Wie viel Geld kann man für eigenen Gemüse anbau (Tomaten,Gurken,usw.) verlangen?

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5 Antworten

du darfst deinen plan aus mehreren gründen nicht verfolgen:

1) für den verkauf von lebensmitteln brauchst du die genehmigung der lebensmittelbehörde und des gesundheitsamtes! das lebensmittelrecht ist eines der strengsten, die es gibt.

2) du müsstest ein gewerbe anmelden (alles, was in den handel (= gegen geld) gebracht wird, unterliegt einem gewerbe, lies dir hierzu das entsprechende recht durch)

3.) du bist mit 12 nur beschränkt geschäftsfähig! d.h. deine eltern müssen für deinen plan und den juristischen folgen, die daraus hervorgehen, grade stehen bzw. eine entsprechende unterschrift beim gewerbeamt leisten.

du kannst natürlich versuchen, dein gemüse heimlich in der nachbarschaft zu verticken - falls aber jemand auf die idee kommt, dich wg. oben anzuzeigen, hast du ein echtes problem. und deine eltern nochmehr! wie heißt es so schön: unwissenheit schützt vor strafe nicht.

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Mit 12 Jahren ein Geschäft zu beginnen, dürfte auf Schwierigkeiten stoßen. Du kannst allenfalls versuchen, deine Produkte in der Nachbarschaft, bei Bekannten oder Freunden zu verkaufen. Und auch da nur in kleinen Mengen. @baghera hat mit seiner Meinung prinzipiell zwar Recht, in deinem Fall aber überzogen.

Was du verlangen kannst? Prinzipiell kannst du jeden beliebigen Preis verlangen - es fragt sich nur, wer bereit ist, den auch zu bezahlen. Spaß beiseite: die Preise sind je nach Gemüseart ganz unterschiedlich. Gehe doch in die Gemüseabteilung eines Supermarktes oder in ein Gemüsegeschäft oder, sofern möglich, auf den Wochenmarkt und notiere dir die Preise.

Übrigens: Erbsen im Gewächshaus ist ein ziemlicher Unsinn. Die bringen nicht viel und sind weitgehend unempfindlich gegen kühle Temperaturen.


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Schau im nächsten Supermarkt nach  ... und auch in einem BIO-Markt. Wenn die Qualität gut ist, dann verlangst Du ungefähr so viel wie im BIO Markt.

Und lass Dich nicht schikanieren ... wegen ein paar Euro brauchst Du noch lange kein "Gewerbe" einrichten und das Geschwätz von der "Schwarzarbeit" ist auch Unfug.

Wenn Du dann mal ein paar hundert Kilo in der Woche verkaufst... meldest Du Dich wieder bei mir, und ich sage Dir wie Du daraus eine Firma aufbauen kannst.

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Du darfst nichts verkaufen. Gilt als schwarz Arbeit.

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Kommentar von hero9910
23.11.2015, 20:59

Nicht wenn es als gewerbe angemeldet ist..

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Kommentar von gf1234567890
23.11.2015, 21:00

Okay dann schon.

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Kommentar von WhileWereYoung
23.11.2015, 21:02

So: Und du willst einen 12-Jährigen wegen Gemüse-Verkauf in der Nachbarschaft verfolgen? Wenn ich für meine alte Nachbarin einkaufen gehe und sie mir dafür 5€ gibt, ist das auch Schwarzarbeit?

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Orientiere Dich einfach an den Preisen, die im Supermarkt für Bio-Produkte verlangt werden (ich gehe davon aus, daß Du nicht mit Kunstdünger und agressiven Schädlingsbekämpfungsmitteln gärtnerst).

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