Frage von Baerbert, 55

Wie verwende ich den Operationsverstärker richtig?

Hallo zusammen,

ich wollte ein bisschen mit Operationsverstärkern experimentieren und habe mir den LM358P bestellt (http://www.amazon.de/gp/product/B00CL588O2?psc=1&redirect=true&ref_=oh_a...) und wollte damit eine LED (U=2V; I=0,02A) mit einer Batterie (U=1,5V) betreiben. Die Spannung soll auf 3 Volt verstärkt werden. Dazu verwende ich eine Versorgungsspannung von 6 Volt und zwei Widerstände á 10 Ohm, um den Verstärkungsfaktor einzustellen. Auf den Bild ist der Schaltplan zu sehen. Ich hoffe es kann mir wer weiter helfen, denn es funktioniert nicht so wie ich das will, obwohl nach Simulation alles laufen sollte. Wenn jemand den Fehler entdeckt, wäre ich sehr dankbar.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von guenterhalt, 37

die Schaltung sollte prinzipiell richtig sein, wobei eine solche Darstellung sehr ungewöhnlich ist. Das Schaltzeichen eines Operationsverstärkers ist ein Dreieck. Ob du die richtigen Pins für +, -, out, vcc und gnd benutzt hast, kann ich so nicht sagen, die Zeichnung ist da zu unscharf.

Die Widerstände mit 10 Ohm sind mit Sicherheit zu klein bemessen. Bei einer Ausgangsspannung von 3V müsste der Ausgang des OPV ( I = U / R  ; I = 3 / 20 = 150mA ) 150mA Strom liefen. Ohne das Datenblatt zu sehen: Das ist viel zu viel.

Die könne schon einige kOhm groß sein, es soll dort nur wenig Strom fließen.
2 x 10 kOhm z.B.
Ich verwende normalerweise 100kOhm als Summe für beide.

Auch in Reihe mit der LED muss noch ein Widerstand ( vielleicht um 500 Ohm )

Die 10 Ohm dürften auch die Fehlerursache sein.
 

Kommentar von deruser1973 ,

das Schaltzeichen ist nur in amerikanischen Plänen dreieckig... In Europa ist das das Rechteck. Er hat aber direkt den IC aufgemalt....

Kommentar von guenterhalt ,

das Schaltzeichen ist nur in amerikanischen Plänen dreieckig.

das verunsichert mich aber. Dachte ich doch immer meine berufliche Laufbahn in Europa begonnen und auch beendet zu haben. Warum hat mir niemand gesagt, dass die vielen Schaltungen ( auch mit OPV's ) falsch gezeichnet waren?

Kommentar von Baerbert ,

also ich habe jetz größere widerstände benutzt wie guenterhalt gesagt hat und noch ein bisschen rumgetüftelt sodass es jetzt läuft. ich wollte in der skizze nur die pins sichtbar machen, nicht dass da der fehler ist. so wie ich dass jetzt verstanden hab ist der strom der maximal ausm output kommt realtiv klein. kann ich also keine verbraucher anschließen, die viel strom ziehen?

Kommentar von guenterhalt ,

kann ich also keine verbraucher anschließen, die viel strom ziehen?

das hängt immer vom verwendeten OPV ab. Im Internet findest du ganz bestimmt auch ein Datenblatt, dass Auskunft über den maximalen Strom am Ausgang liefert.

OPV's werden normalerweise dort eingesetzt, wo Präzision notwendig ist, nicht aber zum Steuern (wie in einem Falle der LED) von "Stromfressern"  .

Dadurch, dass (ich hatte 100kOhm und mehr genannt) der Eingangswiderstand sehr hoch und der Ausgangswiderstand sehr niedrig (innerhalb gewisser Grenzen) sind, eignet sich so ein Verstärker für besonders für Messaufgaben ( die Quelle wird kaum belastet und man kann auch geringste Gleichspannungen verstärken).

Das Anschalten einer Leuchtdiode macht da wenig Sinn.

Wenn du damit basteln willst, dann schalte an den Ausgang eine Transistorstufe, die dann die LED mit dem nötigen Strom versorgt.

Gestalte den Eingang so, dass ein Komparator ( Vergleicher) entsteht.
Wenn du dann einen der Widerstände ( bisher 10 Ohm) durch einen temperatur- oder lichtabhängigen Widerstand ersetzt, dann leuchtet die LED wenn es kälter/wärmer oder heller/dunkler wird.

Die Schaltung muss aber entsprechend dimensioniert werden.

Antwort
von deruser1973, 21

der "-" Kontakt von der 1,5 Volt Spannungsquelle und der Kathode der Led und GND fehlt... das muss alles eine gemeinsame Masse (=GND) haben..

Antwort
von W00dp3ckr, 31

Das - muss auf demselben Potenzial sein wie das GND vom Operationsverstärker. Und ich würde einen großen Widerstand vorschalten.

Antwort
von Modem1, 6

Die Daten bei Datashet überprüfen bezüglich der Testanwendungen.

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