Frage von nudel97, 101

Wie vertraue ich jemandem an, dass ich Depressionen habe, mich ritze und Suizidgedanken habe?

Ich leide unter Depressionen und ritze mich seit neustem wieder. Von meinem momentanen Rückfall weiß bis jetzt noch niemand. Da ich sowieso schon sehr zurückhaltend und schüchtern bin und Probleme habe, über meine Gefühle zu reden, fällt es mir sehr schwer, mich jemandem anzuvertrauen. Es gibt da aber eine Person, der ich das gerne anvertrauen würde. Ich weiß aber nicht, wie ich sie ansprechen soll und wie ich das Gespräch am besten führe... Schon im Vorraus danke für eure Antworten.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von CityCitaro, 63

Hi,

Wenn du diese Person gut kennst und ihr schon vertrauen tust, dann würde ich mit ihr reden den dass was du hast das kenne ich sehr gut und das ist nicht toll. Am besten du gehst auf die Person zu sprichst sie an das du reden möchtest, dass es wichtig ist. Am besten ihr geht dann hin wo euch niemand stört. Aber mache niemals das du dich zurück ziehst und niemanden davon erzählst. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei!

Antwort
von MrsScamander, 27

Hallo :)

Wenn du mit deinen Eltern nicht reden kannst/möchtest, würde ich dir empfehlen, dir eine Person in deinem Umfeld zu suchen, die dir vertrauenswürdig erscheint und dir gut zuhören kann. Suche in einem günstigen Moment das Gespräch und erzähle vorsichtig davon, wie schlecht es dir eigentlich geht. Wenn diese Person abweisend und uninteressiert reagiert, solltest du es lieber sein lassen.

Trotzdem ist es sehr wichtig, dass du dich einer Person öffnest, viele nette Menschen in deinem Umfeld bemerken gar nicht, was du hast.

Du kannst aber auch zu einem Arzt gehen. Wenn du noch unter 18 Jahren bist, würde ich dir empfehlen, einfach deinen Kinderarzt aufzusuchen. Ärzte haben Schweigepflicht und werden dir wahrscheinlich ein paar Psychologen empfehlen, trotzdem wirst du zu nichts gezwungen oder gedrängt.

Wenn du aber lieber mit der Person sprichst, die du kennst und vertraust, solltest du das besser tun und dich öffnen.

Ich wünsche dir ganz viel Gück.

Antwort
von Maddy9, 13

Stell dich drauf ein, dass sie nicht ideal reagieren werden... Sonst kann ich aus Erfahrung dazu nur sagen Übung macht den Meister... Am Anfang hatte ich wen dabei, der mir geholfen hat es meine Parents zu sagen

Antwort
von allesklar7676, 16

Mit dem Arzt der dir  die Depression diagnostiziert hat.

Und warum willst du darüber mit jemanden, der kein Fachmensch ist reden? Die können dir nicht helfen sondern nur Mitleid heucheln. DU, nur DU ganz allein kannst was ändern. Und als Unterstützung dafür sind die Therapeuten gedacht.

Antwort
von allesklar7676, 13

Warum willst du das überhaupt jemanden erzählen. Geht  doch niemanden was an was du mit dir machst. Genauso wie nur du dir ganz  allein helfen kannst. Entweder du kämpfst oder lässt es halt, anderen Menschen ist das recht egal.

Antwort
von Wonnepoppen, 42

Wer hat die Diagnose gestellt?

Was wurde gemacht, bzw. wie wurde behandelt?

um welche Person han delt es sich?

Kommentar von nudel97 ,

ich hab vor ca 4 jahren versucht, mir das Leben zu nehmen und war deswegen ein halbes jahr in stationärer Behandlung und nochmal zwei jahre in ambulanter. Die therapie war twar nicht erfolgreich, dennoch ging es mir danach etwas besser-bis jetzt. Ich habe Anti-Depressiva genommen. aber nach sieben verschiedenen wurde es aufgegeben, da nur die Nebenwirkungen eingetreten sind.

Und bei der Person handelt es sich um einen dreifachen Familienvater vom Roten Kreuz, in dem ich auch aktiv bin.

Kommentar von Wonnepoppen ,

Danke für den Kommentar.

Ansprechen kannst du ihn, frag ihn, ob er mal Zeit für dich hat u. erzähl ihm von deinem Problem!

Aber was glaubst du, daß er, außer dir zuhören, machen könnte?

Ich fürchte nicht viel, außer daß er dir vorschlägt, dich wieder in Behandlung zu begeben?

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