Frage von JassyMin93, 77

Wie viel ist ein Camargue Wildpferd wert?

Ich habe derzeit eine ca 5 Jährige Camargue Stute in Beritt. Sie ist derzeit E-dressur angeritten und einzelne E- Sprünge schafft sie auch schon. Ich habe ihr alles selber bei gebracht. Nun will die Besitzerin( wo kaum Ahnung von Pferden hat) die Stute verkaufen und hat mich daher gefragt, ob ich sie haben möchte. Ich habe die Stute sehr in mein Herz geschlossen und denke schon darüber nach. Ach ja, sie ist augenscheinlich gesund und fit. TÜV hat sie keinen.
Meine Frage ist was so eine Stute mit ihrem Ausbildungsstand kosten darf?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Unicorndoll, 53

Für ein Pferd, das keine Papiere hat und dazu noch von mir selber ausgebildet wurde würde ich vielleicht 2000 bezahlen, wenn es mir das wert ist, vielleicht ist das aber auch schon n bisschen hoch gegriffen.. Gibt's denn ihren Sattel & co dazu? Und hast du die Besitzerin schonmal gefragt was sie sich vorstellt? Vielleicht überlässt sie sie dir ja auch für den 'rettungsöreis', den sie früher bezahlt hat, im Wissen , dass sie bei dir in guten Händen ist. Rede mit ihr!:)

Kommentar von JassyMin93 ,

Vielen Dank für mal eine gescheite Antwort 😄 Die Mutter von der oben genannten Stute ist auch in Beritt bei einer Profi- Barock Reiterin. Da die Besitzerin selber keine Ahnung hat, will sie diese fragen. Nein, es ist kein Zubehör dabei. Außer natürlich Halfter und Strick 😃

Kommentar von JassyMin93 ,

Ich habe natürlich selber darüber nachgedacht und dachte mehr so an 500- 1000 €, da ich sie selber ausgebildet habe und viel Zeit investiert hab. Ich meine Pferde damals auch selber verkauft, aber da wusste ich den Preis immer, was ich verlangen durfte, wegen Abstammung, Ausbildungsstand und so. 😊 Ist schon ziemlich schwer da man sowas wie Abstammung gar nicht weiß.

Kommentar von Unicorndoll ,

Ja genau, da hast du recht. Gut wenn ich das so lese ohne Zubehör und so sind 2000 wirklich sehr hochgegriffen..:D ist ja spannend was die Besitzerin dann am Ende sagt. :)

Antwort
von hupsipu, 31

Hat sie denn Potential, dass Dir auch was bringt, oder wird sie im niedrigen Leistungsbereich bleiben? Wenn ersteres würde ich auch in Richtung 2000,- tendieren, wenn nicht (ich kenne mich bei Camarguepferden nicht aus was Gangwerk und Co angeht) würde ich etwas niedriger ansetzen, zumal Du sie ausgebildet hast und Sattel etc nicht dabei sind.

Kommentar von Bitterkraut ,

Camargue-Pferde sind extreme Spätentwickler, mit 5 Jahren ist das Pferd nicht mal ausgewachsen. Es sind eher kleine und sehr robuste Pferde, große Anlagen würde ich da nicht erwarten. Springen würde ich mit einem Pferd, das nicht ausgewachsen ist auch nicht, dafür sind diese Pferde auch gar nicht veranlagt.

Antwort
von Annielue, 77

Da du sie selber ausgebildet hast, brauchst du den Ausbildungsstand, der ja auch gerademal "angeritten" ist, doch nicht nochmal bezahlen.

Im Übrigen kommt es stark auf ihre Papiere und Herkunft an...

Kommentar von JassyMin93 ,

Papiere hat sie keine. Die Besitzerin hat sie damals mit der Mutter zusammen aus Südfrankreich gerettet, da man sie sonst eingeschläfert hätte. Wie meinst du das mit nochmal bezahlen?

Kommentar von Annielue ,

Na wenn du sie selber angeritten hast und jetzt einen Preisaufschlag zahlst, weil das Pferd angeritten ist, bezahlst du deine eigene Arbeit...

ohne Papiere mit, sagen wir mal ungewisser Herkunft... hhmmm... 2.000 € vielleicht. aber letztlich bestimmt immer "der Markt" den Preis... wieviel ist sie dir wert und wieviel kommt dir die Besitzerin entgegen, weil sie das Pferd dann wenigstens in keine fremden Hände geben muss...

Kommentar von JassyMin93 ,

Das muss ich alles noch mit ihr besprechen. Ich denke mal nicht, dass sie den Preis hoch legen wird.

Antwort
von Bitterkraut, 48

Nicht so glaubwürdig, wenn du nicht mal weißt, daß Camargue-Pferde keine Wildpferde sind.

Kommentar von JassyMin93 ,

Klar sind das Wildpferde. Sie werden in der Wildbahn gezüchtet.

Kommentar von Bitterkraut ,

Nein, sind sie nicht. Sie sind Hauspferde, die lediglich halbwild leben. Das macht aus einem Hauspferd noch lange kein Wildpferd.

Kommentar von Bitterkraut ,

https://de.wikipedia.org/wiki/Przewalski-Pferd das sind Wildpferde, un dzwar die einzigen, die als Wildpferde irgendwie überlebt haben. andere wurden rückgezüchtet, und dann gibt es noch Tarpane, die wieder rückgezüchtet werden, weil dieWildform ausgestorben ist.

Kommentar von JassyMin93 ,

Für mich ist das Wildpferd, wenn die Mutter der Stute sich von niemandem hat anfassen lassen und sediert zum Hufschmied musste. Im Übrigen, ich habe nicht nach irgendwelchen besserwisserischen Aussagen gefragt. Ich möchte einfach nur wissen, wie viel die Besitzerin verlangen darf.

Kommentar von Bitterkraut ,

ja, wenn du so ein Pferd als Wildpferd bezeichnest, zeigt das, daß du wenig Ahnung von Pferden hast. Wenn ein Hannoveran nie Menschenkontakt hat, läßt er sich auch nicht anfassen, sind dann Hannoveraner Wildpferde? Und das Pferd, von dem du oben sprichst, kann nach deiner Definition von Wildpferd dann ja keines sein, es läßt sich ja anfassen, nicht wahr?

Kommentar von Bitterkraut ,

in anderen Fragen schreibst ud, du hast viele Pferde in Beritt, und dann hast du Angst vor einer Eignungsprüfung als Pferdewirtin usw. alles ziemlich unglaubwürdig.

Kommentar von Bitterkraut ,

Sag ich doch, ein halbwild lebendes Gebrauchspferd, aber kein Wildpferd. Und deines, das ja nicht wild lebt, ist dann erst recht kein Wildpferd. Als Bereiter, der du ja angeblich bist, und als angehende pferdewirtin, solltest du den Unterschied zwischen Wildpferde und wild lebenden pferden kennen. Camargue-Pferde sind eine Pferderasse, die gezüchtet wird, keine Wildpferde.

Wildpferde sind keine Gebrauchs- und Freizeitpferde. Und keine Rassen, die stammen von Wildpferden ab, sondern eine Art.

Kommentar von JassyMin93 ,

Das ließ mal das. Und nur weil unsere Meinung auseinander geht, heißt es ja wohl längst nicht, dass ich keine Ahnung von Pferden hab. Ich habe Jahrelang in Ausbildungsställen gearbeitet, bilde selber Pferde aus und das, wenn ich mal behaupten kann ziemlich gut. Habe schon selber eigene Pferde gehabt. Die Stute, von der ich oben rede, war noch Fohlen als sie in den Stall kam. Dann ist ja wohl klar, dass sie besser mit Menschen und dem Drumherum klar kommt als ihre ca 10 Jahre alte Mutter. Aber irgendwann ist auch mal gut mit dem hin und her schreiben. Im Internet gehen bei vielen die Meinung auseinander. Ist nicht nur bei uns so. 😉

Kommentar von Bitterkraut ,

Es ist keine frage von Meinung, sondern eine frag der zoologischen Klassifizierung.

Kommentar von JassyMin93 ,

Du weißt echt gar nichts über mich ok !! Also, lass das mal mit dem schreiben, dass ich ja keine Ahnung von Pferden hätte.

Kommentar von Bitterkraut ,

Ich weiß aber was über Pferde.  Was ich über dich weiß, hab ich aus deinem Profil, und was ich da lese, ist recht widersprüchlich. Viele! Pferde in Beritt und Angst vor Eignungsprüfung als Pferdewirt widerspricht sich halt, findest du nicht?

Kommentar von JassyMin93 ,

Was widerspricht sich deiner Meinung nach denn da? Ich habe viele Pferde in Beritt gehabt, aber das heißt noch lange nicht dass ich alles darüber weiß, was man evtl bei einem Eignungstest machen muss. Und wenn man so einen Test zum ersten Mal mit macht, ist doch wohl klar, dass man etwas bammel davor hat. Es geht schließlich um den Job den man sein Leben lang machen möchte. Und irgendwas muss ich ja richtig gemacht haben bei dem Test, denn ich wurde zum Probearbeiten genommen und habe auch die Stelle bekommen.

Antwort
von bla123499, 33

Ich schätze 2000-2500 höchstens!  kommt aber auch darauf an was sie noch für ein Potenzial hätte

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