Frage von GiulyAaa, 50

Wie verhalten bei einer Gruppensitzung beim Psychologen?

Hallo, wir haben eine Freundesclice in der sich ein Mädchen vor einiger Zeit das Leben versucht hat zu nehmen. Es war sehr überraschend. Wir haben sie in letzter Sekunde gefunden und sie hat überlebt. Nun haben das mehrere mitbekommen und da wir zu einem Jugenzentrum gehören und das genau unserer Clice betrifft, und auch Gründe in drr Clice liegen, wollen nun die Betreuer einen Psychologen zu uns kommen lassen um mit uns dieses Ereigniss aufzuarbeiten. Wir wissen aber nicht was sagen und wollten es anfangs nicht. Bzw. einige schon und andere nicht. Ich will eigentlich nicht mehr darüber sprechen und alles vergessen um gleich weiterzumachen wie vorher, aber es kann sein, dass mich der Psychologe trotzdem fragt. Ich komme zur Gruppensitzung aber will nicht sprechen. Hat jemand Erfahrungen mit solchen Sachen? Oder weiß jemand wie ich mich am besten verhalte?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Buddhishi, Community-Experte für Angst, Gesundheit, Krankheit, ..., 28

Hallo GiulyAaa,

ich denke, es ist schon gut, dass Du hingehst. Höre es Dir erstmal an und dann kannst Du immer noch entscheiden, ob Du einen Beitrag leisten möchtest oder nicht. Und wenn der Psychologe Dich direkt ansprechen sollte, darfst Du ruhig sagen, dass Du nicht sprechen möchtest.

Dieses Angebot soll dazu diesen, damit ihr die Möglichkeit habt, das Geschehene zu verarbeiten und euch, falls es euch mal schlecht geht, vor solchen einem Schritt zu bewahren. Es ist also wirklich nur gut gemeint.

Ob man nach einem solchen Ereignis einfach weitermachen kann wie zuvor? Ich glaube eher nicht. Aber es reicht ja schon, wenn Du diese Veranstaltung zur Information nutzt.

LG

Antwort
von 2015Lala, 19

Psychologen, Pädagogen oder ähnliche Menschen die freiwillig mit Kindern zusammen arbeiten haben sie meiner Meinung nach nicht mehr alle und taugen nicht viel. Es ist eine Machtausübung. Man übt macht über schwächere aus die sich an einen anpassen müssen.

Es gibt sicherlich auch Ausnahmen aber leider nur ganz selten.

Du kannst ja mal dorthin gehen und wenn es dir deiner Meinung nach nicht gut tut oder du nicht mit dem Psychologen klar kommst gehst du dort halt nicht mehr hin.

Im Prinzip solltest du dich eigentlich wie immer verhalten, aber wenn diese Leute eine Kindeswohlgefährdung (wenn du unter 18 bist) oder z.B. Suizidale Absichten in einem sehen ist man ganz schnell weg vom Fenster. Eingesperrt oder den Eltern weggenommen. Das geht in Deutschland leider ziemlich schnell.

MfG und alles Gute!

Antwort
von kreuzundquerxxx, 9

Ich würde hingehen. Du hast nichts zu verlieren. Du hast nichts zu befürchten. Wenn ein Mensch sich selbst tötet, dann ist möglicherweise innerhalb der Familie einiges ungut verlaufen. In erster Linie haben das die Eltern zu verantworten. Bleib in der Gruppenstunde ganz bei dir. Höre gut hin. Spüre in dich hinein. wenn es dich kalt lässt, das kann ein Schutz sein, dann ist das genauso gut wie wenn dich etwas bedrückt und du dich durch sprechen erleichtern kannst. Fakt ist: Du hast KEINE Schuld!!! Verarbeiten heißt, dass dich dieses Ereignis nicht aus deiner Bahn wirft. Nicht mehr und nicht weniger.

Antwort
von LadyTremain, 5

Ich denke es ist nicht gut das was vorgefallen ist einfach zu ignorieren, du solltest zumindest zur sitzung gehen und einfach sagen was du fühlst, dich auf die Therapie einlassen. Wenn du von deiner Freundin wissen willst warum ,dann frag, wenn du dich fragst warum dich nicht alle in ruhe lassen können ,dann sag das. Da sind Profis am Werk die können damit umgehen. Kopf hoch :)

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