Frage von Idkwhattosay, 87

Wie viel ca. essen (Masse) bei Veganer Ernährung?

Also ich habe mir vorgenommen mich in der Fastenzeit vegan und zuckerfrei zu ernähren und habe es auch bis jetzt durchgezogen ( 💪🏼), aber ich bin mir nie sicher ob ich zu wenig, genug oder zu viel esse.. Hat jemand vielleicht einen veganen, zuckerfreien essensplan an dem ich mich orientieren könnte? Wäre sehr nett:) bin weiblich, 17 Jahre alt, 1,66 groß und wiege im Moment 56kg (habe etwas abgenommen vermutlich an Muskelmassen weil ich mit dem Training aufgehört habe, wog vor 3 Wochen noch ca.57,5 )

Antwort
von terrial, 31

Wenn man sich vegan ernährt, hat man oft Hunger und Zuckerfreiheit verstärkt das noch. Manche Menschen überkompensieren das. Besser täglich morgens das Gewicht überprüfen. Mangelerscheinungen sind in der kurzen Fastenzeit kaum zu erwarten, außerdem hast du ja ein paar Kilo, die du gut opfern kannst. Außer auf Zucker würde ich auch auf Salz achten, damit nicht womöglich Freßattacken (dazu gehört auch Brot) das schöne Fasten kaputt machen. Sehr gut als Snack zwischendurch eignen sich Datteln.

Kommentar von Idkwhattosay ,

Oh ja frische Datteln sind toll^^ mir geht es eher darum, dass ich Angst habe zuzunehmen weil ich meiner Meinung nach so viel esse.. ':|

Antwort
von ASmellOfRoses, 42

Ich denke, du brauchst weniger einen Essensplan als vielmehr ein Gefühl bzw. Gespür für deinen Körper und die Fähigkeit, seine innere Stimme zu hören und zu verstehen...

Vertrau dir selbst und spüre in dich hinein...

Iss bunt und abwechslungsreich, ausgewogen und vielfältig. Dazu gehören allerlei Sorten von Hülsenfrüchten,

frischvermahlenes und möglichst unbehandeltes Getreide (wenig Brot und Nudeln, dafür frische Getreidebreie, Vollkornreis),

Gemüse (teils als Rohkost und in Form von Smoothies), möglichst regional und saisonal (betrifft auch Früchte) 

Früchte,

Nüsse, Samen, Saaten und Sprossen,

sog. "Superfoods" wie Chiasamen, Matchapulver, Macca usw...

Meide Fertiggerichte und Fastfood, soweit als möglich, vermeide Weissmehl und raffinierten Zucker (ersetze diesen durch z. B. Stevia, Agavendicksaft., Ahornsirup, Rübensirup oder Birnendicksaft). Versuch generell, Süße zu vermeiden - ist nur eine Gewohnheitssache. Trockenfrüchte ungeschwefelt sind übrigens - in Maßen - auch eine Alternative (z. B. in Studentenfutter)...

Besonders bei veganer Ernährung gilt:

Qualität statt Quantität - soll heißen:

Wirkliche LEBENSmittel statt wertloser Füll- und Stopfmittel

Das Training solltest du nicht - schon gar nicht von jetzt auf gleich - einstellen, sondern moderat weiterführen.

Also mach dich nicht verrückt, sondern gib deinem Körper das, wonach er verlangt und was er braucht...

Das ist weder eine Wissenschaft noch ein kompliziertes Rechenexempel, sondern ein Abenteuer, auf das einzulassen sich lohnt - im positiven Sinn und mit Happy End, nicht nur für dich...:) 

Kommentar von Idkwhattosay ,

Danke für die ausführliche Antwort:) ich versuche mich auch so gesund wie möglich zu ernähren, vegan heißt ja nicht gleich gesund (oreos und Pringles sind ja auch vegan:D). Ich esse schon sehr sehr viel Obst und auch Chia Samen, Vollkorn Produkte usw. (Sind ein sehr "gesunder" Haushalt^^ ) ich hab nur beobachtet das ich keine großen Mahlzeiten mehr zu mir nehme sonder eher durch den Tag "Snacke" und so den Überblick verliere.. aber ich Versuche mich an deine Tipps zu halten Dankeschön nochmal:)

Kommentar von Andretta ,

Die ayurvedische Medizin rät dazu, zwischen den Mahlzeiten etwa vier Stunden Zeit verstreichen zu lassen, um dem Körper Gelegenheit zu geben, die zugeführten Stoffe auch ordentlich aufzuräumen, und nicht immerzu frische Kost auf halbverdaute zu werfen, da das für unseren Stoffwechsel sehr anstrengend ist. 

Ich würde also weniger Mahlzeiten empfehlen, bei denen Du Dich einfach ordentlich satt isst. 

Ansonsten, wie Roses schon sagt, einfach auf den eigenen Körper hören. Wenn man da ein bisschen aufmerksam ist, verrät der uns schon ganz gut, was wir brauchen. 

Antwort
von danielschnitzel, 40

Moin :)

Du brauchst nur Unmengen von Reis und Kokosfett. Und dann natürlich noch sowas wie Sojaschnetzel, damit du ggf. auch dein Eiweiß ausreichend decken kannst. Vielleicht kannst dir ja noch einen Reisproteinshake holen mit Stevia. Sunwarrior kann ich da nur empfehlen. Komplett auf Zucker würde ich nicht verzichten, wie du schon sagst auf den beigesetzten auf jeden Fall, aber mal so ein Schokomüsli von Alnatura ist auch nicht schlecht, die nehmen übrigens Rohrohrzucker. 

Kannst dir ja jeden zweiten Tag Reis kochen oder Kartoffeln in Kokosfett anbraten. Dazu dann immer abwechslungsreich Gemüse. 
An den Tagen dazwischen könnten es Nudeln oder Linsen sein :) 
So bist du auf der sicheren Seite, dass du genug Carbs futterst. Eventuell solltest du die sogar tracken. Dann noch Nüsse, Pseudogetreideprodukte und andere vegane Eiweißlieferanten. 
Du solltest am Tag wenigstens 60-65 Gramm essen, damit du auch nicht so viel Muskeln verlierst. 

Bezüglich der Muskeln, die fangen genau jetzt an abzubauen. Daher würde ich dir empfehlen wenigstens 2-3 mal die Woche GK zu machen. 

Und die Gewichtsreduktion ist zumindest in den ersten beiden Wochen fast ausschließlich auf Wassereinlagerungen zurückzuführen, die nach und nach aus den Muskeln gehen. 

Kommentar von Idkwhattosay ,

Dankeschön:) werde das mal ausprobieren:) das mit dem muskelabbau finde ich ehrlich gesagt nicht so schlimm, weil ich durch den Sport bei dem ich extrem viel Arm in Rücken Training machen musste sehr viele, meiner Meinung nach "unweibliche"Muskeln aufgebaut habe:/ deswegen bin ich in Moment ganz froh darüber:)

Antwort
von Vyled, 51

Zuckerfrei? Was isst du denn dann bitte? Selbst Obst hat ja Zucker....

Kommentar von Idkwhattosay ,

Ich meine zugesetzten Zucker:) sonst könnte ich ja nur noch Eiswürfel essen in allem ist ja ein bisschen Zucker 

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