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Wie verhält man sich, wenn man in der Öffentlichkeit eine weinende Frau sieht?

gefragt von carola111carola111 am 13.12.2007 um 8:10 Uhr

Die Frau, die ich sah muss absolut "fertig" gewesen sein, und sie sah so unglücklich aus. Keine Asoziale, sie war normal gekleidet. Plötzlich musste sie mitten in der U-Bahn vor sich hin weinen und schluchzte leise. Sie versuchte, es etwas zu verbergen, aber es gelang ihr nicht. Sollte man sie in Ruhe lassen oder ansprechen?


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odemtann
beantwortet von odemtann am 13. Dezember 2007 08:27
14x
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Ich denke man sollte den Versuch machen und fragen ob man helfen kann . Sie kann es ja immer noch ablehnen , wenn sie keine Hilfe möchte , das ist dann ihre Entscheidung . Ob man wirklich helfen kann ist eine andere Geschichte , aber man könnte es versuchen

Kommentar von Aae55b89c3f266f73ba2d36f48e932b3smallElster79 am 13. Dezember 2007 08:28

Manch einem hilft es schon, wenn man Interesse zeigt. Das Gefühl nicht unbeachtet zu sein und nicht allein gibt einem häufig mehr als alle Worte. Eben zu spüren, das man nicht allein in dieser Menge von Menschen ist.

Kommentar von 399bad907493326c9d20ad5991e9194fsmallmanni1937 am 13. Dezember 2007 09:33

auch meine Meinung


Tonica
beantwortet von Tonica am 13. Dezember 2007 09:19
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Ich verlass mich da immer auf mein Gefühl und liege nur ganz selten falsch. Wenn ein Mensch Dein Intresse geweckt hat, und sei es nun durch Tränen, sprech ihn ruhig an, wenn es Dir selber unangenehm ist, lass es bleiben. So liegst Du fast immer richtig. L.G.

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 13. Dezember 2007 09:27

Ja, auf das Gefühl verlassen halte ich für richtig,


anonym
beantwortet von Kaldex am 13. Dezember 2007 11:49
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Die Antworten derjenigen, die für <in Ruhe lassen> plädieren liegen mir net. Ich würde schon fragen, was sie bedrückt. Sie (oder er) kann dann immer noch mein Gesprächsangebot ablehnen. Ich hab nur selten erlebt, daß es jemand peinlich war zu heulen ... Eher war es den Leuten peinlich, die Aufmerksamkeit und Zeit Anderer in Anspruch genommen zu haben.


Minax
beantwortet von Minax am 14. Dezember 2007 00:28
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Hm, ich kann die Antworten, die besagen, man solle lieber nichts unternehmen bzw. die Person nicht ansprechen, nicht nachvollziehen.

Ich spreche lieber einen Menschen an und riskiere eine Ablehnung (die wohl nicht weiter tragisch wäre für BEIDE Seiten), als einen Menschen nicht anzusprechen und diesem dann das Gefühl geben, als interessiere sich KEINE Sau für einen!

Mir sind in der Öffentlichkeit auch schonmal die Tränen gelaufen - und ich wollte/ konnte in der jeweiligen Situation letztlich auch nicht mit einer fremden Person darüber reden, ABER es tat unheimlich gut zu sehen, dass andere Menschen noch aufmerksam sind, sich etwas trauen und es keine Schande ist, in der Öffentlichkeit zu weinen!

Wer weiss, vielleicht hätte ich mich in den jeweiligen Situationen auch geöffnet - aber dafür muss die Person dann schon sehr vertrauensvoll und "aufnahmefähig" wirken. Manchmal tut es ja sehr gut, gerade mit einem fremden Menschen zu reden, sich auszukotzen und auszuheulen.

Ich würde jedenfalls immer wieder reagieren und mein Mitgefühl deutlich machen, und wenn es einfach nur ein liebes Wort ist.


Complex
beantwortet von Complex am 13. Dezember 2007 08:20
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Auf jeden Fall in Ruhe lassen. Das Letzte was ich in so einer Situation bräuchte wäre Jemand, der mich darauf anspricht und mit mir "drüber reden" will. Mein Problem geht ja keinem was an und wenn ich nicht weine weil ich gerade verhauen wurde, sondern weil ich vielleicht meinen Job verloren habe, dann ist das auch keine Situation bei der ich von irgendwelchen fremden Leuten Hilfe brauchen würde bzw. haben wollte.



Elster79
beantwortet von Elster79 am 13. Dezember 2007 08:20
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Das ist schwer. Man möchte helfen und fühlt sich hilflos. Sie versuchte es zu verbergen, es war ihr anscheinend unangenehm, sie dann noch anzusprechen, halte ich in dem Fall für keine gute Idee. Menschen die Hilfe suchen und auch bereit sind welche anzunehmen drücken das häufig in ihrer Körperhaltung aus, zum beispiel mit fragenden suchenden Blicken unter tränenschweren Augen. Zu oft wird wechgesehen.


sheela2011
beantwortet von sheela2011 am 13. Dezember 2007 08:23
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Mir ist es auch schon ein paar mal so ergangen das ich in der öffentlichkeit in Tränen ausgebrochen bin, sei es weil ich einen heftigen Streit mit meinem Mann hatte oder dieses Jahr als meine Mutter so schwer erkrankte und wir nicht wußten ob sie durchkommt oder nicht. Wenn mir das dann passiet suche ich schnellstens nach einem Plätzchen wo ich ungestört bin, da ich es als unangenehm empfinde wenn wildfremde Menschen mitbekommen das es mir schlecht geht. In solchen Situationen werde ich lieber in Ruhe gelassen. Wie gesagt ich gehe jetzt von mir aus, jeder Mensch ist anders gestrickt und einen wirklichen Rat kann ich Dir nicht geben,.

Kommentar von 0f4870838b57aeeb4d891affa1653114smallluperi am 13. Dezember 2007 09:07

Ja das finde ich auch! Es ist unangenehm wenn es fremden Menschen auffällt das man weinen muß, man möchte nicht angesprochen werden!

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 14. Dezember 2007 00:31

Sicher, es ist unangenehm, wenn es auffällt. Aber DAS tut es ja auch so, egal, ob jemand einen anspricht oder nicht.

Ich frage lieber nach, falls meine Hilfe doch benötigt wird. Man weiss nie... Lieber einmal zuviel fragen als einmal zu wenig. :-)


anonym
beantwortet von scorpio52 am 13. Dezember 2007 11:33
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Am besten man tut gar nichts. Meistens ist dieser Emotionsausbruch einem selber sehr peinlich und man möchte nicht angesprochen werden. Wenn man das tut, muss man sogar mit Aggressionen rechnen (habe das selbst einmal erlebt, denn keiner kann einem dabei trösten, man muss das Trauma durch Selbsterfahrung, durch einen Spezialisten oder eben durch Weinen - das ist auch eine Trauerverarbeitung - verarbeiten). Aber: Auf keinen Fall stören oder etwas in der Richtung sagen, dass man nicht weinen soll oder so, denn die Tränen müssen einfach raus. Lg Scorpio


carola111
beantwortet von carola111 am 16. Dezember 2007 17:12
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Ich habe endlich etwas gefunden, was garantiert hilft: http://www.designstore24.com/index.php?cat=WG147&product=50630 Taschentücher anbieten. Man läuft nicht in Gefahr, etwas Falsches zu tun und hat dennoch die Option gegeben, zuhören zu können, wenn es erwünscht ist.


icke666
beantwortet von icke666 am 21. Dezember 2007 01:34
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Also erstens sollte man die Frau informieren das die U-Bahn nicht wasserdicht ist und sie somit alle Insassen zwecks der Strömlinge in Gefahr bringt! Sollte sie das jedoch nicht beruhigen,setzt euch einfach daneben und plärrt auch los. Spätstens da beginnt sie euch zu Hassen und vergißt vorübergehend ihren Schmerz! Is' zwar Böse, hilft aber!


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