Frage von Albinus1985,

Wie versteuere ich Flohmarkt Einkäufe, wenn ich Gewerblich tätig werden will?

Hallo zusammen, ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir weiter helfen könntet..................

Ich habe mir des öfteren schon überlegt, ein Nebengewerbe anzumelden wo ich Restposten, Flohmarktartikel usw. weiterverkaufen möchte. Ich möchte kein Gewerbe, wo ich von der Mehrwertsteuer befreit werde (Kleinunternehmer), sondern ein Gewerbe wo alles über Mehrwertsteuer läuft.

Jetzt zu den Fragen:

1.) Nehmen wir mal an, ich kaufe auf dem Flohmarkt einen Artikel für 10 Euro ein und der Verkäufer möchte mir keine Quittung ausstellen (Privatverkäufer). Wie kann ich dem Finanzamt nachweisen, dass ich wirklich 10 Euro für den Artikel ausgegeben habe?

2.) Jetzt nehmen wir mal an ich setzte den Artikel bei Ebay rein und die Auktion endet bei 20 Euro. Das würde bedeuten ich habe den Artikel für 20 Euro inklusive Mehrwertsteuer verkauft. Was müsste ich jetzt davon alles an dem Staat abgeben (der Nettobetrag wäre ja dann 16,81 € also würden dann 3,19 € Mehrwertsteuer anfallen)?

3.) Jetzt nehmen wir mal an ich kaufe einen Artikel MIT RECHNUNG für 10 € (Nettobetrag 8,40 €, Mehrwertsteuer also 1,60 € ) inklusive Mehrwertsteuer. Verkaufe den Artikel für 20 Euro (Nettobetrag 16,81, Mehrwertsteuer 3,19) Inklusive Mehrwertsteuer was müsste ich jetzt hier den Staat abgeben ? (Nur die Differenz der beiden Mehrwertsteuern 3,19€ - 1,60€ = 1,59€?)

Ich würde mich über hilfreiche Antworten sehr freuen (und bitte keine Ratschläge über Unternehmensberater usw. , deswegen bin ja um es hierrüber herauszubekommen).........................

Schon mal im voraus VIELEN VIELEN DANK für eure Hilfe! Ich wünsche euch einen schönen Tag!

Gruß

Antwort von Albinus1985,

sr710815 Erst mal Danke für deine Antwort aber die Antwort hat leider nicht ganz das Thema getroffen und auch zu kompliziert erklärt.................. Trotzdem DANKE!

Deswegen meine BITTE an die anderen Mitglieder, das Ihr mir meine Fragen noch beantwortet und am besten im einfachen Deutsch ;-) ................

Grüße

Antwort von sr710815,

Bei solchen Beträgen oder Nebengewerbe agiert man meist nach § 19 USTG, dh. die MWST wird nicht ausgewiesen.

Bis 17500 € kann man sich aussuchen, ob man die Steuer ausweist oder auch nicht. Wenn ja, muß man auch eine Umsatzsteuervoranmeldung machen, kann sich aus Käufen auch die sog. "Vorsteuer" ziehen, dann darf man in Ausgangsrechnungen die Steuer ausweisen & bei Käufen auch die 19% wiederholen

Buchhaltung muß man auch machen

Einnahmen: .Kassenkonto 1000 im Soll an / Umsatzerlös 8400 + MWST 1775

Ausgaben: Wareneinkauf 3400 + Vorsteuer 1575 / an Bank 1200

EInnahme Kasse im Soll, weil das Konto ja wächst Ausgabe Kasse im Haben, weil ja Geld vom Konto abgeht

Vorsteuer & MWST werden verrechnet mit UST-Voranmeldung. Sonst beim Kleingewerbe ganz ohne Steuern. Weder Einkäufe noch Verkäufe werden mit Steuer belastet, man darf auch die Steuern nicht ausweisen bzw. sich die Steuer erstatten lassen

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