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wie viel iq ist durchschnitt für welchen alter?

gefragt von OffroaderOffroader am 24.07.2008 um 19:00 Uhr

wie viel iq ist durchschnitt für ein alter von 15 jahren?


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gertrude2
beantwortet von gertrude2 am 24. Juli 2008 19:09
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60 schwachsinnig 60-8o minder begabt 80-90 wenig begabt 90-110 normal 120 -130 hochbegabt 130 -140 höchstbegabt

Kommentar von 86f3bb116164da57fb1dd2d86f36c6c2small1hoss43 am 24. Juli 2008 19:14

35 = kann eine Banane ohne fremde Hilfe öffnen = siehe Primaten.


seregwen
beantwortet von seregwen am 26. Juli 2008 12:25
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zunächstmal: Intelligenz hängt mit Intelligenztests zusammen, wie eine schöne Definition besagt: "Intelligenz ist, was Intelligenztests messen." (was natürlich eine Scheindefinition ist...).

Intelligenz hat durchaus viel mit Schulnoten/Schulleistung zu tun, da Intelligenztests entwickelt wurden, um ebendiese zu beurteilen (man wollte ein objektives Maß für die Einstufung von Kindern für Sonderschulen finden), womit man einer genaueren Definition schon etwas näher kommt.

Der ursprüngliche Intelligenzquotient (Binet-Stern-Ansatz) wurde aus dem Intelligenzalter (bestimmt durch Intelligenzaufgaben) gebildet, das man am Lebensalter relativierte, dieser Wert wurde mit 100 multipliziert. Wenn also das Intelligenzalter dem Lebensalter entspricht, resultiert ein Wert von 100, genau aus diesem Grund ist der Mittelwert des IQ 100. Hierbei handelt es sich, wie man sieht um einen willkürlich festgelegten Wert.

Heute wird dieser Ansazz allerdings nicht mehr gewählt, sondern der IQ nach Wechsler (1939) bestimmt. Hierbei werden pro Testaufgabe Punkte vergeben, die ausummiert werden. Die GEsamtpunktzahl einer Person wird dann mit der Verteilung der Werte ihrer Altersgruppe verglichen. Und genau hier liegt das Problem: war ursprünglich der Mittelwert 100 per Definition festgelegt, hängt er heute von den Werten der jeweiligen ALtersgruppe ab. An sich ergibt sich aus der heute verwendeten Formel zwar auch der Mittelwert 100 (und die Standardabweichung 15), allerdings setzt das voraus, dass man aktuelle und somit repräsentative Vergleichswerte für die jeweilige Altersgruppe hat. Denn dummerweise nahmen die Intelligenzwerte in den letzten Jahrzehnten ständig zu.

Zusammenfassend: der Mittelwert von 100 ist historisch begründet, besteht zwar in der Theorie immernoch, verschiebt sich praktisch gesehen jedoch nach oben, wenn die zum Vergleich verwendeten Daten nicht aktualisiert werden. Auch die Bezeichnung "Intelligenzquotient" ist heute nicht mehr korrekt, wurde jedoch beibehalten.

Aus den verschiedenen Korrelaten der Intelligenz lassen sich folgende Aussagen treffen: Intelligenz ist die Fähigkeit zu hoher Bildung. Es gibt kein AUßenkriterium, das in KIndheit und Jugend so hoch mit dem IQ korreliert wie der Schulerfolg. Und: Intelligenzunterschiede beruhen im wesentlichen auf Unterschieden in der Geschwindigkeit elementarer Informationsverarbeitungsprozesse und in der Kapazität des Arbeitsgedächtnisses. Es geht also z.B. nicht um das Wissen an sich, das jemand angehäuft hat, sondern vielmehr um den Wissenserwerb! Und das ist doch ein durchaus berechtigter Faktor...

Meine Antwort ging wohl ziemlich über die Frage hinaus, jedoch war es mir beim durchlesen der Antworten ein Bedürfnis, ein paar Dinge klarzustellen und näher auszuführen. (weitestgehend nach Asendorpf 2004, wen es interessiert ;) )

Kommentar von maitenie am 3. Oktober 2009 23:19

Dh!


DerTroll
beantwortet von DerTroll am 24. Juli 2008 19:08
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ganz plump gesagt, der Durchschnitt liegt in jedem Alter bei 100. Aber eigentlich muß man es andersherum ausdrücken. Der IQ muß ja irgendwie einen Richtwert haben. Und da nimmt man einfach den Durschnitt von allen Leuten und berücksichtigt dabei auch das Alter der Leute und legt fest, das dies der IQ von 100 ist.


regideur
beantwortet von regideur am 24. Juli 2008 19:10
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100 ist immer der Schnitt. Wer darüber liegt ist besser wer darunter entsprechend schlechter. Das Ganze ist aber nicht überzubewerten. Jeder hat mal einen schlechten oder guten Tag so das dieser Wert stark schwanken kann.


anonym
beantwortet von questionmark08 am 24. Juli 2008 19:12
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Kommt drauf an, wie es gemessen wird. Wenn in dem Fest Fragen oder Aufgaben sind, die der 15-Jährige aufgrund seines mangelnden Wissensstandes noch nicht lösen kann (weil er einige Dinge noch nicht gelernt hat), dann ist das Ergebnis verfälscht und man müsste den Maßstab tiefer legen. Bei einem solchen Test wäre der Durchschnitt für einen 15-Jährigen also weniger als 100, denn es wird die Intelligenz gemessen, nicht das (im Laufe der Lebensjahre) gesammelte Wissen. Intelligenz halte ich für die Begabung, Wissen anzuwenden und die von unserer Umgebung hereinströmende Informationsflut optimal verarbeiten können. Wissen ist zwar unentberlich, jedoch meiner Meinung nicht gleichzusetzen mit dem Begriff Intelligenz. Und ein 15-Jähriger kann nun mal nicht denselben Wissensstand haben wie ein gut gebildeter Erwachsener.


Kommentar von 002b90f5d0a42ed1cc16e36d4de98626smallregideur am 24. Juli 2008 19:16

Im Prinzip gebe ich Dir zwar Recht aber für einen Intelligenztest ist kein Wissen nötig. Welches Wissen ist denn nötig um zum Beispiel Bilder zu vergleichen???

Kommentar von questionmark08 am 25. Juli 2008 10:08

Es gibt aber u.a. Tests, die von dir verlangen, Beziehungen und Zusammenhänge zwischen Worten zu erkennen, die nunmal nicht jeder (gewöhnliche) 15-Jährige kennen kann. Habe zumindest schon soetwas gesehen, dass dann als IQ-Test bezeichnet wurde. Aber dieser Begriff ist ja auch nicht richtig festgelegt, also relativ schwammig. Theorethisch könntest du ein Kreuzwörträtsel aufstellen und dieses als IQ-Test taufen. Ich denke, es ist sehr schwierig, Begriffe wie Intelligenz zu definieren, und erst recht zu messen. In der Schule gilt derjenige als intelligent, der gute Noten hat. Aber ist da nicht ein riesengroßer Unterschied zwischen denen, die den ganzen Tag lang Bücherseiten auswendiglernen (müssen, um mitzukommen) und denen, die sich eine Seite kurz anschauen und dann alles können, weil sie es VERSTANDEN haben?! Nichts gegen die Fleißigen unter uns, jedoch ist Intelligenz von Ehrgeiz und Fleiß zu unterscheiden. Und genau so ist es mit dem Wissen. Würde man annehmen, jeder hätte denselben Wissensstand, käme es darauf an, zu sehen, wer das Beste aus dem macht, was er weiß. ;-)


RamsesII
beantwortet von RamsesII am 24. Juli 2008 19:07
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100


wim50
beantwortet von wim50 am 24. Juli 2008 19:18
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so ungefähr ohne Altersangabe:

http://www.online-iq.de/images/gauss.jpg

Kommentar von 64da7f639533ab2107528c09977b7d90smallwim50 am 24. Juli 2008 19:23

Bei der Berechnung wird auch das Alter einbezogen, so dass ein 15jähriger auf den gleichen IQ kommen kann wie ein 60jähriger. Oder anders, der 60jährige benötigt ein wesentlich besseres Testergebnis, um auf den gleichen IQ zu kommen, wie ein 15jähriger.


DrShmurge
beantwortet von DrShmurge am 24. Juli 2008 21:55
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Ein anderer Test ein anderes Ergebnis. Für mich scheint es so als ob man nur den Wert messen kann wie gut man in einem (dem) Test bei bestimmten Bedingungen abgeschnitten hatte. Höchstest kann man damit messen wie gut man IQ-Tests lösen kann. Wenn der Test in einer Sprache verfasst ist die man nicht kennt ist man ausgeliefert. Außer vielleicht bei Logik-Tests, aber auch diese varieren teilweise stark. So, genug kritisiert, ein Wert von 100 ist zumindest in Deutschland ein Standardwert.

Kommentar von E8636ea013e682faf61f56ce1cb1ab5csmallgeheim am 25. Juli 2008 11:49

wobei es auch nichts besonders mehr ist, wenn man 120 kreigt... der Durchschnitt soll sich inzwischen (laut einer Psychologie-Studentin) bei den 110 bewegen..


DocRoc
beantwortet von DocRoc am 26. Juli 2008 10:45
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Definitionsgemäss ist 100 der Durchschnittswert, egal welches Alter.


anonym
beantwortet von elbruce am 8. November 2009 17:47
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intelligenz kann man nicht messen jedes urteil ist ein vorurteil alles ist relativ wir sehen die "welt" mit unterschiedlichen augen, jeder, wie will man die intelligenz eines blinden messen, woher weiß man was im kopf eines von der gesellschaft erklärten "verrückten" vorgeht? ich lasse meine intelligenz nicht "messen", sind wir instrumente geworden? mensch= roboter? sind wir überhaupt noch frei?


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