Hallo, ich liebe Hunde über alles und bin schon sehr lange am Überlegen, mir einen Hund anzuschaffen! Ich weiß sehr viel über Hunde und habe mir seit Jahren durch Bücher und Internet Wissen angeeignet, und mir auch hier und da im Tierheim mal einen Hund "ausgeliehen". Da ich 3x in der Woche für 5 Std. arbeiten gehe, mache ich mir nur große Sorgen um die Anfangszeit, wenn der Welpe noch überhaupt nicht alleine bleiben kann und auch nachts oft raus muss! Wie habt ihr das gemacht, als euer Hund noch klein war?? Wie oft müssen Welpen ca. nachts raus? Und wie lange sind sie nachts nicht trocken? Würde mich über ausführliche Antworten sehr freuen!
LG, Ayki.

Also, ich kann jetzt nur über meinen kleinen reden, den wir seit Ende Mai haben: Am Anfang, klar, solltest du den Welpen nicht so oft alleine lassen. Ich hatte das gleiche Problem, mit meinen Vorlesungen. Ich habe ihn ganz langsam nach und nach daran gewöhnt, dass er mal 10 Min, dann 20 Minuten und mittlerweile bis zu 4 Stunden ohne Probleme alleine bleiben kann... Was die Reinheit angeht... Jack kam tagsüber alle 2 Stunden raus, nachts dann das letzte mal zwischen 2 und 3 (Mein Freund ist so ein lang-aufbleiber) und das erste mal morgens wieder um 8 oder 9.... Hat 2 Wochen gedauert, da hat er verstanden dass er nur draussen machen darf, mittlerweile kommt er um 12 das letzte mal raus und dann (am wochenende) teilweise erst um 10 wieder. Läuft super! Und wenn du ihn doch einmal dabei erwischst, dann gibt es ein klares nein und er muss sofort raus... Für die ersten 2 Wochen würd ich mir an deiner Stelle aber echt Urlaub nehmen..

Also, zum einen kann ich Dir http://www.dogforum.de empfehlen - ließ Dich dort mal ein wenig durch die Welpen-Rubrik, denn jeder Welpe ist anders.
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Ich habe mein letztes Hundebaby alle 2 Stunden nachts vor die Tür gesetzt. Wirklich und sicher stubenrein (sie hat sich gemeldet, wenn sie musste, wenn ich es überhört hab, dann ist die kleine Blase natürlich trotzdem übergelaufen) war sie mit ca. 5 Monaten. Also 3 Monate wenig Schlaf. Nach ca. 1 Monat habe ich auf alle 3 Stunden verlängert und so weiter.
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5 Stunden am Stück allein ist für einen Welpen zuviel: Die Blase ist noch zu klein, er wird in die Wohnung machen, es wird länger dauern, bis er begreift, dass das nicht erwünscht ist. Ich habe Glück und wohne bloß 5 Minuten Fußweg von meinem Büro entfernt, konnte also alle 2 Stunden mal fix rüberlaufen.
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Also such Dir am besten Unterstützung für die ersten Wochen, damit Dein Kleiner zwischendurch raus kann.
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Auch das Alleinbleiben muss erstmal gelernt werden. Am günstigsten wäre es, wenn Du zumindest in den ersten 2 Wochen nach Welpen-Einzug Urlaub hast und Dich ein bisschen kümmern kannst, auch schon das Alleinsein ein wenig üben kannst und so.
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Lieben Gruß, Baiana
alexanderb am 22. Juli 2008 13:56 Und da kommt wieder ein DH von mir! ;o)
Das Forum kenne ich und hab mich auch schon ein wenig umgehört und gelesen ;-)

Hallo. Also erstmal finde ich es toll, dass du dir so viel Geanken machst, bevor du dir einen Hund anschaffst, das machen leider viel zu wenige. 3 x in der Woche für 5 Stunden sollte kein Problem sein. Am besten nimmst du dir für die erstern 2 bis 3 Wochen Urlaub. Mein kleiner war relativ schnell "trocken", man muss halt vor allem am Anfang sehr schnell eine gewissse Regelmäßigkeit ein halten. D.h. das erste was du in der Früh machst "raus mit dem Kleinen" und dann in regelmäßigen Abständen und das letzte was du Nachts machst ist ... Richtig: "raus mit dem Kleinen". Der Hund muss sich darauf verlassen können, dass er raus kommt. Dann ist er meist sehr schnell stubenrein, denn hunde mögen es selbst auch nicht in ihr Revier zu machen. Und zum Thema allein lassen: Am besten kein großes Tamtam machen, sonder dem Hund das Gefühl geben, das ist ja ganz normale. Zuerst gehst du nur ganz kurz weg, bleib aber in der Nähe der Tür. Genau dann, wenn der Welpe aufhört zu jammern, gehst du rein und lobst ihn ganz feste fürs warten und dann den Abstand verlängern. Bloß nicht zu ihm gehen, wenn er "weint", denn sonst lernt er nur: Ich muss nur lange genug Radau machen, dann kommt schon einer. Also dann viel Erfolg!

Fünf Stunden alleinlassen ist für einen Welpen sehr schlimm, und Mißgeschicke sind geradezu vorprogrammiert, fürchte ich.
Ich habe mir aus ebensolchen Gründen einen jungen Hund geholt, der ein neues Heim dringend brauchte, der aber auch schon aus "dem Gröbsten raus" war. Genau ein Jahr alt war diese Hündin, als ich sie übernahm.
Wir sind beide total happy miteinander, und ich bin richtig froh über diese Entscheidung.

Wenn so ein neuer kleiner Mitbewohner einzieht, würde ich mir mindestens 2 oder 3 Wochen Urlaub nehmen um ihn richtig kennenzulernen - und ER DICH ;-) Somit fühlt er sich geborgen und nicht alleingelassen und Du wirst frühzeitig feststellen, wie er so "tickt" :-)

Bei meine beiden Hundemädels (Weiberl müssen weniger oft.) habe ich Zeitungspapier(Bodenreibtuch) auf einen bestimmmten Platz aufgebreitet, den ich ihnen gezeigt habe,denn das macht der Züchter auch in der Wurfkiste.Darauf gehen die Kleinen sehr brav.Über das alleine lassen haben andere schon sehr viel geschrieben.Zeitungspapier hilft auch wenn die Hunde älter werden,denn da haben sie dann kein "schlechtes" Gewissen.Viel Glück mit dem neuen Familienmitglied.

Ist wie beim Kinder anschaffen Bücher nutzen gar nichts ob Säugling oder Welpe jeder reagiert individuell!Du brauchst sehr viel Zeit,noch mehr geduld,Konsequentes Handeln Und sehr viel Liebe!
geheim am 23. Juli 2008 10:12 aber eine mehr oder weniger grobe Richtung zeigen sie doch, die Bücher...
Die meisten Kinder/Hundebücher halte ich auch für absoluten Kommerz. Manche sind aber wirklich gut.

Du musst auf jeden fall alle paar std. mit ihm vor die tür, damit er sich gar nicht erst angewöhnt, dass sein hundeklo im haus ist ;) bei 5std arbeit am tag wird das schwierig. Ich bin sowieso dagegen, dass man sich einen welpen anschafft. Es gibt genug liebe und gut erzogene hunde im tierheim, die sich nichts mehr wünschen, als ein neues zu hause.
Danke für die vielen Antworten!! Ich hab mir auch überlegt, mir für nachts draußen im Garten irgendwo ein Katzenklo aufzustellen, damit der Kleine immer an die gleiche Stelle machen kann... wo seid ihr denn nachts mit ihm hingegangen?
Das zweite "Problem" sind meine Kinder (4 und 6). Ich hab einfach Angst davor, mich mit den Kindern, dem Job und dem Hund zu überfordern, möchte allerdings auch nicht nur aus Angst ständig aus irgend welchen anderen Gründen auf meinen Wunsch verzichten. Ich weiß, dass viel Arbeit auf mich zukommen wird und kann diese auch einschätzen (weiß ja, wie das mit den Kindern ist). Aber der Welpe wird ja auch größer. Was meint ihr dazu? Kann mir jemand aus eigener Erfahrung die Angst ein wenig nehmen, weil man das trotz allem gut hinkriegt?! Würde mich echt freuen, noch mehr Antworten zu bekommen!

Da Du ja zwei Kinder hast, beantwortet sich die Frage ja von selbst. Ein Welpe macht genauso viel Arbeit wie ein Kind. Fütter, spielen, erziehen, Gassi gehen, vorher ihm die Stubenreinheit beibringen, er wird krank, braucht Streicheleinheiten. Wenn Du bereit für ein drittes Kind bist, dann hol Dir einen Welpen.
Ich werd jedesmal vor Anbetung ganz starr, wenn ich diese "Mein Welpe hat das nach einem Monat verstanden"-Geschichten lese. Ich weiß, dass es wirklich diese Welpen gibt - leider habe ich bisher zweimal "Pech" gehabt. Beim nächsten Mal vielleicht...
Meine Welpen sind auch immer ruckzuck stubenrein geworden. Abends um 12 das letzte Mal raus, um 6 Uhr aufstehen, Welpi greifen und nach draußen sausen - gar kein Problem! Und das seit dem Absetzen von der Mutter mit 12 Wochen. Allerdings sollte der Schlafraum nachts dunkel sein. Und natürlich schlafen Welpen bei mir im Schlafzimmer dicht neben meinem Bett, damit ich merke, wenn sie wach werden.
Am Tage wurden sie, wenn man nicht konsequent oft mit ihnen rausging, eher mal undicht - so beim Spielen...