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Wie verwendet man stoffwindeln?

gefragt von wenile2 am 06.06.2009 um 21:11 Uhr

Ich habe eine Frage zur Hygiene von Stoffwindeln.

Findet ihr, dass sich das wirklich rentiert? Und ist das nicht sehr viel "Drecksarbeit" - das Entsorgen usw. :-)

Das einzig positive ist doch, dass man nicht so viel Müll hat, oder? Wenn die benutzten Windeln in die Waschmaschine geworfen werden, sollte man danach vll noch einmal spülen, ohne Wäsche zu waschen?

lg


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DracoRex
beantwortet von DracoRex am 6. Juni 2009 21:13
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Ich finde die Stoffwindeln hervorragend. Mache Vor- und Hauptwäsche und Du brauchst keinen Leerwaschgang machen. Du tust der Umwelt einen Gefallen. DH

Kommentar von 9522ac0821275df0a8ae52fd47f18451smallMartina1960 am 6. Juni 2009 21:19

Ich habe auch Stoffwindeln für mein Kind gehabt und immer gewaschen. Man braucht noch nicht einmal unbedingt die Vorwäsche. Mann weiß nur nicht ob das Kind das Waschpulver verträgt, ich konnte nur eine best. Sorte nehmen

Kommentar von alex0triebel am 8. Juni 2009 07:25

genau meine Meinung


CanyonGrand
beantwortet von CanyonGrand am 6. Juni 2009 21:12
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mach doch nicht so einen scheiß im wahrsten sinne des wortes. du wäscht ja auch nicht dein klopapier.

Kommentar von 93960fa3c49ca6104b0c01147d563749smallDracoRex am 6. Juni 2009 21:14

Das ist kein Papier, sondern das sind Stoffwindeln und die kann man waschen.


Arwen45
beantwortet von Arwen45 am 6. Juni 2009 21:13
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Stromkosten, Wasserkosten, Waschmittel - all das summiert sich enorm, dazu noch die Einlagen und Höschen. Das lohnt rein rechnerisch überhaupt nicht, hat Stiftung Warentest auch mal ausgerechnet, dazu die viele Arbeit, einweichen, kochen, trocknen, bügeln. Nee, nimm ökologische Wegwerf und sorg dafür, dass das Kind schnell sauber wird.

Kommentar von steschmi am 7. Juni 2009 16:46

Aber dem steht entgegen, dass alleine der Produktionsgang der Wegwerfwindeln mehr Wasser verbraucht, als eine Stoffwindel bei einem Waschgang. Einweichen ist nicht nötig, der Kochgang überflüssig (60°C reichen)und bügeln fällt auch weg.

Kommentar von 97adadcc054eb9520f333308387ac44dsmallgottesanbeterin am 11. Juni 2009 02:35

DH


anonym
beantwortet von wurzeldackel am 6. Juni 2009 21:17
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würde ich nicht machen. habe das bei meinem sohn 6 wochen praktiziert, furchbar war das.nimm die fertigwindeln,ist viel einfacher,auch wenn du öfters zum müllkontainer mußt...-)


anonym
beantwortet von steschmi am 7. Juni 2009 16:59
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Bitte keine überflüssigen Leerläufe beim Waschen. Im Windeleimer sammeln, dann in Waschtrommel bei 60 °C und hinterher draußen schön trocknen lassen. Das verbraucht weniger Strom, Wasser als die Produktion der Wegwerfwindeln. Und dem Kind tust Du auch noch einen großen Hautgefallen, da der Chemiecocktail der üblichen Wegwerfwindeln nicht an die Haut gelangt. Außerdem lässt das Baby (v.a. wenn die Kontrolle über Harnblase und Co. vorhanden ist) die gefühlte Nässe eine Rückkopplung zur Entleerung zu. Aber ein Kleinkind, welches nie Stoffwindeln vorher anhatte, wird diese in dem Alter eher nicht mehr akzeptieren. @ TanteBertha:Windeleinlagen nutzt man bei Wegwerfwindelkindern, um ihn auch diese Nass-Entleerungs-Rückkopplung zu geben. Bei Stoffwindeln müssen diese nicht als Einlagen genutzt werden. Erst heißt es durchhalten und dann entschädigt auch das richtige Hüftwachstum (zumindest bei unseren windel war auch die Spreiz-Hüft-Stellung gewährleistet). Einmal stoffwindelgewickelte Kinder stört das Mehr an Stoff nicht.



nyrianne
beantwortet von nyrianne am 7. Juni 2009 17:00
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Es gibt verschiedene Systeme - grundsätzlich gibt es sich aber die Hand, umwelttechnisch gesehen - da Waschpulver und Strom genau so belastend sind.
Hauttechnisch muß ich sagen,finde ich die käuflichen besser, die halten die Haut doch deutlich trockener - was dann Pilzinfektionen reduziert. Über die Stoffwindel zieht man ja noch ein Plastikhöschen und das hält die Haut eben auf dauer feucht. Na ja, ich habe meinen ersten Sohn über ein Jahr mit Stoffwindeln gewickelt (das hatte vor allem finanzielle Gründe) bei meinem zweiten hatte ich über ein halbes Jahr einen Windelservice (leider hat der dann aufgehört) bei meiner Tochter habe ich von Anfang an mit Fertigwindeln gewickelt. Wenn man mit Stoff wickeln will ist es am Besten wenn man:

  1. Den Wickeltisch bzw. eine Wickelmöglichkeit im Bad/bzw. in der Nähe der Toilette hat, und
  2. Windeltücher verwendet. Das sind ganz dünne Fließeinlagen, die man einfach auf die Stoffwindel legt, sie hält quasi das Grobe auf und lässt nur die Flüssigkeit durch - dieses Fließ kann man dann einfach in die Toilette entsorgen.
  3. Einen verschließbaren Eimer hat, der in etwa der Ladung einer Waschmaschine entspricht.
    Die Geruchsbelästigung ist bei beiden in etwa gleich.
    Am Besten fand ich allerdings die Möglichkeit mit einem Windelservice - die haben ganz geniale Windeln, die super halten und sie holen die dreckigen ab und bringen die frischen.
Kommentar von alex0triebel am 8. Juni 2009 07:32

Wir haben auch beides Probiert, kommt ein bisschen auf das Kind an, ob du das mitmachen willst, ist aber eine enorme entlastung der Umwelt und mit den heutigen Einlagesysteme auch recht einfach unsere Große hat ihr "großes" geschäft etwa alle 10-14 tage gemacht, dazwischen gab es nur nasse windeln, hat alles super funktioniert und wenn man sich arrangiert auch nicht so eine geruchsbelästigung oder dergleichen, unsere kleine hat allerdings ständig "dünnen Brei" und ist auch bei wegwerfwindeln oft übergelaufen, so dass mir das städnige wechseln von klamotten und bettzeug irgendwann zuviel wurde, und ich wegwerfwindeln genommen habe... war einfach in diesem fall praktischer,

sehr gut finde ich Windeldienste, da hat man zu Hause weniger Arbeit, aber die gibt es leider nicht überall


anonym
beantwortet von TanteBertha am 7. Juni 2009 10:27
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Man benutzt auch bei Stoffwindeln sog. "Windeleinlagen", das sind, vereinfacht, Binden in extra-large. Darüber wird dann die Stoffwindel gewickelt. Alles in allem glaube ich nicht, dass man viel spart oder die Umwelt schont, weil allein der Aufwand durch das Waschen und die damit verbunden Kosten mit Sicherheit nicht weniger teuer oder umweltbelastend sind als Pampers.


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