Frage von soupmate, 145

Wie viel darf ich verdienen und wie viel darf ich auf meinem Konto sein?

Also ich habe ein Problem. Ich bin 17 Jahre alt, wohne bei meinen Eltern, bin Schüler der Klasse 11 und würde mir gerne was dazu verdienen.

Nun beziehen beide meiner Eltern Arbeitslosengeld 2 und ich bekomme soweit ich eingeweiht bin Wohngeld. Nun zu meiner Frage, wie viel dürfte ich verdienen und auf meinem Konto haben.

Antwort
von EstherNele, 48

Ich kenne solche BG-Konstrukte, wo ein Kind /Kinder kein ALG II bekamen, sondern Wohngeld, obgleich die Eltern ALG II bezogen haben.
Dafür müsste dein "Einkommen" aber fast deinen Bedarf decken.

Normalerweise trifft so etwas zu bei Kindern, die nicht nur Kindergeld bekommen, sondern auch noch Unterhalt von einem Elternteil, der nicht im Haushalt lebt.

Nach dem SGB II hättest du einen Bedarf von 306 € Regelleistung und einem Drittel eurer Warmmiete (wenn ihr zu dritt seid). 
(Falls es noch weitere Geschwister gibt: dann Miete geteilt durch Personenzahl = dein Mietanteil).

Wenn du Einkommen hast, dann muss das verwendet werden, um deinen Bedarf davon zu bestreiten zum Beispiel dein Kindergeld. Heißt, deine Eltern würden nicht 306 € als Regelleistung für dich bekommen, sondern genau den Betrag des KG weniger. Das nennt man: es wird angerechnet.

Du beziehst Kindergeld in Höhe von 190 €, das reicht allerdings noch nicht einmal aus, um deinen Regelsatz daraus zu bestreiten, geschweige denn den Mietanteil (der ja noch dazukommt)..

Entweder du hast noch eine Art von "Einkommen" (das könnte  - ganz allgemein - Halbwaisenrente oder der schon erwähnte Unterhalt von einem getrennten Elternteil sein).

Ansonsten haben sich deine Eltern einfach falsch ausgedrückt und du bekommst die KdU - die Kosten der Unterkunft und Heizung - vom Jobcenter. Oft wird diese Leistung salopp auch "Wohngeld" genannt, obwohl es mit dem Wohngeld vom Wohngeldamt NICHTS zu tun hat, im Gegenteil, die beiden Leistungen schließen sich aus.

Aber nun zu deiner Frage.

Wenn du dazuverdienst, dann darfst du einen Teil davon behalten - der sogenannte Freibetrag. Alles darüber wird angerechnet.

Der Freibetrag errechnet sich so:
die "ersten" einhundert Euro aus deinem monatlichen Einkommen darfst du ohne Wenn und Aber komplett behalten. Alles über diese 100 € wird zu 80 % angerechnet, also 20% davon darfst du behalten.

Beispiel: wenn du 230 € verdienst, dann hast du erst einmal 100 € und dazu noch 20% von den verbleibenden (230 - 100) €, also 20% von 130.

Insgesamt darfst du also monatlich 100 € + 26 € = 126 € behalten.
104 € würde man dir anrechnen.

Du musst - selbst wenn dein Verdienst unter 100 € liegt - diese Nebenbeschäftigung dem Jobcenter melden, das heißt, deine Eltern müssen es.

Dein Verdienst wird aber nur bei dir angerechnet, also auf den Betrag, den das Amt für dich zahlt. Lass dich nicht verunsichern, wenn Leute dir erzählen wollen, "das Geld würde deinen Eltern abgezogen".
Wenn du, um beim Beispiel von vorhin zu bleiben, 230 € verdienst, würde man 104 € anrechnen. Da deine Eltern ja das Geld für dich bekommen, würde der Auszahlbetrag, den sie erhalten, genau um diesen Betrag geringer sein. Du kannst von den 230 €, die ja an dich ausgezahlt werden, deinen Eltern diesen Betrag geben - sonst würden sie ja darunter, dass du dazuverdienst, finanziell noch leiden müssen.

Dir bleibt dann ja immer noch der Freibetrag von 126 €.

Kommentar von blumenkanne ,

falsch, er darf alles was er verdient behalten. du erläuterst blödsinn. es wird einfach nur der bedarf gesenkt, wenn er über dem anrechnungsbetrag verdient. er darf soviel verdienen wie er will und ist es bedarfsüberhängend, dann fällt er aus der bg raus und muss seine kosten selbst bestreiten.

die eltern leiden nicht, sondern bekommen nur noch das was sie benötigen für sich selbst. die kdu und essengeld fordern sie dann vom kind ein. das ist also völlig in ordnung.

deine antwort zusammengefasst lautet richtig: du darfst geld verdienen, es wird dir nach freibeträgen abgezogen was du bedarfsüberdeckend verdienst - aber es gibt keine grenzen des hinzuverdienst in deutschland. du darfst soviel geld machen wie du willst. er könnte mit 18 sogar bei gutem verdienst selbständig ausziehen, so er sich das leisten könnte.

Expertenantwort
von isomatte, Community-Experte für Arbeitsamt & Arbeitslosengeld, 63

Wenn du kein Bafög - bekommst und nur Kindergeld,dann solltest du auch ALG - 2 beziehen !

Gehörst du also noch zur BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) deiner Eltern,dann darfst du min. 3100 € + einmalig 750 € für notwendige Anschaffungen angespart haben,allgemein gilt,pro vollendetem Lebensjahr 150 € + diese einmaligen 750 €.

Verdienen solltest du dauerhaft nicht mehr als 450 €,solange du noch zur Schule gehst,denn sonst hättest du eine versicherungspflichtige Beschäftigung und würdest Abzüge haben,was bis 450 € in der Regel nicht der Fall ist.

Kommentar von EstherNele ,

dann darfst du min. 3100 € + ...

Hallo isomatte,

habe extra noch mal nachgeschaut ... für Minderjährige sind es maximal 3.100 €.

Dein Einwand wegen der 450 €:Ich habe das hier mal in einem Kommentar durchgespielt - bei ca.460 € fällt FS mit anrechenbarem Einkommen + Kindergeld aus der BG raus. Das sollte man verhindern.

Denn wenn derjenige keine Leistungen nach SGB II bekommt, dann hieße das auch:  keine Lehrmittelfreiheit, keine Kostenübernahme bei Klassenreisen oder kein Sozialticket für den Nahverkehr (in Bln. ist das Sozialticket 20€ billiger als die Schülermonatskarte).

Da wiegen ein paar Euro mehr Verdienst diese Nachteile nicht auf.

Gruß Anne

Kommentar von isomatte ,

Es sind nicht max.3100 €,sondern min.3100 € + diese einmaligen 750 € für notwendige Anschaffungen,also gesamt min.3850 € !

Deshalb habe ich auch geschrieben das es min. 3100 € sind und dies gilt nicht nur für minderjährige,sondern z.B. auch für ein 20 Jahre altes Kind,denn diesem würde dann bei 150 € pro Lebensjahr ja auch nur 3000 € zustehen,also gilt der Mindestbetrag von 3100 €.

Ich komme bei 460 € Brutto auf ca. 366 € Netto,abzüglich der 172 € Freibetrag ergibt das ca.194 € + 190 € Kindergeld = 384 € gesamtes anrechenbares Einkommen.

384 € minus 306 € Regelsatz = ca. 78 € für den Kopfanteil der KDU- demnach müsste die KDU - bei 3 Personen unter 234 € pro Monat liegen,um aus der BG - raus zu sein und das schließe ich mal aus.

Kommentar von EstherNele ,

Hallo isomatte, 

danke für deine Kommentare. Habe aber dennoch ein paar Ergänzungen. (sorry, ich mag mich eigentlich nicht streiten mit derart fachkundigen Leuten ...)

Wieso besteuerst du denn bei 460 € ? Gib doch den  Tipp 450 € und dann ist Brutto = Netto.

Kommentar von isomatte ,

Es will sich doch keiner streiten,es ging mir nur darum das es sich hier bei den 3100 € nicht um max.sondern um ein min.Schonvermögen geht und nicht nur bei minderjährigen Kindern gilt,deshalb das Beispiel mit dem 20 jährigen Kind,was ja sicher dann nicht mehr minderjährig sein dürfte und dennoch nicht mehr als 3100 € + diese einmaligen 750 € an Schonvermögen hat !

Deine Angaben wegen der max. Höhe des Schonvermögens sind ja korrekt,aber ich verstehe nicht was es hier an Missverständnis geben soll wenn ich schreibe ,, min. 3100 € Schonvermögen + einmalig 750 € für notwendige Anschaffungen,allgemein gilt aber,pro vollendetem Lebensjahr 150 € + diese einmaligen 750 € ".

Dann sollte doch jedem klar sein das ein minderjähriges Kind gar nicht auf ein Schonvermögen von angenommen 50 000 € kommen kann,wenn es doch in der Regel nur 150 € pro vollendetem Lebensjahr geltend machen kann,min.aber diese 3100 € + einmalig 750 €.

Kommentar von EstherNele ,

Hallo isomatte, 

hier noch etwas zum Schonvermögen.

http://www.hartziv.org/was-zaehlt-als-vermoegen.html

Personen, mit Geburtsdatum     max. Höhe des Freibetrages
vor 01.01.1948                            33.800 €
vor 01.01.1958                            9.750 €
nach 31.12.1957                         9.900 €
nach 31.12.1963                         10.050 €
Minderjährige                            3.100 €

Klar, es kommen die 750 € noch dazu (die kommen ja bei jeder Person dazu), aber es macht schon Sinn, dass es eine MAX-Grenze ist, sonst dürfte der Minderjährige auch 50.000 € auf dem Konto haben, das erfüllt dann nämlich die Vorgabe "min. 3.100 "€ .

Einigen wir uns auf:  Erwachsene mit 150 €/a, aber min. 3.100 € ?

Dann passt es nämlich genau.  ----------------------------------------

Noch mal zu "450 € = Minijob ohne Steuern"   .....  
(mehrere  Brutto - Netto- Rechner im Netz berechnen selbst auf 400 € Verdienst noch Sozialabgaben ...<Grübel>)
Na egal, wir wissen, dass 450 € steuerfrei sind, also lohnt es sich nicht, 460 € zu verdienen, um dann 360 € ausgezahlt zu bekommen, wenigstens als Schüler nicht.
Da sollte man einfach bei 450 € begrenzen, dann bekommt man die auch ausgezahlt und hat 170 € Freibetrag und 280 €, die angerechnet werden. 

Dann komm ich nämlich auf 280 € (anrechenbar aus dem Minijob) + 190 € Kindergeld = 470 €, die FS damit als Einkommen erreichen könnte.

Wenn ich von dem 470 € den Regelsatz von 306 € abziehe, dann bleiben 164 € als Kopfanteil KdU (entspräche bei 3 Personen dann einer KdU von 490€, das könnte, je nach Wohnort, realistisch sein)

Und hier breche ich ab, sonst wird das zu einer nicht mehr nachvollziehbaren Fachsimpelei.

Schönen Tag noch
Anne

Kommentar von isomatte ,

Diese 460 € Einkommen habe ich nur aus deinem Kommentar übernommen,da hast du geschrieben das der Fragesteller bei diesem Verdienst mit seinem anrechenbaren Einkommen + die 190 € Kindergeld aus der BG - fällt !

Oder habe ich das etwa falsch verstanden ?

Deshalb habe ich ja diese Rechnung aufgemacht.

Kommentar von EstherNele ,

@ isomatte
Verzeih - Tippfehler. Ich gelobe Besserung - oder mehr Achtsamkeit.

Antwort
von pilot350, 57

Eine bedarfsgemeinschaft wie eine familie muss alle einkünfte der gemeinschaft offen legen. Ihr bezieht sozialgelder von sozialversicherungspflichtigen arbeitnehmern die monatlich geld einzahlen und wollt eigeneinkünfte nicht angeben. Tolle mentalität. Das nennt man sozialbetrug. 

Kommentar von blumenkanne ,

das nennt man sinnloses gehetze deinerseits, gerade von sachen von denen du überhaupt keine ahnung hast. das ist eine ganz normale frage, die man ganz offen beantworten kann. wenn du das nicht kannst, warum schreibst du dann müll dazu?

Antwort
von blumenkanne, 48

dein guthaben auf der bank darf 3100 euro nicht überschreiten um zu deinem schonvermögen gerechnet zu werden. zusätzlich ein freibetrag von 750 euro.

du darfst ansonsten soviel verdienen wie du möchtest. wenn du deinen bedarf überdeckend verdienst, fällst du aus der bg deiner eltern raus und zahlst dann miete, stromanteil und lebensmittel an deine eltern, der rest gehört dir.

anrechnungsfrei sind auch 1500 euro die du verdienst in den ferien - aber nicht mehr als 4 wochen im jahr und nur solange wie du schüler bist.


Kommentar von EstherNele ,

 wenn du deinen bedarf überdeckend verdienst, fällst du ...

17 Jahre = 306 € Regelsatz + 180 € KdU (geschätzt), 

also  etwa  486 € Bedarf

Selbst wenn ich mal sage, der FS verdient nur so viel, dass er seinen Bedarf mit Verdienst + KG decken kann, dann wäre  ein "anrechenbares Netto" von 296 € nötig, um diesen Punkt zu erreichen. (296 € + 190 € KG)

Dafür müsste der FS  457 €  Brutto monatlich haben !!!

Für einen Schülerjob neben der Schule (Gymnasium) finde ich das schon ganz anständig! Wenn ich den Mindestlohn zugrunde lege, reden wir hier von über 50 Monatsstunden.

Kommentar von blumenkanne ,

von 486 euro werden noch vollständig mind. 188 euro kindergeld abgezogen. also muss es garnicht mehr soviel verdienst sein. 300 euro verdienst sind zügig verdient.

meine mitschüler und ich sind in der 10. klasse früher 20 stunden die woche arbeiten gegangen und haben gutes taschengeld verdient, ohne uns dabei tot zu machen. wenn es also bedarsdeckend arbeitet, dann fällt er aus der bg raus. egal wie viel er arbeiten gehen möchte oder muss.

Kommentar von isomatte ,

Es sind 1200 € und nicht 1500 €,außerdem gilt das nicht nur für Schüler,sondern auch wenn man eine Berufsvorbereitung machen würde,man muss nur unter 25 sein und darf keine Ausbildungsvergütung bekommen !

Kommentar von blumenkanne ,

ja 1200 ist richtig. aber es gilt nur für schüler. sobald ein kind in ausbildung ist, ist es aus dem alg2bezug ausgeschlossen. wenn es keine ausbildungsvergütung bekommt, dann gibt es bab oder bafög. für bafög gelten andere zuverdienstgrenzen.

Kommentar von isomatte ,

Ein Kind in einer betrieblichen Ausbildung wohnhaft bei den Eltern ist erst dann aus dem Leistungsbezug raus,wenn es seinen individuellen Bedarf aus eigenem anrechenbaren Einkommen decken kann !

Denn anders als in einer schulischen Ausbildung wo das Kind Bafög - beziehen kann,geht das bei einer betrieblichen Ausbildung mit BAB - eben nicht,dazu muss das Kind einen eigenen Wohnsitz haben.

Und genau aus diesem Grund würde das Kind in einer betrieblichen Ausbildung Anspruch auf eine Aufstockung haben,die dann nach § 11 b SGB - ll berechnet würde,also die Freibeträge dann theoretisch von der Netto Vergütung abgezogen und mit dem Kindergeld addiert würden.

Antwort
von beangato, 52
Kommentar von blumenkanne ,

die seite ist völlig hohl, unübersichtlich und schon sehr lange nicht mehr upgedatet. richtige antwort ist: sie darf soviel verdienen wie sie will.

Kommentar von EstherNele ,

@ blumenkanne

stimmt leider nicht.

Hartz-IV-Kinder: 1.200 Euro im Ferienjob sind erlaubt

Schüler, die eine allgemein- oder berufsbildende Schule besuchen, dürfen in Ferienjobs pro Jahr 1.200 Euro hinzuverdienen, ohne dass die Jobcenter die monatliche Zahlung kürzen.

Schüler die Arbeitslosengeld-II beziehen, müssen bei Ferienjobs einiges beachten

Die 1.200-Euro-Regelung gilt für Schüler, die ALG-II oder Sozialgeld beziehen, unter 25 Jahre alt sind und kein Ausbildungs-entgelt erhalten. Wer den Freibetrag für den Ferienverdienst nutzen will, sollte allerdings auf das Kleingedruckte achten.
Vier-Wochen-GrenzeDie 1.200 Euro gelten nur für Ferienarbeiten von einer Dauer von „höchstens vier Wochen je Kalenderjahr“. Wer beispielsweise schon in den Osterferien zwei Wochen gejobbt und damals 300 Euro verdient hat, hat damit bereits zwei Wochen seines Anspruchs „verbraucht“. In den Sommerferien darf der Schüler dann höchstens noch zwei weitere Wochen arbeiten und dabei anrechnungsfrei 900 Euro verdienen.
100 Euro pro Monat schaden nichtGenerell gilt für alle ALG-II-Bezieher, also auch für Schüler: Einkünfte in Höhe von 100 Euro pro Monat sind – ganz unabhängig von der Ferien-Regelung – anrechnungsfrei. Schüler, die beispielsweise monatlich 100 Euro durch das Verteilen von Prospekten verdienen, dürfen diesen Betrag also behalten – soweit sie keine weiteren Einkünfte aus Erwerbstätigkeit haben. 100 Euro pro Monat dürfen Schüler auch während der Schulferien verdienen, ohne dass damit das „1.200-Euro-Privileg“ verbraucht wird. Praktisch bedeutet das: Ein Schüler aus einer Hartz-IV-Familie darf elf Monate lang je 100 Euro anrechnungsfrei hinzuverdienen und zusätzlich noch einmal 1.200 Euro in einem vierwöchigen Job in den Sommerferien. Geregelt ist dies in Paragraf 1 Absatz 4 der ALG-II-Verordnung. Insgesamt ist ein anrechnungsfreier Verdienst von 2.300 Euro im Jahr erlaubt – also gar nicht so wenig

Ich finde es schade, dass hier statt Sachkenntnis eher persönliche Seitenhiebe ausgeteilt werden.

Das nutzt keinem, irritiert den FS und trägt auch anderweitig nicht dazu bei, dass man uns oder unsere antworten ernst nimmt

Kommentar von blumenkanne ,

esther: auch deine antwort ist nicht richtig. alg2-kind darf soviel veridenen wie es möchte. wenn kind bedarfdeckend verdienen würde, dann fällt es aus der bg raus. es ist wirklich schade, dass hier ständig schwachsinn geschrieben wird und nicht drüber nachgedacht wird.

egal wie oft du es nun kopierst, es wird nicht richtiger was du da postest. natürlich darf kind 1200 im jahr anrechnungsfrei verdienen. aber es ist völlig falsch zu sagen, dass ist alles was es verdienen darf. schüler dürfen soviel verdienen wie sie wollen, sie müssen dann ihren bedarf davon decken. nun troll weiter, aber bitte woanders.


ps: fs sollte die antworten auch nicht ernst nehmen, da sie nicht richtig sind.

Antwort
von aribaole, 59

100€ darfst du Verdienen im Monat. Bankguthaben weiß ich nicht genau. Schau mal im SGB2 nach.

Kommentar von blumenkanne ,

falsch

Kommentar von aribaole ,

Er wohnt bei den Eltern, ung gehört zu deren Bedarfgemeinschaft. 100 Euronen dürfen ohne Meldung verdient werden, was ist da jetzt falsch?

Kommentar von blumenkanne ,

falsch ist zu sagen er darf 100 euro ohne meldung verdienen. jeder job muss gemeldet werden. IMMER. werden die jobs und einnahmen nicht gemeldet, sprechen wir von sozialbetrug.

100 euro sind anrechnungsfrei. falsch ist zu sagen, dass es alles ist was verdient werden darf. er darf soviel verdienen wie er möchte. das ist die richtige antwort. ergänzt werden darf, dass er damit seinen bedarf senkt und sein alg2bedarf gekürzt wird. dann gibt er seinen eltern das was sie benötigen für miete, strom, wasser und lebensmittel und darf mit dem rest machen was er möchte. so wird ein schuh draus.

Kommentar von EstherNele ,

Er darf auch mehr verdienen, nur bleiben eben nur 100 € komplett anrechnungsfrei, von allem weiteren darf er nur 20% behalten, der Rest wird angerechnet.

Antwort
von pippi60, 49

Ich vermute, etwas über 100 € wären anrechnungsfrei. Jedenfalls darf diese Summe dazu verdient werden. Und dieses Geld würde ich regelmäßig vom Konto holen.

Kommentar von blumenkanne ,

stell dir vor, sie darf sogar sehr viel mehr verdienen und muss es garnicht vom konto holen.

Kommentar von pilot350 ,

Stelle du dir mal vor dass deine meinungen zu kommentaren die andere hier abgeben völlig überzogen sind. Dein auftreten erinnert an eine grundschullehrerin die allen es mal zeigen möchte.

Kommentar von blumenkanne ,

dann schreibe doch keine falschen antworten. dann muss dich auch keiner verbessern und berichtigen.

Kommentar von EstherNele ,

@ blumenkanne

Das ist völlig korrekt - nur dass ab den 101. Euro nur 20 % beim Arbeitnehmer bleiben, 80 % werden angerechnet. Die ersten 100€ sind eben völlig anrechnungsfrei.

Wenn man nicht mehr als 100 € verdienen dürfte, dann würde das ganze System Aufstocker ja nicht funktionieren.

Aufstocker = Arbeitnehmer mit Einkommen (kann auch deutlich höher als Minijob sein, also sozialversicherungspflichtig.)
Ein von Brutto berechneter Freibetrag, wird vom Netto abgezogen. Das Ergebnis ist das bereinigte Nettoeinkommen.

Wenn dieses bereinigte Netto + alle weiteren eventuellen Einkommen (Kindergeld, Unterhalt, Unterhaltsvorschuss, Elterngeld, Halbwaisenrente usw.) in der Summe geringer sind als der Bedarf der BG, dann gibt es aufstockendes ALG II bis zum berechneten Bedarf.

Kommentar von blumenkanne ,

sag ich doch. er darf soviel verdienen wie er möchte und am besten soviel das er bedarfsdeckend verdient. alles andere ist bekannt und muss nicht wiederholt werden.

deine antwort ist in soweit nicht korrekt: alles was der arbeitnehmer verdient, bleibt zu 100% bei ihm. was abgezogen wird, ist das alg2 und das ist auch völlig richtig so.

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