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Wie viel Geld muss man monatlich zurücklegen für die Rente?

gefragt von Maingoval am 17.07.2009 um 13:49 Uhr

Wenn man selbstständig ist wie viel Geld muss man monatlich mindestens zurücklegen,damit man im Alter davon leben kann? Was meint Ihr wie man das am besten anlegen sollte?

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anonym
beantwortet von bretttfavre am 20. Juli 2009 13:53
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Du kannst auf etlichen Seiten im Internet schauen, welche Beträge du heute zur Seite legen musst um später eine bestimmte Rente zu bekommen. Ich würde dir 321versicherung.de empfehlen, da geht es am einfachsten. Das Problem ist, dass sich schwer sagen lässt, was für eine Rente in der Zukunft "genug" ist.


Heeeschen
beantwortet von Heeeschen am 17. Juli 2009 13:50
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Das hängt von Deinen Ansprüchen (und Deinen Möglichkeiten) ab - von 100 € bis unendlich...


anonym
beantwortet von blacky2506 am 20. Juli 2009 16:55
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Bitte die Inflation mit einberechnen! Fehlen zu 95% in jedem Beratungsgespräch!!!

Ist doch auch klar warum so nicht beraten wird, weil 98% der produkte auf dem Markt dafür ungeeignet sind!

Ich sorge mit der ältesten Anlageform der Welt vor! Ich hab Geld und ein anderer hat ne Idee, so schaft man Mehrwert! Bei Fragen....


anonym
beantwortet von XxRAVENxX am 18. Juli 2009 14:16
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Man kann grob sagen, pro 250€ Rente benötigst ca. 50.000€ in einem Dachfonds der eine Rendite von ca. 8% bringt. Wenn also zum Bsp. 2000€ Rente willst, brauchst bis zur Rente darin ein Kapital von 400.000€ ohne daß Du einen Kapitalverzehr hast.

Freie Berater findest Du hier: www.ivp-bergatreute.de


anonym
beantwortet von LutzRatlos am 18. Juli 2009 12:18
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Statistisch und kurz beantwortet: die 20- bis 30-jährigen sollten ca. 4% ihres Bruttogehaltes sparen (auch wenn es weh tut!). Wegen geringerer Zinslaufzeit müssten die 30- bis 40-jährigen schon ca. 8% ihres Bruttogehaltes sparen usw. Empfehelenswert immer über den Betrieb: die betreibliche Altersversorgung ist die sichereste und rentabelste Form, wenn richtig gemacht. Empfehlenswert sind übrigens nicht Versicherungslösungen, die zudem die größeren Beträge gar nicht mehr steuer- und sv-begünstigt aufnehmen können. Dann müssen aber Profis ran - unabhängige bAV-Berater gegen Honorar! Gutes Gelingen!

Kommentar von Candlejack am 18. Juli 2009 20:20

4% sind der Riestersatz, reichen aber bei keinem, den ich bisher getroffen habe aus, um die pauschal ca. 50% zu decken, die als Lücke bleiben (47% Rentenniveau vor Steuern und Krankenversicherung).


anonym
beantwortet von Detlef32 am 18. Juli 2009 12:03
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Für eine Abschätzung sind folgende Faktoren wichtig: Wie lange ist die Sparphase (also wie alt bist Du und wann solls in Rente gehen). Welche Inflationsrate erwartest Du in dieser Zeit. Und welche durchschnittliche Rendite wird Deine Geldanlage abwerfen.
Hier eine kleine Kalkulation: Mit 30 fängst Du an mtl. 500 € zu sparen, mit 60 solls in die Rente gehen, Du erwartest 2,5% Inflation im Durchschnitt (in den letzten 30 Jahren waren es ca. 3% pro Jahr), und wir gehen mal von 6% durchschnittlichem Zins nach Steuern aus. Ferner gehe ich davon aus, dass Du jedes Jahr 2,5% mehr sparst (also entsprechend der Inflationsrate). Nach den 30 Jahren sind ca. 645.000 € im Sparstrumpf.
Durch die Inflation entspricht das Kapital einer heutigen Kaufkraft von ca. 307.000 €.
Bei z.B. der Allianz kann man sich davon eine Sofortrente von ca. mtl. 1.400 € kaufen.
Also bei 30 Jahren bekommst Du eine Rente von ca. 1.400 € nach heutiger Kaufkraft.
Wie man das am Besten macht, also welcher Vermögensaufbau vorgenommen werden sollte sprengt den Rahmen einer hier möglichen Antwort.


anonym
beantwortet von silverbird am 18. Juli 2009 11:02
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Die Frage ist, so wie Du sie gestellt hast schwer zu beantworten. Wie schon zuvor geschrieben hängt es in erster Linie davon ab, welche Bedürfnisse Du hast und wie Deine Situation aussehen sollte. Es gibt kleine Programme, die hier gute Hilfestellung geben. Mit einem, dem sogenannten Frühstartrechner habe ich mal etwas rumgespielt. Wenn Du mit 20 45 Jahre lang sparst und eine Zielsparsumme von ca. 250.000 € ausreichend ist, dann mußt du monatlich ca 90€ ansparen (angenommene Verzinsung, die auf dem Markt auch zu erreichen ist, 6%) Fängst Du erst mit 35 Jahren an, sind es bereits 250 € zu sparen Das macht gute 40.000€ mehr. Als Anlage würde ich aufjedennfall Fondssparpläne empfehlen. Nimm soviel staatliche Unterstütziung, wie geht in Anspruch. Die Sparsumme würde ich splitten.

Kommentar von Detlef32 am 18. Juli 2009 12:06

Bei der Zielsparsumme die Inflation nicht vergessen.
Auch der Einbau von Immobilien (selbstgenutzt und/oder vermietet) ist sehr sinnvoll.


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 17. Juli 2009 21:26
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Das hängt doch vom persönlichen Lebensstandard ab und ob man eine selbstgenutztes Eigenheim hat oder nicht. Du musst für die herausfinden, mit wieviel Geld du heute unbeschwert leben kannst. natürlich unter Abzug aller Kosten, die du im Rentenalter nicht mehr hast. Diesen ermittelten Betrag wirst du auch im Rentenalter brauchen. Allerdings sind z.B. 2.000 € heute keine 2.000 € mehr in 25 Jahren wert. D.h. du musst in diesen Betrag die Inflation einrechnen. Bei einer angenommenen Inflationsrate von 2% , würden aus 2000 € heute 3.281 € in 25 Jahren. Abhängig davon, ob du noch andere Einkünfte hast, musst du auch noch die Einkommensteuer bei deinem zukünftigen Lebensunterhalt berücksichtigen.

So eine Beratung wie ich sie dir hier auf gezeigt habe, macht ein guter und unabhängiger Finanzberater.


Amador
beantwortet von Amador am 17. Juli 2009 20:08
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Wie schon ein paar Mal erwähnt hängt das von deinen Ansprüchen ab. Du musst ungefähr eine Ahnung haben wie viel du später mal jeden Monat haben möchtest und auffolge dessen musst du dann dein Geld anlegen. Die Höhe hängt dann natürlich auch noch von der Laufzeit ab. D.h. es könnte sein dass schon 100 Euro monatlich reichen (wenn du noch sehr jung bist oder keine hohen ansprüche hast) oder über 1000 Euro (falls du nicht mehr so viel zeit zum anlegen hast oder einen sehr hohen Lebensstandard).


tierKompakt
beantwortet von tierKompakt am 17. Juli 2009 14:09
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Man kann die Frage an Hand des Riester-Modells schon beantworten.

Unabhängig davon, ob man einen Riester Vertrag abgeschlossen hat oder nicht, so lautet die Richtlinie, dass man 4% des Bruttoeinkommens anlegen sollte, um damit die Basis der privaten Altersvorsorge zu schaffen.

Daher ist es schwer zu sagen: lege 100 Euro an. Wenn man 4.000 Euro netto im Monat verdient, braucht man - um den Lebensstandard halten zu können - später auch mehr Rente als ein anderer, der 1.200 Euro netto verdient.

Zu den gesparten 4% kann antürlich noch weiteres Kapital gespart werden, Hier ist es wichtig zu wissen, wie alt der Sparer ist und wie weit die Rentenzeit also noch entfernt ist.

Geld braucht Zeit um wirkliche Renditen zu erwirtschaften.


anonym
beantwortet von althaus am 17. Juli 2009 13:55
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Sorry, aber die Frage kann man nicht beantworten, da zuviele Details fehlen und wir Deinen Lebensstandart und Einkommen nicht kennen. Ich würde an Deiner stelle einen unabhängigen Finanzberater aufsuchen (keinen Bankberater!), der wird Dir das genau ausrechnen und Lösungsvorschläge mit Dir gemeinsam erarbeiten.


Caitleen93
beantwortet von Caitleen93 am 17. Juli 2009 13:53
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bist du verheiratetß dann kannst du eine riesterrente bekommen, auch wenn du ein kleines kind hast. Bei der Deutschen Vermögensberatung bist du da Bestens aufgehoben, die können das meiste raus holen. Andere Versicherungen schaffen es nicht mal die Zuschläge zu beantragen. Mit 50 € wärst du dann dabei

Kommentar von Detlef32 am 18. Juli 2009 11:45

Er hat doch ausgeführt, er ist selbstständig. Auch ein Berater von der Deutschen Vermögensberatung sollte doch wissen, dass er keinen Anspruch auf Riester hat.

Kommentar von Candlejack am 18. Juli 2009 20:16

Wenn er mit einem Anspruchsberechtigten verheirate ist schon. Trotzdem Caitleen93: Was bitte ist denn DAS für ein Beitrag ? Ich finds ja noch toll, dass Du weißt, dass Selbständige als Verheiratete eine Riesterrente als reinen Zulagenvertrag beantragen können. Reicht allerdings nicht als Rente. Abgesehen davon ist diese unverholene Werbung für die DVAG ja absolut der Brüller. Es gibt wesentlich bessere Rentenversicherungen als die der A+M. Über die Qualität der DVAG-Berater möchte ich mich hier trotz mehrjähriger Erfahrung beim Kunden nicht äußern ;-) Die Zuschläge werden mittels Dauerzulageantrag vom Anbieter bei der Zulagenstelle beantragt und da macht auch die A+M Fehler wie alle anderen auch. Wie kommst Du eigentlich auf die 50 € ? Der Sockelbetrag sind 60 EUR p.a. und der Mindestbeitrag für eine Riester der AM sind 25 EUR !


Baiana
beantwortet von Baiana am 17. Juli 2009 13:51
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Das ist ganz abhängig von Deinem jetzigen Alter, Deinem Verdienst, Deinem Lebensstil und dem von Dir angestrebten Lebensstil.

Wenn Du mit 65 aufhören möchtest zu arbeiten und davon ausgehst, dass Du 90 Jahre alt wirst, im Alter ca. 2000 Euro im Monat haben möchtest, jetzt 25 bist, dann kannst Du es Dir ja ausrechnen. :-)


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