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Wie viel Eigenkapital sollte man für ein Haus mitbringen?

gefragt von Tagtraeumer am 20.01.2008 um 16:36 Uhr

Mittlerweile bieten viele Banken eine Finanzierung ohne nennenswertes Eigenkapital an, kann man das abbezahlen (wenn man die vereinbarten Raten immer bezahlen kann), oder sind dort irgendwelche Tücken eingebaut, die man auf den ersten Blick nicht erkennt, irgendwelche Erhöhungen, oder so was?


Reply


HelmutRn
beantwortet von HelmutRn am 20. Januar 2008 16:39
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Eine seriöse Bank setzt immer noch 20 % Eigenkapital voraus. Man hat zwar vor ein paar Jahren mal mit 10% gearbeitet, aber das ziemlich schnell wieder aufgegeben. Besser und einfacher ist es, wenn Du mehr als 20% aufbringst. So wird die Abtragung einfacher!


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 20. Januar 2008 18:25
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Je nach Bonität und Sicherheit 20-30 %. Bei eigengenutzter Wohnung empfiehlt es sich so viel wie möglich Eigenkapital einzusetzen.


Alexander Solya  hypothekenteam
beantwortet von Alexander Solya hypothekenteam am 21. Januar 2008 10:54
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Also 20% Eigenkapital sind schon o.k. - wenn man es hat. Und natürlich gilt: je mehr, desto besser, weil man viel weniger Zinsen zahlt. Am besten alles bar bezahlen! Scherz beiseite: unsere Praxis zeigt uns, daß doch relativ viele Leute nicht so viel Eigenmittel ansparen konnten und nicht jeder erbt. Gerade bei uns im bayerischen Raum sind die Immobilienpreise recht knackig, so daß ohne weiteres inkl. Makler 20-30.000 Euro Nebenkosten anfallen können. Wir haben kein Problem, auch für 100% des Kaufpreises eine Finanzierung zu beschaffen; die Nebenkosten sollten aber auf jeden Fall gezahlt werden können. Natürlich wird dann der Zins höher und auch die monatliche Belastung. Bei einem absehbar dauerhaft gutem Einkommen kann es aber durchaus Sinn machen, insbesondere wenn man in der Lage ist, Sondertilgungen zu erbringen. / Wie man sieht: eine individuelle Beratung ist auch hier gefragt.

Kommentar von Gutefrage.net Support am 27. Februar 2008 10:30

Hallo ALexander Solya, Vielen Dank für Deine Antwort. Dennoch mußten wir den Link darin löschen. Fragen und Antworten dürfen auf gutefrage.net nicht dazu genutzt werden eigene kommerzielle Dienstleistungen anzubieten. Bitte schau diesbezüglich noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy

Vielen Dank für Dein Verständnis.

Viele Grüße, Ted vom gutefrage.net-Support


vampire
beantwortet von vampire am 20. Januar 2008 16:39
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Vor 10/12 Jahren hieß es noch, man solle 30% Eigenkapital mitbringen. Nachdem es mit Otto Normalverbraucher abwärts geht, finanzieren die Banken jeden Müll... birgt natürlich ein größeres Risiko.

Kommentar von 49d1bda04f2544431776195aa09e5c27smallHelmutRn am 20. Januar 2008 16:44

Das ist nicht so, weil Müll kannst Du im Ernstfall nicht verwerten. Also muß die Bank sehen, daß sie zu ihrem Geld kommt!


Hermann Kanisius
beantwortet von Hermann Kanisius am 20. Januar 2008 16:44
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Hallo 20% ist schon gut, aber die mtl. Raten dürfen nicht zu hoch sein. Sie dürfen nicht höher sein, als die mtl. Miete war. Liebe Grüße Hermann





mitra54
beantwortet von mitra54 am 20. Januar 2008 18:33
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Je mehr Eigenkapital, desto bessern. Denk´ dran,daß du auch noch die Eintragung in das Grundbuch, Notarkostern und Grunderwerbssteuer auf den Kaufpreis raufrechnen mußt. Wenn du über einen Makler kaufst, kommt auch noch die Provision hinzu. Bei einer gebrauchten Immobilie kommen Renovierungs/Umbaukosten auf dich zu. Und vielleicht möchte man auch noch neue Möbel, Gardinen, Lampen etc. haben. Es ist besser man macht sich diese Gedanken vorher. Sonst fehlt am Ende das Geld. Ich würde heute versuchen von dieser Gesamtsumme mindestens 30% Eigenkapital zu haben. Eines mußt du wissen: die Banken verdienen an jedem Euro, den sie dir verkaufen. Banken sind nicht zum Beraten da. Es gibt ein schönes Sprichwort: Wenn die Sonne scheint, schenken die Banken dir einen Regenschirm, und wenn es regnet, nehmen sie ihn dir wieder weg. Wenn du das beherzigst, mußt du später nicht aus deinem Eigenheim wieder raus und Insolvenz anmelden.


anonym
beantwortet von dfranke am 21. Januar 2008 08:30
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Wie hier bereits geschrieben wurde, kann der Eigenkapitalanteil nicht hoch genug sein. Das hat zum einen damit zu tun, dass man erstrangige Hypotheken nur bis zu einer bestimmten Höhe - meist etwa 60 bis 70 Prozent vom Beleihungswert der zu finanzierenden Immobilie - bekommt. Ist der Finanzierungsbedarf größer, verschlechtert sich der Zins für die gesamte Finanzierung, wodurch die Gesamtkosten der Finanzierung überproportional steigen.


fraggle16
beantwortet von fraggle16 am 21. Januar 2008 15:33
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also, ich weiß ja nicht, woher du deine Frage hast. Es würde mich wundern, wenn die noch aktuell ist. Ich habe zwar bei Banken derzeit keinen Immobilienkredit angefragt, bin aber in der Schifffahrt tätig und frage deshalb regelmäßig Finanzierungen von Schiffen an.

Dass bei aktuellem Stand der Banken bei der Immobilienkrise der USA irgendjemand leichtfüßig oder -sinnig Immobilienkredite überhaupt und dann noch ohne EK-Beteiligung vergibt, würde mich doch sehr wundern.

Die Wirtschaftsprüfungsinstitute Deutschlands gehen von erheblichen Verzögerungen in der Testierung des Jahresabschlusses aus, und das fast ausschließlich wegen der Immobilienkrise. Nun werden zwar bei uns derartige Kredite meist festverzinslich rausgegeben, weshalb das Risiko bei Deutschen Immobilienkrediten anders zu bewerten ist, aber trotzdem.

Wie Eigenkapital allgemein bei Krediten bewertet wird, haben meine Vorredner denke ich, schon zur Genüge erläutert


anonym
beantwortet von derbaufinanztipp am 22. Januar 2008 13:52
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Wie hier schon gesagt: 20% sind Minimun für eigengenutzte Immobilien.

Kommentar von Bafa66ac1583838b5ce2752890ab5656smallAlexander Solya hypothekenteam am 25. Februar 2008 12:11

Hallo derbeuafinanztipp, Sie sind doch auch Finanzberater wie ich sehe. Da verwundert mich Ihre Aussage doch sehr. Oder beschäftigen Sie sich doch nicht mit Immobilienfinanzierungen? 100%-Finanzierungen sind von vielen Banken ohne weiteres zu bekommen und wir vermitteln diese regelmäßig. Ich halte mich und die Banken deswegen auch keineswegs für unseriös, denn es kommt immer auf den Einzelfall an. Ein Doppelverdienerhaushalt mit gutem Einkommen z.B. ist auch im Münchner Raum gut für sowas. Und das Argument Arbeitslosigkeit zieht auch nicht, denn auch bei einer 80%-Finanzierung hat der betreffende dann ein Problem. Ferner gibt es Versicherungsangebote mit denen man die Raten bei Arbeitslosigkeit absichern kann. Gerne informiere ich Sie näher über dieses Thema, vielleicht ergeben sich ja Ansätze für eine Kooperation. Alexander Solya www.hypothekenteam.de


baufibemu
beantwortet von baufibemu am 24. Februar 2008 19:58
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Wenn es eine seriöse Bank ist, gibt es keine Tücken. Baufinanzierungen ohne Eigenkapital sind kein Problem, wenn der Rest paßt.


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