Wie verläuft ein Umzug von Deutschland nach Japan und wie findet man dort einen Job?

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4 Antworten

Ich interessiere mich schon seit ca. 2,5 Jahren für Japan, die Sprache, die Kultur und natürlich für Animes.

Das erscheint mir doch immer wieder die Standardfloskel von Animefans zu sein, die nicht so wirken wollen. Wo und wie hast du denn Japan und die Kultur (wie definierst du das ueberhaupt) schon kennengelernt? Doch hoffentlich durch eigene Erfahrungen im Land selbst, oder dann doch nur durch Anime? Wer sein Interesse nicht wirklich gut beschreiben kann, verliert dieses sehr schnell, wenn es dann ernst wird. Ich will dir nichts unterstellen, aber das wirkt doch alles etwas uebereilt.

Daher lerne ich Japanisch und mir ist dabei schon der Gedanke in den Kopf gekommen, wie man als Deutscher nach Japan zieht.

[...]

Da ich mit meinem Japanisch wahrscheinlich erst nach dem FSJ was anfangen kann, wird das alles zwar noch etwas dauern, aber ich wollte mich mal im Vorfeld dafür interessieren, wie sowas abläuft.

Wie lernst du denn Japanisch? Doch hoffentlich in einem vernuenftigen Sprachkurs, mit ausgebildeter Lehrkraft und gut durchdachtem Curriculum.

Es ist uebrigens sehr, sehr optimistisch und blauaeugig von dir gedacht, dass du nach bloss etwas mehr als einem Jahr zu brauchbarem Japanisch kommst.

Fuer gesellschafts- und berufstaugliches Japanisch sollte man so 8-10 Jahre einplanen. Voraussetzung sind qualitativ hochwertige Sprachkurse (in den ersten 4-5 Jahren, z.B. an einer Universitaet), Fleiss (bis man tot ist) und ein gut genutzter Auslandsaufenthalt (nach den ersten Lernjahren). Dieser sollte dann angesetzt werden, wenn man dazu in der Lage ist, sich mit gutem Willen des Gespraechspartners in Lehrbuchsprache zu verstaendigen. Nur dann hat man die passenden Werkzeuge an der Hand, um sich entsprechend weiterzuentwickeln -- sich einfach berieseln zu lassen ist naemlich der denkbar schlechteste Weg, um als Nicht-mehr-Neugeborenes eine Sprache zu lernen.

Was auch immer ganz gerne vergessen wird, ist, dass es nicht einfach reicht ein Grammatikbuch und ein Woerterbuch auswendig zu lernen, sondern, dass zur Kommunikation weitaus mehr gehoert. Man hat nicht ploetzlich ausgelernt, nur weil die gewaehlte Lehrbuchreihe zu Ende ist. Und selbst wenn die zu Ende ist, ist man noch lange nicht gut, denn Lehrbuecher decken nur einen minimalen Prozentsatz von dem ab, was eine Sprache ausmacht.

Erlernen der Kultur, ueberhaupt der Umgang mit Einheimischen, das Kennenlernen von natuerlichem Japanisch (dadurch, dass man im Land damit in Kontakt kommt), sowie eine gewisse Gewoehnung nehmen den groessten Teil des Spracherwerbs ein (wenn man beabsichtigt da irgendwann mal mit arbeiten zu wollen) und sind gleichzeitig der Teil, an dem ein Grossteil der Lerner scheitert.

Anime sind uebrigens alles andere, als eine einfache Quelle. Das Sprachverstaendnis sollte schon entsprechend hoch sein, um aus diesen Quellen das meiste herausholen zu koennen.

Bei den jetzigen Zuständen in Deutschland glaube ich nämlich schon, dass ich lieber woanders leben will.

Und dann willst du nach Japan? In Japan wirst du es sehr, sehr viel schwieriger und unangenehmer haben, als in Deutschland, sowie eine Menge deines Lebensstandards einbuessen muessen. Ausserdem wirst du dort (fuer jeden direkt erkennbar) zu den Auslaendern gehoeren, die du hier wahrscheinlich so sehr kritisierst und dementsprechend an viele Hindernisse stossen, die man nur mit Muehe ueberwinden kann, und die trotzdem irgendwie immer bestehen werden.

Da ich schon oft von Leuten gehört habe, dass sie nach Japan gezogen sind und dort leben, wollte ich mal grob fragen, wie so ein Umzug überhaupt funktioniert und wie man dort dann einen Job findet bzw. was ein geeigneter Job ist.

Du kannst nur in Japan arbeiten, wenn deine Arbeitserlaubnis auf diesen Job anwendbar ist, bzw. der Arbeitgeber (den du vorher von dir ueberzeugen konntest) Visaunterstuetzung anbietet, damit du dann eine entsprechende Arbeitserlaubnis bekommst. Diese Unterstuetzung bietet allerdings nicht jeder Arbeitgeber an und kann auch nicht jeder Arbeitgeber anbieten (beispielsweise weil die Firma zu klein ist).

Die verschiedenen Visa-Typen sind zum Beispiel hier aufgelistet:

http://www.mofa.go.jp/j_info/visit/visa/long/index.html

Fuer fast alle Visa-Typen, die sich auf Vollzeitanstellung beziehen, ist mindestens ein Bachelor-Abschluss von einer Universitaet von Noeten, bzw. jahrelange Berufserfahrung. Auch muss der Arbeitgeber begruenden koennen, warum man ausgerechnet diesen Auslaender moechte und nicht auf einen Japaner ausweichen kann.

Solche Jobs haben beispielsweise damit zu tun, dass der gewuenschte Auslaender neben berufstauglichem Japanisch auch noch Englisch und mindestens eine weitere Sprache (in der Regel die Muttersprache) beruflich anwenden kann, weil die japanische Firma vernuenftig Business mit dem Ausland machen kann. Neben diesen Sprachfertigkeiten sollte man sich als in Japan arbeitssuchender Auslaender noch mit Wirtschafts- oder IT-Fertigkeiten ausweisen koennen, um moeglichst gute Chancen auf einen Job zu bekommen.

Kellnern, Regale aufraeumen oder putzen ist in der Regel nicht drin (es sei denn man hat ein Visum ohne Beschraenkungen -- z.B. Ehepartnervisum). Dafuer braucht man aber keine Auslaender.

Du musst dich also immer fragen: Kann ich etwas, was kein Japaner kann? Als Auslaender geht man nicht wie ein Japaner auf Jobsuche. Man geht in die Nieschen, wo am Ende das Auslaender-sein mit den dadurch verbundenen Faehigkeiten wichtig ist.

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Zur Wohnungssuche:

Wenn jemand an einen Auslaender vermieten moechte, dann steht dem nichts im Wege. Chancen darauf sind aber eher gering.

Denk daran, dass du einen Buergen brauchst, ein festes Einkommen nachweisen solltest, sowie einige Monatsraten, Dankesgeld (an den Vermieter) und Vermittlungsgeld (beispielsweise an das Immobilienbuero) im Voraus bezahlen musst. Ich musste da umgerechnet knapp 1500Euro bezahlen, bevor ich ueberhaupt einen Schritt in die Wohnung setzen konnte. Ich lebe aber auch spottbillig -- umgerechnet knapp 300 Euro fuer ungefaehr 16m2. In Grossstaedten und mit Extrawuenschen betreffend der Groesse sollte man mit sehr viel mehr rechnen -- sowohl bei der Miete selbst, als auch bei den Einmalzahlungen.

Die Vermittlungsgespraeche solltest du auf Japanisch fuehren koennen, um deine Chancen ueberhaupt ueber 0 bringen zu koennen. Der Buerge sollte jemand sein, den man ernst nehmen kann (beispielsweise weil er Geld hat oder einen ansehbaren Beruf).

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Zu Moebeln und Gepaeck:

Das Ganze kann man sich natuerlich per Container zuschicken lassen. Da sollte man dann vorab Gebuehren (sicherlich mehrere hundert bis tausend Euro) und Zeit abklaeren. Man sollte aber bedenken, dass man als Berufsanfaenger, aber auch sonst sicherlich mehr als die Haelfte des in Deutschland gewohnten Wohnraums einbuessen wird, weswegen es vielleicht nicht unbedingt empfehlenswert ist, sich schwere Moebel zuschicken zu lassen, die man dann vielleicht gar nicht benutzen kann. Vielleicht tut es da ein moebliertes Zimmer eher. ; )

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Also:

Fang doch erstmal dein Studium an. Wenn sich dann der Master dem Ende zuneigt, machst du einen Auslandsaufenthalt an einer Universitaet in Japan. Dort kannst du dann schonmal deine Fuehler ausstrecken und vor allem auch Wichtiges fuer deine Sprachkenntnisse tun (siehe oben).

Bis 30 kann auch das Working Holiday eine gute Alternative sein, denn kaum ein Arbeitgeber kuemmert sich um ein Visum fuer jemanden, der nicht im Land ist. Ausserdem muss man bei vielen Arbeitgebern meist bereits ein Visum nachweisen, um dann nur noch eine Verlaengerung, bzw. Umschreibung zu beantragen. Das ist fuer alle weniger Stress

Ansonsten koennte man die Touristenvisa fuer so ein Vorhaben nutzen. Da muss man aber intensiv planen, viel Geld haben und dann noch das Glueck haben rechtzeitig jemanden zu finden, der dann im Eilverfahren fuer ein komplett neues Visum buergen wuerde.

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Kommentar von muschmuschiii
11.01.2016, 11:42

Phantastische Antwort! Daumen hoch!!!

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Kommentar von xSh4kerx
11.01.2016, 15:29

Anfangs schon mal danke für die lange Antwort, freut mich, dass sich jemand so viel Mühe gibt.

Das erscheint mir doch immer wieder die Standardfloskel von Animefans zu sein, die nicht so wirken wollen. Wo und wie hast du denn Japan und die Kultur (wie definierst du das ueberhaupt) schon kennengelernt? Doch hoffentlich durch eigene Erfahrungen im Land selbst, oder dann doch nur durch Anime? [...] Ich will dir nichts unterstellen, aber das wirkt doch alles etwas uebereilt.

Ich habe natürlich durch Animes die ganzen Dinge mit Japan gefunden. Aber das ist nicht der Grund, weshalb ich die Kultur gut finde. Nach und nach habe ich mich natürlich auch umgeschaut, wie es dort so abläuft vom Alltag her, wie Wohnungen aussehen, wie die Menschen drauf sind, usw. Natürlich kann ich nicht direkt alles wissen und ohne es selbst gesehen zu haben, ist der Eindruck natürlich nicht so stark. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass mir diese Kultur mehr zusagt, als die Zustände hier in Deutschland, wenn das weiterhin so ausartet.

Wie lernst du denn Japanisch? Doch hoffentlich in einem vernuenftigen Sprachkurs, mit ausgebildeter Lehrkraft und gut durchdachtem Curriculum.

Es ist uebrigens sehr, sehr optimistisch und blauaeugig von dir gedacht, dass du nach bloss etwas mehr als einem Jahr zu brauchbarem Japanisch kommst.

Ich habe, wie gesagt, erst seit 2,5 Jahren Interesse an Japan. Und da ich jetzt immer näher ans Abitur rücke und zudem noch relativ jung angefangen habe, kann ich wohl kaum noch einen Sprachkurs dazwischenquetschen. Damit kann doch niemand direkt anfangen.

Ich lerne seit einigen Monaten über Internetseiten die Schriftzeichen, um zumindest die zwei normalen Schriftsysteme neben Kanji zu können, danach fange ich an, mit einigen Büchern und Audio-CDs die anfänglichen Wörter wie z.B. Begrüßungen, Tageszeiten, allgemein wichtige Wörter und mehr zu lernen. Natürlich bekommt man bei Animes schon mal so das ein oder andere Wort mit.

Wie in meiner Frage zu lesen habe ich mich nach dem Abitur außerdem für ein FSJ entschieden, was bedeutet, dass ich wohl kaum danach ein Jahr Japanisch gelernt habe. Zudem habe ich nie behauptet, dass ich es danach kann, sondern meinte nur, dass ich wohl nach dem FSJ erst überhaupt etwas mit dem Gelernten anfangen kann (z.B. kurze Gespräche, Dialoge, Einkauf, etc.).

Darum habe ich auch extra mehr Informationen angegeben, als normalerweise für die Frage nötig wäre.

Mir ist auch klar, dass man nicht direkt anfangen kann zu arbeiten bzw. direkt so gut Japanisch beherrscht, um im Beruf damit auszukommen. Wahrscheinlich hast du das etwas missverstanden oder es zu sehr darauf bezogen, dass ich Animes genannt habe. Ich habe nämlich auch nicht gefragt, wie man die Sprache am Besten/Schnellsten lernt, sondern wie ein Umzug verläuft und eine Jobsuche aussieht. Daher kennst du wohl kaum meine Lernmethoden oder meine Bereitschaft, die Sprache über ein Jahrzehnt zu lernen.

In Japan wirst du es sehr, sehr viel schwieriger und unangenehmer haben, als in Deutschland, sowie eine Menge deines Lebensstandards einbuessen muessen. Ausserdem wirst du dort (fuer jeden direkt erkennbar) zu den Auslaendern gehoeren, die du hier wahrscheinlich so sehr kritisierst und dementsprechend an viele Hindernisse stossen, [...]

Was den Lebensstandard angeht, ist mir schon bewusst, dass es dort ganz anders zugeht. Ich hätte wohl kaum die Frage gestellt, wenn ich mich nicht vorher ein wenig mit der Kultur und den Lebensbedingungen auseinandergesetzt hätte.

Klar ist man dort als Ausländer im Nachteil, das ist überall so, da man nicht von Grund auf an die Kultur und die Sprache gewöhnt ist. Aber wie man oft hört, sind die Japaner eher freundlich, dafür aber auf den Straßen nicht so leicht ansprechbar. Ob das stimmt oder nicht, muss man ja sowieso selber erfahren. Jedenfalls geht es mir hier in Deutschland nicht NUR um die Probleme, die gerade mit den ganzen Flüchtlingen (bzw. Ausländern) bestehen, sondern auch um diese abscheulichen Verhaltensweisen und gewaltige Respektlosigkeit von Kindern.

Natürlich gibt es in jedem Land andere Probleme, aber ich würde wahrscheinlich eher in Japan leben wollen, sobald ich mich an die Kultur und die Menschen gewöhnt habe, als hier, wenn es so weitergeht.

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Zu den Infos zu Visa, Wohnung und Umzug will ich jetzt nicht noch einen Roman schreiben. Aber in dem Fall kann ich für die vielen Infos nur danken.

Im Großen und Ganzen hätten die letzten vier Abschnitte vollkommen gereicht. Jedenfalls habe ich durch die vielen Kommentare schon mal einige Ideen erhalten, wie ich vorgehen kann und werde mir während des FSJ bzw. danach mal ansehen, wie es weitergeht.

Daher ein großes Dankeschön für die vielen Informationen. Das werde ich gut gebrauchen können, wenn es so weit ist.

MfG xSh4kerx

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Kommentar von Krjhg
14.01.2016, 17:13

"Fleiss (bis man tot ist)"

Das trifft Japanisch lernen auf den Punkt. :o)

Und das Wichtigste: Nie aufhören zu lernen. Ich habs leider gemacht und nach einem Jahr kann ich nun kaum noch Kanji. Japanisch lernst du dein Leben lang und wenn du Glück hast und nach Japan kommst, dann wirds auch mit der Sprache besser. :)

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Ich habe mich von Deutschland aus beworben und habe mit Glück eine Stelle gefunden, noch mehr Glück hatte ich dann, dass ich mein Visum bekommen hab.
Im Endeffekt hast du zwei Möglichkeiten:

1. Du hast einen bachelor oder gleichwertiges, findest einen Arbeitgeber, der dir ein Visum 'sponsored' und kannst natürlich etwas, das in Japan sehr gefragt ist.

2. Du hast einen Beruf gelernt, der in Japan gefragt ist, für den man eher einen Ausländer einsetzt als einen Japaner. Du findest einen Arbeitgeber, der dir ein Visum sponsored. Du hast mindestens zehn Jahre Berufserfahrung in gewähltem Beruf.

Möglichkeit zwei ist die wohl seltener verwendete und schwierige, da dein Antrag für ein Visum sehr genau geprüft wird, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

Für beide Wege benötigst du natürlich Geld, sei es für Übersetzungen, anfängliche Kosten oder sonstiges.

Natürlich gibt es noch Möglichkeit drei, eine Ehe mit einem japanischen Staatsbürger.

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Kommentar von xSh4kerx
11.01.2016, 14:55

Alles klar, danke für die Infos. :)

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Dann solltest du dir nach deinem Abitur noch weiteres Fachwissen aneignen, da du in Japan als Fließbandarbeiter bestimmt nicht glücklich werden würdest.

Wenn du Japanisch, Englisch und Deutsch sehr gut in Wort und Schrift beherrscht, hast du wenigstens den Anfang schon mal gemacht.

Bevor du aber dann ganz ans Auswandern denkst, mach erst mal einen längeren Urlaub in Japan (6-12 Monate). Danach hast du auch hier schon einmal erste Erfahrungen gesammelt, und kannst dann immer noch Entscheiden welchen Weg du dann gehst.

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Kommentar von xSh4kerx
10.01.2016, 22:41

Einen Urlaub in Japan hatte ich auch vor.

Ich denke, die Sprache zu lernen wird nicht das größte Problem für mich, da ich eine gute Aussprache habe und schnell lerne.

Klar, das dauert alles, aber das heißt ja nicht, dass ich mich nicht früh genug dafür interessieren kann. Je länger ich über Kultur und andere Dinge lerne, desto besser ist es doch im Endeffekt für mich. Daher wäre es super, wenn ich schon ungefähr wüsste, wie so ein Umzug aussehen würde und was für Jobaussichten bestehen.

Trotzdem danke schon mal für die Antwort.

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Kommentar von aongeng
10.01.2016, 22:54

Wenn es soweit ist musst du schauen wieviel du mitnehmen willst, und dich dann informieren was zu der Zeit günstiger ist. Container Mieten, Fracht und Zoll bezahlen, oder neu kaufen und ohne alles fliegen.

Am einfachsten für einen Job im Ausland ist es dich bei einer in Deutschland ansässigen Firma zu bewerben die auch in Japan tätig ist. Als Beispiel kannst du hier Fluggesellschaften nehmen, die entsprechend Ausgebildete Fachkräfte dann auch in andere Länder schickt.

Alternativ dann über Stellenangebote im Internet.

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Vielleicht gibt es ja in Japan einen Studiengang, der dich interessiert, der im Idealfall sogar auf Englisch angeboten wird? Ansonsten wäre es natürlich auch eine Möglichkeit in Deutschland ein Studium zu beginnen und ein Auslandssemester in Japan zu machen. Das hat ein Freund von mir vor kurzem gemacht. Das wäre doch auch eine gute Möglichkeit, mal in das Land "hineinzuschnuppern", ob es dir dort gefällt. Es sollte dann auch kein großes Problem darstellen ein Zimmer in einem Studentenwohnheimzu bekommen und falls es dir tatsächlich so gut dort gefällt, wäre es auch eine gute Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, um im Anschluss tatsächlich einen Job dort zu finden.

Vielleicht würde sich alternativ auch ein Praktikum anbieten. Ein Bekannter macht beispielsweise gerade ein Praktikum am Goethe-Institut in Japan. Wie groß deine Chancen als frischer Abiturient da sind, weiß ich allerdings nicht.

Ich weiß nicht, wie so die Work-and-Travel-Möglichkeiten in Japan aussehen, aber an sich ist sowas nach dem Apitur ja auch immer eine tolle Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln und eine Sprache zu lernen.

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Kommentar von xSh4kerx
11.01.2016, 15:00

Wie bei der Antwort auf aongeng's Kommentar schon gesagt, habe ich so oder so einen Urlaub in Japan vor. ^^

Das mit dem Studentenwohnheim und den Kontakten ist auf jeden Fall eine gute Idee, danke dafür.

Bevor ich überhaupt ein Praktikum oder ähnliches in Japan machen würde, müsste ich natürlich erst einmal die Sprache gut genug lernen, daher wären zwischen Abitur und Praktikum sowieso schon einige Jahre.

Jedenfalls werde ich mich mal umschauen, was so für Praktikumsplätze, Studentenplätze und Jobmöglichkeiten bestehen. Danke für die Antwort. :)

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