Die Frau meines Kollegen ist an Krebs verstorben .Wir haben ein gutes Verhältins, sind ein kleines Team, haben aber keinen privaten Umgang. Würdet ihr einen Trauerbesuch abstatten, schreiben oder wie verhält man sich angemessen?

da ihr sonst privat nicht miteinander verkehrt wäre ein "privater" beusuch wohl eher unangemessen. sprich ihm lieber dein beileid in einem brief aus.
simikra am 11. Dezember 2008 22:09 DH wäre auch mein vorschlag gewesen

Ich würde zur Beerdigung gehen und ne Karte in Briefkasten stecken. Wenn es sich ergibt würde ich genau das sagen, was du hier gefragt hast. Nämlich dass du nicht weißt, wie du dich richtig verhalten sollst aber jederzeit da bist ;-)
Trauerkarte schreiben und ne Kranz von allen Kollegen

Trauerkarte auf jeden Fall, Besuch- schwierig zu entscheiden als Außenstehender?!
Nein, vorerst kein Trauerbesuch. Das würde in der Tat zu weit führen. Auch der klassische Beileidsspruch hilft kaum weiter. Besser ist nach einem fachlichen Gespräch oder Meeting beiläufig zu fragen, wie er damit klar kommt und ob man irgendwie helfen könne. Egal was er dann darauf antwortet, ein kurzes Anfassen/Drücken am Arm (mittig zwischen Hand und Ellenbogen) als freundschaftliche und kollegiale Geste bewirkt hierbei viel.

Entweder persönlich oder auch im Namen der Mitarbeiter schreiben! Und ich würde auch schreiben, dass ihr jederzeit für ihn da seid. Versichert ihm Eure Hilfe!

Aus eigener Erfahrung sage ich, Besuch fände ich unpassend. Der Mann hat jetzt genug zu regeln. Der braucht nicht auch noch Kollegen zum Kaffeetrinken.
Aber in ein paar Wochen, wenn der erste Schmerz überwunden ist, wird er sich sicher über eine Einladung freuen.
plupp am 11. Dezember 2008 22:13 JA!

geht hin, nach telefonischer anmeldung,
er braucht Eure(r) zuwendung, mitgefühl...
DH, so würde ich es machen.