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HB BERLIN. Neben der Wahl, entweder ganz oder gar nicht an der Police festzuhalten, ist häufig auch ein Rückzug auf Zeit drin. Möglich ist auch ein Vorschuss auf die eigene Versicherungssumme sowie die Suche nach dem meistbietenden Aufkäufer. Verluste müssten aber so gut wie immer einkalkuliert werden, warnt Wolfgang Scholl vom Bundesverband Verbraucherzentrale (vzbv).
Im Vordergrund stehen meist wirtschaftliche Zwangslagen oder aber der Wunsch, in ein renditestärkeres Investment zu wechseln. Oft wollen Versicherte ihre Schulden tilgen oder in den vorzeitigen Ruhestand wechseln, oder sie sind mit der Rendite ihrer Lebensversicherung nicht zufrieden. Wenn man seine Lebensversicherung nicht bis zum Vertragsende führen möchte, gibt es verschiedene Alternativen...
HB KÖLN. Die erst seit 1999 in Deutschland tätige Branche zwar wächst rapide, ist einer Studie von Allensbach zufolge aber erst 15 Prozent der Deutschen als Alternative zur Kündigung (Storno) einer Lebensversicherung bekannt. Den Policenaufkäufern reicht diese Position nicht. Sie fordern, dass die Lebensversicherer sich selbst verpflichten, über den Zweitmarkt aufzuklären, oder andernfalls der Gesetzgeber bei der Reform des Versicherungsvertragsgesetzes diese Aufklärung vorschreibt. Den Lebensversicherern ist der Zweitmarkt ein Dorn im Auge, weil sie und ihre Vertreter daran nichts verdienen.











