Frage von Hallab616464, 59

Wie verlief die Integration der Flüchtlinge in der DDR?

Hallo, ich wollte fragen wie die Integration der Flüchtlinge nach 1945 in der DDR verlief. Die Integration wurde ja bereits Ende der 1940er Jahre als abgeschlossen erklärt . War dies tatsächlich der Fall oder eher nicht? Danke

Antwort
von 1988Ritter, 35

Integration ???

  1. Es gab keine Flüchtlinge, es gab von den Polen völkerrechtswidrig Vertriebene.
  2. Es waren Deutsche.....die brauchte man nicht integrieren.
  3. Es waren fleißige Menschen, die ihr Schicksal weitestgehend selbst in die Hand genommen haben.
Antwort
von marylinjackson, 26

Die DDR gab es erst seit 1949. Bis dahin wurden aus den ehemals deutschen Ostgebieten viele deutsche Staatsbürger in die sowjetische Besatzungszone zwangsweise umgesiedelt.

Freiwillig flüchteten damals keine Deutschen nach Deutschland, es gab ja hier kaum unzerstörte Wohnungen und viel zu wenig zu essen. Mit Lebensmittelkarten konnten sich die Umsiedler zwar etwas Nahrung verschaffen um nicht zu verhungern, auch auf dem Schwarzmarkt konnten sie sich vielleicht ein Brot gegen einen Ehering eintauschen.

Also den Unterschied, ob ein Flüchtling freiwillig oder gezwungen wird, sein angestammtes Land zu verlassen, solltest Du schon beachten.

Die Deutschen, die nach Deutschland kamen, mussten sich nicht integrieren, warum auch?.

Antwort
von hutten52, 13

Es gab heimatvertriebene Deutsche, keine "Flüchtlinge". Sie wurden mit Gewalt vertrieben.

Sie waren Deutsche, sprachen deutsch, hatten dieselbe christliche Religion wie die anderen Deutschen, dieselbe Mentalität, dieselbe Arbeitseinstellung, dasselbe Verhältnis von Mann und Frau. Sie waren genauso gut ausgebildet wie die anderen Deutschen.

Große Kopfstände mit Integrationsmaßnahmen etc. gab es nicht. Sie kamen, fingen an zu arbeiten und gehörten bald dazu. Sozialhilfe war für diese fleißigen Menschen keine Option.

Antwort
von Fuchssprung, 30

Die Flüchtlinge aus Ostpreußen, Pommern oder Schlesien wurden zwar untergebracht, aber das ist mit den heutigen Flüchtlingen nicht zu vergleichen. Damals gab es ohnehin zu wenige Wohnungen und so wurden die Leute aus dem Osten in jeden freien Keller oder Dachboden gesteckt. Wohnen konnte man das nicht nennen. Eine Integration gab es nicht. Wozu auch? Es waren ja Deutsche! Die Leute wurden einfach in die Betriebe gesteckt und mussten wie alle anderen arbeiten. Am Anfang war es verboten über die Flucht und die Herkunft zu reden. Die DDR wollte das Leid der Vertrieben und die verlorenen Gebiete im Osten einfach tot schweigen. Nach dem Motto, das hat es nie gegeben. 

Antwort
von HelmutPloss, 38

Welche Integration? Die aus den Ostgebieten stammenden Flüchtlingen haben selbst zusehen müssen wie sie klar kommen.Außer einer mehr oder weniger schlechten Einquartierung ist da praktisch nichts von Integration passiert.

Antwort
von PhilippKes, 22

Es gab keine "Flüchtlinge"

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