Wir haben einen 500l-Wasser, der oben von der Gastherme, unten von der Solaranlage geheizt wird. Wenn wir wegen der Legionellen eine Solltemperatur von 60°C einstellen, heizt die Therme entsprechend, aber der untere Bereich wird auch sehr warm (45-50°), so dass die Sonne kaum noch eine Chance hat zuzuheizen. (Wir haben Vakuumröhren-Kollektoren ohne zusätzliche Wärmepumpe).
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Ja, das scheint schon in Ordnung zu sein - jedenfalls wenn man den Herstellerangaben glauben kann. Wir haben den Tank und die ganze Anlage installiert bekommen und ich habe natürlich nicht hineinsehen können, wo die Heizschleifen verlaufen. Wir haben einen Temperaturfühler in der unteren Hälfte und einen ganz oben im Tank. Ich habe jetzt über eine Woche mehrmals am Tag die Temperaturen notiert. Insbesondere fiel dabei eine offensichtliche Verwirbelung des Wassers auf, wenn warmes Wasser (oben) entnommen wird bzw. kaltes (unten) hineinfließt. In einem Beispiel, als gerade warmes Wasser entnommen wurde, stieg die Anzeige im unteren Bereich von ca. 46 auf ca. 49 Grad, obwohl man meinen sollte, es hätte kälter werden müssen (was es im Mittel über die 500 l bestimmt auch geworden ist.) Ich glaube, das Problem ist auch, dass die Therme oben immer versucht 60° zu halten und damit automatisch auch den unteren Bereich (indirekt) mitheizt. Konvektion (warmes Wasser steigt nach oben) ist ja nur eine Art des Temperaturaustauschs. Dazu kommt der ständige Kontakt der wärmeren und kälteren Schichten und natürlich die Verwirbelung bei Wasserentnahme. Gruß wiele

Das ist eher sehr ungewöhnlich.
Bei meinem Brauchwassertank (unten Sonne, oben Holz) gibt es eine Durchmischung nur bei Sonne, da das heisse Wasser dann natürlich nach oben steigt, bei Nachheizung mit Holz passiert da praktisch gar nichts in dieser Richtung.
Sitzt der obere WT wirklich "oben" oder vielleicht doch etwas niedriger?