Frage von gfAktion, 4.467

Wie verläuft das neue Schuljahr besser?

Nach dem Schuljahr ist vor dem Schuljahr: In einigen Bundesländern gehen die Sommerferien gerade erst los, andere packen schon wieder die Büchertasche.

Aber egal, ob Du schon wieder in Schulstimmung bist oder erst noch ein paar Wochen die Sommersonne genießt, jeder Schüler kennt das: Manchmal läuft im Schulalltag alles rund, manchmal will einfach gar nichts klappen.Die Englisch-Vokabeln wollen partout nicht in den Kopf, im Sportbeutel ist das Trinkpäckchen ausgelaufen, vor einer wichtigen Klausur hat der Wecker versagt und die Nachmittage sind so voll mit Hausaufgaben, dass kaum mehr Zeit für Sport und Freunde bleibt. Kurzum: Der Schulalltag ist eine echte Herausforderung.

Damit der Start ins neue Schuljahr glimpflich abläuft, suchen wir Deine Tipps: Wie bewältigst Du die stressige Schulzeit? Was sind Deine Tipps und Tricks, um entspannt und ohne große Zwischenfälle die Zeit bis zum nächsten Zeugnis zu überstehen? Welche Hilfsmittel unterstützen Dich dabei und wie regelst Du Deine School-Life-Balance?

Diese Frage ist Teil der Back-to-School Challenge. Weitere Infos zum Gewinnspiel findest Du hier: https://www.gutefrage.net/10-jahre/back-to-school

Antwort
von Neugierlind, 1.556

Egal ob du in der Hauptschule bist, oder am Gymnasium, du musst etwas tun. Und genau so habe ich durchgestartet. Zuerst habe ich meinen Qualifizierten Hauptschulabschluss ergattert, anschließend meine Mittlere Reife. Diesen Juni durfte ich nun nach 13 Jahren schuften und betteln meine Allgemeine Hochschulreife an einem Technischen Gymnasium annehmen.

Hier meine drei wichtigsten Tipps:

Erstens: Der Lehrer ist dein Freund. Egal auf welcher Schule du bist, wenn du mit einem Lehrer gut auskommst, bekommst du automatisch den guten Schüler Bonus. Das soll nicht heißen, dass du deine Noten hinterher geschmissen bekommst. Ich habe das so in Erfahrung gebracht, dass wenn mir mal ein halber Punkt fehlte, meine Lehrer sich manchmal zur besseren Note verrechnet haben. 

Wie kommt ihr mit euren Lehrern gut klar? Ihr sollt nicht bodenlos Schleimen, keine unnötigen und lachhaften Komplimente geben, wo sich eure Mitschüler sonnst noch was vorstellen. Seid nett zu euren Lehrern, respektiert sie als Mensch und Person, nicht nur als Autoritätsperson. 

Unser Geschichts- und Gemeinschaftskunde Lehrer hatte immer tausende Stapel Blätter, Hefte, Poster, Plakate bei sich. Immer wenn wir ihn am Gang getroffen haben, haben wir ihn beim Tragen geholfen bis ins nächste Klassenzimmer - Hinterlässt einen richtig guten Eindruck!

Auch als wir unsere Lehrer am Gang getroffen haben, nicht so tun als ob ihr anders beschäftigt seit, sondern einfach in die Augen sehen und einen wunderschönen guten Tag wünschen. Das ist am Anfang echt nicht leicht, aber die Lehrer freuen sich auf sowas. Ist auch echt egal was eure Mitschüler darüber sagen, seit nett und spätestens im Gymnasium wird die "pädagogische Note" vielleicht euch von der 5 zur 4 ziehen!

Zweitens: Nicht jeder kann alles bis auf manche Ausnahmetalente. In einer Klasse sind etwa 20 Schüler und jeder kann etwas anderes anders gut. Wie könnt ihr nun all euer Potenzial gemeinsam nutzen? Wir hatten WhatsApp Gruppen für jedes Fach. Deutsch, Mathe, Englisch bis hin zu Französisch neben unserer klassischen WhatsApp Gruppe. 

Wir haben diese Gruppen nicht zum austausch der Lösungen für die aktuellen Hausaufgaben genutzt, sondern wir haben da Lösungswege ausdiskutiert, jeder hat seine Lösung gegeben, jeder hat die Lösung des anderen angesehen und seine Meinung dazu abgegeben. Am ende hat jeder irgendwas gesagt, was eventuell richtig, was eventuell falsch ist und wie man auf das richtige Ergebnis kommt, ohne direkt von der Lösung abzuschreiben. Inwiefern sollte das Hilfreich sein? Ganz einfach! 

Über Probleme denkt man am längsten nach. Du weißt natürlich, du hast ein Problem, oder eben dein Freund und er kommt nicht weiter. Lass ihn grübeln indem du ihm kleine Hinweise gibst, bis er selber aufs Ergebnis kommt. Wenn er selber aufs Ergebnis kommt, durch deine Hilfe beziehungsweise durch dein Tipp, verewigt dein Freund oder deine Freundin deine Methode, dein Lösungsweg eher, wie wenn du ihm oder ihr einfach nur das Ergebnis mit dem Rechenweg zeigst.

Redet viel miteinander, und irgendwann hast du es verstanden! Es ist vielleicht auch Hilfreich, wenn die schlechtesten in einem Fach eine Gruppe oder eine Lerngruppe eher gesagt bilden. Wenn ihr zu viert, oder fünft, auf ein Problem losgeht, löst ihr es mit dieser Methode am ehesten. Irgendeiner weiß wie der nächste Schritt geht, am Ende habt ihr alle zum Ergebnis beigetragen und es ist viel einfacher sich die Schritte zu merken, weil ihr aktiv eben am Geschehen mitgewirkt habt.

Drittens: Motivation. Es fehlt einfach die Motivation. Du willst nicht lernen, du schiebst alles auf den letzten Tag. So ging es uns allen und so wird es euch immer gehen. Daran kannst du nichts ändern. Du willst lieber in der schönen Hitze mit deinen besten Freunden raus an den See oder in den Pool und dich entspannen, vollkommen verständlich. Mein letzter Tipp heißt "Kämpfe!" 

Du weißt was auf dich zukommt, irgendwann hast du eine Klausur oder ein Kurztest. Dann bekommst du dein Halbjahres oder dein Jahreszeugnis. Du willst ja auch gute Noten, deswegen musst du etwas tun! 

Du sollst nicht jeden Tag eine Stunde lernen, aber 20 Minuten reichen vollkommen. Zum Beispiel musste ich mit dem Bus und anschließend mit dem Zug nach Hause, ich war also mindestens eine Stunde am Tag für Hin- und Rückfahrt frei. Kopfhörer rein und Vokabel durchlesen, Mathe Aufschriebe durchlesen, oder sonnst was. Wenn du das jeden Tag machst, brauchst du für die Klausur weniger tun. Fange rechtzeitig an und ziehe es durch. Schule ist nicht einfach, aber nur wenn du die paar Jahre kämpfst, hast du danach bessere Chancen im Jobleben! 

Ihr müsst etwas tun, gute Noten kommen bei den wenigsten von allein. Nur falls ihr euch so verhaltet, wie es eure Lehrer von euch Wünschen, habt ihr am Ende das erreicht wofür ihr so viel getan habt. 

Ich war kein Musterschüler, ich hatte immer durchschnittliche Noten. Nach meinem durchschnittlichen Zeugnis war mir erst klar wie einfach es eigentlich für die nächst bessere Note gewesen wäre. Lasst eure Chancen nicht ungenutzt.

Abschließend wünsche ich euch noch alles gute! Wie gesagt, nutzt eure Chancen, auch wenn die Motivation fehlt, die Zeit in der Schule ist und bleibt die schönste Zeit, die ihr im Leben habt! Anstatt euch mit euren Klassenkameraden zu bekriegen, bildet eine große Gemeinschaft wo ihr euch alle gegenseitig helft. 

Kommentar von Reeper14 ,

Erstmal Respekt für deinen Schulweg :o schaffen nicht viele.,. und sonst stimme ich dir voll und ganz zu 

Kommentar von Neugierlind ,

Danke. Es war nicht leicht, muss ich ehrlich zugeben, aber wenn man kämpft und ein Ziel vor Augen hat, dann schaft man es auch als Hauptschüler zum Gymnasiasten. 

Kommentar von DieChemikerin ,

"Der Lehrer ist dein Freund. Egal auf welcher Schule du bist, wenn du mit einem Lehrer gut auskommst, bekommst du automatisch den guten Schüler Bonus. Das soll nicht heißen, dass du deine Noten hinterher geschmissen bekommst. Ich habe das so in Erfahrung gebracht, dass wenn mir mal ein halber Punkt fehlte, meine Lehrer sich manchmal zur besseren Note verrechnet haben."

Das ist wahr! Allerdings wird das bei mir sofort als Schleimen interpretiert (ich bin an einem Gymnasium mit hohem Anspruch)...ich komme einfach gut mit denen aus und die denken ich Kriege die guten Noten deshalb in den Allerwertesten geschoben. Erstmal strenge ich mich für meine Noten an und zweitens bin ich nur im guten Mittelfeld...traurig, dass nicht mal Gymnasiasten zwischen gutem Verhältnis und Schleimerei unterscheiden können :(

Kommentar von Neugierlind ,

Sollen die Leute denken und sagen was sie wollen. Im Endeffekt siehst du die meisten nur bis zu deinem Abschluss. Danach vergisst du deren Namen und deren Gesichter. Was du aber auf ewig hast ist dein Abschlusszeugnis. 

Deine Freunde kennen dich und wissen das du nicht schleimst. Wir haben es sogar ins persönliche gebracht und unseren Lehrern Komplimente gemacht und nach einer Zeit hat jeder mitgezogen. Die Lehrer kamen immer mit einem Lächeln und einem "guuuuuten Moooorgen :) " ins Klassenzimmer, das Klima war sehr angenehm, weil die Lehrer immer gut drauf waren. Manche Lehrer haben sogar über ihre eigenen Klassen gelästert, wie unhöflich die seien und wie Mustergültig wir sind. 

Ich hatte einfach eine tolle Klassengemeinschaft..

Kommentar von DieChemikerin ,

Diese Gemeinschaft hatte ich nie. Die habe ich nur in meinem Französischkurs. Da ist es nämlich genau so wie du beschreibt! Da sind wir eine tolle Truppe. Sonst hatte ich sowas nie. Ich war außerdem noch in der Außenseiter Rolle...

Aber hey, nach der Uni beginne ich ein neues Leben. Meine Freunde wissen das, das stimmt. Bis auf eine, die auch der Meinung ist, ich wüede schleimen...

Kommentar von JanfoxDE ,

Hmm komme von dem Schulweg der 1-4 Sonderschule, 5-8 1/3 Hauptschule und 2/3 Realschule und muss sagen, je höher man kommt desto mehr Blödsinn muss man sich ergehen lassen. Desto mehr feindlich sind die Menschen, höheres Mobbingpotenzial, die Menschen sind auf Macht konzentriert. (Und das sind die Leute, die denken je höher sie kommen desto einen besseren Beruf werden sie bekommen und so weiter) 

Mir reicht es und werde versuchen so früh wie möglich die Schule abzubrechen, da sie meiner Meinung nach unnötig, für Machtspiele und für meinen Traumberuf den ich auf jeden Fall hinbekommen, zur Not auch als Freelancer, brauche ich keinen Schulabschluss, der widerspiegelt das ich NOTE XY habe, obwohl das nur auswendig lernen und dann vergessen ist. Nicht mit mir.

Kommentar von Manu844 ,

Bin grade in der 3. Klasse Gymnasium. Bei mir denke ich, je höher, desto vernünftiger... In der Grundschule (Volksschule) waren nur Deppen...(fast) Einer hat dem anderem mal das Bein gebrochen, weil er wütend war, und hat sich nacher auf der Toilette versteckt... Eine hat immer den Lehrer beschimpft... naja egal, jedenfalls ist jetzt alles besser

LG Manu

Antwort
von SeifenkistenBOB, 411

Ein ultimativer Ratgeber mit Erfolgsgarantie ist dies nicht. Um alle Eventualitäten abzudecken ohne den Rahmen zu sprengen, sind die Personen, ihre Tagesabläufe, ihr Lernverhalten und Strategien zu individuell.
Dies sind Tipps, die ich basierend auf meinen persönlichen Erfahrungen und Problemfeldern geben kann:

  • Hören (anstatt nochmal lesen):
    Klausurrelevante Lektüren werden gerne, obwohl sie schon gemeinsam im Unterricht gelesen wurden, zur Vorbereitung noch ein zweites Mal gelesen. Dabei bieten in den meisten Fällen ein paar freundliche YouTube-User das ungekürzte Hörbuch auf ihrem Kanal an. Das eignet sich vor allem für unterwegs. Aber auch gleichzeitig das Buch lesen und es hören ist sinnvoll und bietet sich vor allem bei fremdsprachigen Lektüren an. Man schläft nicht so schnell ein und verbessert das Hörverständnis für die Fremdsprache.

  • "Neue Medien" nutzen: z.B. Erklärvideos:
    Die gibt es im Internet nun schon im großen Umfang zu finden, die meisten davon sogar kostenlos. TheSimpleClub und MrWissen2go leisten da beispielsweise einen fantastischen Job.
    Ins Buch schauen muss man trotzdem, aber es ist ein sehr guter Weg, sich einen Überblick über Themen zu verschaffen oder in ein neues Thema einzusteigen.

  • Vokabeln lernen mit einem digitalen Karteikasten:
    Eine Tortour war es, die langen Vokabellisten aus dem Buch oder dem Vokabelheft durchzupauken. Und zwei Tage später war die Hälfte schon wieder vergessen. Viel erfolgreicher habe ich die Vokabeln mit Karteikastensystemen wie Phase-6 (kostenpflichtige Desktopanwendung) und später dann mit Vokabel.org (kostenloser Webdienst) gelernt. Wenn man halbwegs flott auf der Tastatur ist, hat man die Vokabeln auch in ein paar Minuten abgetippt.
    Vorteil hierbei ist u.a., dass man jedes Mal das Wort auch schreiben muss und es nicht nur im Kopf aufsagt.

  • Als ruhiger Schüler:
    Mündliche Mitarbeit gehört nicht zu jedermanns Stärken. Wenn man sich jedoch gar nicht meldet, zieht das die Gesamtnote u.U. heftig hinunter. "Keine Beteiligung" ist eine schlechte Verhandlungsbasis. Die Fragen, auf die ein "Da können sich jetzt aber alle melden!" sind immer furchtbar blöd und motivieren glaube ich keinen ruhigen Schüler zum Sprechen.

    Durch das Antworten auf unkompliziertere Fragen ohne weitschweifenden Erklärungsbedarf, gewöhnt man sich zunächst daran, im Unterricht zum Lehrer bzw. zur Klasse zu sprechen und baut mögliche Hemmungen ab.
    In Fächern, bei denen häufig Übungen in Einzel- oder Gruppenarbeit angeordnet werden, kann man den Lehrer meistens auch direkt Fragen stellen, wenn er durch den Klassenraum schlendert. So merkt er, dass man auch ohne mündliche Beiträge am Unterricht teilnimmt.

  • Das Ziel vor Augen haben:
    Die Zukunftsplanung sollte bei der Freizeitgestaltung auch nicht zu knapp berücksichtigt werden. Ein klares Ziel kann bei der Motivation ungemein helfen.

  • Lernzettel schreiben und nicht wegwerfen:
    Lernzettel für Klausuren haben mir meistens sehr geholfen. Am besten fertigt man diese schon beim Lernen an, also einige Tage vor der Klausur und nicht am letzten Tag. Es am letzten Tag noch zu machen, ist aber nicht völlig sinnlos, da man so das angeeignete Wissen nochmal strukturiert bündeln muss. Nicht abtippen, sondern lieber handschriftlich, da es das gleiche Medium ist, wie in der Klausur und man läuft nicht Gefahr, sich mit Nebensächlichkeiten im Textverarbeitungsprogramm zu beschäftigen.

    Die Lernzettel sollten nach der Klausur auch nicht weggeworfen werden. Vor allem dann nicht, wenn es sich um ein Prüfungsfach handelt.

  • Zeit nicht verschwenden, früh aufstehen aber genug schlafen:
    Nach einem öden Schulvormittag, gefolgt von einem anstrengenden Hausaufgabennachmittag, sollten keine Freizeitbeschäftigungen gewählt werden, die leicht zu Frustration führen können. Macht etwas, das glücklich macht und für Entspannung sorgt.

    Auch am Wochenende einen Wecker stellen, so dass man ausreichend schläft aber nicht verschläft! Für mich war es immer sehr frustrierend, wenn ich um 12:30 Uhr aufgewacht bin und gefühlt der halbe Tag schon vergangen war. Entsprechend war dann die Motivation auch im Keller.

  • Immer höflich zu den Lehrern sein:
    Es ist grundsätzlich keine gute Idee, sich mit einem Lehrer "anzulegen". Selbst wenn man die Kompetenzen dieses Lehrers anzweifelt, sollte man ihm das nicht zeigen/sagen. Er/Sie ist schließlich die Person, die über die Note(n) bestimmt. Das bedeutet nicht, dass man zu allem Ja und Amen sagen muss, aber eben sachlich bleiben und ohne Provokation.

    Für alle anderen Lehrer empfiehlt es sich dann, z.B. ihnen die Tür aufzuhalten und ihn bei Begegnung freundlich zu grüßen.

    Je nach Lehrer kann es bei Meinungsfragen hilfreich sein, die "eigene Meinung" zu vertreten, die der Lehrer hören möchte, anstatt der tatsächlichen eigenen Meinung.

  • Pünktlichkeit:
    Vorausgesetzt, man hat ein Problem damit: Beeilen aber nicht hetzen, egal wie viel Zeit man noch hat.
    Die Erkenntnis, noch mehr als genug Zeit zu haben, hat mich häufig in einen Modus der elenden Langsamkeit und Gemütlichkeit versetzt, dank dem ich dann, trotz bester Voraussetzungen, mal wieder zu spät gekommen bin. Sich hetzen oder übermäßig stressen, ist auch keine Dauerlösung, da die Chancen, etwas zu vergessen, etwas auf dem Weg zu verlieren oder auf die Nase zu fliegen dabei extrem hoch sind.

  • Pausen mit Bewegung:
    So gesund es auch sein mag, alle 10 Minuten mal aufzustehen und etwas zu trinken, der Konzentration und dem zügigen Arbeiten trägt diese Technik jedenfalls nicht bei! Sinnvoller finde ich, eine Pause zu machen sobald die Konzentration nachlässt oder man an einer Stelle nicht weiterkommt. Dazu noch die Fenster öffnen und durchlüften, sicher! Aber mal 10 Minuten rausgehen und durch die Gegend laufen/rennen, hat mir deutlich besser getan und ist keine Zeitverschwendung.

  • Gönn' dir einen gemütlichen Schreibtischstuhl:
    Dieser sollte für eine gesunde, gerade Körperhaltung sorgen, aber auch Entspannungshaltungen zulassen. Unter Umständen verbringt man den halben Tag sitzend am heimischen Schreibtisch. Der Preis zahlt sich aus, sobald man ruhig am Tisch sitzen kann und sich ohne Rückenschmerzen schlafen legen kann.

LG der Bob

Antwort
von Piadora, 520

Ich bin zwar schon aus der Schule, aber ich habe auch einige "Tricks", die mir immer geholfen haben.

1. Vokabeln lernen:

Ca. 10 Vokabeln nehmen, laut (wichtig) vorlesen bzw. vor sich hinsagen und währenddessen im Zimmer umher laufen. Solange machen, bis man sie auswendig kann. Es ist bewiesen, dass Bewegung während des Lernens das Gelernte mehr verinnerlicht.

Dann die nächsten 10 Vokabeln, wie oben geschrieben lernen - und dann alle 20 zusammen 2x durchgehen, bis sie sitzen.

Variante 2 in Abweichung von Variante 1: Laut vorlesen und währenddessen (im Sitzen) immer nach vorn und hinten bewegen (schaukeln), anstelle des Umherlaufens.

Während des Vorsichhinsagens der Vokabeln sich die Vokabeln auch geschrieben vorstellen und sich die Anfangsbuchstaben in der richtigen Reihenfolge merken (klappt nach dem dritten Mal schon sehr gut). Anhand der Anfangsbuchstaben kann man sich selbst zur nächsten Vokabel "hinleiten", wenn man dann kurz einen Aufreger-Aussetzer hat.

2. Für eine Arbeit/Prüfung lernen:

Wichtigstes: Der Stoff, den man im Kopf behalten will, muss "einmal durch den Arm". Und zwar handgeschrieben, mit Füller oder Kuli. Computer oder Handy zählt nicht, man kann es nicht so verinnerlichen wie mit der Bewegung, die man beim Schreiben mit der Hand macht.

Zuerst die wichtigsten Passagen/Formeln etc. auf ein großes Blatt A4-Papier quetschen (falls es viel ist). Dann das Ganze "zusammendampfen" - dafür nochmal alles abschreiben, aber versuchen, jetzt nur die Hälfte des Papiers zu verwenden (A5). Dafür kleiner schreiben und mit Abkürzungen arbeiten und Bindewörter weglassen etc. Auch wieder mit Hand schreiben.

Dann ein 3. Mal abschreiben, nun versuchen, alles auf A6, also eine viertelste A4-Seite zu bekommen. Kann nun auch mit Bleistift sein, weil man da dünner schreiben kann. Man muss dann schon sehr klein schreiben, schreibt wirklich nur noch in Abkürzungen und sehr eng ... und merkt langsam, dass man schon weiß, was als nächstes kommt, weil man so sehr gut lernen kann. Die einzelnen Abschnitte/Themen mit dünnen Strichen voneinander abgrenzen (man sieht dann plötzlich eine Art Gebilde vor sich).

Diesen Zettel vor dem Schlafengehen nochmal durchlesen - und jetzt unter das Kopfkissen tun! Ist ein Tipp meiner Mama gewesen und hat immer sehr gut funktioniert!

Am nächsten Morgen - Zettel nicht vergessen, unterm Kopfkissen vorzuholen - nochmal in Ruhe alles durchlesen ... und dann beruhigt zur Schule gehen. Durch diese gute Vorarbeit ist man wirklich für einen Großteil der Arbeit gerüstet, ist entspannt, erinnert sich gut (plötzlich fällt einem ein, wo auf dem Zettel die Antwort stand, man sieht die Wörter richtig vor seinem geistigen Auge) und besteht die Klausur auf jeden Fall!

Allen Schülern alles Gute fürs neue Schuljahr!

Antwort
von MiZzImpossible, 279

Diese Frage stelle ich mir auch des Öfteren...wie komme ich wieder in den Schulalltag hinein?

Für mich persönlich ist es schwer von den strukturlosen Sommerferien wieder in einen strukturieren Tagesablauf zu rutschen und deshalb stimme ich mich einfach schon vor dem Schulbeginn wieder ein. Ich schaue das ich meine Tasche schon am Vorabend fertig gepackt habe, den Stundenplan mehrfach kopiert habe, meine ganzen Wecker gestellt habe, meine Hefte sortiert habe und was man sonst noch so tun kann damit ich, bekannte ZuSpätKommerin und Materialvergesserin ausnahmsweise mal alles in bester Ordnung habe!

Der Anfang verläuft dann meistens ganz gut weil ich mich da noch an meinen strukturierten Ablauf halte doch mit der Zeit schleichen sich meine alten Muster des Vergessens und Verschlafen wieder ein. Dagegen habe ich persönlich wirklich schwer zu kämpfen und versuche so einfach mein best mögliches zu geben. Was mir persönlich sehr hilft sind:

- Farbige Notizblöcke, Zettelchen und was auch immer damit ich mir ALLES aufschreiben kann.

-Immer am Vorabend alles einzupacken um am Morgen Stress zu vermeiden.

-Hausaufgaben und wichtige Dinge nicht nach hinten schieben auch wenn das meistens viel einfacher geht!

-Und so komisch es auch kling einfach mal dem Lehrer zu gehorchen und zu Vertrauen. Das ganze Schuljahr läuft einfach viel entspannter ab wenn man sich nicht ständig mit dem Lehrer anlegt und es kann sich am Ende sogar positiv auf die Noten auswirken.

Was  natürlich auch hilft sind allgemein möglichst stressigen Situationen aus dem Weg zu gehen und sich nicht extra noch in Zankereien oder Sonstiges einmischen. So kann man sich nämlich viel besser aufs Lernen konzentrieren.

Bevor ich es vergesse. Was mich persönlich motiviert sind immer kleine Belohnungen und Lernpausen! Das heisst wenn ich Lernen muss nehm ich mir zum Beispiel vor eine Stunde konzentriert zu lernen und dafür die nächste habe Stunde etwas zu machen was mir gefällt. Es ist zwar dann so das man länger dran ist aber wenn sich das Hirn immer wieder kurz entspannen kann, kann es sich dafür nachher wieder umso besser konzentrieren und sind wir mal ehrlich es hört sich doch viel besser an nur eine Stunde zu lernen und dann zum Beispiel etwas zu essen oder die Lieblingssendung zu schauen anstatt 3 Stunden ununterbrochen zu lernen! =D


Und nun wünsche ich euch allen einen angenehmen Schul/Arbeitsstart oder schöne und erholsame Ferien,

Eure MiZz =)

Antwort
von DrEGZo, 672

Klar, wenn die Ferien enden und die Schule wieder losgeht, endet die Freizeit und man denkt sofort an Stress und harte Arbeit.

In der Schule ist Arbeit nötig - das ist einfach so, und lässt sich nicht umgehen. Arbeit passt zur Schule wie die Faust auf's Auge, könnte man sagen...

ABER

Den alltäglichen Schulstress kann man umgehen! Man braucht nur eine Sache hierfür: O r g a n i s a t i o n. Man hat in den Ferien solo viel Zeit, dass man locker eine Woche für die Vorbereitung auf die Schule opfern kann - und das Ergebnis lässt sich sehen!

Als Beispiel kann ich Lösungen für ein paar Probleme geben, die ich selbst früher hatte.

Als allererstes die Ordnung im Schulranzen. Für die Schule braucht man allerhand Werkzeuge. Man sollte stets prüfen, ob man jeden der folgenden Gegenstände funktionstüchtig dabei hat: Füller, Bleistift(e), Radiergummi, Spitzer, Lineal (15 cm reichen idR), Schere, Leim, Klebeband, Filz- oder Buntstifte, Zirkel, Taschenrechner (ggf. GTR), Geodreieck.

Diese Gegenstände gehören zur Grundausstattung eines Schulranzens. Sollte einer von ihnen nicht mehr funktionstüchtig sein, sollte man ihn auf jeden Fall noch vor Schulbeginn ersetzen (das vermeidet Stress, wenn man etwas braucht, es aber nicht funktioniert ;-) ).

Folgende Gegenstände sind ebenfalls sehr praktisch; folglich würde ich empfehlen, diese ebenfalls mitzuführen: Locher, Tacker, Textmarker, schwarzer Edding.

Nun hat man all diese Gegenstände - was könnte jetzt noch schief laufen? Ganz einfach, wenn man sie wahllos in den Ranzen stopft. So sucht man immer ewig nach Dingen, und findet sie erst nach langem Suchen - das bedeutet Stress. Wichtig ist also, dass ALLES IM RANZEN EINEN FESTEN PLATZ HAT! Ich empfehle dafür zwei Federmappen, sowie ein separates Fach im Ranzen für die Gegenstände, die zu groß sind für die Federmappe bzw. für die kein Platz mehr war.

Nun zur Hefterordnung. Die Lehrer erinnern einen immer wieder, doch mal den Hefter richtig zu führen. Das ist tatsächlich garnicht so umständlich, wie man meinen würde! Ich empfehle Hefter aus Colorspan-Karton (kein Manila-Karton!), da diese recht stabil sind und sogar mehrere Schuljahre gut überstehen können.

Hefter werden oft in sehr vielen verschiedenen Farben angeboten. Das sollte man ausnutzen! Wenn man nur eine Farbe benutzt, sucht man immer nach einer Nadel im Heuhaufen, wenn einen bestimmten Hefter braucht. Mit unterschiedlichen Farben findet man sehr schnell, wonach man sucht.

Jeder Hefter sollte am ersten Schultag nicht noch leer sein! Es kostet nicht viel Kraft, sich im Internet ein paar schöne Bilder zu einem Fach zu suchen und ein schlichtes Deckblatt zu erstellen. Ich drucke die Deckblätter auf Fotokarton; da sieht es besonders ansprechend aus, da die Farben viel kräftiger sind. 

Manche Lehrer fordern in ihren Fächern eine Heftertrennung (z.B. in Theorie- und Übungsteil). Es geht sehr schnell, zwei beschriftete Trennblätter einzuheften.

Jeder kennt das Problem - ein Tafelbild muss abgeschrieben werden, man will sich die Mühe sparen, das Blatt aus dem Block zu reißen und schreibt deshalb im Block - das Blatt erreicht den Hefter nie. Warum heftet man nicht einfach noch vor Schulbeginn 10-20 leere Blätter ein? Damit ist erst einmal vorgesorgt, und es geht auch ganz schnell!

Viele kennen sicherlich den Lehrerspruch: "Überschriften sollen groß, farbig, lesbar und unterstrichen sein!". Ich persönlich schreibe eine Überschrift immer mit Filzstift - der hebt sich gut von der Füllertinte ab. Außerdem wähle ich beim Filzstift immer die Farbe aus, die auch der Hefter selbst hat - einfach, damit es geordneter wirkt ^^.

Oft wollen die Lehrer auch, dass man das Datum neben der Überschrift notiert. Dann geht wieder ein Raunen durch die Klasse: "Pssst! Hey! Welchen haben wir heute nochmal?". Hierfür empfehle ich eine digitale Armbanduhr, die auch gleich das Datum anzeigt. Damit seid ihr den anderen einen Schritt voraus ;-).

Als letztes möchte ich noch auf generellen Stress eingehen; außerhalb des Unterrichts. Schule beginnt zeitig, man muss also früh aufstehen und sich beeilen, nicht zu spät zu kommen - da kann schon einmal Hektik entstehen. Um dem Abhilfe zu leisten, sollte man sich (das muss nicht unbedingt schriftlich sein) einen Zeitplan erstellen. Einen Zeitplan, der vom Aufstehen bis Schulbeginn alles genauestens regelt. 

Wann klingelt der Wecker? Wann stehe ich auf? Wann frühstücke ich? Wann putze ich Zähne? Wann ziehe ich mich an? Wann verlasse ich das Haus?

Wichtig an diesem Zeitplan sind: PUFFER! Es kann immer mal etwas schieflaufen, und damit man nicht durch Zeitdruck gestresst wird, sollte man immer genug Zeit einplanen (z.B. könnte man mal den Bus verpassen?). Mein Zeitplan sieht vor, dass ich bereit 30 Minuten vor Beginn in der Schule bin. Damit komme ich eigentlich nie zu spät - auch nicht, wenn etwas unerwartetes passiert.

Mit diesen Tipps könnt ihr die Schule einigermaßen stressfrei überstehen - und ihr müsst nur ein wenig Zeit in dieser letzten Woche investieren ^^.

LG

Antwort
von WolkenWandlerin, 106

Hey :)

Klar, um Stress vor, in und nach Arbeiten und Klausuren zu vermeiden, sollte man lernen. Aber wie lernt man am besten?

Bei mir beginnt alles bei der Hefterführung.

- Ich habe für die verschiedenen Fächer unterschiedliche Farben, was beim Suchen und Erinnern unterstützt.
- Die einzelnen Themengebiete nummeriere ich oft durch und gestalte Unterpunkte. Dadurch kann ich schneller Zusammenhänge herstellen und ein evtl. falsch abgeheftetes Blatt schneller finden.
- Außerdem gestalte ich die Überschriften bunt und die zusammenhängenden Themen in ähnlichen Farben. Hierbei arbeite ich eig. immer mit Filzern, weil die einfach farbkräftiger sind.
- Beim Schreiben gebe ich mir Mühe, sauber zu schreiben. Auch Abstände einzuhalten und Absätze zu gestalten ist besonders für die Übersicht wichtig. Und nicht vergessen - Das Lineal ist euer Freund!! :)

Wenn ich jetzt den Hefter aufschlage, begrüßen mich saubere, geordnete Blätter und Themen. Ich finde schneller Dinge und bin eher motiviert zu lernen, wenn mein Hefter schön aussieht, als wenn ich vom vielen Buchstaben-Entziffern und suchen Kopfschmerzen bekomme.

- Beim Lernen an sich mache ich mir außerdem immer vorher Gedanken, was genau ich lernen muss und wie ich das am besten anpacke. Entwerft euch dazu einfach einen groben Plan zur Übersicht.
Danach helfen mir immer Karteikarten oder hangeschriebene Lernblätter mit dem wichtigsten zum Thema...

Natürlich sollte man sich auch gut auf den Unterricht vorbereiten.Was gehört eig. alles in einen vorbereiteten Schulranzen?

- Schreibblöcke: habt immer einen Block mit kariertem und einen mit liniertem Papier dabei! Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es irgendwann halt echt peinlich wird, wenn man immer und immer wieder nach einem Blatt fragen muss... Das gleiche gilt übrigens auch für Füllerpatronen.
- Allgemeines: ein Füller (alternativ auch Kugelschreiber oder Fineliner), Bleistift, Geodreieck (ersetzt bei mir das Lineal), Radiergummi, Farbstifte, Taschenrechner (ab der 7. Klasse), Zirkel, ...

Planung und Organisation:
Ich bin ein fürchterlich verplanter Mensch und oft zu spät. Was mir aber ein wenig hilft, den Schulallteg zu meistern:

- Macht euch klar, wie euer Schulmorgen aussehen soll. Erstellt euch (nicht umbedingt schriftl.) einen Plan der festlegt wann ihr aufsteht, frühstückt, Zähneputzt und das Haus verlasst. Achtet darauf, dass ihr genug Zeit für alles habt und nicht z.B. das Frühstück ausfallen lassen müsst, weil ihr 7min. zu spät aufgestanden seit.
- Plant den Nachmittag! wie lange wollt ihr Lernen, wie lange Hausaufgaben machen? Macht alles fertig, bevor ihr euch mit Freunden trefft oder euer Buch weiterlest etc.! Abends ist meistens dann die Konzentration nicht mehr ausreichend...
- Habt einen übersichtlichen Stundenplan! Markiert euch die einzelnen Fächer farbig und schreibt die Fachraum-nummern dazu! Bewahrt eine winzige kopie davon in eurer Handyhülle o.Ä. auf, das habt ihr ja sowieso immer dabei :)

Sonstiges, was man sich zu Herzen nehmen sollte:
- Trinkt viel (Wasser natürlich! :P )!!! Das verdünnt das Blut und sorgt so dafür, dass mehr Sauerstoff ins Gehirn gelangt... es hilft also zum Denken, Konzentrieren und meistens gegen Kopfschmerzen und lockert manchmal auch kurz auf.
- Wenn ihr merkt, dass ihr verspannt seit oder Kopfschmerzen bekommt, dann massiert euch selbst kurz den Schädelansatz. Das wirkt manchmal Wunder und ist auch in einer Klausur o.Ä. gut anwendbar!
- die Schultasche ist zu schwer? Besorgt euch, wenn möglich, ein Schulfach! Die geringe zu zahlende Miete wird von den ausbleibenden Rückenschmerzen allemal aufgewogen! Außerdem vergesst ihr nicht mehr so leicht die Schulbücher zu Hause ;)
- Esst morgens was! Das liefert euch die erste wichtige Energie des Tages. Und achtet bei eurem Schulbrot auch darauf, vllt. mal einen Apfel anstelle des Schokoriegels zu Essen.
- Genug Schlaf ist das A und O! Geht Abends nicht zuuu spät ins Bett und versucht, am Wochenende ungefähr euren Zeitrythmus beizubehalten. So habt ihr mehr vom Tag und euer Körper hat mit dem frühen Aufstehen weniger Probleme.
- Freundet euch mit den Busfahrern an! Die halten morgens eher nochmal für euch an, wenn ihr immer freundlich guten morgen sagt und auch mal lächelt! :D

Das waren die Grundtipps, die ich selbst gerne anwende.
Wenn ich euch helfen konnte, freue ich mich über jedes Feedback von euch!

Liebe Grüße und einen guten Schulstart euch allen!

Eure WW :)

Antwort
von zJonaPlayz, 29

Egal ob du in der Hauptschule bist, oder am Gymnasium, du musst
etwas tun. Und genau so habe ich durchgestartet. Zuerst habe ich meinen
Qualifizierten Hauptschulabschluss ergattert, anschließend meine
Mittlere Reife. Diesen Juni durfte ich nun nach 13 Jahren schuften und
betteln meine Allgemeine Hochschulreife an einem Technischen Gymnasium
annehmen.

Hier meine drei wichtigsten Tipps:

Erstens: Der
Lehrer ist dein Freund. Egal auf welcher Schule du bist, wenn du mit
einem Lehrer gut auskommst, bekommst du automatisch den guten Schüler
Bonus. Das soll nicht heißen, dass du deine Noten hinterher geschmissen
bekommst. Ich habe das so in Erfahrung gebracht, dass wenn mir mal ein
halber Punkt fehlte, meine Lehrer sich manchmal zur besseren Note
verrechnet haben. 

Wie kommt ihr mit euren Lehrern gut klar? Ihr
sollt nicht bodenlos Schleimen, keine unnötigen und lachhaften
Komplimente geben, wo sich eure Mitschüler sonnst noch was vorstellen.
Seid nett zu euren Lehrern, respektiert sie als Mensch und Person, nicht
nur als Autoritätsperson. 

Unser Geschichts- und Gemeinschaftskunde Lehrer hatte immer tausende
Stapel Blätter, Hefte, Poster, Plakate bei sich. Immer wenn wir ihn am
Gang getroffen haben, haben wir ihn beim Tragen geholfen bis ins nächste
Klassenzimmer - Hinterlässt einen richtig guten Eindruck!

Auch als wir unsere Lehrer am Gang getroffen haben, nicht so tun als ob ihr anders beschäftigt seit, sondern einfach in die Augen sehen und einen wunderschönen guten Tag wünschen.
Das ist am Anfang echt nicht leicht, aber die Lehrer freuen sich auf
sowas. Ist auch echt egal was eure Mitschüler darüber sagen, seit nett
und spätestens im Gymnasium wird die "pädagogische Note" vielleicht euch
von der 5 zur 4 ziehen!

Zweitens: Nicht jeder kann alles
bis auf manche Ausnahmetalente. In einer Klasse sind etwa 20 Schüler und
jeder kann etwas anderes anders gut. Wie könnt ihr nun all euer
Potenzial gemeinsam nutzen? Wir hatten WhatsApp Gruppen für jedes Fach. Deutsch, Mathe, Englisch bis hin zu Französisch neben unserer klassischen WhatsApp Gruppe. 

Wir haben diese Gruppen nicht zum austausch der Lösungen für die
aktuellen Hausaufgaben genutzt, sondern wir haben da Lösungswege
ausdiskutiert, jeder hat seine Lösung gegeben, jeder hat die Lösung des
anderen angesehen und seine Meinung dazu abgegeben. Am ende hat jeder
irgendwas gesagt, was eventuell richtig, was eventuell falsch ist und
wie man auf das richtige Ergebnis kommt, ohne direkt von der Lösung
abzuschreiben. Inwiefern sollte das Hilfreich sein? Ganz einfach! 

Über Probleme denkt man am längsten nach. Du weißt natürlich, du hast
ein Problem, oder eben dein Freund und er kommt nicht weiter. Lass ihn
grübeln indem du ihm kleine Hinweise gibst, bis er selber aufs Ergebnis
kommt. Wenn er selber aufs Ergebnis kommt, durch deine
Hilfe beziehungsweise durch dein Tipp, verewigt dein Freund oder deine
Freundin deine Methode, dein Lösungsweg eher, wie wenn du ihm oder ihr
einfach nur das Ergebnis mit dem Rechenweg zeigst.

Redet viel miteinander, und irgendwann hast du es verstanden! Es ist
vielleicht auch Hilfreich, wenn die schlechtesten in einem Fach eine
Gruppe oder eine Lerngruppe eher gesagt bilden. Wenn ihr zu viert, oder
fünft, auf ein Problem losgeht, löst ihr es mit dieser Methode am
ehesten. Irgendeiner weiß wie der nächste Schritt geht, am Ende habt ihr
alle zum Ergebnis beigetragen und es ist viel einfacher sich die
Schritte zu merken, weil ihr aktiv eben am Geschehen mitgewirkt habt.

Drittens: Motivation.
Es fehlt einfach die Motivation. Du willst nicht lernen, du schiebst
alles auf den letzten Tag. So ging es uns allen und so wird es euch
immer gehen. Daran kannst du nichts ändern. Du willst lieber in der
schönen Hitze mit deinen besten Freunden raus an den See oder in den
Pool und dich entspannen, vollkommen verständlich. Mein letzter Tipp
heißt "Kämpfe!" 

Du weißt was auf dich zukommt, irgendwann hast du eine Klausur oder
ein Kurztest. Dann bekommst du dein Halbjahres oder dein Jahreszeugnis.
Du willst ja auch gute Noten, deswegen musst du etwas tun! 

Du
sollst nicht jeden Tag eine Stunde lernen, aber 20 Minuten reichen
vollkommen. Zum Beispiel musste ich mit dem Bus und anschließend mit dem
Zug nach Hause, ich war also mindestens eine Stunde am Tag für Hin- und
Rückfahrt frei. Kopfhörer rein und Vokabel durchlesen, Mathe
Aufschriebe durchlesen, oder sonnst was. Wenn du das jeden Tag machst,
brauchst du für die Klausur weniger tun. Fange rechtzeitig an und ziehe
es durch. Schule ist nicht einfach, aber nur wenn du die paar Jahre
kämpfst, hast du danach bessere Chancen im Jobleben! 

Ihr müsst
etwas tun, gute Noten kommen bei den wenigsten von allein. Nur falls ihr
euch so verhaltet, wie es eure Lehrer von euch Wünschen, habt ihr am
Ende das erreicht wofür ihr so viel getan habt. 

Ich war kein
Musterschüler, ich hatte immer durchschnittliche Noten. Nach meinem
durchschnittlichen Zeugnis war mir erst klar wie einfach es eigentlich
für die nächst bessere Note gewesen wäre. Lasst eure Chancen nicht
ungenutzt.

Abschließend wünsche ich euch noch alles gute!
Wie gesagt, nutzt eure Chancen, auch wenn die Motivation fehlt, die Zeit
in der Schule ist und bleibt die schönste Zeit, die ihr im Leben habt!
Anstatt euch mit euren Klassenkameraden zu bekriegen, bildet eine große
Gemeinschaft wo ihr euch alle gegenseitig helft. 

 

 

Antwort
von WolkenWandlerin, 82

Hey :)

Klar, um Stress vor, in und nach Arbeiten und Klausuren zu vermeiden, sollte man lernen. Aber wie lernt man am besten?

Bei mir beginnt alles bei der Hefterführung.

- Ich habe für die verschiedenen Fächer unterschiedliche Farben, was beim Suchen und Erinnern unterstützt.
- Die einzelnen Themengebiete nummeriere ich oft durch und gestalte Unterpunkte. Dadurch kann ich schneller Zusammenhänge herstellen und ein evtl. falsch abgeheftetes Blatt schneller finden.
- Außerdem gestalte ich die Überschriften bunt und die zusammenhängenden Themen in ähnlichen Farben. Hierbei arbeite ich eig. immer mit Filzern, weil die einfach farbkräftiger sind.
- Beim Schreiben gebe ich mir Mühe, sauber zu schreiben. Auch Abstände einzuhalten und Absätze zu gestalten ist besonders für die Übersicht wichtig. Und nicht vergessen - Das Lineal ist euer Freund!! :)

Wenn ich jetzt den Hefter aufschlage, begrüßen mich saubere, geordnete
Blätter und Themen. Ich finde schneller Dinge und bin eher motiviert zu
lernen, wenn mein Hefter schön aussieht, als wenn ich vom vielen
Buchstaben-Entziffern und suchen Kopfschmerzen bekomme.

- Bevor ich anfange zu Lernen, mache ich mir auch erstmal einen groben Plan, was ich lernen muss und was ich wie lange machen will etc. .
Danach helfen mir Karteikarten und handgeschriebene Übersichtszettel zum Thema, den Stoff zu behalten.

Natürlich sollte man sich auch gut auf den Unterricht vorbereiten.Was gehört eig. alles in einen vorbereiteten Schulranzen?

- Schreibblöcke: habt immer einen Block mit kariertem und einen mit
liniertem Papier dabei! Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es
irgendwann halt echt peinlich wird, wenn man immer und immer wieder nach
einem Blatt fragen muss... Das gleiche gilt übrigens auch für
Füllerpatronen.

- Allgemeines: ein Füller (alternativ auch
Kugelschreiber oder Fineliner), Bleistift, Geodreieck (ersetzt bei mir
das Lineal), Radiergummi, Farbstifte, Taschenrechner (ab der 7. Klasse),
Zirkel, ...

Planung und Organisation:
Ich bin ein fürchterlich verplanter Mensch und oft zu spät. Was mir aber ein wenig hilft, den Schulallteg zu meistern:

- Macht euch klar, wie euer Schulmorgen aussehen soll. erstellt euch
(nicht umbedingt schriftl.) einen Plan der festlegt wann ihr aufsteht,
frühstückt, Zähneputzt und das Haus verlasst. Achtet darauf, dass ihr
genug Zeit für alles habt und nicht z.B. das Frühstück ausfallen lassen
müsst, weil ihr 7min. zu spät aufgestanden seit.
- Plant den Nachmittag! wie lange wollt ihr Lernen, wie lange Hausaufgaben machen? Macht alles fertig, bevor ihr euch mit Freunden trefft oder euer Buch
weiterlest etc.! Abends ist meistens dann die Konzentration nicht mehr
ausreichend...
- Habt einen übersichtlichen Stundenplan! Markiert euch die einzelnen Fächer farbig und schreibt die Fachraum-nummern dazu! Packt euch eine kleinere Kopie davon in eure Handyhüllen o.Ä. - die habt ihr ja sowieso immer dabei ;)

Sonstiges, was man sich zu Herzen nehmen sollte:
- Trinkt viel (Wasser natürlich! :P )!!! Das verdünnt das Blut und sorgt
so dafür, dass mehr Sauerstoff ins Gehirn gelangt... es hilft also zum
Denken und Konzentrieren, hilft meistens gegen Kopfschmerzen und lockert
manchmal auch kurz auf.
- Wenn ihr merkt, dass ihr verspannt seit oder Kopfschmerzen bekommt, dann massiert euch selbst kurz den Schädelansatz. Das wirkt manchmal Wunder und ist auch in einer Klausur o.Ä. gut anwendbar!
- die Schultasche ist zu schwer? Besorgt euch, wenn möglich, ein Schulfach! Die geringe zu zahlende Miete wird von den ausbleibenden Rückenschmerzen allemal aufgewogen! Außerdem vergesst ihr nicht mehr so leicht die Schulbücher zu Hause ;)
- Esst morgens was! Das liefert euch die erste wichtige Energie des Tages. Und achtet bei eurem Schulbrot auch darauf, vllt. mal einen Apfel anstelle des
Schokoriegels zu Essen.

- Freundet euch mit den Busfahrern an! Die halten morgends eher nochmal für euch an, wenn ihr immer freundlich lächelt und guten Morgen sagt! :D

Das sind die Grundtippss, an die ich mich gerne selbst halte. wenn ich euch helfen konnte, freue ich mich über jedes Feedback!!

Liebe Grüße und einen guten Schulstart euch allen!!

Eure WW  :)

Antwort
von Izzy443, 484

Man nimmt sich jedes Jahr aufs neue das Gleiche vor und letzenlich klappt es eh nicht.Deshalb muss man sich nicht vornehmen in jedem Fach eine Eins zu bekommen.Gute Heftführung ist da schon einfacher.Man kann schon im Unterricht die Überschriften unterstreichen und ins Inhaltsverzeichnis eintragen.

Die Schultasche kannst du schon am Abend vor dem nächsten Tag packen.

Vokabeln lernen funktioniert bei mir ganz einfach:

Lies dir eine Vokabel durch und das erste woran es dich erinnert,egal was, damit bildest du eine Eselsbrücke.Z.B. (das ist Latein) bibere=trinken;es erinnert mich an Bieber und die leben im Wasser.Wasser kann man trinken.Ganz einfach.Denn wenn man das Wort liest denkt man sofort an die Eselsbrücke.

Vor einer Klassenarbeit fange ich erst einen Tag vorher an zu lernen.Ich lerne einfach alles auswendig indem ich mir überall Zettel im Haus Zettel hinklebe mi Infos.Z.B. an den Kühlschrank, da ich dort immer wieder dran vorbei gehe.

Die Hausaufgaben mache ich immer sofort nach der Schule.Wenn ich überhaupt keine Lust habe denke ich immer:danach kann ich etwas viel besseres machen.Denn wenn ich es jetzt nicht mache denke ich immer wieder dran und kann nicht entspannen.Wenn es vielen in deiner Klasse so geht macht einfach eine Whatsapp Gruppe auf wo ihr euch Hausaufgaben schicken könnt.

Hoffe das waren genug Tipps:)

Kommentar von DrEGZo ,

In Punkto Hefterfahrung möchte ich noch meine Meinung zu einem Inhaltsverzeichnis ergänzen: 

Prinzipiell ist das möglich. Man sollte sich aber im klaren sein, dass man eine Seite oft schneller findet, als wenn man die Seitenzahl erst im Inhaltsverzeichnis heraussucht. Das liegt einfach daran, dass man selbst der Verfasser seines Hefters ist ;D

Ich habe früher auch Inhaltsverzeichnisse angelegt, die hübschen den Hefter auch ordentlich auf, aber man kommt im Unterricht oft nicht damit hinterher, das Verzeichnis ständig zu aktualisieren. Deshalb habe ich es nach einiger Zeit aufgegeben; hier muss aber jeder seine eigene Entscheidung treffen

Expertenantwort
von DieChemikerin, Community-Experte für Schule, 470

Hi!

Ich bin im kommenden Schuljahr Schülerin der zwölften Klasse, d.h., es geht im Sauseschritt auf die Hochschulreife zu! In einem Jahr bin ich bereits durch mit der Schule.

Beim Gedanken "Abitur" habe ich auch nur Eines im Kopf: Stress pur! Aber irgendwie schaffe ich es doch, neben dem stressigen Schulalltag noch Nachhilfe zu erteilen sowie meine Freunde nicht außer Acht zu lassen! Ich versuche mal, zu erklären, wir ich das manage!

Zunächst möchte ich ein paar allgemeine Tipps geben, die jedem Schüler eine Hilfestellung bieten könnten. Später gehe ich speziell auf die Oberstufe und das Abitur ein.

Wichtig ist erstmal der sogenannte "Allgemeine Teil". Zu diesem zählen

=> Vor- und Nachbereitung des Unterrichts
=> Hausaufgaben
=> Referate/Tests
=> Zuverlässigkeit
=> Initiative/Engagement
=> evtl. sprachliche Qualität der Beiträge
=> Sozialverhalten
=> Kooperationsfähigkeit
=> mündliche Mitarbeit (s.o.)
=> Selbstständigkeit

Achtet vielleicht auch darauf, was genau der Lehrkörper von euch erwartet. So könnt ihr euch eher anpassen und das Erlangen einer guten Note fällt leichter. Macht immer die Hausaufgaben ausführlich, denn einerseits sichert man sich damit gute Noten und gleichzeitig lernt man im Prinzip auch schon für Klausuren vor! Die Hausaufgaben werden nicht umsonst aufgegeben. Ich muss zugeben, dass auch ich dahingehend eine ziemlich faule Schülerin bin, da ich Vieles als unnötig erachte. Dieses Jahr hat es mir allerdings meine Lateinnote "versaut"!
Versucht, in Gruppenarbeiten soweit kooperativ zu sein, wie es euch möglich ist. Manchmal fällt es schwer, ich hatte da oft große Probleme mit. Inzwischen kann ich mich aber recht gut mit arrangieren und es ist ja nur zum Arbeiten. Wenn man mit besten Freunden in der Gruppe arbeitet, kann die Konzentration unter Umständen recht bald verschwinden und man sitzt nur da, quatschend. Dee mündlichen Note kommt diese Art von Kommunikation allerdings nicht zu Gute ;-)

Achtet auf gut geführte Hefter. In der Mittelstufe werden sie noch eingesammelt und in nicht nur in der Oberstufe dienen sie als Nachschlagewerk für Klausuren!

Wenn man eine Mitschrift anfertigt, sollten folgende Dinge erfüllt sein:

a) Stichwortartig, aber strukturiert
=> wichtige Daten/Ereignisse/Informationen
=> evtl. wichtige Namen (kommt auf das Fach an)

b) Zusammenhänge verdeutlichen durch:
=> Pfeile
=> Beziehungen
=> Schaubilder
=> Concept Maps
=> Mind Maps
=> etc.

c) besonders Wichtiges hervorheben durch
=> Markierungen
=> Unterstreichungen
=> bestimmte Schriftarten
=> Symbole
=> etc.

Natürlich sollte man auch eine ordentliche Schrift haben. Weiterhin bieten sich Register für bestimmte Unterteilungen an – so habe ich in Altgriechisch beispielsweise Register für Übungen/Texte, Grammatik, Realien und Tests. Da gibt es ganz viel. :)

Das Lernen auf Klausuren und damit der zweite Teil der Gesamtnote ist etwas schwieriger in Worte zu fassen. Ich kann nur sagen, wie ich es mache. Da jeder anders lernt, ist ein präzises Beantworten dieses Punktes nicht wirklich möglich. Bei mir kommt es sehr auf das Fach an:

• Für Deutsch lerne ich kaum. Entweder man kann schreiben oder man kann es nicht. Natürlich gibt es inhaltlich Wichtiges was ich mir ansehe und Schemata zum Schreiben gewisser Textarten, dies bietet allerdings nur im gewissen Rahmen einen Anhaltspunkt zur Orientierung.

• In Latein und Altgriechisch muss man eben das Übersetzen üben. Ich lerne Vokabeln und Stammformen, auch Grammatik wiederhole ich bei Bedarf. Für den B-Teil, der nach der Lehrbuchphase v.a. die Interpretation eines zweisprachigen Textes beinhaltet, schaue ich mir eben die Blätter an. Ich bin durch die Nachhilfe sehr im Stoff drin.

• In Geschichte und Erdkunde lerne ich einfach Fakten. Was Anderes bleibt einem dort nicht übrig...dort schaue ich allerdings viele Dokumentationen, um etwas Hintergrundwissen zu erlangen. Damit kann man echt punkten!

• In Mathe übe ich einfach. Da ich (da ich in der Oberstufe bin) meine Formelsammlung in Klausuren verwenden darf, muss ich lediglich das Umgehen damit üben. Also: Wann welche Formel und so weiter. Übung macht hier bekanntlich den Meister!

• In Chemie – meinem zweiten Leistungskurs neben Mathe – lerne ich gar nicht, hab da aber die besten Noten. Das liegt schlicht und einfach am Interesse für das Fach! Oft lerne ich aber dennoch mit Kurskameraden zusammen, die es etwas schwerer als ich in dem Fach haben. So behalte ich den Stoff eher im Kopf.

• In Physik und Musik habe ich nie gelernt.

Die für sich richtigen Lernmethoden muss jeder selbst herausfinden. Ich bin ein großer Fan von Karteikarten und Concept Maps – dort verfeindet man Fachbegriffe durch beschriftete Pfeile und bringt sie so in einen Kausalzusammenhang :)

Nach dem ganzen Text über die Noten soll es nun um die Vorbereitung gehen. Ich bereite mich in den Ferien nur bedingt vor. Ich habe ein kleines Notizheft, in dem ich alles festhalte. Noten, Ziele, Lehrpläne etc. – für mich ist dies sehr wichtig. Ich habe geschaut, in welchen Fächern ich am meisten Probleme habe und dort frische ich mein Wissen etwas auf. Vorlernen bringt wirklich nichts, da der Lehrer es eh anders erklärt oder was weiß ich. Ich konnte in Mathe z.B. alles bereits, als ich in die Oberstufe kam, das hat mir im Leistungskurs dann aber letztlich doch nichts gebracht! ;-)
Wichtig ist aber, dass ihr euch in den Ferien erholt! Dazu sind sie nämlich gedacht. Es bringt nichtswenn ihr lernt, nur um im nächsten Schuljahr gute Noten zu erzielen. Das macht euch kaputt – ich spreche aus Erfahrung.

Auch insgesamt habe ich daraus folgende Lehre gezogen: Lernt wirklich nur, wenn ihr motiviert seit. Nur dann könnt ihr euch den Lernstoff gut einprägen. Wenn ihr ruch zwingt, geht ihr kaputt und schlauer als vorher seit ihr auch nicht. Nach dem Abitur fragt keiner mehr nach eurer Note!

Wenn ihr dann aber doch mal motiviert seid und lernt, beachtet:

• ordentlicher Platz
• Essen und trinken
• Pausen
• lüften

Nun zur Oberstufe speziell. Egal, welche Noten man vorher hatte, in meinen Augen hat sich fast alles geändert. Ich kam in Kurse, man ist immer mit anderen Leuten zusammen. Man konnte teilweise unliebsame Fächer abwählen. Man ist ein Stück weit freier! Die Atmosphäre ist wesentlich entspannter durch die geringen Kursgrößen (bis auf Ausnahmen). Mir hat das Lernen viel mehr Spaß gemacht und ich gehe jetzt gern zur Schule. Und meine Noten haben sich sehr verbessert (um 0,6-0,7 zum MSA-Schnitt). Man braucht echt keine Angst vor der Oberstufe haben und die Klausuren sind definitiv machbar! Ich find die Zeit, die man mehr hat, super!

Auf das Abitur würde ich zu lernen beginnen, wenn das dritte Semester rum ist. Ich besorge mir dazu Abi-Bücher meiner Prüfungsfächer und sammle meine Blätter in Ordnern. Für jedes Prüfungsfach habe ich einen dicken Ordner, in dem vier Einhängeordner sind – für jedes Semester eines. Darauf stehen Semester und Thema, darin befinden sich alle wichtigen Dokumente dazu. Dahinter sind Rechnungen o.ä.
Ich werde einfach üben. Ich habe halt zwei Fächer mit viel Rechnen als LKs gewählt. Mein drittes Prüfungsfach ist Latein, mein viertes Geografie. Dort kann man nur auswendig lernen; in Mathe und Chemie kann ich die Formelsammlung verwenden.

Auch, wenn das Abi ansteht: Bitte bloß nicht verrückt machen! Wenn ihr euren Studienplatz habt, ist der Abschnitt egal!

So, und wie kriege ich jetzt alles unter einen Hut? Ganz einfach: Organisation. Ich habe einen Kalender und zusätzlich ein Whiteboard, auf dem ich alles Wichtige festhalte. So kann ich alles managen.

Ich hoffe, der Beitrag hat euch geholfen, bei Fragen meldet euch! Ich wünsche euch einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr!

LG

Kommentar von TomRichter ,

Faszinierend, wie Du obendrein noch die Zeit für solch aufwendige Beiträge findest :-)

Kommentar von DieChemikerin ,

Momentan sind Ferien! :-)

Danke dir trotzdem :)

Antwort
von ProfDrSpiecker, 96

Eigentlich ist das alles ganz einfach.

1. Du musst nur die positiven Sachen an der Schule sehen, entweder weil es dir dort Spaß macht oder weil du deine Freunde sehen kannst.

2. Du bekommst eine Chance die nicht alle auf dieser Welt bekommen, du kannst etwas lernen und später eine Ausbildung machen oder sogar studieren, mach dir klar, dass die Schule das Fundament deines Lebens ist.

3.Der Lehrer ist nicht dein Feind, auch wenn er die blöde Sprüche reindrückt, das ist meistens nur Spaß, nur dass Lehrer warum auch immer, immer ernst bleiben können. Der Lehrer ist dein Freund.

4. Klappt irgendwas nicht wie geplant, z.B. die Vokabeln wollen nicht in Erinnerung bleiben. Dann frag deine Freunde ob sie dir helfen oder deine Eltern oder Geschwister. Das wichtigste ist aber, dass du Spaß hast denn macht das Lernen viel mehr Spaß und du lernst effektiver.

5. Wenn du schüchtern bist und du dich nicht immer traust dich zu melden, mach dir Mut. Du bist genau wie alle anderen, und die anderen sind auch nur Menschen wie du!

6. Wenn du gemobbt wirst steh drüber, die anderen haben kein Recht über dich zu urteilen und dich zu bewerten. Sollte es aber schlimmer werden vertraue dich jemanden an z.B. deinen Eltern oder jemand der dir nah steht, wenn es hilft kannst du auch deine Gefühle aufschreiben.

Schule sollte Spaß machen und du solltest nicht so auf die anderen hören!

Antwort
von Nalalalu, 404

Mein Überlebenstrieb bei Der Hefterführung: immer einen kleinen Löcher dabei haben und am besten dünnere Ringordner als Hefter (in der Oberstufe sind die eh am besten)
Denn wer kennt es nicht ständig gibt es Blätter vom Lehrer aber selten sind alle gelocht und was man nicht gleich selbst locht und wegheftet bleib lose im Hefter!
Man bescheißt sich immer so schön selbst zu denken, man würde es am Nachmittag machen.

Man sollte sich feste Ziele setzen und sie nach den Fächer abstimmen. Ich bin eigentlich sehr gut in der Schule und mein Ziel ist es immer eine 1 oder 2 zu schreiben!
Aber man muss ehrlich zu sich selbst sein. Hat man wenig gelernt ist eine 3 auch ok oder in den Problemfächern. Es ist egal was die anderen haben Hauptsache man kann selbst sich freuen und wissen: du hast alles getan was du konntest.
Eine erkämpfte 3 ist besser als eine 1 für die man nichts tun musste.

Seid euch einfach bewusst was ihr wollt! Ein bestimmtes Studium, Ausbildung, Schüleraustausch?
Wenn ihr wisst wo ihr hin wollt, lernt es sich einfacher.

Man sollte feste Zeiten für die Hobbies haben, damit sie in Prüfungszeiten nicht als Entspannung untergehen!
Tägliches Lernen solange es nicht notwendig Ist,  finde ich übertrieben. Klar Vokabeln sollten immer wieder wiederholt werden, aber viele kommen da auch hin wenn sie alle 2 Tage oder die Nachmittage vor der nächsten Stunde sich kurz intensiv mit den Vokabeln beschäftigen.
Wer Bus oder Bahn fährt kann auch diese "Lehrzeit" vor der Schule nutzen.
Ich weiß noch als wir in Astronomie eine ganze Menge auswendig lernen sollten. Ich hatte am Tag zuvor angefangen, mich hingesetzt am Abend intensiv und während der Busfahrt zur Sternwarte.
Und die Note war gut :)
Daher mein Tipp egal ob in letzter Minute oder als generelles Lernen: Bus/Bahnfahren sind tolle Momente zum lernen.

Was mir immer vor Klausuren hilft, ist zu wissen wie ich mich entspannen kann.
Vor einigen Tests hat man einfach Angst auch wenn man gelernt hat wie irre und eigentlich alles weiß, dann sollte man wissen wie man sie effektiv beruhigen kann.
Mit helfen Atemübungen am besten für 10-15 Minuten meditieren.
Versucht aus was bei euch funktioniert.

Vielleicht hilft es euch einfach sehr gut vorbereitet zu sein, dann setzt euch hin damit ihr vorbereitet seid!

Und nicht vergessen: seid nett zu euren Lehrern.
Auch wenn es bei einigen schwerfällt. Lächeln und A*schloch denken.
Seid höflich und respektvoll nicht nur weil es Lehrer sind, sondern weil es wirklich helfen kann!
Meine Mathelehrerin ist speziell und einige mögen sie andere hassen sie aber wenn sie an einem Schüler merkt wie er/sie sich anstrengt und ihr auch nicht unnötig doof kommt, für den setzt sie sich extra hin und Punkte zu suchen, drückt beide Augen zu und gibt die bessere Note.

Das ist jetzt ein Beispiel aber ich kenne keinen Lehrer, der einen netten zuvorkommenden Schüler nicht die bessere Note geben will.

Antwort
von BeaBeautiful, 28

Die langen Sommerferien, die gar nicht so lange sind wie sie zuerst erscheinen, machen sich so langsam aus dem Staub, um der Schule wieder Platz zu machen. (*seufz*)

Als angehende 8.-Klässlerin im Gymnasium habe ich hierzu einige wichtige Tipps, die bei mir oft geklappt haben und euch sicher auch helfen werden.

Erstens: Anfang

Der Anfang eines erfolgreichen Schuljahres ist meistens sehr wichtig, denn die meisten gehen es erst einmal langsam an. Ich gehör(t)e zu dieser Truppe, aber in diesem neuen Schuljahr habe ich mir folgendes vorgenommen:

Am Anfang ist es meeega wichtig, dass man sofort mitmacht. Gleich die Bücher einbinden, ordentlich den Ordner führen, die Hausaufgaben gleich nach der Schule erledigen. Denn wenn man sich nicht sofort umstellt, dann hat man verloren, besonders wenn der Lehrer nach dem ersten Halbjahr die kaum geführten Hefter/Ordner einsammelt.

Also, so hart es auch klingt: Man sollte am Anfang den Sprung ins kalte Wasser wagen, bevor es noch kälter wird!

Zweitens: Vokabel

Die meisten tun es sich damit sehr schwer, diese schwierigen Wörter zu lernen. Ich gehöre zwar zum Glück nicht dazu, aber genau wegen dieser Tatsache kann ich anderen oft helfen, ihre Probleme mit ein paar hauseigenen Tipps zu überwinden.

Also: Wenn man Vokabel lernen soll, sagen wir mal 50, und das über z.B. 3 Tagen, dann ist es sehr schlau, diese 50 Wörter erst einmal auf die ersten 2 Tage zu verteilen, also 25 für Tag 1 und 25 für Tag 2.

Den Tag über kann man diese 25 Wörter dann ebenfalls noch einmal gliedern: 5 vor den Hausaufgaben, eine Aufgabe erledigen, dann noch einmal 5 Wörter und so weiter. 

Der letzte Tag ist dann für das Wiederholen, da mann dann noch einmal alle durchgeht.

Es ist immer ein tolles Gefühl, alles zu können, also mein Tipp: Wenn ihr nach dem Ausprobieren diese Methode als hilfreich empfindet, dann ist es am Besten, sie auch weiter einzuhalten, denn es gibt nichts besseres, als ein perfekt vorbereitetes Gefühl zu haben. (auch wenn das nicht immer ganz recht hat, denn man merkt im laufe des Tages, dass doch noch was fehlt;))

Drittens: Prüfungen

Immer, wenn eine schriftliche Prüfung bevorsteht, nehme ich mir fest vor, gut zu lernen - und das schon 3 Wochen zuvor. Dennoch passiert es fast immer, dass ich es so lange rausschiebe, bis es auf die letzten drei Tage davor bleibt und ich bis Mitternacht am Schreibtisch sitze.

Es ist sehr hilfreich, wenn man mindestens eine Woche zuvor mit dem Lernen beginnt. Sollten Themen angegeben sein, ist es am besten, wenn man es stuft. 

Nehmen wir mal an, die Prüfung hat 3 Hauptthemen. Dann ist es am besten, wenn man einer Woche die Prüfung hat, dies aufzuteilen: Tag 1+2 = Thema 1, Tag 3+4 = Thema 2, Tag 5+6 = Thema 3

Wenn man dann am 7. Tag noch Zeit hat oder etwas früher mit dem Lernen beginnt, kann man sich noch eine Zusammenfassung von den Themen erstellen. Bei mir ist diese dann so ungefähr 1-2 Seiten lang. Sie kann dabei helfen. am letzten Tag noch einmal alles durchzulesen und am Prüfungstag noch einen Blick auf alles zu werfen.

Viertens: Langweiliger Schultag

Ich denke, ich bin hier nicht die einzige, die manchmal nur noch das Unterrichtende herbeiwünscht. Es gibt Tage, da bin ich super motiviert (von was auch immer), und es gibt Tage, da starre ich wie gebannt auf den Sekundenzeiger der Uhr und versuche ihn im Gedanken zu einem schnellerem Tempo zu bewegen. (Ich gebe zu, diese Methode funktioniert noch nicht ganz, aber ich arbeite daran ;D)

Damit der Tag schneller vorübergeht und der Schüler sich trotzdem auf den Unterricht konzentrieren kann, habe ich hier folgende Tipps:

Eine gut bewährte und anhaltende Methode ist ein Knetball. Diese Bälle bestehen meistens aus einem Luftballon, der mit Mehl gefüllt und verknotet ist. Diesen kann man unauffällig unter dem Tisch kneten, ohne dass es den Schüler und seine Mitschüler ablenkt oder den Lehrer nervt.

Dann gibt es natürlich noch die Möglichkeit, einen Bonbon zu lutschen oder einen Kaugummi zu kauen, wobei ich allerdings keine Haftung übernehme, da die meisten Lehrer allergisch darauf reagieren.

Außerdem kann man sich auch nützlich beschäftigen: Als ich sehr gelangweilt war, habe ich mit Strichlisten festgehalten, wie oft ich mich im welchem Unterricht bei welchem Lehrer wie oft gemeldet habe. 

Dies ist deshalb sehr nützlich, weil man damit einen eventuellen Gegenbeweis für den angeblich mangelhaften Unterrichtsbeitrag hat. Ein Inhaltsverzeichnis für den Ordner oder ein gemaltes Deckblatt ist ebenfalls sehr effektiv, wobei ich zweiteres eher für zu Hause empfehle, da es die Aufmerksamkeit doch zu sehr ablenkt ;)

So viel jetzt von mir! Ich wünsche euch allen einen angenehmen Schulstart und hoffe, dass euch wenigstens der eine oder andere Tipp weitergeholfen hat.

Alles Gute,

@BeaBeautiful

Antwort
von 2dave, 65

1. Lerngruppen
Jeder weiß, wie schwierig das ist, sich zum Pauken zu motivieren und diese Motivation auch noch zu halten. Aber gemeinsam lernt es sich besser: Wer sich direkt am Anfang (wenn die Motivation noch einigermaßen vorhanden ist) Lerngruppen sucht, fährt am besten. So kann man sich gegenseitig motivieren und es gibt nichts, womit man Dinge besser lernt, als wenn man sie jemand anderem erklären muss. Zur Kommunikation empfiehlt sich eine Facebook- oder WhatsApp Gruppe. Per Dropbox kann man gut Dokumente austauschen.

2. Spickzettel schreiben
Vor Arbeiten und Klausuren, lohnt es sich, handschriftlich einen ausführlichen Spickzettel zu schreiben. Dadurch wiederholt man das (hoffentlich) gelernt nochmal und ruft sich in Erinnerung, was wirklich wichtig ist. Ich habe es immer so gemacht, dass ich ALLES was wichtig war, einmal komplett abgeschrieben habe. Dann habe ich das nochmal zusammen gefasst, und das zusammengefasste nochmal zusammengefasst, bis ich am Ende meinen Spickzettel hatte auf dem dann nur die wichtigste Essenz stand.
Ob man ihn dann verwendet ist wieder eine andere Frage (daher spare ich mir hier auch mal Tipps dazum, wie man den am besten vor dem Lehrer verbirgt ;-).

3. Eigener Lernmodus
Es gibt keine Regel wie man besten lernt. Lernkarten, Lernen am Rechner, Handy-App, GTD, Laut Lesen, Aufsagen etc. Es gibt zig Methoden (kannst Du alle ergoogeln). Wichtig ist: Nichts funktioniert für jeden. Finde Deine eigenen Methoden. Experimentiere, was Dir am meisten Spaß macht und was Dir am meisten bringt. Finde auch eine Zeit, wann Du gut lernen kannst. Lerne aber nicht jeden Tag, sondern nimm Dir auch eine Auszeit.
4. Blöde Lehrer
Ich bin zwar schon etwas älter, aber ich habe NICHT die Erfahrung gemacht (wie das jemand anderes geschrieben hat), dass Lehrer immer auf der Seite der Schüler sind. Ich kann mich an Lehrer an erinnern, die mich nicht leiden konten und wo das Gefühl definitiv auf Gegenseitigkeit beruht.
Solche Lehrer gibt es IMMER und bei JEDEM und auch später im Berufsleben wird es immer Vorgesetzte oder Kollegen geben, mit denen Du nicht klarkommst.
Siehe es als Herausforderung... Bleib gechillt und versuche die Sache nicht schlimmer zu machen als es ist. Bleib höflich (ohne zu schleimen). Manche Dinge kann man einfach nicht ändern. Je mehr Du Dich darüber ärgerst, desto schlimmer wird es für Dich selber. Versuch dem Lehrer lieber durch gute Noten zu beweisen, dass er sich in Dir getäuscht hat.
5. Macht mit!
Es gibt nichts womit man so einfach seine Noten verbessern kann, als durch mündliche Mitarbeit. Für die meisten Lehrer ist es auch nicht so wichtig, dass man immer gleich das richtige sagt, sondern nur, dass man es versucht.

6. Blau machen!
Hier gilt die Regel: Alle oder keiner! Ich kenne das selber... Freitags nur für eine Stunde in die Schule... Niemand hat Bock darauf. Auch wenn mich Eltern vermutlich dafür schlagen werden: Manchmal kann man als Klasse durchaus schonmal sowas boykottieren. Aber das bringt es nur, wenn wirklich ALLE mitmachen (dann kann der Lehrer nicht viel machen). Ansonsten rate ich vom blau machen eher ab. Ich hab da die Erfahrung gemacht, dass das eh nur Stress bringt, den es nicht wert ist.

Antwort
von IsabyIsa, 248

Bei jedem Youtubevideo, welches man anklickt, zum Thema Tipp für die Schule ist der erste Tipp meist die Organisation.

Und Organisation ist wichtig, aber spätestens, wenn man merkt, dass das auch noch Arbeit mit sich bringt ist das ganze auch ganz klar wieder ein Thema von gestern. 

Für mich steht an aller erste Stelle die Motivation gut ins neue Schuljahr oder wie bei mir ins neue (erste) Semester zu starten. Und das ist nicht unbedingt die Motivation immer nur Einsen zu schreiben oder dieses Jahr zu allen freundlich zu sein. Meine Motivation bestand immer darin so gut es geht alle alle Arbeiten und Klausuren zu bestreiten und nach besten Wissen und Gewissen alles zu geben. 

Danach kam dann die Zeitplanung. Bei uns war es so, dass man am ersten Tag sofort die wichtigsten Termine bekommen hat und darauf aufgebaut habe ich dann immer meinen Zeitplan gerichtet. In der Woche habe ich mir 2 bis 3 Tage für alles in der Schule genommen an den anderen Tagen habe ich dann halt nur meine Hausaufgaben gemacht oder nebenbei Vokabeln gelernt. Wenn es dann zur Klausurphase ging hat sich das natürlich verändert, da hab ich dann schon mal 3 Tage in der Woche zum lernen geplant. Besonders wichtig ist das mit der Zeitplanung nachher in der Abiturzeit, denn dann hat man so einen Monat vielleicht frei vorher und denkt sich man hat noch Zeit, aber das ist leider nicht so. 

So blöd sich das nächste anhört, aber habt Spaß am lernen. Versucht neue Methoden euch etwas einzuprägen oder macht aus den nervigen Vokabeln einfach ein Spiel. Spaß ist das A und O , denn damit vergeht die Zeit viel schneller und man lernt auch besser.

Es gibt Leute, wie mich, die sehr gut visuell lernen können. Natürlich sollte man alle Lerntypen miteinander vereinen, aber wenn man weiß wie man am besten lernen kann, dann wendet man das auch im größeren Maße an. Deswegen habe ich immer gefühlt hunderte von farbigen Stiften mitgehabt. Seien das Textmarker, Fineliner, Buntsifte oder was es sonst noch so gibt.

Und der letzte Tipp von mir ist, arbeitet sorgfältig mit im Unterricht und fragt nach bei Verständnissproblemen. Arbeitet, wenn es sein muss, auch zuhause noch das Thema nach und da ist es dann egal ob eure Freunde das nicht machen, solange ihr dann gut in der Schule seid ist das vollkommen. Macht euch Zusammenfassung zu den großen Themengebieten und wenn der Lehrer mal sagt "Das braucht ihr nicht mitschreiben" schreibt trotzdem mit, denn das was der Lehrer sagt kann im nachhinein noch extra Punkte bringen, wenn z.B eine Zusatzaufgabe gibt. 

So, das waren meine Tipps um das Schulleben zu überleben und das (fast) ohne Schummeleien. :D 

LG 

Antwort
von mathefreak4ever, 1.272

Meiner Meinung nach sind diese Hacks komplett unnötig.
Vorsätze wie ordentliche Heftführung sind spätestens in den Herbstferien vergessen und bei niemanden klappt immer alles perfekt.

Wichtig ist z.B. die Schultasche schon am Abend zuvor zu packen, sich feste Zeiten fürs lernen und Hausaufgaben, aber auch für Sport und Freunde einzuplanen.

Gut ist es, wenn man sich ein Ziel setzt, was man erreichen will. Wenn man weiß, dass man später Medizin studieren will, geht man deutlich motivierter in das Jahr und will deutlich mehr mitnehmen, um später einfacher das perfekte Abi zu bestehen.

Man sollte sich dabei aber nicht übernehmen, sondern auch einfach mal entspannen und Zeiten zu denen man gut lernen kann ausnutzen. Dazu ist es wichtig zu wissen welcher Lerntyp man ist. Dies macht vieles einfacher.

Ansonsten kann man schon durch mündliche Beteiligung und Mitdenken im Unterricht die Hälfte des Stoffs ind er Schule lernen. Weitere 40% lernt man bei den Hausaufgaben. Wenn man dann noch regelmäßig den Stoff nachbereitet, hat man vor den Klausuren viel weniger Lernstoff, den man sich nicht merken kann. Diesen kann man dann stückchenweise noch lernen.

Also:

1. Motivierung
2. Lerntyp herausfinden
3. Tasche schon am Vortag packen
4. Zeitplan für Sport und Lernen entwerfen
5. Im Unterricht gut mitarbeiten
6. Nachfragen bei Verständnisproblemen

LG

Kommentar von MorthDev ,

Super Antwort! :-)

Kommentar von mathefreak4ever ,

Vielen Dank :)

Kommentar von DieChemikerin ,

Gute Antwort, aber: mit einem Lerntyp lernen ist unffektiv. Lieber alle Lerntypen mit einbinden.

Kommentar von mathefreak4ever ,

Das stimmt, das hätte ich noch erwähnen sollen und betonen, dass man womöglich etwas mehr mit seinem Lerntyp lernen sollte als mit den anderen.

Kommentar von Hopetocanhelp ,

und es heißt Motivation ;)

Kommentar von Computerstreper ,

Ja das ist richtig finde ich

Antwort
von Saisha, 217
  • Spiel und Spaß zum Lernen - auch in den Ferien dranbleiben:
    Der Schulstart fällt meistens so schwer, weil man erst wieder in das frühe Aufstehen und auch das Lernen reinkommen muss.
    Wer in den Ferien spielerisch oder entdeckerisch am Lernen dranbleibt (zB Mathe in der Natur entdecken, Geologie live erleben, Sprachtage mit der Clique oder gar eine Sprachreise (muss nicht immer ins Ausland dafür gehen ;), ....) hat bei Schulstart weniger Probleme - noch besser, viele der Möglichkeiten lassen sich während der Ferien entdecken und sorgen auch während der Schulzeit für frischen Wind und Spaß am Lernen.
    Netter Nebeneffekt: Wer viel tagsüber in den Ferien unternimmt, kommt schon gar nicht auf die Idee zu lange im Bett zu bleiben - man verpasst ja sonst den Spaß ;)
  • Sauberer Arbeitsplatz ohne Ablenkung aber trotzdem gemütlich:
    Die Oberflächen frei, das Schreibzeug und die Bücher in Reichweite, Organisationshilfen für schnellen Zugriff, keine weiteren Medien.
    Die freie Sicht erleichtert die Augen und hilft der Konzentration. Hat alles seinen festen Platz, hat man das Benötigte schnell zur Hand (ohne ablenkendes Aufstehen) und noch wichtiger: auch schneller wieder verräumt - schließlich möchte man jede Minute danach für seine eigene Freizeit nutzen ;)
    Ein kleiner Platz daneben (auch in Reichweite) fürs Tablett (für Wasserglas und Kekse) mit Wutknautschball und einer entspannenden Kleinigkeit (im Sommer zB der Ventilator oder das kleine bisschen Grün) geben den nötigen Energieschub für die Schreibarbeiten und sehr intensives Lernen.
  • Gemütliche Lern- und Leseecke einrichten
    - bitte nicht das Bett dafür benutzen, man wird automatisch müde, lernt und schläft auch schlechter.
    Die Lern- und Leseecke sorgt für Entspannung. Auch hier sollten keine weiteren Medien in Reichweite sein - diese Lenken meist nur ab und verhindern die Entspannung. Ausnahme: Player für Hörbücher (va für Fremdsprachentraining sind hier gute Storys ideal) und leise, besänftigende Musik
    Hier werden Bücher gelesen und abendlich der Stoff nochmal leicht wiederholt. Die Wiederholung gibt Sicherheit und verhilft beim Abschalten ohne zu belasten.
  • Die Ferien nutzen um akute Nothelfer gegen Stress einzuüben:
    Schulstress, Abschalten lernen, Prüfungsangst, Lampenfieber, Ärger und Streit, ... es gibt viele Situationen in denen zB kleine autogene Übungen schnell und sicher helfen können. Allerdings wollen auch diese geübt sein, dass sie im Notfall auch wirken.
    Der Berühmteste Helfer ist hier der STOP!-Trick. Eine kleine Meditation in der man sich erst sagt: "STOP!", dann den ganzen Körper ganz fest anspannt, langsam bis 10 zählt, die Spannung dabei hält und dann plötzlich loslässt und den ganzen Ärger, Angst, Nervosität, Stress mit diesem Loslassen von sich jagt. Anfangs kann dies durchaus 10 Durchgänge brauchen - wer viel übt, schafft es auch in ärgsten Situationen mit 1-3 Durchgängen.
    Doch auch andere Helfer zB das Finden seines eigenen Rhymtmus (beste Lernzeit, wie und wann entspanne ich am Besten, wie komme ich von zuviel Aufladung runter) helfen nach den Ferien besser zurechtzukommen.
    Wird hier in allen Ferien immer wieder besonnen und geübt, kann man hier durchaus das komplette Schulleben durchhalten und es auch für später im Arbeitsalltag oder mit der eigenen Familie nutzen.
Antwort
von BlackFire359, 135

Motivation: Morgens mit möglichst viel Motivation das Haus verlassen, damit man nicht schon im Bus/Bahn oder Auto völlig gelangweilt da sitzt und nix tut. Diese Zeit ist gut um Vokabeln zu lernen oder für eine Arbeit zu lernen die demnächst stattfinden soll.

-Frühstück(^^): Jeder söllte morgens sein Frühstück essen oder mitnehmen für die Pause, nehmt es mit, den meistens hungert man sich sonnst ab und denkt an nichts anderem mehr als ans Essen oder am Hunger und hindert so das aufpassen im Unterricht. (Ich weiß von was ich rede ^^ :P)

-Freunde: Sie sind gut um mit ihnen zu quatschen und rum zu albern um so den durch Lehrern oder schlechten Arbeiten verursachten Stress abbauen zu können. Es macht 1. Spaß und 2. Hilft es wahrscheinlich sehr :)

-Lehrer/innen: Man söllte gut mit möglichst allen Lehrkräften klar kommen, den so verhindert man möglicherweise viel Stress und die Lehrkraft kann dir gegenüber sehr nett darstehen. Das ist nicht nur dafür gut, sondern wenn du Glück hast und eine wirklich nette Lehrkraft vor dir stehen hast kannst du eventuell einen halben Punkt mehr bekommen, beispielsweise wenn dir ein halber Punkt von der 3 zur 2 fehlen tut! Sehr ratsam ;) Natürlich sind nicht alle Lehrer/innen so, es gibt meistens immer einen oder eine mit der man nicht so gut klar kommt wie mit allen anderen Lehrer/innen, aber auch da söllte man versuchen mit ihm oder ihr gut klar zu kommen, oder wenigstens gut im Unterricht zuhören und währendessen lernen! :) 

-WhatsApp Gruppe: Alle aus unserer Klasse die ein Handy besitzen nutzen WhatsApp, dort haben wir eine Gruppe erstellt und senden Hausaufgaben und voran stehende Arbeiten rein, aus allen Fächern und allen Kursen. Jede Woche ändern wir  nach Klassenbuch nach wer als nächstes nach Hausaufgaben fragt um sie dort rein zu schreiben. Klingt gut, ist gut.

-Spaß:  Schule söllte möglichst viel Spaß machen, natürlich nicht so wie in einem Freizeit Park aber man söllte viel mit Freunden lachen und das nicht nur in den Pausen, auch ab und zu im Unterricht, so, das es nicht den Unterricht oder anderen Mitschülern stört die gerade lernen wollen bzw. müssen.
Spaß kann aber auch durch mündliche Mitarbeit kommen, entweder wenn man bewusst etwas witziges falsches sagt oder ständig von der Lehrkraft drann genommen wird. Einfach mal versuchen und sehen obs klappt! ;)
Natürlich sind für ein wenig Spaß auch gute Schulmaterialien wichtig.. vielleicht nicht unbedingt aber mit Ordnung und guten Stiften etc. macht es doch mehr Spaß. (oder ?!) ;)

-Nach Hilfe fragen:  Wenn man etwas nicht verstanden hat und nicht im Unterricht gefragt hat söllte man Mitschüler/innen fragen ob sie es dir erklären können, eventuell auch jemand aus Klassen über deiner Stufe.
Wenn du es noch nicht verstanden hast sölltest du dich vielleicht im Internet schlau machen oder doch selbst nochmal den Lehrer fragen.

-Arbeitsstunden (Stunden für Hausaufgaben): In den Stunden sölltest du dich mit anderen zusammen setzen und mit ihnen gemeinsam deine Hausaufgaben lösen, das bringt möglicherweise Spaß und du hast deine Hausaufgaben fertig, auch wenn sie eventuell nicht richtig sind hast du etwas.. und dazu noch Spaß gehabt ^^

Vokabeln, Formeln etc.: Für diese eigentlich 'Kleinigkeiten' bastle ich mir kleine Spicker und schreibe das was ich lernen muss drauf. Nun, wenn ich alleine auf dem Bus/Zug oder sonnst jemandem warten muss nehm ich ihn mir aus der Hosentasche und lerne die Zeit, man lernt sie und spart Zeit.

Also...
- Viel Motivation .
- Ein sattmachendes Frühstück ;).
- Gute Freunde.
- Ein gutes Verhältnis zur Fachkraft (Lehrer/innen).
- Eine  Klassengruppe auf WhatsApp oder einer anderen Platform.
- Möglichst viel Spaß.
- Mitschüler oder eine Lehrkraft nach hilfe fragen.
- In Arbeitsstunden zusammen setzen und möglichst viele Hausaufgaben zuende bringen.
- Vokabeln und Formeln mit einem Spicker aus der Hosentasche lernen.

So, das wars und ich hoffe es war alles bei was man brauchen tut :)
Ich hoffe es war nicht zuviel oder zuwenig.

MfG BlackFire

Antwort
von AIRtheMovie, 140

Hay^^ also ich werde versuchen ein paar Tipps zu geben jedoch wird es nicht auf jeden passen, da jeder individuell ist :D

Tipp 1 (Klasse): Macht euch nicht zu viel Stress :D man denkt sich oft (z.B. wenn man neu auf eine schule kommt) "hoffentlich werden alle mich mögen ^0^" Aber seid euch eins bewusst es wird wahrscheinlich ein  paar Leute geben mit denen ihr nicht so gut auskommen werdet, aber ihr werdet auch Leute kennen lernen die wahre Freunde für euch sein werden :D

Tipp 2 (erster Schultag): Ihr solltet euch nicht all zu große Hoffnungen machen dass es so abläuft wie einen Film ^^" Begrüßt einfach so viele wie möglich und verstellt euch nicht ^^ Da euch die Klasse so oder so kennen lernen wird ^^

Tipp 3 (Platz suchen): Ich habe die Faustregel: Gleich und Gleich gesellt sich gern :D sucht euch am besten einen platz neben dem gleichen Geschlecht :D und setzt euch nicht direkt vor den Lehrer oder zu weit weg da sonst der Lehrer erst recht ein Auge auf euch wirft ;D

Tipp 4 (Hausaufgeben D:): Ich glaube jedem Schüler geht es so, dass er einfach mal keine Lust auf Hausaufgaben hat, und lieber ans Handy oder raus geht...hab ich recht :D Aber die Hausaufgaben sollten nicht vergessen werden. Macht euch einen Zeitplan evtl. wo ihr seht so lange geht ihr raus oder stellt euch einen Werker der euch an die Hausaufgaben erinnert :D Ihr solltet versuchen sie mit gutem gewissen zu erledigen nehmt zur "Belohnung" jeder erledigten Aufgabe z.B. ein oder zwei Gummibärchen so verbindet ihr Hausaufgaben mit etwas gutem :D und habt immer und immer mehr spaß daran :D

Tipp 5 (Lernen/Vokabeln): Als erstes müsst ihr wissen was für ein Typ ihr seid. Seid ihr :

Der Typ der durchs hören besser lernt? Ja? Dann sprecht euch Vokabel wie man sie schreibt aufs Handy und hört euch das Audio immer an (im Bus, bahn, laufen, Fahrrad fahren, einschlafen oder beim Sport wenn´s geht (beim Fahrrad fahren oder laufen immer auf die Straßen achtet!!!))

oder bist du der Typ der durchs schreiben lernt? Dann schau dir die Vokabeln an verinnerlich sie dir und schreib sie bis dus sicher kannst :D

oder doch eher der Typ der es durchs lesen lernt? Wirklich? Dann Hut ab das können nicht viele 0.0! Dann lese sie dir genau durch und achte alles :D und am ende kannst du sie ja noch mal auf ein Blatt schreiben um ganz sicher zu gehen das du sie kannst .^^

Tipp 5 (Hefte): Ich weiß für viele ist dies ein graus aber es gibt einen Tipp dazu :D versucht alles ordentlich mitzuschreiben denn im Endeffekt ist das nicht für die Lehrer sondern für euch :D Denn es macht doch mehr spaß in einem übersichtlichen Heft zu arbeiten oder?:D und wenn ihr Krank wart oder was fehlt, schäut euch nicht die Mitschüler zu fragen ob ihr es Kopieren dürft :D

Tipp 6 (Lernen/Arbeiten): Wenn ihr so wie ich seid und immer kurz vor knapp lernt dann könnte dies eine kleine Rettung sein :) tragt bei euch im Hausi-Heft die arbeiten immer einen Tag vorher ein xD Also z.B. die Arbeit ist am 23.01.17 dann schreibt ihr auf dass die Arbeit am 22.01.17 ist so habt ihr, wenn ihr kurz auf knapp lernt noch einen Tag zeit zum Lernen, da ihr dann mitbekommt das die arbeit doch erst Morgen ist :D

Aber mein größter und wichtigste Tipp ist:......

HABT SPAß AN DER SCHULE :D  ihr werdets schon überleben glaubt mir ^^ Trefft euch mit euren Freunden, verliebt euch evtl., weint, lacht, seidt sauer oder fröhlich :D habt einfach spaß und seht es nicht als Last :D

Lg

      AIRtheMovie (Klasse 8 :D)

 Ps: ´Tschuldigung für die schlechte Komma Setzung und für die schlechte Rechtschreibung/Grammatik ^^´hoffe ihr konntet es lesen ^^

Kommentar von AIRtheMovie ,

sorry habe bei der "Tipp aufzälung" nicht aufgepasst q.q

Antwort
von Sarah18072000, 254

Indem ich Hausaufgaben und den restlichen Schulstoff erst am Abend bzw. in der Nacht erledige, kann ich den Tag nach der Schule genießen wie ich will :)

Außerdem gebe ich mit dieser Lernmethode mir selbst das Gefühl, dass ich den Schulstoff nicht mehr aufschieben kann, weshalb ich motivierter und kreativer werde und der Schulstoff mir nicht mehr so stark zur Last fällt.

Also sieht mein Tagesrhythmus folgendermaßen aus:

  • Stress (Schule)
  • Entspannen (Freizeit nach der Schule)
  • abgeminderter Stress (Erledigung der Hausaufgaben und des restlichen Schulstoff am Abend bzw. in der Nacht)
  • Entspannen (evtl. Fernsehen ; Schlafen)

So hat man immer lange Entspannungspausen und lässt sich nicht von der Schule das Leben verderben!

(Ich komme jetzt in die Q1 (11.Klasse des Gymnasiums) und habe mit der Taktik die bisherige Schulzeit relativ unbeschadet überstanden.)

Antwort
von bellaswan2001, 19

Egal wo du zur Schule gehst, immer vorm Zeugnis bekommen Lehrer Stress und wollen Tests, Mitarbeitskontrollen usw.. aber sie können auch nichts dafür sie brauchen Noten von euch um zu beurteilen was ihr könnt.

Aber das wichtigste ist in der Zeit nicht durchzudrehen, denn du lernst im Unterricht mehr als du denkst und Zuhause musst du es die noch einmal durchlesen und du kannst es.

Wenn nicht erstelle dir einen Zeitplan so das für Schule und auch für Hobby bzw. Freizeit genug Zeit bleibt.

Wenn du lernst und du merkst es geht nicht mehr höre auf, gehe raus  weg von den Lernsachen und nach 5 Minuten geht es wieder.
Ich zum Beispiel drehe die Musik auf und fange an zu tanzen und danach lerne ich weiter.

Aber vergesst nicht zu viel lernen ist auch nicht gut ihr sollt immer Zeit haben um euch mit Freunden zu treffen eure Hobbies auszuüben.

Lg Bella

Ps.: Vergesst nie auf das wichtigste im Leben Freunde, Familie und alle die euch nahe stehen. Schule ist auch wichtig aber nicht so wie das..

Antwort
von DerPolak, 67

Guten Tag,

ich spreche jetzt mal aus der Schülerperspektive (ab 24.08.2016 10.Klasse).

Aber erstmal eine kurze "Story" ich hatte in der 9.Klasse 1.Halbjahr ein Notendurchschnitt von 4,0 obwohl sehr sehr großer Allgemeinbildung. Im 2.Halbjahr hatte ich dann 2,8. Und mein Ziel für die 10. ist 1,8....

Ich werde jetzt alle Fragen nacheinander beantworten: 

Wie bewältigst Du die stressige Schulzeit? Stress gibt es nicht. Stress baut man sich selber ein. Stress entsteht oft dadurch das man andere Prioritäten hat. (zum Beispiel bis 1 Uhr Nachts zocken, habe ich auch eine Zeit lang gemacht). Man sollte sich selber sagen: "Ich will zur Schule";"Geil morgen wieder Mathe dann kann ich endlich mal wieder zeigen was mein Gehirn eigentlich drauf hat". Viele Erfolgreiche Leute leben nach den 3h-vor- Arbeit-aufstehen "Prinzip". Seid über 6 Monaten stehe ich mindestens 2h vorm Schulbeginn (7:35Uhr) auf, Morgen zum Beispiel wird mein Wecker um 4:35 klingeln also 3h vor beginn. Es kommt erst sehr früh vor, ja ist es auch. Aber es hat einige Vorteile (aber achtet drauf das ihr ungefähr 8h Schlaf hat). Ihr könnt für die Schule lernen oder ein Buch lesen (Ich lese sehr gerne Bücher die mich weiterbilden). Oder ihr könnt auch eure Freizeit vor der Schule einplanen. Z.B Zocken. (was ich aber nicht unbedingt empfehle...) oder ihr könnt euch lustige Katzen Videos an. Ihr lacht (kriegt eventuell mehr Freude für den Tag ;) ) und ihr werdet wach. Ihr könnt in den 3h oder 2h oder auch nur 1h soviel machen was NUR Positives für dein Leben bringt. Mehr Freizeit nach der Schule. Wachsende Allgemeinbildung.Wachsende Schulbildung(bessere Noten).

Was sind Deine Tipps und Tricks, um entspannt und ohne große Zwischenfälle die Zeit bis zum nächsten Zeugnis zu überstehen?  Ganz einfach: Positives denken. Denkt euch jeden Tag "Heute werde ich besser im Unterricht mitmachen als gestern" Und somit die Noten höher werden. Oder deine Bildung höher wird. (Ich möchte eben erwähnen das Noten noch lange nicht das wichtigste ist, ich kenne viele Leute die sehr schlecht in der Schule waren aber erfolgreicher sind als die mit den guten Noten, man muss gucken was man wie aus seinen Leben macht. Es ist aber keines Wegs falsch in der Schule aufzupassen. was für mich aber noch viel wichtiger ist dass man sich ausserhalb der Schule weiterbildet. Wissen ist was sehr schönes. Ich werde schon seid jüngsten Alter sehr bewundert ,weil ich so einiges an Wissen hab und ich mich viel für Sachen interessiere. Ihr höre tagtäglich ,dass aus mir mal was großes wird. Das ich besser denken kann als die meisten Erwachsene,Wunderkind blablabla, Habe auch IQ 120, obwohl IQ meiner Meinung nach nichts aussagt.)

 Welche Hilfsmittel unterstützen Dich dabei und wie regelst Du Deine School-Life-Balance? Ich höre Klassische Musik beim lernen, ihr (also die Schüler) werdet euch bestimmt denken ,dass ich etwas durchgedreht bin, weil ihr bestimmt denkt das Klassik Sch*** ist. Und ich habe tatsächlich einige Zeit Klassik abgrundtief gehasst. Irgendwann habe ich dann aber angefangen es zu hören. Und es gibt sehr viele wunderschöne Lieder. Chopin ist mein Liebling :D Mein Lieblingslied: 

aber ihr fragt euch jetzt bestimmt was bringt das? Ich glaube (seit dem ich es selber benutze) sehr an den Mozarteffekt (man wird "schlauer" durch das hören) Klar stimmt das nicht direkt. Aber es ist für mich die beste Musik zum Lernen.Ich habe beim hören der Musik das Gefühl das meine Neuronen viel besser arbeiten und es lenkt nicht ab wie Popmusik.  Man muss aber darauf achten das die Musik nur sehr leise ist (aber so das du es immer noch war nimmst). Wenn dir Klassik überhaupt gar nicht gefällt kannst du auch mal nach Alphawellen Musik gucken. Zum Thema School-Life-Balance: Siehe ganz oben.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort
von McFlauschi, 72

Damit das neue Schuljahr gut verläuft sollte man natürlich immer versuchen sich selbst zu motivieren und da jeder anders ist und jeder am besten weiß mit was er sich motivieren kann, sind die Möglichkeiten sehr vielfältig und verschieden, aber hier mal ein paar Beispiele wie ich das Leben als Schüler gut überstehe:

Früh aufstehen: Mit dieser Qual geht es immer als erstes los, aber was mir besonders gut hilft ist es, einen Wecker 30 min vor meiner eigentlichen Aufstehzeit zu stellen, damit ich so langsam wach werde und noch eine halbe Stunde im Bett schlummern kann. An manchen Tagen, wo ich weiß, dass mir das Aufstehen besonders schwer fällt (z.B. weil die Fächer doof sind) stelle ich meinen Wecker auf einpaar Meter weiter weg, denn dann muss ich aufstehen wenn er klingelt!

Morgens wach werden: Ja, hier hilft tatsächlich der Klassiker; einmal das Gesicht mit kaltem Wasser waschen oder eine kalte Dusche nehmen. Meist bin ich danach so richtig wach und wenn für die die morgens noch die Zeit dazu haben, bietet sich auch an noch etwas an die frische Luft zu gehen, oder statt mit dem Auto mal mit dem Fahrrad zu fahren (und mal so nebenbei, das schont sogar die Umwelt)

Hausaufgaben machen: Der Gute-Laune-Killer Nummer 1, aber was hilft ist gute Organisation und die richtige Motivation! Ich habe ein Hausaufgabenheft in das ich alles reinschreibe was ich zu erledigen habe, damit ich nichts vergesse. Es gibt auch so schöne Schülerkalender, die nicht nur toll aussehen, sondern auch Zusatzinformationen enthalten, wie z.B. Ferientermine, Wertetabellen, Land- und Weltkarten und manchmal sogar ein paar Rätsel gegen Langeweile! Man sollte seine Hausaufgaben auch immer direkt abarbeiten und sich danach ruhig eine kleine Belohnung gönnen (sei es ein Eis, ein kaltes Getränk oder eine Folge der eigenen Lieblingsserie). Achtung: Hier ist natürlich Selbstdisziplin geforder! Auch wenn es hart klingt, aber wer seine Hausaufgaben auf den letzten Drücker macht hat keine Belohnung verdient, denn Ziel des Ganzen ist ja, zielorientierter zu arbeiten.

Vokabeln lernen: Beim Vokabeln lernen kenne ich ganz viele verschiedene Varianten, von immer wieder durchlesen, bis abschreiben , hab ich alles schon ausprobiert, aber was mir persönlich wirklich hilft ist, mir Karteikarten zu schreiben und sie den Tag über immer mal wieder durchzugehen. Praktisch an Karteikarten ist, dass man sie problemlos überall mit hinnehmen kann, anders als ein dickes Buch.

In der Schule motiviert sein: Das klingt nach einer harten Herausforderung und ist es auch! Aber ihr müsst euch immer im Klaren darüber sein, dass ihr das alles für eure Bildung tut und dafür wie ihr später einmal leben wollt. Fleiß zahlt sich immer aus und die Noten auf einem Zeugnis bleiben da für immer stehen und der Abschluss den ihr macht, der bleibt euch für immer erhalten, also beißt die Zähne zusammen und zieht das durch. Ihr macht das nur für euch selbst!

Ausgleich zwischen Freunden und Schule: Ja, da wären wir wieder beim Thema Hausaufgaben und lernen und ich kann nur jedem raten: Schiebt eure Aufgaben nicht immer vor euch her, sondern erledigt sie gleich, dann habt ihr jedes Wochenende Zeit für Freunde und Freizeit (außer es steht mal eine Klausur an, dann sollte man am Wochenende nicht einfach nichts tun, sondern sich langzeitig gut vorbereiten).

Stress bewältigen: Das ist etwas mit dem glaube ich jeder schon einmal zu tun hatte; Stress im Schulalltag, aber wer sich die oben genannten Punkte zu Herzen nimmt, wird bald merken, dass sich der Stressfaktor deutlich reduziert. Wichtig ist vor allem, dass ihr euch selbst nicht zu sehr unter Druck setzt, sondern immer einen Ausgleich zur Schule habt, z.B. einen Ruhetag in der Woche, oder ein Hobby, das Ausüben einer Sportart, für dne ihr euch begeistern könnt, oder einfach mal ein Filmabend mit Freunden. Wichtig ist, dass man nicht dauerhaft im Stress ist, denn das demotiviert sehr schnell.

Hoffentlich könnt ihr mit meinen Tipps etwas anfangen! Liebe Grüße und einen guten Rutsch ins neue Schuljahr!

McFlauschi

   

Antwort
von 13againatit, 214

Also stell dir vor du schreibst morgen eine Arbeit aber hast vergessen zu lernen oder hast keine lust zu lernen dann hier ein Top Spicker.

Was du brauchst :

1.Ein spicker den du zuhause vorbereitest hast.(aber nicht so groß er muss auf eine schuhsohle passen.

2.Einen Freund der bei der Arbeit vor dir sitzt.

3.Tesafilm

Und wie gehts :

also zuhause bereitest du dir den Spicker vor aber in der größe von einer unteren Schuhsohle.In der Pause bevor ihr die Arbeit schreibt klebst du den spicker auf die Schuhsohle deines Freundes (Aber er muss vor dir sitzen in der Arbeit) so und er lässt sein fuß normal auf dem Boden mit Schuhssohle nach unten. Und sobald die Arbeit anfängt muss der Freund den fuß auf Die zehnspitzen stellen(sieht so aus als würde er überlegen) und du kannst gemütlich ablesen und wenn der Lehrer kommt stellt er sein Fuß einfach wieder gerade hin und keiner merkt was.

Antwort
von NEEWILLIGNET, 310

Da ich nur noch (vorraussichtlich) zwei Jahre Schule vor mir und somit schon 11 Jahre hinter mir habe kann ich jedem empfehlen sich auch genug Zeit für sich selbst und für seine Freunde und Hobbys zu behalten. Wer immer nur am pauken ist hat am Ende des Jahres vielleicht ein zwei Kommanoten besser (bzw Punkte), wird dies aber spätestens nach dem Abi bereuen wenn man merkt dass man dann genauso wenig Zeit dafür hat und sine Zeit doch lieber damal genutzt hat.

Aber mal weg von der Zukunft und zurück in die Gegenwart. Ich persönlich bin einer der Glücklichen der keinerlei Probleme mit Vokabeln lernen hat. Aber ich kann wirklich jedem empfehlen sich die Vokabeln aufzuschreiben. Entweder ganz klassisch Deutsch-[beliebige Sprache einfügen] oder was ich auch für recht sinnvoll halte, sich Sätze mit den jeweiligen Vokabeln zu machen welche das Wort erklären. Dies ist besonders in Prüfungsfächern hilfreich da dort nurnoch einsprachige Wörterbücher verwendet werden dürfen.(Abitur)

Schön finde ich auch immer das Gequatsche von den aussenstehenden:"Mensch junge, Frag doch einfach nach wenn du was nicht verstanden hast."

Ich persönlich kenne keinen Schüler der von selbst nach vorne gegangen ist und den Lehrer nach dem Unterricht gefragt hat wie das nochmal funktioniert.

Liegt zum einen an manchen Lehrern(ich will das jetzt nicht verallgemeinern) oder an den Schülern selbst.Nach elf Jahren hat man denke ich schon viele Arten von Lehrern und Schülern kennengelernt.

Und sind wir mal ganz ehrlich: Wir leben in einer Zeit in der es Internet gibt und zudem haben die meisten Schüler auch Freunde von denen es sicher einer verstanden hat.

Ich bin sicherlich nicht der ordentlichste Schüler und richte meinen Schulranzen immer morgens, wobei ich nur mal ein Buch rein oder raus packen muss. Viel gibts da in der Oberstufe ja nicht.

Zu meinem Ordner der seinen Namen nicht verdient:
Ich und auch einige meiner Klassenkameraden schwören ja schon seit ewigkeiten auf das Prinzip Collegeblock. Man schreibt rein und er wird zugeklappt. Man legt ein Blatt rein und er wird zugeklappt.Wichtig ist dabei nur dass man ihn nicht verliert sonst ist natürlich alles weg. Aber ich muss sagen bisher hat er mich noch nie im Stich gelassen.
Trotzdem würde ich keinem Schüler raten dieses System anzuwenden ausser hat sowieso schon langjährige Erfahrung damit. Ich bewundere wirklich Leute die einen Ordner ein ganzes Schuljahr lang ordentlich führen können.

Ausserdem ein Tipp an alle die nicht gerade zur Schule laufen können, sondern wie ich, mit Bus und Bahn fahren.
Ich nimm immer meine Kopfhörer mit und gib mir noch ne knappe Stunde gute Musik bevor ich mir das Gelaber einiger kollegen geben muss *-*

Zum lernen kann ich noch soviel sagen wie dass ich mich auch gerne mal mit Klassenkameraden aber auch mit anderen Freunden drüber unterhalte und so manches viel klarer wird  bzw. man sich vieles so verfestigen kann.

Genießt die Schulzeit die noch vor euch liegt und tut was für eure Bildung.
Ihr tut das nicht für andere sondern nur für euch selbst und eure evtl. Nachkommen und deren Zukunft. Fehlende Bildung führt zu ernsthaften Krankheiten wie AfD und PEGIDA.(Ich will hier jetzt keinen "Erkrankten" Beleidigen oder bloßstellen. Jedem seine Meinung) Die einzige Impfung dagegen nennt sich Bildung und bitte nicht Facebook sondern die Schule.

Bin jetzt ein bisschen ins "Gesundheitswesen" abgeschweift.

Mit freundlichen Grüßen

NEEWILLIGNET

Antwort
von DerWladi, 136

Meiner Meinung nach helfen keine Vorsätze, denn die halten ein paar Wochen. Es ist wie bei Silvester :-). Was hilft, ist Selbstdisziplin, zum Beispiel:

"Ich verbringe mindestens eine Viertel-Stunde täglich mit dem Lernen von Vokabeln", oder:
"Ich stehe 10 Minuten früher auf und mache Frühsport, um in der Schule wach zu sein."

Man braucht ein klares Ziel vor Augen. "Wenn ich bei 5 Arbeiten/Klausuren mindestens 13 Punkte/ 1- schreibe, dann erlaube ich mir was."
Schule ist wie ein Hobby: Man muss motiviert sein.

Außerdem ist es wichtig, sich nicht kopfüber in den Lernstoff zu stürzen, wenn die Arbeit vor der Tür steht. Man muss ständig mitarbeiten. Dazu gehört: 

1. Im Unterricht mitmachen (Mitreden, Tafelbilder abschreiben, etc.)
2. Zu Hause lernen (Vokabeln, Hausaufgaben)
3. Verschiedene Lernmethoden ausprobieren (Herausfinden des eigenen Lerntyps, etc.)

So, genug zum Lernteil.
Wer Probleme mit der Pünktlichkeit hat - so wie ich früher - dem sollte es nicht helfen, eine halbe Stunde früher aufzustehen, denn Pünktlichkeit ist eine Frage der Selbstdisziplin.
Mir hat es geholfen, eine strikte Morgenroutine zu haben.

Abend - Schultasche packen
7.00 - Aufstehen & Toaster starten
7.05-7.10 - Duschen
7.10-7.20 - Essen und Schulbrot(o.ä.) packen
7.25 - Schuhe und Co. anziehen
7.30 - Rausgehen

Das ist mein Plan und seit ich ihn einhalte, bin ich pünktlich :-D.

Wenn der Schulalltag mal zu stressig wird, weil man z.B. Latein, Physik und PoWi in einer Woche schreibt, heisst es, Ruhe bewahren. Ihr habt fleißig mitgeschrieben und zu Hause gelernt, das sollte vorerst genügen. Lernt dann jeden Tag ca. 45 Minuten (je nach Wochenplan) und lest zur Entspannung ein Buch oder spielt ein Videospiel.
Ich würde das Buch "Der Marsianer" und das Spiel "Xenoblade Chronicles X" empfehlen :-).

Falls ihr in der Schule mal nicht mitkommt, dann fragt eure Lehrer nach Rat, bevor ihr überteuerte Nachhilfe engagiert. Nachhilfe ist nichts schlechtes, aber man möchte es doch vorher selbst versuchen, habe ich Recht?
Falls ihr Probleme habt in Fächern wie Physik, Mathe, Biologie, Chemie oder Wirtschaft, dann sucht mal bei YouTube nach "TheSimpleClub".

Ich wiederhole noch mal die wichtigsten Dinge:

Arbeitet motiviert mit,
Bleibt ruhig,

und alles wird gut.

Ich hoffe, ich konnte zumindest ein bisschen helfen.
Alles Gute,
DerWladi

Antwort
von Reeper14, 495

Hier Meine Tipps für eine guten Schulstart und eine gute Schulzeit !

Das wichtigste ist meiner Meinung nach ruhe und gemütlichkeit... Aber keine faulheit. Durch Stress entstehen schneller Fehler die dann wieder ausgebügelt werden wollen was wiederum Freizeit frisst die man eigentlich viel lieber mit seinen Freunden oder anderweitig verbracht hätte was wiederum frustriert und nur zu weiteren Fehlern führt.

Bevor die Schule anfängt muss ich noch mehrere Dinge erledigen.                  Ich kaufe vor jedem Schuljahr neue Schnellhefter in verschiedenen Farben um meine Unterrichtsmaterialien beisammen zu halten und Ordner für die alten Materialien.

  • <Ein Notizbuch ist übrigens auch nicht schlecht da man so alle Termine für Arbeiten, Übersichten und Aufgaben einfach notieren kann und immer griffbereit hat>

Ordnung ist in den Augen von vielen Schülern nur eine Sache für Streber und oft habe ich den Spruch gehört "Wer aufräumt ist nur zu faul zum suchen ". Doch wenn ich morgens in die Schule komme und ich selber etwas später bin und deshalb etwas in eile bin, der Lehrer später kommt oder ich einfach noch mit Freunden reden möchte ich aber meine Schulsachen bereit haben muss oder möchte ist es erheblich einfacher nach der passenden Schnellhefterfarbe zu suchen als einen riesigen ungeordneten Haufen von zerknickten Blättern zu suchen.

Aber nun weiter im Text. Versucht auch mal eure Tasche sauber zu machen ihr werdet euch wundern was für Stifte und alte Schulsachen ihr wohl noch finden werdet. =)

Schaut auch nach eurem Etui und überprüft ob ihr neue Stifte braucht denn in den Ferien sind Schulsachen oft im Angebot und die Eltern sind (zumindestest bei mir) öfter in der Stimmung euch ein wenig Geld für Stifte etc. zuzustecken.

  • <Stifte wie ein Textmarker oder ähnliches können sich als sehr nützlich erweisen wenn es darum geht eine bestimmte Textstelle zu behalten, diese hervorzuheben und so für andere Sichtbar zu machen oder einen kompexen Text übersichtlicher zu machen.>

Nun ist es soweit ich habe meine Sachen in Ordnung und die Schule kann beginnen.

Viele Lehrer stützen ihre Bewertungen und Einschätzungen auch auf den Eindrücken die sie von einem Schüler haben. Haltet euch also erstmal zurück seit freundlich und zeigt euch vor allem interessiert am Thema. So könnt ihr schlechtere Noten besser ausbügeln und ihr schwebt auf einmal in einer ganz anderen Verhandlungsbasis. Lehrer sind manchmal hochnäsig und sie bestimmen über euer Zeugnis also seit vorrsichtig im Umgang mit ihnen auch wenn ihr sie vielleicht gar nicht mögt.

<Die Mündliche Mitarbeit ist gerade in den Nebenfächern gut dazu geeignet Test`s auszugleichen. Das gilt aber auch für Hauptfächer. Die Mündliche Bewertung wird oft sogar prozentual mehr gewertet als die schriftliche Note. Fragt hierzu doch einfach mal euren Lehrer wie er oder sie das handhabt>

Ein bisschen Durchhaltevermögen ist nun wichtig. Da viele ihre tollen Grundsätze im Verlauf des Schuljahres einfach vergessen. macht eure Hausaufgaben immer sofort und schiebt sie nicht immer weiter heraus. So hab ich mehr Freizeit und fühle mich auch Sorgloser da ich ja keine weiteren Aufgaben mehr habe.

  • <Solltet ihr besonders viele Hausaufgaben über einen längeren Zeitraum haben macht euch doch einen Plan wann ihr welche Hausaufgaben machen wollt. So habt ihr mehr Möglichkeiten eure Freizeit effektiver Einzuteilen.>

Nun muss man zwischen Grundschülern, Schülern der Oberstufe, und "Studenten" unterscheiden.

Grundschüler haben kaum Hausaufgaben aus der Sicht eines älteren. Doch Grundschüler kennen nichts anderes als die Sorglose Zeit im Kindergarten oder vielleicht die Zeit aus einem vorbereitungs Unterricht. So kann die Grundschule die Schüler stark beanspruchen. gerade hier sollte man auf ausreichend Freizeit und Ausgleich zum Schulalltag achten.

Schüler die bereits in der Oberstufe sind haben in den oberen Klassen bereits mit Bewerbungen zu tun und stehen unter viel mehr Druck als 4. - 8. Klässler da es auch um ihre Zukunft geht. Gerade hier würde ich besonders Gewissenhaft handeln da hier die Grundsteine für den Beruf oder das Abitur gelegt werden. Alles das was man hier lernt und mitbekommt wird man wohl oder übel und mehr oder weniger nochmal brauchen (Selbst wenn es nur ein gutes Zeugnis ist). Daher ist es besonders wichtig in diesen Abschnitten voll dabei zu sein und sich genügend zu engagieren.

An diesem Punkt befinde ich mich gerade. Ich habe die Erfahrung gemacht das man mit effektiven lernen sehr weit kommen kann. Auch ohne Stunden der Arbeit zu investieren.

Ich würde solange ich lerne mein Handy einfach in einen anderen Raum legen. Zu dem würde ich auch nicht in dem Raum lernen wo gerade meine Playstation oder mein Pc steht. Auch hier zeigt die am Anfang erwähnte Ordnung wieder ihren Nutzen wenn ich alles ordentlich einhefte finde ich Tabellen und Übersichten Im handumdrehen

Sollten eure Lehrer euch sowas nicht geben erstellt sie euch einfach selber. Denn mit den 20 Minuten die ihr für eine Tabelle oder eine Übersicht braucht spart ihr euch oft einige Stunden beim lernen von komplexen Texten.

Vokabeln sind auch so ein Thema wo sich viele Schüler vor fürchten. Mein Tipp dazu.. Nehmt euch zwei Zettel, Legt den einen vertikal und den anderen horizonal auf das Blatt mit den Vokabeln. Mit dem einen deckt ihr die Antworten zu und mit dem anderen die restlichen Vokabeln. So seht ihr nur eine Vokabel als Beispiel die Englische Vokabel "street" und die Antwort Straße. Der eine Zettel sollte nun die Antwort verdecken und der andere die restlichen Vokabeln. Nun seht ihr die Vokabel "street" und überlegt euch die Antwort. Wenn ihr eine Vermutung habt deckt die Antwort auf. Ist diese richtig geht zur nächsten Vokabel über. Ist sie aber falsch prägt sie euch gut ein und fangt ganz von vorne an.

Bei Studenten kommt es auf das Fach an. Mitreden kann ich da leider nicht weil ich keiner bin. Ich denke mit den oben genannten Punkten wie fleiß und Ordnung macht ihr auf keinen Fall was falsch.

So solltet ihr hoffentlich gut durch das bevorstehende Schuljahr kommen =)

MfG Reeper

Antwort
von Darkmalvet, 34

Hallo GF-Team

Das ist jetzt zwar nicht ganz Schule, aber Unistress kann genauso nerven, wenn man gerade ein Modul hat das nicht so ganz spannend ist oder eine Programmiersprache lernen muss die einem überhaupt nicht gefällt, aber da muss man eben durch, es hilft ja alles nichts, auch diese Module muss man bestehen um weiterzukommen.

In der Schule war es da verhältnismäßig einfach, ich hatte keine Hausaufgaben, dafür aber leider bis Nachmittags Schule, da war meine Strategie, einfach die weniger spannenden Fächer wie Latein "absitzen" und zwangsweise mitmachen und dafür auf die Spannenden wie Biologie und Chemie freuen und nach der Schule dann entspannen oder mit Freunden eine Lan Party machen.

LG

Darkmalvet

Antwort
von RuedigerKaarst, 13

Hallo,
ich muss mich nicht mehr auf die Schule vorbereiten, ich bin alt und schon lange raus. :-D

Fast jede Stadt hat bestimmt ein paar Seen, Wälder, Naherholungsgebiete, Parks, ...

Ich bin zum Beispiel in der glücklichen Lage und wohne ca. 500 Meter entfernt vom Bresges-Park in Mönchengladbach und Tanke dort neue Energie.
http://www.rheydt-online.de/bresgespark.htm

Entweder setze ich mich ans Wasser, oder gehe durch den Wald, genieße die Luft, das Wetter und die Natur.

Nehmt euer Notebook mit, tankt Energie, lernt draußen und lernt gleichzeitig noch nette Menschen kennen! ;)

Antwort
von Lilo626, 318

Ich verbinde Schule immer mit stress und harter arbeit aber freue mich immer wenn ich positive Rückmeldung in form von guter noten bekomme.
Ich denke mir oft dass wenn ich schon in der schule bin ich dort auch mein bestes geben kann, da ich keine halben sachen mache.
Auch wenn ich nicht jeden tag motiviert bin zu lernen oder mir einiges anzugucken weiss ich dass ich es sowieso machen muss.

Die schule stresst so weil eben keine Freizeit da ist. Mir ist es ein Rätsel wie viele meiner freunde immernoch in einem verein sind, wo ich klar keine zeit für hätte.
Ich opfere vieles um so gut wie möglich in der schule zu sein.

Meine Antwort auf die frage; ich komme einegentlich nicht so gut mit dem Leistungsdruck klar und habe keine Sache wo ich "abschalten" könnte. Das ist halt der Nachteil der schule heutzutage.

Ich bin in den ferien immer so fertig ich brauche sie wirklich um mich zu sammeln und neue Energie zu gewinnen.

Kommentar von Lilo626 ,

entschuldigt Bitte meine Rechtschreibung ist schon spät😅

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