Frage von Neutralis, 144

Wie viel Geld ist nötig um 80 Jahre ohne Arbeit in einen durchschnittlichen Haus mit einer durchschnittlichen Familie zu leben?

Ein mittelgroßes Einfamilienhaus, ein Mittelklasse Wagen, Versicherungen, Ehefrau und 2 Kinder. Einfach ein normales leben. Wie viel kostet das ca. ? 2~3 Millionen ?

Antwort
von lesterb42, 50

Etwas schräge Frage. Man hat normalerweise nicht Betrag X, den man über 80 Jahre aufbraucht. Ein derartiges Model funktioniert über ein festes Kapital und die Lebenshaltungskosten werden von den Kapitalerträgen bestritten, ohne das sich das Kapital verbraucht.

Funktioniert auch mit 400.000 € zu 10 % = 40.000 €/Jahr -
Steuer = rd. 3.000 €/Monat

Antwort
von FGO65, 86

Ermittle doch einfach die Kosten pro Monat, die dann x12 und x80 rechnen und zum Schluß mit einer Barwertformel  abzinsen. Fertig!

Antwort
von AntwortMarkus, 80

Die zwei Kinder bleiben nicht 80 Jahre bei dir.

Kommentar von Neutralis ,

Ja habe ich mit einbezogen. 

Ich dachte mir die ersten 20 Jahre mit den Kindern, für das Haus und das Auto = 1 ~ 1,5 Millionen 

Und dann für die nächsten 60 Jahre mit der Frau nochmal so viel.

Kommentar von AntwortMarkus ,

Rechne 3000 Euro monatlich.

Kommentar von janfred1401 ,

3000 monatlich sind sehr knapp gerechnet. Wer nicht arbeitet muss sich selber krankenversichern. Ein Auto wird man max. 10 Jahre fahren. Dann Urlaub und die laufenden Kosten. Ich denke man müsste eher von 4000Euro/Monat ausgehen und wenn man dann die Inflation zuschlägt, selbst bei nur 1% pro Jahr wären das nach 30 Jahren schon über 5300Euro/Monat.

Allerdings wer nicht arbeiten möchte, könnte sich zum größten Teil selbsversorgen, zumindest mit Gemüse, Geflügel und Eiern. Dann sollten doch 3000Euro/Mon. zumindest für die ersten 10Jahre reichen.

Antwort
von Mojoi, 70

Ich habe mal veranschlagt:

Haus 350.000,-

Fzg. 30.000,-

Mtl. Einkommen 2.000,-

2.000,- nur deshalb, weil die Mietzahlungen durch das vorhandene Haus wegfallen. 2.000,- auf Tasche sollten für eine vierköpfige Familie reichen.

Um 2.000,- über 80 Jahre als Rendite incl. Abtrag zu erhalten, müsste man z.B. bei 2% Habenzins ca. 954.000 Euro anlegen.

Dann hätte man ein notwendiges Startkapital von 1.334.000,-

Die angelegten 954.000 sind nach diesen 80 Jahren allerdings komplett aufgebraucht. Es bleibt nur noch das Haus als Vermögenswert.

Davon ausgehend, dass regelmäßige Instandsetzungen durchgeführt werden, habe ich für das Haus eine Wertsteigerung von 3% p/a. angesetzt.

Dann hätte das Haus nach diesen 80 Jahren einen Marktwert von ca. 3,7 Millionen. Und stünde als Erbmasse den Kindern zur Verfügung.

Hierbei sind zwei wichtige Dinge noch zu beachten:

Die monatlichen 2.000,- bestehen gerade in der Anfangszeit zum größten Teil aus Habenzinsen. Diese unterliegen 25% Steuer. Entsprechend weniger steht einem davon anfangs tatsächlich zur Verfügung.

Insgesamt wurde hier der Kaufkraftverlust nicht berücksichtigt. Bei einer allgemeinen Preissteigerungsrate von 2,0%

Hätte das Haus mit nominal 3,7 Mio. einen auf die heutige Kaufkraft bereinigten Wert von ca. 775.000,-

Ebenso hätten die anfangs großzügigen monatlichen 2.000,- zum Ende hin eine Kaufkraft von nur noch 400,-

Kommentar von Mojoi ,

Um den Kaufkraftverlust zu kompensieren, könnte man ein dynamisches Modell anwenden, bei der die monatliche Rate jährlich um 2% zunimmt.

Bei 2% Habenzinsen müsste man dann ca. 1.882.000,- anlegen. Die Zinsen würden in der Anfangszeit den jährlichen Bedarf von 24.000 sogar übersteigen, sodass das Startkapital zunächst sogar zunimmt.

So ab dem 30 Jahr sind die Rückzahlungsraten dann so hoch, dass das Sparvermögen wieder abnimmt.

Und im 80. Jahr, wenn das Vermögen aufgebraucht wird, betragen die letzten Raten ca. 9.500,- was kaufkraftbereinigt wieder grob den 2.000,- aus dem Jahr 1 entspricht.

Insgesamt lagst du also mit 2 - 3 Millionen ziemlich gut.

Antwort
von nowka20, 9

500.000 € bei normalen ansprüchen

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