Wie verhalte ich mich wenn jemand Geld über Lügen erschleichen will?

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7 Antworten

Die Frau hat kein Eigentumsrecht an dem Handy erworben, da die Verkäufer nicht Eigentümer des Handys waren.

Insofern muss die Polizei deinem Freund das Handy aushändigen und die Frau hat Pech gehabt, da sie fundunterschlagene Ware gekauft hat.

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Da muß sich Dein Kumpel "irgendwie" mit der "Käuferin" einigen, denn selbst wenn sie es nur einfach gefunden hat, steht ihr ein Finderlohn zu.

Ansonsten ist die Story natürlich abenteuerlich

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Kommentar von AalFred2
20.06.2016, 10:22

Der Finderlohn beträgt aber mit Sicherheit nicht 150€.

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Wenn er es verloren hat und nun zurückbekommen will, wird er das nur bekommen, wenn er die 150,00 € bezahlt. Es sein denn, er kann BEWEISEN, dass die Frau lügt.

Anders würde sich die Sache darstellen, wenn es ihm gestolen würde. Wenn die Frau es dann gekauft hätte, wärte es Hehlerware. Dann müßte sie es zurückgeben - kostenlos.

Ob die Polizei das darf - ich wüßte nicht warum. Wenn sie die Dame glaubwürdig findet - und die sind auch nicht auf der Hechtsuppe hergeschwommen - spricht meiner Meinung nach nichts dagegen. Ist so eine Art Verwahrung.

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Kommentar von AalFred2
20.06.2016, 10:18

Was für ein Quatsch. Lies dir mal §§965 ff. BGB durch.

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Einen Strafantrag wegen Hehlerei stellen? Dann muss die Staatsanwaltschaft prüfen, ob die Person ein "gutgläubiger Käufer" war oder nicht. 

§ 259 Hehlerei

"(1) Wer eine Sache, die ein anderer gestohlen oder sonst durch eine gegen fremdes Vermögengerichtete rechtswidrige Tat erlangt hat, ankauft oder sonst sich oder einem Dritten verschafft, sie absetzt oder absetzen hilft, um sich oder einen Dritten zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Die §§ 247 und 248a gelten sinngemäß.
(3) Der Versuch ist strafbar."

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Kommentar von LotusBlossom13
19.06.2016, 22:14

Und sonst der Polizei das vorlegen:

§ 935 BGB Kein gutgläubiger Erwerb von abhanden gekommenen Sachen

(1) Der Erwerb des Eigentums auf Grund der §§ 932 bis 934 tritt nicht ein, wenn die Sache dem Eigentümer gestohlen worden, verloren gegangen oder sonst abhanden gekommen war. Das Gleiche gilt, falls der Eigentümer nur mittelbarer Besitzer war, dann, wenn die Sache dem Besitzer abhanden gekommen war.

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Jawollo, Herr Trollo...

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Deine Geschichte ist mit Sicherheit erfunden. Sogar die Polizei wird wissen, dass man an gestohlenen Gegenständen kein Eigentum erwerben kann. Eigentümer ist immer noch dein Kumpel.

Die Polizei hat also der Frau mit Sicherheit den Rat gegeben, sich an die Gruppe von Männern zu wenden, die ihr das Geld abgezockt haben. Gleichzeitig werden sie deinen Kumpel benachrichtigen, dass das gestohlene Handy wieder aufgetaucht ist.

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Das kann gar nicht sein,  weil es gesetzlich so ist,  dass man als Käufer von gestohlenen  Sachen nicht Besitzer dieser Sache wird. 

Selbst wenn man unwissentlich  hehlerware  kauft,  muss man sie an den Besitzer  zurückgeben,  so bald dieser ausfindig gemacht wird.

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Kommentar von Midgarden
19.06.2016, 22:09

Das Handy wurde nicht gestohlen, sondern verloren ;-)

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Kommentar von Dilithium
19.06.2016, 22:10

mein Kumpel hat auf der Kieler Woche sein Handy verloren

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