Frage von DerIstDeutsch, 41

Wie viel Euro zahlt man mehr wenn ein Auftrag an das Inkassobüro weitergeleitet wird?

Antwort
von vibro3003, 19

In etwa den dreifachen Betrag, plus ein Fleck für lange Zeit im Bonitätsscore

Kommentar von FordPrefect ,

Nur wenn man den Kopf in den Sand steckt, und nicht einfach einmalig widerspricht. Wer sich allerdings selbst in Zugzwang bringt, dem ist auch nicht zu helfen.

Antwort
von CrazyAmy, 31

Das kommt auf die offene Summe an um die es sich handelt. Wird aber teuer, so viel sei gesagt.

Antwort
von FordPrefect, 17

Keinen einzigen. Man bezahlt einfach die Forderung direkt an den Gläubiger zuzüglich angemessener Mahnkosten (ca. € 2,50 je Mahnung) und schreibt dem Inkasso einmalig) dass man der Forderung vollumfänglich widerspricht. Fertig.

Kommentar von getname ,

Wäre ja schön wenn das so funktioniert :D

Kommentar von FordPrefect ,

Das tut es.

Einen Inkassodienst mit der Bearbeitung und Beitreibung von ausstehenden Zahlungen zu beauftragen ist zwar grundsätzlich (leider) zulässig, jedoch nur unter einhaltung bestimmter Regeln - die genau diejenigen, die diese beauftragen, zu 99% missachten. Daher beantwortet man Schreiben von Inkassodiensten

a) grundsätzlich nur schriftlich resp. per Fax mit Sendeprotokoll,

b) grundsätzlich nur, um der Forderung zu widersprechen und

c) auf keinen Fall, um irgendwelche Diskussionen zu führen.

Gläubiger ist und bleibt - abgesehen von den Fällen, in denen das Inkasso die Forderung aufgekauft hat - stets (!) derjenige, mit dem der Schuldner seinen Vertrag abgeschlossen hat. Daher sind alle Zahlungen mit schuldbefreiender Wirkung auch an diesen zu richten, ganz egal, ob der Gläubiger ein Inkasso beauftragt hat oder nicht.Das ist sein Privatvergnügen, ebenso wie die angeblich zu zahlenden Kosten, die daraus resultieren sollen. Die Bettelbriefe des Inkasso (nichts anderes sind sie) dürfen getrost in den Papiermüll wandern. Sollte ein Mahnbescheid eintrudeln (wird es nicht), diesem auf beiliegendem Formular widersprechen, per Einwurf-Einschreiben zurück an das AG, fertig. Die ganzen Zusatzkosten sind nicht durchsetzungsfähig, weswegen das auch nie vor Gericht geht.

Kommentar von Zanora ,

Nee nicht wirklich! Nehmen wir mal an es handelt sich um nen Betrag um 50€. Da bist dann locker ca 130€ los. Und hast evtl noch nen hübschen Eintrag bei der Schufa. Muß nicht aber kann sein. Es wird meistens bei Vertragsabschlüssen kontrolliert ob ein negativer Eintrag besteht. Tut er das kannst oft noch nicht mal nen Handyvertrag abschließen bzw was in nem Versandhaus bestellen.

Kommentar von FordPrefect ,

Nee nicht wirklich!

Selbstverständlich.

Nehmen wir mal an es handelt sich um nen Betrag um 50€. Da bist dann locker ca 130€ los.

Nein. Verbotene Kostendoppelung, Aufrechnung nicht durchsetzungsfähiger Fantasiegebühren etc.pp.

Und hast evtl noch nen hübschen Eintrag bei der Schufa.

Nein. Sollte dies trotz Widerspruch erfolgen, das Inkasso unverzzüglich per Anwalt abmahnen und zur Unterlassung und Entfernung auffordern (Kopie des Widerspruchs an die SCHUFA senden). Schadenersatz androhen.

Inkassodienste werden gerne beauftragt, um nicht lohnende Forderungen auszubuchen. Das ist aber nicht das Problem des Schuldners.

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