Frage von DirkKR, 57

Wie verhält sich der Körper bei einer starken Depression?

Welche Symptome zeigt der Körper in dieser Zeit? Jetzt nicht vom Kopf her, sondern in Richtung Erschöpfung, Kraft, Abgeschlagenheit etc.... Wie lange können solche Zustände anhalten und was kann man dagegen unternehmen. Wenn viel schlafen und Ruhe keine Besserung bringt.

Danke u. Gruß Dirk

Expertenantwort
von bodyguardOO7, Community-Experte für Körper & Medizin, 8

Lass mal die Blutwerte checken - denn schon ein simpler Eisenmangel kann Symptome auslösen die als Depression fehlinterprediert werden können. Genaueres dazu sowie die möglichen Symptome findest Du hier.

http://www.eisenmangel.de/was-ist-eisenmangel/eisenmangel-symptome/depressionen-...

Depressionen und Psychosen findest Du übrigens auch unter den Magnesium-Mangel-Syptomen.

http://www.dr-neidert.de/index.php/biomed/304-magnesiummangel-symptome-und-ursac...

Antwort
von LiselotteHerz, 24

Dann sollte man entweder zum Arzt, der würde dann ein Antidepressivum verschreiben oder man geht zu einem Psychologen.

Anhaltende Depressionen führen zu Erschöpfungszuständen, ohne dass man irgendetwas geleistet hat, zu Antriebsarmut bis hin zu körperlichen Beschwerden, wie Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Aptetilosigkeit und entsprechend starker Abmagerung.

Hol Dir Hilfe, das wird jetzt in der dunklen Jahreszeit nicht besser werden, im Gegenteil.

Das kann so schlimm werden,dass Menschen ihre Wohnung nicht mehr verlassen können und auch noch vereinsamen, was die Depression erst fördert.

lg Lilo

Wenn Du zum Arzt gehst, lass mal Deine Schilddrüsenwerte untersuchen. Bei einer schweren Schilddrüsenunterfunktion ist man auch ständig müde und bekommt Depressionen.

Das sollte man sogar als erstes untersuchen, bevor Du Dir Antidepressiva verordnen lässt.

Antwort
von Wonnepoppen, 25

Körperliche Symptome stehen oft am Anfang einer Depression, so daß sie leider nicht sofort als solche erkannt wird. 

Wird die Krankheit behandelt, in Form von einer Therapie u. falls notwendig auch mit Antidepressiva, dann verschwinden auch diese Symptome , wann das ist, läßt sich nicht genau sagen!

Antwort
von Spielwiesen, 15

Bei Depressionen liegt ein Mangel vor, den man beheben muss, sonst kann sich nichts ändern.

Ich würde als erstes einen Vitamin-D-Status (Blut-Speicherwert) machen lassen und dann Vitamin D supplementieren, was das Zeug hält (bei richtig hohem Mangel könnte man Dekristol 20.000 i.E. nehmen - gibts auf Rezept).

Zusätzlich viel mehr Omega 3-haltige Fette essen (dafür Sonnenblumenöl weglassen= Omega 6-haltig, ein Überschuss daran wirkt entzündungsfördernd), überhaupt keine Öle mehr erhitzen, sondern nur kalt verwenden; zum Kochen und Backen lieber das hitzestabile Kokosöl verwenden,  und - ganz wichtig - umso mehr Vitamin K2 einnehmen, je mehr Vitamin D man einnimmt. 

Mehr Licht von der richtigen Farbe und Frequenz! 
Vollspektrum-Tageslichtlampen mit hohem Kelvin-Wert

Da wir alle nördlich von Rom  vom Einfallwinkel her so schon nicht genug Sonne abbekommen und zusätzlich noch tagsüber, wenn sie scheint, in Schule, Büros, Uni etc. hocken, dazu auch noch die falsche Beleuchtung haben und zusätzlich noch Sonnenschutzmittel nehmen, die überhaupt nichts mehr an Licht durchlassen, ist es sehr leicht, Depressionen und viele andere Kalzium-Mangelkrankheiten zu bekommen.

Kalzium kann im Körper aber erst verarbeitet werden, wenn AUSREICHEND Vitamin D, also viel mehr, als unser Lebensstil hergibt, aufgenommen wird. So funktionieren wir Menschen halt. Das sagt einem aber kein Arzt (wohl mangels Wissen, denn bösartige Absichten mag ich keinem unterstellen). Stattdessen werden Pharmaka zum Abwürgen der Symptome verordnet, die aber den Mangel an Vitamin D nicht beheben, sondern verstärken. 

Es macht einen Riesenunterschied, wenn man spürt, wie diese Sachen wirken. Ich habe letztes Jahr angefangen, mehr Vitamin D und K2 einzunehmen (zusammen mit Omega 3-haltigen Fetten, wie z.B. Leinöl, Leinsamen, Chia-Samen, Hanfsamen) sowie meinen Vitamin A-Haushalt aufgestockt - ich fühle mich jetzt ausgeglichener, mehr Leistung, nicht mehr so furchtbar müde und schlapp, fröhlich, alle Systeme laufen rund. 
Es ist eigentlich ganz einfach, wenn an weiß, wo man ansetzen muss. Mir hat ein Öl sehr geholfen, in dem Vit. D und Omega 3 in der richtigen Mischung enthalten sind. Berichte darüber gibt es hier: www.sanomega.de/erfahrungsberichte/.

Wichtig zum Verständnis ist auch dieses Buch: 'Vitamin K2 und das Kalzium-Paradoxon" - da wird klar, dass Vitamin D  NUR  mit ausreichend Vit. K2 bewirkt, dass das dann freiwerdende Kalzium im Körper an die richtige Stelle transportiert werden kann, und zwar in die Knochen (und nicht in den Arterien abgelagert wird, wo man es ja gerade nicht haben will!).

Zusätzlich kenne ich von Dr. Schüsslers Biochemie den Mineralstoff Nr. 8, Natr. Chloratum D6, der ebenfalls bei Depressionen eingesetzt wird. Davon müssten mehrmals täglich 1-2 Tabl. genommen werden (im Mund zergehen lassen).

Ich wünsche gute Entscheidungen!

Antwort
von RRRRDDDD, 19

Müdigkeit, Antriebslosigkeit ( keine Lust überhaupt aufzustehen ).

Eine starke Depression ist körperlich spürbar ( wie kann ich jetzt aber nicht erklären ).

Antwort
von Nudelmann01, 23

da helfen keine ärzte. das gehirn muss eine logische dauerhafte lösung für die probleme finden. wenn es das nicht schafft wird alles immer schlimmer.

Kommentar von Spielwiesen ,

Du hast recht: Ärzte helfen da nicht - was der Körper braucht, ist die ausreichende Versorgung mit allen wichtigen Stoffen, angefangen mit Vitamin D in hoher Dosis!

Kommentar von Nudelmann01 ,

vitamine können da nicht wirklich helfen. wenn die gedanken sich in einem labyrinth verirren kommen die dadurch auch nicht raus. vor allem wenn der ausgang keine freiheit sondern gefangenschaft und abhängigkeit zeigt und draussen alles dunkel ist.

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