 ,

Da ist sicher ein Wörtchen Wahrheit dran. Bei den Menschen ist es aber nicht anders. Leben ist immer auch abhängig von den Finanzen, leider. Aber zum Glück sind wir nicht Bill Gates.

Ich gebe für meine Katzen, soviel ich kann und bin auch nicht reich. Wir hatten auch schon Tierarztrechnungen mit 1500€ auf einen Satz. Mit Ratenzahlung kann man es immer irgendwie schaffen.

Klar, Menschen so ganz ohne Geld haben es schwer (Hartz 4-Empfänger z.B.). Aber es gibt immer die Möglichkeit auch für solche Leute, Tiere kostengünstig oder kostenlos behandeln zu lassen, wenn sie ernsthaft krank sind. Tierheimtierärzte z.B. drücken hier oft ein Auge zu. Ich denke, wenigstens bei uns in Deutschland sollte kein Tier sterben müssen, weil kein Geld für sein Leben vorhanden ist. Man sollte sich jedoch nicht unbedingt für ein Tier entscheiden, wenn gerade im Moment das Geld am allerknappsten ist. Lieber wartet man auf bessere Zeiten. Aber wenn das Tier schon vorher da war, sollte man auch zusehen, weiter dafür zu sorgen.

Kommentar von polarbaer64 ,

Danke für´s Sternchen :o) .

Antwort
von Virgilia, 83

Das ist von Person zu Person unterschiedlich. 

Ich persönlich würde sämtliche Rücklagen aufbrauchen, mein Konto bis zum Anschlag überziehen und alles, was ich nicht zwangsläufig zum Leben brauche, verkaufen. Und wenn das nicht reichen sollte, weiß ich, dass ich mich auf meine Familie verlassen kann. So lange meine Tiere dadurch ein lebenswertes Leben führen können. Wenn sie sich allerdings nur noch quälen und ihr Leiden durch die Behandlung nur verlängert wird, sollte man sie gehen lassen. 

Nur für die vier Hunde meiner Eltern und mir haben wir in den letzten zwei Jahren fast 1.000€ ausgegeben. Nur um sicher zu gehen, dass sie gesund sind. Meine Terrier-Hündin aus Rumänien hatte Herzwürmer und wurde noch dort behandelt. Hätte man uns gefragt, ob wir die Behandlungskosten übernehmen, hätten wir ohne zu zögern ja gesagt und erst dann gefragt, wie hoch die sind. 

Ich bin ehrlich gesagt nicht sozial genug, um allen bedürftigen Menschen auf der Welt helfen zu wollen. Wenn ich am Ende des Monats Geld über habe, gebe ich es, in Form von Geld- oder Sachspenden entweder an eins von zwei deutschen oder an ein rumänisches Tierheim, die ich unterstütze. Ich habe großen Respekt vor Menschen, die sich aktiv für andere Menschen einsetzen, aber ich kann das nicht. 

Kommentar von leocru ,

Das kommt drauf an. Ich würde alles ausgeben für meine beiden Fellbälle, aber da muss man jetzt auch sagend das, wenn sie sich wegen einer Krankheit quälen, dass man sie dann besser einschläfert.Unser rüde ist im Welpenalter zusammengeklappt und konnte die Hinterbeine nicht mehr bewegen ganz plötzlich beim Gassi gehen kippte er weg und blieb liegen. Dann sind wir zu sämtlichen Tierärzten der Umgebung gefahren und haben unterschiedliche Sachen gehört. Was es war keine Ahnung aber am logischsten kam für uns ein Bandscheibenvorfall oder die Hirnhautentzündung. Aber insgesamt haben wir mindesten 3500 Euro ausgegeben.Naja das Ende vom Lied ist, das dieser Hund nun 10 Jahre alt ist, die beine bewegen kann (fast durch ein wunder auf einmal ging es langsam wieder). Und nun spielt er mit unserer 3 Jahre alten Hündin (mehr oder weniger) und zeigt jedem, wer der Chef ist:D er wirkt aber leicht bekloppt und hat nun eine leichte Form von Eptelepsie…Aber die Tiere sind uns sehr sehr viel wert und gelten bei uns nicht als Tier, sondern als Lebewesen weswegen sie viel wert für uns alle.

Antwort
von melinaschneid, 152

Kommt darauf an was das Tier hat und wie die Heilungschancen sind. Wenn man nur noch das leben verlängern aber nicht retten kann weil die Erkrankung unheilbar ist sollte man sich einen Punkt setzten an den man Schluss macht. Meine Katze hatte zum beispiel diabetes was mich ca. 80€ im Monat gekostet hat. Das war ich bereit zu zahlen da sie nicht darunter gelitten hat. Dann kam eine pankreatitis dazu. Nach 6 Wochen habe ich sie erlösen lassen. Mit viel Geld hätte ich sie mit Sicherheit noch retten können. (Ca 1000€). Aber da es chronisch war und eine never ending story geworden wäre habe ich es beendet. Wie weit man geht hängt natürlich auch immer von den finanziellen Mitteln ab.

Antwort
von Schwoaze, 128

Das ist eine sehr persönliche Entscheidung von jedem Tier"besitzer". Sie wird nicht nur von der Zuneigung zu seinem Tier bestimmt werden, sondern auch von seinen Vermögensverhältnissen. So viele Antworten, so viele verschiedene Meinungen wirst Du hier wohl zu lesen bekommen.  Ich denke gerade darüber nach...wenn mein Hund einmal...  

Antwort
von Sophilinchen, 143

Kommt auf die Person drauf an.Wenn man Kinder hat,würde man wahrscheinlich erst an die denken,aber wenn das Haustier zum Beispiel Familienersatz darstellt...da denke ich würden manche Menschen so lange bezahlen wie es geht.Man sollte über sowas aber nachdenken,bevor man sich ein Tier anschafft.Mein eines Kaninchen hat früher beim Kauf  20€ gekostet,und in seinem ganzen Leben 1000€ Tierarztkosten geschluckt...

Kommentar von leocru ,

Das kommt drauf an. Ich würde alles ausgeben für meine beiden Fellbälle, aber da muss man jetzt auch sagend das, wenn sie sich wegen einer Krankheit quälen, dass man sie dann besser einschläfert.Unser rüde ist im Welpenalter zusammengeklappt und konnte die Hinterbeine nicht mehr bewegen ganz plötzlich beim Gassi gehen kippte er weg und blieb liegen. Dann sind wir zu sämtlichen Tierärzten der Umgebung gefahren und haben unterschiedliche Sachen gehört. Was es war keine Ahnung aber am logischsten kam für uns ein Bandscheibenvorfall oder die Hirnhautentzündung. Aber insgesamt haben wir mindesten 3500 Euro ausgegeben.Naja das Ende vom Lied ist, das dieser Hund nun 10 Jahre alt ist, die beine bewegen kann (fast durch ein wunder auf einmal ging es langsam wieder). Und nun spielt er mit unserer 3 Jahre alten Hündin (mehr oder weniger) und zeigt jedem, wer der Chef ist:D er wirkt aber leicht bekloppt und hat nun eine leichte Form von Eptelepsie…Aber die Tiere sind uns sehr sehr viel wert und gelten bei uns nicht als Tier, sondern als Lebewesen weswegen sie viel wert für uns alle.

Kommentar von Sophilinchen ,

Super das es ihm besser geht:)

Expertenantwort
von palusa, Community-Experte für Katze, 64

nun, andere fahren in urlaub oder kaufen die neue spielkonsole. oder feiern große parties, kaufen ein neues auto obwohl das alte eigentlich noch läuft. ich gebe einem arzt geld um ein tierleben zu retten-und ja, von dem geld hätte ich mittlerweile einen sehr langen und bestimmt schönen urlaub machen können. aber ich bedaure es nicht.

ich denke es gibt schlimmeres wo man geld reinstecken kann. wenn man anfängt die frage nach moral und "sollte man es nicht lieber spenden" zu stellen kann man jede größere und nicht direkt lebensnotwendige ausgabe in frage stellen. und die meisten menschen haben welche davon

das ganze hat ne emotionale seite. für einen außenstehenden ist ein haustier erstmal nur ein hund, eine katze, ein fisch, ein vogel... für den halter ein freund, ein begleiter, ne art freund. ein mitglied der familie. und bei nem familienmitglied überlegt man nciht lange wenn hilfe nötig ist.

Antwort
von Viowow, 34

ich habe für ein kaninchen mit chronischem schnupfen ("Anschaffungspreis":10€) in 5 wochen 500€ für die Behandlung eines Kieferabszesses hingelegt. Er dankt es mir jeden tag einfach weil er lebt und glücklich ist.
wenn man ein tier ùbernimmt, ist man verantwortlich, egal was es kostet....

Antwort
von leocru, 19

Das kommt drauf an. Ich würde alles ausgeben für meine beiden Fellbälle, aber da muss man jetzt auch sagend das, wenn sie sich wegen einer Krankheit quälen, dass man sie dann besser einschläfert.Unser rüde ist im Welpenalter zusammengeklappt und konnte die Hinterbeine nicht mehr bewegen ganz plötzlich beim Gassi gehen kippte er weg und blieb liegen. Dann sind wir zu sämtlichen Tierärzten der Umgebung gefahren und haben unterschiedliche Sachen gehört. Was es war keine Ahnung aber am logischsten kam für uns ein Bandscheibenvorfall oder die Hirnhautentzündung. Aber insgesamt haben wir mindesten 3500 Euro ausgegeben.Naja das Ende vom Lied ist, das dieser Hund nun 10 Jahre alt ist, die beine bewegen kann (fast durch ein wunder auf einmal ging es langsam wieder). Und nun spielt er mit unserer 3 Jahre alten Hündin (mehr oder weniger) und zeigt jedem, wer der Chef ist:D er wirkt aber leicht bekloppt und hat nun eine leichte Form von Eptelepsie…Aber die Tiere sind uns sehr sehr viel wert und gelten bei uns nicht als Tier, sondern als Lebewesen weswegen sie viel wert für uns alle.

Antwort
von Maxipiwi, 25

Ich habe für meine Tiere immer alles gegeben,sprichwörtlich mein letztes Hemd,also meine Ersparnisse oder was ich sonst so auftreiben konnte.
Meine Vögel waren oft beim Tierarzt,eine OP fürs krebskranke Kaninchen war auch dabei.Das war damals mein ganzes Geld.Aber es hat sich immer gelohnt.Allein das Kaninchen hatte sich vollständig erholt und ist rumgetollt,das es eine Freude war.

Ich habe nichts bereut und würde alles noch mal genauso machen.Es sind Familienmitglieder!

Antwort
von 0somebody0, 130

Ich würde sagen wenn das Tier gute Chancen hat zu überleben würde ich sehr viel für das Tier schon ausgeben aber wenn man sieht das es unter den Behandlungen leidet würde ich es lieber einschläfern lassen

Antwort
von petrapetra64, 24

Ich denke, das muss jeder individuell selbst entscheiden. Der gute Freund verdient sein gutes Geld und hat keine Kinder. Es ist wohl ein Lebensinhalt, sich um diese Tiere zu kuemmern. Wenn er das Geld hat und er ja auch dafuer gearbeitet hat, dann kann er es auch so ausgeben, wie es fuer Ihn am sinnvollsten ist.

Ich glaube kaum, wenn er das Geld nun stattdessen fuer einen Urlaub oder neue Kleidung ausgeben wuerde und das Tier sterben lassen, dass es ihm dann besser ginge und er das geniessen koennte.

Sicher wird es bei der Altersvorsorge oder bei den Kindern kritisch, wenn die zu kurz kommen, bzw. andere dann dafuer aufkommen muessen, aber ansonsten kann ja jeder mit seinem Geld machen und es ausgeben, wo er es fuer am sinnvollsten haelt und es ihm selbst am meisten bringt (gefuehlsmaessig).

Jeder soll und muss das tun und sein Geld dafuer ausgeben, was ihm persoenlich am wichtigsten ist und was ihm am meisten bringt an Glueck und Zufriedenheit!

Antwort
von spikecoco, 31

Ich würde ohne wenn und aber alles für meine Hunde tun. Mein alter verstorbener Aussie war seit dem er 11/2 Jahre alt war oft schwer krank. Er hatte Epilepsie was uns im Monat schon an die 70 euro nur an Medikamenten gekostet hat. dazu kam ein Darmverschluss, eine schwere Hautinfektion und diverse andere Tierarztkosten. In seinen 13 Jahren die er lebte denke ich war dies alles zusammengerechnet ein Mittelklassewagen. Unser Tierarzt hat immer gesagt das der Hund das Glück hatte bei uns zu leben, andere Besitzer hätten ihn schon wesentlich früher "entsorgt". Ich habe mir die Tiere in mein Haus geholt bin also für sie verantwortlich. Wenn sie krank werden muss ich Sorge tragen, das sie die angemessene Behandlung bekommen die sie benötigen. Wenn ich meine Tiere dann meine abgeben zu müssen ist dies für mich eine nicht nachzuvollziehende Tat .

Antwort
von Tragosso, 65

Ich denke das ist insbesondere eine Frage der Möglichkeiten. Natürlich sollte man Ersparnisse für solche Notfälle haben. Aber niemand kann verlangen, dass man dafür selbst nichts mehr zum leben hat. Mehrere Tausend Euro auf einem Schlag für ein Tier auszugeben ist schon hart und das kann nicht jeder. Außerdem kommt das meiner Meinung nach auch auf die Heilungschancen an.

Antwort
von MiraAnui, 102

So ziemlich alles was ich habe....

Meine Hündin hat mich auf einen Schlag 1100 € gekostet für eine OP. Das zahlte ich sofort.

Meine Tiere sind Familienmitglieder. Ich würde alles in meiner Macht stehende tun um ihnen zu helfen.

Antwort
von icebear375, 61

Hmmmm also ich koennte die Frage fuer mich und meinen Hund beantworten....  Fuer mich ist mein Hund ein Familienmitglied und nicht mit Geld zu bezahlen.....genauso wie ich fuer jedes andere Familienmitglied alles geben wuerde was ich besitze wuerd ich das fuer meinen Hund genauso machen....  

Antwort
von Spuky7, 122

Das muß jeder für sich entscheiden. Dafür gibt es keine pauschale Antwort.

Antwort
von wotan0000, 78

**Ist das Geld nicht bei bedürftigen Menschen besser aufgehoben?**

Da man im Allgemeinen seinen Lebensunterhalt selbst erarbeitet, kann jeder entscheiden, wofür er es ausgibt.

Antwort
von wotan0000, 78

Alles was ich habe plus Verkauf aller Sachen die Geld bringen.

Antwort
von StanleyYelnats4, 66

Mir ist das Leben meiner Tiere mein eigenes Wert...

Antwort
von honighunger, 3

Meine Katze ist mir extrem viel wer ich habe sie seid ich vier bin. Sie war immer sowas wie eine zweite Mutter für micg

Antwort
von KattaKing, 8

alles

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