
Eine fotografische Kamera gehorcht den Gesetzen der Zentralperspektive. Parallele Linien im Motiv werden daher nur dann im Bild ebenfalls parallel verlaufen, wenn sie im Motiv in einer Ebene liegen, die parallel zur Filmebene liegt. Wird also die Kamera z. B. vor einem Haus nach oben verschwenkt, entstehen stürzende Linien, das Haus scheint nach hinten zu kippen. Bei Großformatkameras bzw. dem Tilt- und Shift-Objektiv von Kleinbild- und Mittelformatkameras wird dies vermieden, indem zur Wahl des Bildausschnitts nicht die Kamera verschwenkt, sondern der Bildausschnitt verschoben wird.
In vielen Fällen besteht aber der Wunsch derartige Verzerrungen nachträglich zu beseitigen. Dafür stehen die Methoden der
* optischen Entzerrung bei der Aufnahme
* optischen Entzerrung bei der Vergrößerung (siehe Scheimpflugsche Regel) und
* elektronischen Entzerrung durch digitale Bildbearbeitung
zur Verfügung.
Bei Entzerrung eines Bildes sollte man aber behutsam vorgehen. Werden stürzende Linien zu Parallelen verzerrt, hat der Betrachter den Eindruck, diese Linien würden nach oben auseinander laufen.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%BCrzende_Linien
Gruß Brummi

Beste Infos und ein deutschsprachiges Freewareprogramm unter:http://www.marcus-hebel.de/foto/links.html , viel Spass beim entshiften .
Gar nicht!!! Denn bei bestimmten Brennweiten lassen sich Verzerrungen bei Otto-Normal- Fotografierer nicht vermeiden. Im digitalen Zeitalter kann man aber per entsprechender Software alles wieder gerade rücken.
Gruß Uwe

Wie "Brummi" schon schreibt: mittels eines (teuren) Shift-Objektives oder aber Digital am PC. Eine (meist schlecht anwendbare) Alternative wäre es, den Standpunkt zu erhöhen (zB. Leiter, Treppe, Fenster, Autodach etc)
Man könnte natürlich auch (wenn möglich) den Aufnahmestandpunkt weiter vom Objekt entfernen. Außerdem kann man mit einer längeren Brennweite arbeiten. - Immer vorausgestzt, daß das Objekt es zuläßt.